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Re: Mein Weg
Verfasst: Fr 9. Feb 2024, 10:47
von Anne-Mette
Guten Morgen Magdalena,
Magdalena hat geschrieben: Fr 9. Feb 2024, 10:39
Und es hat nichts mit unserem Forum zu tun.
das ist schön!
Für deinen neuen Aufgabenbereich und die damit verbundenen Herausforderungen wünsche ich dir alles Gute, Glück und Erfolg.
Herzliche Grüße
Anne-Mette
Re: Mein Weg
Verfasst: Fr 9. Feb 2024, 13:06
von Franziska
Liebe Magdalena,
ich wünsche Dir für Deinen neuen Arbeitsplatz viel Freude und auch Erfüllung.
Daneben hoffe ich für Dich, dass trotz der Mehrbelastung immer noch genügend Zeit für Dich ganz persönlich übrig bleibt.
Liebe Grüße
Franziska
PS: Viel Spaß beim Tuntenball
Re: Mein Weg
Verfasst: Mo 26. Feb 2024, 16:29
von Magdalena
Hallo,
hier ist mal wieder ein Lebenszeichen von mir.
Nun ist es schon einige Tage her, seit ich mich hier gemeldet habe. Die berufliche Veränderung forderte mich voll und ganz. Einige neue Computerprogramme kamen hinzu. Und durch den Schichtdienst, musste ich mich an die veränderten Schlafenszeiten erst gewöhnen. Da tat ich mich sehr schwer. Doch inzwischen bin ich zuversichtlich, dass ich es packe. Von meinen Kolleginnen und Kollegen erfahre ich die volle Unterstützung.
Und so langsam kann ich auch wieder einige Freizeitaktivitäten in Angriff nehmen. Und da stellte sich mir die Frage, was möchte ich denn eigentlich. Mit einer Partnersuche möchte ich noch warten. Habe ich doch noch einen kleinen Makel. Aber ich lasse nicht locker eines Tages auch diesen Makel zu beseitigen.
Da ich auch die Natur liebe und auch gerne in Gesellschaft unterwegs bin, suchte ich nach einer entsprechenden Möglichkeit. Im Internet fand ich einige Angebote von Wandervereinen. Gestern nun war es soweit. Es wurde eine Wanderung angeboten, an der teilnehmen kann wer Lust am Erlebnis in Gemeinschaft an der Natur mitbringt. Eine Mitgliedschaft ist nicht zwingend notwendig. Treffpunkt war der Bahnhof in Radeberg. Da ich noch nicht wusste, wie der Tag abläuft, war ich zeitiger am angesagten Treffpunkt. doch die Erste war ich nicht.
Die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer kannten sich. So war ich schnell als die Neue ausgemacht. Und ich brauchte nicht lange warten und wurde in interessante Gespräche verwickelt. Die erste Frage war immer, wie bin ich auf die Wandergruppe aufmerksam geworden. Ja und wer bin ich? Kurze Antwort," Ich bin Magdalena." Damit war es erledigt. Ich, Magdalena, war jetzt in der Wandergruppe aufgenommen. Was mir so richtig gut tat. Einfach Frau sein zu können, ohne seine Vergangenheit erklären zu müssen.
Nun war ich quasi Frischling, was man auch an meiner Ausrüstung merkte. Glücklicher Weise spielte mir das Wetter in die Hände. es war trocken und strahlender Sonnenschein. und Wanderfreundinnen und Wanderfreunde helfen sich gegenseitig. So lieh mir eine Frau eine Unterlage, als wir eine Rast einlegten. So konnte auch ich mich auf den noch etwas feuchten Baumstamm setzten. so erreichten wir dann wieder den Ausgangspunkt der Wanderung. Die Wandergruppe teilte sich auf, weil es nicht möglich war in der ganzen Gruppe ein Café zu stürmen.
So schloss ich mich zwei Frauen an, mit denen ich bei der Wanderung schon einige gute Gespräche geführt hatte. Wir landeten in einem Eiscafé. Und wir genossen unser erstes Eis im Freien. Eigentlich kaum zu glauben, dass erst Februar ist. Irgendwann geht alles dem Ende zu. So verabschiedete ich mich von meinen Begleiterinnen.
