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Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.
Verfasst: Do 23. Aug 2018, 17:07
von ExuserIn-2019-12-20
Luna hat geschrieben: Do 23. Aug 2018, 12:23
Hallo Anna,
Anna Marie hat geschrieben: Do 23. Aug 2018, 08:56
Ich würde von mir nicht behaupten, das ich mich nicht über andere Menschen stelle.
Doppelte Verneinung?
Hoffe, mein kleiner Hinweis entlockt Dir - so wie mir - ein kleines Schmunzeln.
Alles Liebe
Luna
Schon korrigiert und danke für den Wink mit dem Zaunpfahl

Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.
Verfasst: Do 23. Aug 2018, 17:12
von ExuserIn-2019-12-20
Danke für eure Gedankenanstöße und Anja, alles gut
Werde später noch ausführlicher drauf eingehen.
Fakt aber ist, das auch ich keinem Ideal entspreche und diese Wertungsfreiheit fast unmöglich ist.

Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.
Verfasst: Do 23. Aug 2018, 18:09
von ExUserIn-2026-04-08
Sorry, da muss ich mich nochmals melden.
und diese Wertungsfreiheit fast unmöglich ist.
Mit dieser Haltung gebe ich Dir Recht. Aber wie wäre es mit einer Haltung:
Ich hinterfrage meine Wertungen. Dabei komme ich Stück für Stück weiter ...
Klingt doch gleich viel positiver und das Tolle ist, dass es einen trägt, seine Ziele zu erreichen. Rückschläge werden hingenommen, aber Hauptsache, ich mache mich auf den Weg...
Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.
Verfasst: Fr 24. Aug 2018, 13:08
von ExUserIn-2026-04-08
Ich habe noch einen Link gefunden, der nicht gerade neu, aber in diesem Kontext interessant sein dürfte.
http://www.motivate-yourself.de/ist-ver ... in-besser/
Ich frage mich immer wieder, was würde eine solche konsequente Lebensweise für mich bedeuten ?
Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.
Verfasst: Sa 25. Aug 2018, 08:06
von Joe95
Vicky_Rose hat geschrieben: Do 23. Aug 2018, 12:18...Die Wertung steckt im Wort "hässlich"...
Da möchte ich mal widersprechen.
Schön, häßlich, dick, dünn, groß, klein... Erst mal alles nur beschreibungen. Wertend werden sie erst wenn ein Ideal dazu kommt.
Uns wird gerne vermittelt dass ein Mensch schön und dünn sein sollte. Was aber wenn ich dieses Ideal einfach nicht annehme?
Ich bin zu häßlich, zu groß, zu dick, zu männlich - und glücklich.
Mein Ideal ist leben zu können wie man sich fühlt.
Ich erlebe es fast täglich von fremden Menschen freundlich, zuvorkommend behandelt zu werden. Sie vermitteln mir den Eindruck besonders zu sein.
Das macht mich glücklich.
Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.
Verfasst: Di 4. Sep 2018, 20:08
von ExuserIn-2019-12-20
Hallo miteinander
So langsam aber sicher geht meine Therapie zu Ende, am 13.09 ist mein letzter Tag hier und dann beginnt ein neuer Abschnitt.
Zum einen habe ich mich ja von meiner Frau getrennt, um weitere, andere Wege zu gehen.
Unter anderem natürlich die HET, wo ich bei meiner Therapeutin endlich von 100% reden kann.
Auch wenn es hier und da doch noch klitzekleine Zweifel gibt.
Ich denke aber das ist eher die Angst, den neuen Weg zu gehen.
Zum anderen ist es ja auch das Gefühl "alleine zu sein".
Inwieweit machen sich neue Bekanntschaften auf, werde ich dann alleine in meiner kleinen Wohnung sitzen und was bereuen?
Aber ich lass mich trotz der Zweifel darauf ein!
Und am 16.09 ist ja auch wieder Trans SHG, da sind bestimmt nette Leute
Und zum anderen habe ich heute ein Gespräch mit meinem Chef geführt.
Es lief irgendwie anders als erwartet.
