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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: So 6. Nov 2011, 12:42
von Bianca D.
Joe95 hat geschrieben:grins... bianca wird brutal...
Würde mir im Traum nicht einfallen....
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:lol:

Gruß Bianca

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mo 7. Nov 2011, 13:27
von Joe95
ich weiß... war ja auch nich ernst gemeint... ;-)

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mi 9. Nov 2011, 19:47
von NAREA
Hallo, konnte mich nicht eher melden, weil mein Arbeitstag zur Zeit sehr lang ist. Da habe ich ehrlich gesagt nicht mehr so die Lust auf Schreiben. Hoffentlich bessert sich das noch. Ein Kollege ist krank geworden und die Arbeit wird nun auf den Rest (2 Personen) verteilt. Die letzten Tage bin ich 12-13 Stunden unterwegs gewesen. Das schlaucht.
Mache mir aber trotzdem noch den Spaß und ziehe mir Damenstiefel an und auch einen Damensteppmantel, der aber nicht so weiblich ankommt. Muß mal mit Doris reden, mal fragen was sie von einem BH mit kleiner Enlage hält. So Cup B oder C. Und vor Allem, wie gut kann ich ihn verstecken. Pulli geht nicht, sicher nur ein Hemd und Jacket.

Übrigens, Uwe und Moni geht es gut. Uwe hat nichts von seinem Abenteuer erzählt. Renate wird sowieso schweigen. Elvira hat sicher nicht den Mut etwas zu verraten.
Das Schlimme ist ja nur, daß Uwe alle 2 Jahre die Küchen der Heime kontrllieren muß. Als auch wieder zwangsläufig auf Elvira trifft. Das, was ihr jetzt passiert ist, wird sicher nicht mehr vorkommen. Sie hat sich schon viele Gedanken gemacht und sicher bereut, daß sie den beiden in die Falle gegangen ist. Nun hat sie 2 Jahre Zeit, um sich einen Racheplan auszudenken.
Uwe wird sicher versuchen diese Episode seines Lebens zu verdrängen. Er wird sich sicher auf die kommenden Kontrollen freuen und hoffen nur noch nette Kollegen kennen zu lernen.

Fortsetzung folgt. Gruß Willfried

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Do 10. Nov 2011, 16:39
von NAREA
......Uwe wollte nach der anstrengenden Woche endlich wieder mal in seine Männerklamotten steigen. Er wollte mit Frau und Kind spazieren gehen und so richtig ausspannen. Das konnte er auch. Am Samstag (erster freier Tag nach Amtsantritt als Konntrollörin) flatterte eine Einladung der Heimleitung seiner bisherigen Arbeitsstelle ins Haus. Unterschrieben von Renate: ""Wir möchten Sie und Ihren/Ihre Partner/Partnerin einladen mit unserem Versorgungspersonal und der Heimleitung einen gemütlichen Abend zu verbringen. Nach einem gemeinsamen Operettenbesuch werden wir den Abend im Hotel ' Kaiserhof ' ausklingen lassen. Wir würden uns freuen, wenn sie ihre Teilnahme telefonisch bestetigen würden. "
Uwe war gerührt und Moni freute sich über diese Aufmerksamkeit. Kein Wort hate Renate vergangene Woche darüber verloren. Moni bemerkte, daß es noch 4 Wochen bis zu dem Termin seinen. Ihr ging natürlich sofort durch den Kopf, daß Uwe als Sabine gehen muß, und sie?
" Uwe wie wollen wir das machen? Du willst doch sicher zu der Feier mit deinen alten Kolleginnen?"
" Natürlich, und du kommst mit."
" Als deine Freundin?"
" Nein, als meine Lebensgefährtin, das ist doch überhaupt kein Problem."
" Meinst du wirklich? Soll ich nicht lieber zu Hause bleiben? Nicht das es deinem Job schadet."
" Ach Unsinn, ohne dich gehe ich auch nicht hin."
" Wir haben ja noch ein paar Tage Zeit, um uns anzumelden. Was würden wir den anziehen, wenn wir gehe würden?"
" Gute Frage Moni, ich im Hosenanzug und du im Abendkleid, schließlich ist es eine halbe Oper."