Für mich ist eine Entscheidung gefallen. Es soll nicht meine letzte Wanderung mit dieser Gruppe gewesen sein. Und so hatte ich heute einen Termin. Ordentliche Wanderschuhe müssen her und noch so einiges anderes. Also ging es für mich heute an meinem freien Tag in ein Fachgeschäft für Outdoor-Aktivitäten. Jetzt freue ich mich schon auf die nächste Tour in der Sächsischen Schweiz.
Viele liebe Grüße von Magdalena
Re: Mein Weg
Verfasst: Mo 26. Feb 2024, 16:35
von Anne-Mette
Moin,
das schaut doch soweit ganz gut aus und auch die berufliche Situation wird sich nach etwas mehr Eingewöhnungszeit weiter zufriedenstellend entwickeln und du kannst dich mit dem Schichtdienst arangieren und ihn vielleicht flexibel sogar nutzen und einige Dienste genießen.
Alles Gute weiterhin
und herzliche Grüße
Anne-Mette
Re: Mein Weg
Verfasst: Di 27. Feb 2024, 16:40
von Magdalena
Abgabe meines Antrages zur GAOP bei der Krankenkasse
Hallo,
heute nun stand wieder ein Termin bei meinem Psychologen an. So berichtete ich ihm, was ich am vergangenen Sonntag unternahm. Auch wie ich mich fühlte so als Frau angenommen zu werden. Etwas, was ich als Normalität bezeichne. Auch wie gut es sich für mich anfühlt. Nur, dass mich noch der Makel an meinem Körper noch sehr belastet. Jetzt ist mein Psychologe leider mit der Übersicht der bisherigen Termine nicht so genau. Leider! War ich doch am Anfang zweimal im Monat zur Therapie. so sind jetzt chon die notwendigen Sitzungen absolviert.
Was bedeutet es nun für mich. Endlich kann ich meinen Antrag bei der Krankenkasse einreichen. Alle notwendigen Unterlagen liegen auf meinem Computer. Wieder zu Hause machte ich mich sofort ans Werk. Meinen Antrag aktualisiert und mit den Gutachten, Indikationsschreiben , dem Bericht der in Frage kommenden Klinik und den Befunden ausgedruckt. So machte ich mich heute gleich auf den Weg zu einer Filiale meiner Krankenkasse. Die Mitarbeiterin nahm sich hier meinen Anliegen an. Sie war erstaunt, was ich alles zur Abgabe bei mir führte. Sie versprach mir, alles dem zuständigen Sachbearbeiter zu übergeben. Jetzt muss ich warten, bis ich eine Antwort erhalte.
Viele liebe Grüße von Magdalena
Re: Mein Weg
Verfasst: Di 27. Feb 2024, 16:55
von Anne-Mette
Moin,
das ist doch wieder mal ein Schritt, für den ich dir gutes Gelingen wünsche
Du bist gut vorbereitet und hast alles erledigt, was in deiner Hand lag und liegt. Das wird schon.
Herzliche Grüße
Anne-Mette
Re: Mein Weg
Verfasst: Di 27. Feb 2024, 17:21
von Magdalena
Liebe Anne-Mette,
Danke für Deine lieben Zeilen.
Ganz liebe Grüße von Magdalena
Re: Mein Weg
Verfasst: Di 5. Mär 2024, 18:20
von Magdalena
Hallo,
es gibt wieder etwas zu berichten.
Endlich war es soweit, das große Familientreffen stand an. Hier ist nicht meine persönliche Familie gemeint. Es fand der 10. Tuntenball in Dresden statt. Natürlich wollte jede die Schönste sein. So besuchte ich mein Nagelstudio. Die Fingernägel sollten farblich zum Kleid passen. Ich trug ein dunkelblaues Abendkleid. Dem entsprechend wählte ich einen dunkelblauen Lack aus, mit Glitzereffekt.