Ich wollte ihm lediglich mitteilen, dass ich mich nicht in der Lage fühle, sofort wieder 100 % zu geben.
Was er an sich erwartet hatte....
Ergo hab ich ihm den Vorschlag gemacht zwecks einer Wiedereingliederung.
Da hatte er nicht sonderlich gut drauf reagiert, hatte ich das Gefühl.
Es ergab sich das ich ihm auch sagte, das mein jetziger Aufgabenbereich mir Bauchschmerzen bereitet und ich mich nicht mehr wohl fühle.
Ich hielt es für wichtig ihm zu erzählen, das ich mich beruflich neu orientieren müsste.
Am 14.09 haben wir ein Gespräch, mal sehen wie es wird.
Ja in der Tat, es wird sich einiges verändern, ich hoffe doch das es sich positiv ändern wird....

Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.
Verfasst: Di 4. Sep 2018, 20:14
von Anne-Mette
Guten Abend,
Ich hielt es für wichtig ihm zu erzählen, das ich mich beruflich neu orientieren müsste.
Am 14.09 haben wir ein Gespräch, mal sehen wie es wird.
Denke dabei bitte auch an Dich und Deine Absicherung.
Alles Gute für das Gespräch.
Herzliche Grüße
Anne-Mette
Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.
Verfasst: Mi 5. Sep 2018, 07:11
von ExuserIn-2019-12-20
Anne-Mette hat geschrieben: Di 4. Sep 2018, 20:14
Guten Abend,
Ich hielt es für wichtig ihm zu erzählen, das ich mich beruflich neu orientieren müsste.
Am 14.09 haben wir ein Gespräch, mal sehen wie es wird.
Denke dabei bitte auch an Dich und Deine Absicherung.
Alles Gute für das Gespräch.
Herzliche Grüße
Anne-Mette
Lieben Dank Anne-Mette
Ich habe hier gelernt, für mich einzustehen und meine Wünsche mitzuteilen.
Natürlich möchte ich aber auch gleichzeitig, das beide Parteien von diesem Gespräch was haben werden.
In der Hoffnung eine Wiedereingliederung heraus schlagen zu können, würde ich mich bis zum Jahresende zur Verfügung stellen und gleichzeitig nebenher mich anderweitig umschauen.
Mal sehen wie es wird.
Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.
Verfasst: Fr 7. Sep 2018, 07:08
von ExuserIn-2019-12-20
Guten Morgen allerseits
Ich hätte da mal eine Frage:
Ist der Hausarzt auch befugt mir übergangsweise Hormone zu verschreiben?
Mein Leidensdruck ist so hoch, dass ich ohne ärztliche Zustimmung seit dem 05.08 Evaluna 30 nehme.
Da ich nicht mehr so viele habe und ich am 13.09 einen Termin beim Hausarzt habe, wollte ich ihn drauf ansprechen.
Wenn ja, was kann er explizit verschreiben?
Ich bitte um keinerlei Bewertungen wie gefährlich es ist, einfach so was zu nehmen.
Dies ist mir durchaus bewusst!
Danke vorab und liebe Grüße,
Anna

Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.
Verfasst: Fr 7. Sep 2018, 08:10
von Tatjana_59
Anna Marie hat geschrieben: Fr 7. Sep 2018, 07:08
Guten Morgen allerseits
Ich hätte da mal eine Frage:
Ist der Hausarzt auch befugt mir übergangsweise Hormone zu verschreiben?
Mein Leidensdruck ist so hoch, dass ich ohne ärztliche Zustimmung seit dem 05.08 Evaluna 30 nehme.
Da ich nicht mehr so viele habe und ich am 13.09 einen Termin beim Hausarzt habe, wollte ich ihn drauf ansprechen.
Wenn ja, was kann er explizit verschreiben?
Ich bitte um keinerlei Bewertungen wie gefährlich es ist, einfach so was zu nehmen.
Dies ist mir durchaus bewusst!
Danke vorab und liebe Grüße,
Anna
Ich bin mir so gut wie sicher dass er sie dir verschreiben darf.
Dein letzter Satz weist darauf hin dass du keine Indikation hast?