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Do 10. Nov 2011, 16:40
von NAREA
Moni schaute Uwe an. " Da kann man doch nicht im Hosenanzug hingehen. Du brauchst auch ein Kleid für diesen Anlaß."
" Kleider mag ich nicht so gerne. Geht nicht auch ein Rock mit Bluse?"
" Hab dich nicht so, natürlich mußt du ein Kleid tragen. Wir können mal am nächsten Wochenende suchen gehen."
" Das gefällt mir nicht."
" Na dann ruf bei Renate an und sage, daß wir nicht können. Wir haben Schnupfen oder vieleicht auch was Falsches gegessen, soll bei Köchen auch mal vorkommen."
" Mensch Moni, du machst es einem aber auch schwer."
Am Abend saß Uwe in der Wohnstube, Moni machte Abendessen in der Küche. Als sie nur mal so durch die Ritze der angelehnten Stubentür schaute, sah sie ihren Uwe in einem der zahlreichen Kataloge blättern. Sie ahnte, daß er nach einem schönen Kleid suchte.
" Ich helfe dir nach dem Essen beim suchen nach enem Kleid." Uwe schreckte hoch, als wenn er bei einer Dummheit ertappt wurde.

Ob die beiden was finden oder doch zu Hause bleiben, .....................später.

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: So 13. Nov 2011, 16:24
von NAREA
...... Nach dem Abendessen schlüpften beide in ihre Satinpyjamas und kuschelten sich auf dem Sofa ganz eng zusammen.
" Soll ich wirklich im Kleid zu der Feier gehen?"
" Was stellst du dir denn vor ?"
" Ganz normal im Anzug als Mann."
" Dann kannst du auch gleich deine Kündigung mitnehmen. Die fühlen sich dann hintergangen und ausgenutzt. Ich komme dann nicht mit."
" Ich weiß doch, aber wie lange soll das noch gehen, Moni? Es ist für mich nicht einfach. Nur durch deine Unterstützung ist es mir möglich, mich als Sabine hier zu behaupten."
" Ich mach das sehr gerne für dich. Wenn du ganz ehrlich bist, dann mußt du auch zugeben, daß es dir alles nicht unangenehm war und ist. Du magst doch auch dieses weibliche Gefühl um dich rum. Kannst es ruhig zugeben. Auch deshalb liebe ich dich. Ich verstehe dich und auch du kannst mich viel besser verstehen. Das ist das Schöne in unserer Ehe."
" Moni, du hast einfach recht. Ich will micht nicht beschweren. Aber es gibt Tage, an denen ich nicht Sabine sein möchte."
Wir wissen an was Uwe da so denkt. Moni zum Glück nicht. Sie würde sicher sofort ein schlechtes Gewissen bekommen. Uwe dürfte sicher nicht mehr als Sabine weiter arbeiten. Denn solche Elviras gibt es sicher noch mehr auf der Welt.

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: So 13. Nov 2011, 16:27
von NAREA
....." Uwe schau mal, ist das nicht ein hübsches Kleid?"
" Ja, möchtest du es haben?"
" Willst du mich auf den Arm nehmen? Wir suchen hier was für dich."
" Nein, schau mal, das hat so einen großen Ausschnitt auf dem Rücken."
" das sehe ich aber dafür würdest du eine Stola bekommen, die das etwas verhüllt."
" So vom Bild her gefällt mit das Kleid sehr gut. Aber sieh mal, das hat ja einen riesen Schlitz da hinten."
" Schatz, laufen muß man damit auch noch. Du hast doch so schöne Beine, daß du dir da keine Sorgen machen mußt. Außer von anderen Frauen beneidet zu werden."
" Übertreib mal nicht. Der ganze Abend wird für mich wieder die reine Anspannung weren. Ich bin keine Frau und habe immer Angst was falch zu machen."
Sie bestellte trozdem das Kleid im Katalog.
Zufrieden schlossen sie den Abend mit einer innigen Liebesnacht ab.
Uwe mußte am nächsten Morgen wieder los. Diesmal als Beraterin in ein Heim, in dem gemischtes Personal beschäftigt wird. Das wird auch nicht uninteressant für Uwe................................