Einer Freundin, welche nicht in Dresden wohnt, bot ich an, bei mir zu übernachten. Am frühen Nachmittag traf meine Freundin an. Dann gönnten wir uns Kaffee und Kuchen. Anschließend ging es an das Zurechtmachen. wir hatten noch genügend Zeit. Gegen achtzehn Uhr war Einlass. Sa sind wir der Meinung gewesen, es reicht so halb sechs das Taxi zu bestellen. Was wir nicht bedachten, der öffentliche Nahverkehr wurde bestreikt. Alle Taxis zu der gewünschten Zeit waren ausgebucht. auch der Versuch, ein anderes Unternehmen zu beauftragen, scheiterte. Ein letzter Versuch, können wir sofort ein Taxi bekommen. Konnten wir. Schnell den Mantel übergezogen und in die Pumps geschlüpft, ein letzter Blick auf geschlossene Fenster und ausgeschaltete Elektrogeräte, und nix wie hinaus vor das Haus. Da stand schon unser bestelltes Taxi. Der Fahrer war nicht von hier. so erklärte ich ihm die Route, welche er fahren soll.
Jetzt waren wir also wirklich sehr zeitig am Veranstaltungsort. Gut, dass die Bar schon im Betrieb war. Mit einem Gläschen Sekt konnten wir bei ersten Gesprächen im Foyer uns auf den Abend einstimmen. endlich war es soweit, und der Saal wurde geöffnet. Fest stand nur der Tisch an dem wir, Mitglieder unseres Dresdner Stammtisches saßen. Hier hatte die zeitige Ankunft einen Vorteil. Wir konnten gut auf die Bühne blicken. Nach einer kurzen Ansprache war zunächst das Buffet eröffnet.
Dan war es soweit, die Show begann. Und was soll ich schreiben, die Künstler boten ein Feuerwerk. besonders eine Künstlerin begeisterte mich sehr. Die Wandelbarkeit, ihr Humor und ihr Gesang faszinierten ich. Und wie immer wurde auch eine neue Miss Tuntenball gekürt. Und weil ich eingangs von einem Familientreffen schrieb. Unter den Gästen traf ich viele bekannte Gesichter wieder.
Doch alles hat auch ein Ende. Und so freuen sich die Meisten jetzt schon auf den 11. Tuntenball am 15. März 2025 in Dresden.
Jetzt noch etwas zu meiner persönlichen aktuellen Situation. Vor einer Woche reichte ich meinen Antrag auf die GAOP ein. Gestern erhielt ich ein Schreiben meiner Krankenkasse, dass sie meine eingereichten Unterlagen an den Medizinischen Dienst zur Prüfung übergeben haben. Und bis zum zweiten April soll ich dann das Ergebnis erhalten.
Viele liebe Grüße von Magdalena
Re: Mein Weg
Verfasst: Sa 23. Mär 2024, 14:13
von Magdalena
Hallo,
ich weiß gerade nicht, wie es weitergeht.
Inzwischen erhielt ich von meiner Krankenkasse einen Brief. Doch die Ernüchterung folgt auf dem Fuße. Es wird gebeten noch weiter Unterlagen einzureichen. so einmal von meinem Endokriologen und von meinem Psychologen. Dabei sind von Beiden schon aussagekräftige Dokumente von mir mitgegeben worden.
Und schon vor meiner Abgabe meines Antrages sprach ich nochmal mit meinem Endokrinologen und Psychologen, ob ich noch weiter Schreiben von ihnen benötige.
Und Beide meinten, es müsse ausreichend sein. Meinem Wunsch auf die GAOP müsse so genehmigt werden. Leider sehen es die Bürokraten mal wieder anders. Und ich kenne es auch von einer Freundin, welche fast das Gleiche noch einmal vorlegen musste um ihre OP genehmigt zu bekommen. Irgendwie liegt ein System dahinter. Ich neige fast dazu es Schikane zu nennen. Nicht genug, dass ich unter der Situation sehr leide. Ich versuche es mir nur nicht immer anmerken zu lassen. Was mir mal mehr mal schlechter gelingt. Eine Freundin von mir kann dazu schon ein Lied singen.
Mit eben dieser Freundin möchte ich mich heute Abend treffen, eine Klassenkameradin aus meiner Schulzeit.
Nochmal zu gestern! Da lag nun dieser Brief von der Krankenkasse vor mir. die Art und Weise, wie dieser Brief geschrieben ist, wühlte mich innerlich sehr auf. Plötzlich konnte ich mich nicht mehr auf das Einfachste konzentrieren. Und dabei lag noch ein Arbeitstag, Spätdienst, vor mir. Mehr schlecht als recht brachte ich den Dienst hinter mich. Dann tat ich etwas, was ich eigentlich nie nach einem Spätdienst mache. In meiner Küche war noch ein Glas Rotwein. Dazu noch Schokolade. Mir war einfach danach.