Wenn das der Fall ist wird dir der Hausarzt Hormone vermutlich nicht verschreiben, obwohl er es darf.
Ich habe vor einiger Zeit das Rezept für Hormone telefonisch beim Hausarzt bestellt weil ich bei meiner Endokrinologin nicht durchkam. (Vor meiner OP)
Ich bekam es ohne Probleme.
Allerdings kennt er meinen ganzen Weg.
LG Tatjana
Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.
Verfasst: Fr 7. Sep 2018, 08:28
von Kim
Hi Anna Marie
Bei mir war es so, nach meinem Gespräch mit ihr habe ich eine Überweisung zum Frauenarzt bekommen.
Dort wurde mir dann Blut abgenommen, zwecks Hormonbestimmung.
Nach 4.Wochen lag das Ergebnis vor, nach einem längeren Gespräch mit dem Frauenarzt und dem durchgehen meiner ergebnisse hat er mir dann Hormone verschrieben.
Ob das anderen Ärzten genau so gehandhabt wird, kann ich dir nicht sagen.
Glg Kim
Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.
Verfasst: Fr 7. Sep 2018, 08:45
von Theresa-Annalena
Hallo Anna,
auch auf die Gefahr hin mich bei Dir unbeliebt zu machen:
!!!! geh den regulären Weg !!!! denn den Endokrinologen gibts nicht ohne Grund.
Ich kämpfe ja auch immer mit dieser fixen Idee. Das Medikament wird
unter normalen Bedingungen seinen gewünschten Dienst verrichten, sonst würde
es ja auch nicht verschrieben, gefährlich (ja, ich weiß Du weißt das) sind die
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten (z.B. Antidepressiva). Auch dann
gibt es Lösungen, aber dann müssen die Wirkstoffe aufeinander abgestimmt sein.
Übrigens, mit den richtigen Stichwörtern wirst Du bei Google fündig.
Ich werde sie Dir aber als Freundin hier nicht verraten.
Mach richtig Druck beim Endokrinologen, dann ist das "Problem" schnell aus der Welt.
Es geht um Anna und ihre Zukunft - denke daran wie weit und schwierig Dein "Weg" schon
war.
GLG Tessa.
Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.
Verfasst: Fr 7. Sep 2018, 08:52
von Michelle_Engelhardt
Hallo Liebes,
Mein Hausarzt hat mir das Rezept für die Hormone erst fertig gemacht, nach dem der Endo meine Medikation zu ihm gefaxt hatte. Der Endo ist in Essen, mein Hausarzt 5 Minuten mit dem Auto entfernt.
Wenn Dein Hausarzt ein verantwortungsvoller Arzt ist, wird er Dir ohne weiteres wahrscheinlich nix verschreiben. Außerdem wüßte auch die Krankenkasse gern, wozu sie die Hormone bezahlen soll. Ohne eine Diagnose werden die sich wohl quer stellen.
Liebe Grüße
Michelle
Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.
Verfasst: Fr 7. Sep 2018, 10:35
von ExuserIn-2019-12-20
Danke für eure schnellen Rückmeldungen
Eine Indikation hab ich leider noch nicht Tatjana.
Das mit der Frauenärztin ist eine gute Idee Kim.
Hab dich immer noch lieb Tessa
Danke Michelle, dann werde ich wohl warten müssen.
Das doofe ist ja eben, das ich erst übernächste Woche bei Fr. Happich anrufen kann und wer weiß wie voll ihr Terminkalender ist und wann ich einen Termin beim Endo kriegen kann
Lg,
Anna
Re: Der Weg, der so schwierig ist / scheint.
Verfasst: Fr 7. Sep 2018, 14:57
von Mona
Hallo Anna,
Ich habe mir grad hier alles durchgelessen,und es macht mir mut.
Finde es toll wie du deinen Weg gehst,auch wenn du so manche schwere entscheidungen fällen müsstest welche nicht leicht waren.
Diese entscheidungen habe Ich noch vor mir,und mich zereisst es wenn Ich darn denke.
Ich hoffe das Ich auch stark sein kann,den es ist verdammt schwer sich von einer Person zu trennen welche man liebt.
Lg Mona