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: So 13. Nov 2011, 16:45
von NAREA
Bitte entschuldigt meine kurzen Abschnitte. Ich habe Angst, wenn ich lange schreibe, daß alles in Wohlgefallen aufgelöst wird, weil irgeneine Zeit überschritten wurde. Sicher habt ihr Verständnis.
Das Wochenende war doch wieder mal klasse. Wir haben unseren Garten von Laub befreit. Für mich wieder die Gelegenheit bekittelt und beschürzt zu werkeln. Die 4-°C heute morgen ließen sich mit einem Kopftuch ganz gut ertragen. Unter meinem Kittel hatte ich aber Hosen an. Waren aber Dank der langen Stiefel nicht zu sehen. Eine kurze Schreckminute wurde durch unsere Nachbarin ausgelöst, die plötzlich am Zaun stand. Ich weiß nicht wie es Euch geht, aber mich durchfährt immer noch ein Schreck, wenn ich mit einem Kopftuch gesehen werde. Sie kennt mich ja sowieso schon mit Tuch. Trotzdem, habe ich das Gefühl was Schlimmes zu machen. Ist das nicht verrückt? Warum hat sich mein Selbstbewustsein immer noch nicht so weit entwickelt? Ich habe es aber umbehalten und ihr am Zaun einen schönen Tag gewünscht. Später im Haus habe ich mit Doris wieder über dieses Thema geredet. Wir Männer werden sicher nie eine gewisse Ängstlichkeit ablegen können, oder irre ich mich da ???????????????????????????????????????????????????????????????????

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: So 13. Nov 2011, 18:24
von Regina
Hallo Willfried,
willfried hat geschrieben:Trotzdem, habe ich das Gefühl was Schlimmes zu machen.
Ja, das ist irgendwie schon komisch. Selbst nach mehreren Auftritten in der Öffentlichkeit ist dieses Gefühl noch unterschwellig da.
Ich sage mit immer wieder: "Andere Menschen machen ganz andere Dinge. Die sollten sich wirklich schämen." Wir können täglich davon in der Zeitung lesen.
Das was wir tun ist überhaupt nicht erwähnenswert.

Liebe Grüße,
Regina

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mo 14. Nov 2011, 15:08
von NAREA
Hallo Regina,
Du hast recht. Wir mache ja nichts Schlimmes. Andere Menschen, die sich mit dem Thema gar nicht befassen, bilden sich eine Meinung und die wird kundgetan. Ärgert mich maßlos.
Darum versuche ich auch immer so unauffällig in Erscheinung zu treten. Wenn ich mir Deine Bilder ansehe, dann bekommst Du es doch super hin. Ich muß mein Gesicht durch Tücher und Kaputzen etwas verbergen. ZUm Glück habe ich bei 80% meiner Ausflüge Doris dabei. Das gibt mir Halt und Sicherheit. Hier in meiner häuslichen Umgebung, damit meine Garten und Bürgersteig, ist das, ich weiß nicht so richtig wie ich es sagen soll, ängstliche Gefühl sehr klein. Man kennt sich. Trotzdem ist es mir nicht egal, wie man über mich denkt. Beeinflussen kann ich es eh nicht. Ich gebe mir aber immer große Mühe ein ordentliches Bild als Crossdresser abzugeben. So gehe ich nie mit einem schmutzigen Kittel zur Mülltonne. Auch im Garten, der jederzeit von Freunden und Bekannten berteten werden kann, trage ich saubere Sachen. Wenn es schmutzig werden sollte, dann gibt es ja noch andere Schürzen. Bin bis jetzt immer gut gefahren danit.
Was icg abschließend sagen will, ist, daß ich eine innere Unruhe nicht los werde, wenn ich mich weiblich kleide. Viele von Euch haben diese Phase bestimmt schon überstanden. Die Unruhe wird ganz klein wenn mich meine Frau an die Hand nimmt. Gruß Willfried