Im Bett suchte ich vergeblich nach Schlaf. Meine Gedanken kreisten um diesen Brief. Was, wenn auch die geforderten Schreiben den Medizinischen Dienst nicht überzeugen. So in der derzeitigen Situation ist das Leben kein Leben für mich. Eher ist es ein Überleben und ein Kampf. Und ich frage mich, wie lange reicht meine Kraft für diesen Kampf noch!
Irgendwann muss ich dann doch eingeschlafen sein. Im Traum erschienen mir meine Eltern. Sie sind vor zwei Jahren verstorben. Sie winkten mir zu, ich solle ihnen folgen. Verzweifelt versuchte ich mich von diesem Traum zu lösen. So gerne ich meine Eltern wiedersehen möchte. Doch nicht schon jetzt in einer anderen Welt. Schweißgebadet bin ich aus diesem Traum erwacht. Eigentlich wollte ich nach dem Spätdienst etwas länger schlafen. Nein in mein Bett zog es mich nicht mehr.
So schlich ich mich ins Bad. Erst mal nur Katzenwäsche. Da klingelte mein Handy. Meine Freundin was dran. Erleichterung! Frühstück und ein starker Kaffee brachten mich endgültig wieder auf die Beine. So machte ich mich nochmals ins Bad um ein Bad zu nehmen. Den letzten Rest der Nacht vom Leib zu waschen. Ich fühle mich wieder etwas besser. Das brauchte ich auch. Stand doch noch eine Besuch des Nagelstudios auf dem Plan. Auch brauche ich noch eine neue Übergangsjacke. Es sind Zwei geworden. Und ich musste mich bremsen. Sonst wäre ich mit leerem Konto und vollen Einkaufstüten nach Hause gefahren.
Nächste Woche nehme ich aber den Kampf wieder auf. Möchte ich doch meinen Weg zu Ende gehen. noch glauben in meinem Umfeld liebe Freundinnen an mich. Sie geben mir Zuversicht .
Viele liebe Grüße von Magdalena
Re: Mein Weg
Verfasst: Sa 23. Mär 2024, 15:00
von Malvine
Hallo Magdalena,
puuhhhhh.....harter Toback, den du uns da erzählst!
Mit unserer Bürokratie stehen wir uns oft genug selbst im Weg in Deutschland und anstatt es zu vereinfachen, gibt es immer mehr Vorschriften und Vorgaben - nicht zuletzt um selbige wieder zu reduzieren....eine Teufelskreislauf.
Ich wünsch dir auf jeden Fall viel Kraft, damit du diese Herausforderungen bestehen kannst und dein Weg einen gute Verlauf bekommt - zumindest hast du ja eine Freundin, mit der du zusammen unterwegs sein kannst.
Träume sind ein spiegel unserer Seele und Gedanken im Unterbewußtsein. So schockierend wie der Traum vielleicht gewesen sein mag, dein bewusstes Ich hat die Oberhand über dein Leben. Dein Wille und Verstand sind es, die dein Leben aktiv gestalten. Oft sind wir von unseren geistigen Abgründen schockiert und wissen nicht recht damit umzugehen, doch sie sind ein Teil von uns. Es gilt sich mit dem "Untergrund" auseinanderzusetzen und die richtigen Schlüsse für sein Leben zu ziehen.
....und wenn es dann einfach mal ein Glas Rotwein und Schoki ist, um wieder in die Spur zu kommen.
Ich erinnere mich noch an einen Alptraum aus meiner Jugend - inzwischen bin ich seit über 30 Jahren mit diesem Alptraum verheiratet....
Geh deinen Weg weiter - auch wenn sich immer wieder ein paar große Brocken in den Weg legen. Du bist Stark, du schaffst das!
LG
Malvine
Re: Mein Weg
Verfasst: Sa 23. Mär 2024, 15:53
von Lavendellöwin
Magdalena hat geschrieben: Sa 23. Mär 2024, 14:13
Inzwischen erhielt ich von meiner Krankenkasse einen Brief. Doch die Ernüchterung folgt auf dem Fuße. Es wird gebeten noch weiter Unterlagen einzureichen. so einmal von meinem Endokriologen und von meinem Psychologen. Dabei sind von Beiden schon aussagekräftige Dokumente von mir mitgegeben worden.
