Hallo allerseits,
ich hoffe, Ihr seid alle gut im neuen Jahr angekommen. Nach den Weihnachts- und Neujahrsfeiertagen mit diversen Familientreffen hatte ich wieder mal Lust auf einen Ausflug, den ersten im 2020er Jahr. Also bin ich wieder in mein Refugium gefahren, um mich darauf vorzubereiten. Dabei habe ich wieder etwas getrödelt und auch überlegt, was ich für Outfit ausführen möchte. Ich hatte mich dann für jenes entschieden, das ich vor einiger Zeit im Outlet-Shop erstanden hatte. Den etwas kürzeren Winterrock und darüber den Kurzarmpulli, dazu einen ärmellosen Kardigan. Darunter , da es doch etwas kühl war, eine Thermostrumpfhose und blaue Legwarmer und die warmen Winterhalbstiefel. Zuerst wollte ich dann eine kleine Runde im EKZ im Oberland drehen und dann, da das Wetter sonniger wurde, eine Runde im Schnee auf der Höhe. Beim Schminken hatte ich mich dann auch noch vertan, da wurde dann die Zeit schon etwas knapper.
Aber erstmal ab zu Bijou Brigitte - diesmal nur zwei Ohrclipse (ich habe keine gestochenen Ohrläppchen), da mir schon ein paar in die Brüche gegangen sind. Wie immer, nette Verkäuferinnen und ein Foto
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Dann wollte ich noch ins den nächsten Einkaufspark - denn dort ist ein CCC- Schuhmarkt-und dort ist SALE - speziell bei Stiefeln. Und in diesem Laden haben sie auch einige 43 lagern. Und die Preise - ein echter Hammer. Für echt Leder-Stiefel nur mehr ca. E 40,- - ein Paradies. Natürlich habe ich probiert und auch ein Paar gefunden.
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Allerdings habe ich dann später zuhause festgestellt, dass ich das gleiche Modell schon hatte - davon aber später.
Nach diesem erfreulichen Beginn meines Ausfluges wollte ich die verbleibende Zeit nutzten, um ein bisschen in die Höhe zu fahren und eine kleine Runde im Schnee machen. Dazu bin ich dann in einen Forstweg abgebogen und wollte mein Auto abstellen. Die erste Wahl des Stellplatzes liess etwas wenig Platz für ev. vorbeifahrende Fahrzeuge. Also dachte ich mir, fahre ich halt mit meinem Allrad betriebenen Fahrzeug etwas in den Schnee neben der Fahrbahn, das sah nicht sehr tief aus. Allerdings fuhr mir dann der Schock in alle Glieder als ich sicherheitshalber gleich probierte, ob ich auch wieder leicht da raus komme. Ich steckte nämlich fest. Erster Gedanke- das gibt's nicht , ich hab ja Allrad - also ein wenig vor und zurück - aber das Auto hat sich weiter eingegraben und dann sass es auch schon mit der Bodenplatte auf. Da ging nichts mehr. Und ich im Gerda-Modus im Gelände. Und etwas unter Zeitdruck geriet ich auch, denn wir hatten für den Abend schon etwas geplant und vorher musste ich noch ins Refugium, um mich wieder in den MM zu bringen.
Ich habe schon lange nicht mehr so in mich hineingeflucht - Also was tun. - Beim nächstgelegenen Holzstammmeiler ein paar kleine Stämme genommen, um den Schnee vielleicht wegzubekommen - keine Chance . Auch das Unterlegen von Holz nützte nichts. Dann fiel mir Gott sei Dank ein, daß in unserer nahegelegenen Waldhütte, die unserer Familie gehört, im Schuppen noch eine Schaufel sein musste. Da ich den Schlüssel dafür im Auto hatte, bin ich schnell zur Hütte geeilt. Eine nette ältere Holländerin fragte auch, ob ich Hilfe bräuchte, habe ich aber dankend abgelehnt. Ziemlich ausser Atem und mit leichten Schweissperlen kam ich dann mit der Schaufel beim Auto an.
Ich schaufelte vorne und hinten und versuchte auch unter dem Auto den Schnee wegzubekommen. Probieren anzufahren, die Räder drehen wieder durch - nichts. Dann kamen zwei Langläuferinnen vorbei, die ich ums Anschieben bat - taten sie auch, aber auch dies vergeblich. Langsam wurde ich schon etwas mutlos und suchte schon eine Lösung, wie ich dort wieder herauskäme. Dann dachte ich an die letzte Rettung. Gott sei Dank hatte ich zu Beginn des -Winters Schneeketten angeschafft, die auch im Kofferraum lagen - die letzte Hoffnung. Allerdings geriet auch das Montieren zu einem äußerst schwierigem Unterfangen, da die Räder ja nicht auf der Strasse sondern im Schnee steckten. Langsam wurden meine Hände klamm und auch ziemlich verschmiert - Die erste Kette ging noch einigermassen, die zweite liess sich dann irgendwie nicht richtig entwirren. Die Sonne war schon untergegangen, die Zeit verrann und ich wurde schon leicht mutlos. Dann aber doch noch der Durchbruch- auch die zweite Kette war , zwar nicht so wie sie hätte sein sollen, aber doch, am Rad. Rein in den Wagen -starten- und er bewegte sich.
Puhhh - dieser Stein wog Tonnen, der mir da vom Herzen fiel. Rasch alles eingepackt - meine Frisur, die schon leicht verrutscht war wieder in Ordnung gebracht - und dann ab nach Hause -und nicht darüber nachdenken, wie es abgelaufen wäre, wenn ich nicht mehr weggekommen wäre. Das Geplante ist sich dann doch noch alles ausgegangen- aber ich werde nun wohl immer das Terrain abtesten, wenn ich Gerda mit dem Auto ausführe.
So wird die Sache ungefähr ausgesehen haben - das Foto habe ich nachgestellt- denn den verhinderten zweiten Teil des Ausfluges habe ich dann gestern nachgeholt.
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...auf soviel Aufregung kann ich bei den nächsten Ausflügen gerne verzichten.
Alles Liebe Gerda