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mo 14. Nov 2011, 20:04
von NAREA
Hallo Heidi,
Du sprichst mir und fast allen anderen aus dem Herzen. Laß uns machen, wir stören Niemanden und wollen nur so leben wie wir wollen.
Weißt Du, mir kommt es so vor als wenn unsere Mitmenschen gestört werden wollen. Durch Crossdresser, Homosexuelle, Lesben und was es alles noch so gibt. Die Normalos haben lange Weile und brauchen Themen für ihre Partys und andere Zusammenkünfte. Das ist sehr traurig aber die Deutschen sind halt so. Tolleranz gibt es in vielen EU-Staaten. Nur bei uns findet man sowas leider sehr selten.
Ich hoffe, ich liege mit meiner Meinung nicht daneben. Ich habe jedenfalls das Gefühl, daß man seine Neigungen nicht so frei ausleben kann wie man es gerne möchte.
Gegenteilige Meinungen würden mich auch interessieren, falls es die gibt.
Gruß Willfried

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mi 16. Nov 2011, 11:08
von Bianca D.
willfried hat geschrieben: Das ist sehr traurig aber die Deutschen sind halt so.
Moin,

Ich würde das mal nicht unbedingt nur auf uns Deutsche beziehen.Sicher ist die Toleranz zu diesem Thema in anderen Kulturen vielleicht größer,dafür haben die eben andere Themen,man denke nur an die Prüderie in den USA.
Das ist m.E. ein typisch menschliches Verhaltensmuster,genetisch zum Überleben der Art in uns angelegt.Da geht es um den Austausch von von ungewöhnlichen Vorkommnissen im näheren Umfeld,zur Abwehr von Gefahren für die Sippe.
Aus diesem Verhalten der Frühmenschen hat sich m.M. nach diese Art von Kommunikation unter den Menschen entwickelt.Als TS mit schlechtem Passing oder auch als TV in auffäligerer Kleidung sind wir für die Umwelt eben ein
ungewöhnliches Ereignis,welches dann kommentiert werden will.Gäbe es uns an jeder Ecke,wäre das auch nicht mehr der Rede wert.

Gruß Bianca

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Fr 18. Nov 2011, 20:32
von NAREA
Hallo Bianca,
es würde mich auch freuen, wenn ich viel mehr Crossdreeser auf der Straße sehen würde. Aber ohne angegafft zu werden. Das wünschen sich doch viele von uns, ausgehen, spazieren gehen oder alles was Spaß macht mit sich oder einem Partner erleben.
Leider nur Wunschträume. Irgentetwas Ungewöhnliches wird immer beschmunzelt, verlacht oder schlimmsten Falls mit Gewalt bekämpft. Warum ist bei vielen Crossdressern die Dunkelhelheit, die bevorzugte Spaziergehzeit?

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Fr 18. Nov 2011, 20:44
von Regina
willfried hat geschrieben:... es würde mich auch freuen, wenn ich viel mehr Crossdresser auf der Straße sähe.
Wer weiß. Vielleicht siehst Du ja ganz viele und erkennst sie nur nicht weil sie sich alle so perfekt zurecht gemacht haben.

Liebe Grüße,
Regina

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Fr 18. Nov 2011, 21:43
von NAREA
Hi Regina,
da kannst Du recht haben. Leider habe ich die Gabe nicht. Bei mir ist eher Vermummung angesagt.
Bei uns hier im Ort haben wir mal ein Mädchen gesehen, das sehr schick angezogen war und uns entgegen kam. Als es vorbei war, sagte meine Frau, daß es ein Junge war. Ich drehte mich zwar noch um, konnte aber nichts erkennen. (Sicher schon zu weit weg)
Kann es sein, daß Frauen Crossdresser eher erkennen?