Huhu Magdalena...
das sind so Briefe die immer gerne vor dem Wochenende im Briefkasten sind und dann die Erholung stören...wer kennt das nicht.
Natürlich ist das völlig unschön...
hast du auch wirklich auf alles geachtet?
Ich hoffe, das deine therapeutische Begleitung nicht "nur" Dipl.-Psych. ist, das könnte schon der erste Knackpunkt sein,
auch sollte im dortigen Behandlungsbericht dargelegt sein, das die OP die "Ultima Ratio" darstellt, dein Leidensdruck also auch wirklich
zum Ausdruck kommt.
Beim Endo sollte ausser dem Zeitraum auch das bisherige Ergebnis zu finden sein-wenn du noch keine 6 Monate (das weiss ich jetzt grad nicht)
in HRT bist, ist auch das für die Kasse vielleicht zu knapp. Beim Brustaufbau sollten es 24 Monate sein.
Mir wurde auch von der Praxis Morath&Schöll nahe gelegt sowieso den Brustausbau nicht gleich mit der GaOP zu beantragen sondern
erst im nächsten Step. Da sperren wohl bestimmte Kassen und deshalb wurde abgelehnt. Aber auch die zukünftige Planung kann schon mal im Antrag stehen.
und puh, ja der Traum mit deinen Eltern. So ein Traum würde mich auch extrem beschäftigen.
Es erinnert mich fast ein wenig an die Szene aus "The Danish Girl" als Lili von sich als weibliches Baby in den Armen ihrer Mutter träumte..
so extrem traurig das Ende und doch im Grunde auch voll mit Hoffnung.
Und die, also die Hoffnung, verlier bitte nicht-alles wird gut, davon bin ich überzeugt und solange du noch Lust auf ein Glas Wein und Schoki hast
ist glaub ich auch alles in einem gutem Bereich...
Alles Liebe Marie

Re: Mein Weg
Verfasst: Sa 23. Mär 2024, 15:59
von Anne-Mette
Liebe Magdalena,
Magdalena hat geschrieben: Sa 23. Mär 2024, 14:13
Inzwischen erhielt ich von meiner Krankenkasse einen Brief. Doch die Ernüchterung folgt auf dem Fuße. Es wird gebeten noch weiter Unterlagen einzureichen. so einmal von meinem Endokriologen und von meinem Psychologen. Dabei sind von Beiden schon aussagekräftige Dokumente von mir mitgegeben worden.
das muss "aufgedröselt" werden. Manchmal verlangen die MDK eine gewisse Wortwahl, die in einem solchen Schreiben auftauchen muss.
Ihr Lieblingswort ist "Ultima Ratio". Das muss unbedingt in dem/den Schreiben stehen, wenn es um die OP geht.
Genau lesen, was sie bemängeln; ansonsten anrufen und nachfragen oder schriftlich geben lassen, "was fehlt" - und dann die Liste oder einzelnen Posten abarbeiten.
Wenn du nicht weiterkommst, können wir uns "privat" austauschen.
In manchen Fällen hilft ein "unterstützendes Schreiben"; dazu wäre ich bereit.
Wenn es wirklich Schikane ist, wie sie sich verhalten, kann durchaus die Antidiskriminierungsstelle eingeschaltet werden.
Zu dem Traum: ja, die sind manchmal erschreckend; aber eine Freundin hat mir erzählt, dass sie keinesfalls die Realität abbilden oder "etwas vorwegnehmen".
Das hörte ich auch von anderen Stellen und habe es auch schon öfter gelesen.
Mach's besser
Herzliche Grüße
Anne-Mette
Re: Mein Weg
Verfasst: Sa 23. Mär 2024, 17:20
von Franziska
Malvine hat geschrieben: Sa 23. Mär 2024, 15:00
Geh deinen Weg weiter - auch wenn sich immer wieder ein paar große Brocken in den Weg legen. Du bist Stark, du schaffst das!
Liebe Magdalena,
den Worten von Malvine kann ich mich nur anschließen.
Immer wenn man meint es geht nicht weiter, öffnet sich irgendwo eine Tür und lässt wieder die Sonnenstrahlen hinein.
Lass dich nicht unterkriegen.
Liebe Grüße
Franziska
Re: Mein Weg
Verfasst: Sa 23. Mär 2024, 18:21
von Juliane
Liebe Magdalena.
Denke immer daran, aus den Steinen, die einem in den Weg gelegt werden,
kann man wunderbare Brücken, über die Hindernisse hinweg, bauen.
In diesem Sinne, Kopf hoch, Anlauf nehmen und nächste Woche mit Karacho
weiter.
Liebe Grüße, Juliane
Re: Mein Weg
Verfasst: Do 28. Mär 2024, 15:27
von Magdalena
Hallo,
ich sehe wieder positiver nach vorne.
Erst einmal möchte ich mich bei allen für die aufmunternden Worte bedanken. Es tat mir richtig gut. Und inzwischen sieht die Welt auch wieder anders aus.
Und es begann damit, das nach dem ich den letzten Beitrag geschrieben hatte, ich einen Anruf bekam. Es war meine Schulfreundin an anderen Ende. Sie meinte, ob wir nicht etwas gemeinsam am Abend unternehmen könnten. Gut dachte ich, irgendwo schön essen. Nicht zu lange und dann eine erholsame Nachtruhe. Doch es kam ganz anders.
Sie meinte ich solle schon al mein Nachthemd mitbringen. Gut, meine Zahnbürste packte ich auch schnell noch ein. Jetzt zur Information, meine Freundin ist eine biologische Frau und heterosexuell. Und nach meiner geplanten OP möchte ich auch eine heterosexuelle Beziehung. Ob es gelingt ist eine andere Frage.
Ich solle nur noch etwas vom Chinesen zum Essen mitbringen. Kurz und gut es wurde ein langer Abend mit reichlich Sekt. Wir lachten viel, vor allem über Männer. Ein gelungener Mädelsabend. Erst weit nach Mitternacht ging es ins Bett. Meine Freundin hat ein Haus. Und ich schief im Gästezimmer. Nach einem Frühstück am Sonntagmorgen fuhr ich nach Hause. Aber am Nachmittag trafen wir uns noch auf einen Kaffee.
Nun der Montag! Da ich im Spätdienst arbeitete konnte ich den Vormittag nutzen. Auf zum Endokrinologen. Glücklicher Weise war die Praxis in der Karwoche geöffnet. Ich brachte mein Anliegen wegen der OP und den Anforderungen der Krankenkasse vor. Auch forderte ich gleich noch Hormone. Mit dem E-Rezept bin ich auf zur Apotheke. Am Ende lief ich drei Apotheken an. die verordnete Packungsgröße ist nicht lieferbar. Der Tipp aus der Apotheke, anrufen in der Praxis und auf eine bestellbare Packung umschreiben. Es bedarf mehrerer Anläufe um am Telefon durchzukommen. Dann konnte ich die Medikamente bestellen.
Am Dienstag konnte ich die bestellten Medikamente abholen. Dann der nächste Termin. Frisör! Und wieder treffe ich auf meine Freundin vom Wochenende. Sie ist Friseurmeisterin. Ein langer Traum von mir erfüllte sich. Ich bekomme eine Damenfrisur, und dann von meiner Freundin. Ich schwebte im Himmel. auf Arbeit bekam ich anschließend positive Reaktionen zu meiner neuen Frisur.
Dann der Mittwoch! Da stand planmäßig der Termin bei meinem Psychologen. Auch von ihm benötige ich Unterlagen für meine OP. Um es kurz zu machen. Am 11. April kann ich das Gutachten in Empfang nehmen. Bis zum 16. April ist der Termin zur Abgabe der Unterlagen bei meiner Krankenkasse. Ich hoffe damit geht es jetzt seinen richtigen Weg. wieder zu Hause angekommen lag die Antwort des Endorinologen im Briefkasten. Er bestätigte die Diagnose F64.0G und dass ich die Hormone gut vertrage und einer OP nichts im Wege stehe. Auch ist die Zeit seit ich Hormone bekomme im vorgeschriebenen Rahmen.
Da ich zu Ostern arbeiten muss, möchte ich Allen auf diesen Weg schon mal eine schönes Osterfest wünschen.
Viele liebe Grüße von Magdalena