Re: Wie kann man sich sicher sein? Geht das überhaupt?
Verfasst: So 5. Jan 2014, 12:31
Ich bin mir gar nicht so sicher, ob ich einen "male mode" habe. Das androgyne ist mein zweiter Pol. Es ist nicht unbedingt so, dass ich dafür Mann sein muss, ganz im Gegenteil. In dieser Phase würde ich am liebsten unisex-Klamotten anziehen, einen Pferdeschwanz tragen und auf jedes Make-up pfeifen. Ich fühle dann keinen Wunsch mich nach außen hin als Frau zu präsentieren. Aber ich will trotzdem als Frau eingeordnet, behandelt, identifiziert werden.
Natürlich muss man als Frau nicht Mädchenhaft rumlaufen. Aber es hat mir wirklich gefallen, und wohl hab ich mich auch gefühlt.
Ich habe mich entschlossen, doch weiterzumachen mit der Transition (ganz gemütlich), denn eine weibliche Stimme wäre auch wichtig für mich, wenn ich nicht komplett rübermachen würde - dass die Transsache nicht weniger wird, setze ich mal voraus. Und wenn mir jemand sagen kann, oder helfen dabei, was mit mir los ist, dann dieser Spezialist.
Es kann natürlich auch ganz ansers sein. Eine Fluchtreaktion aufgrund des Stresses zum Beispiel. Gestern war ich Nachmittag noch bei IKEA, eine Tischplatte kaufen. Nach längerem Nachdenken hab ich mich entschlossen, wieder als Frau dahin zu gehen, wenigstens um das Experiment zu ende zu bringen. Und obwohl es dort gerammelt voll war, war es in Ordnung! Es hat gepasst, ich hatte das Gefühl, so kann ich leben.
Und das denke ich im Moment auch. Obwohl es körperlich nicht wirklich angenehm ist. Diese Silikondinger gehören zu dem unbequemsten, was ich kenne. Sich das ganze Gesicht mit Make-up einzuschmieren ist auch beknackt, und dabei benutze ich ein vergleichsweise dünnes... Das Ende vom Lied, ich wäre wesentlich glücklicher, wenn ich nicht diesen (schmerzhaften und unangenehmen) Aufwand treiben müsste, um als Frau identifiziert zu werden. Deshalb (wenn auch nicht nur deswegen) will ich, nein, brauche ich Hormone. Ob mir das der Psychologe auch abkauft ist natürlich die andere Frage...
LG, Sophie
Natürlich muss man als Frau nicht Mädchenhaft rumlaufen. Aber es hat mir wirklich gefallen, und wohl hab ich mich auch gefühlt.
Ich habe mich entschlossen, doch weiterzumachen mit der Transition (ganz gemütlich), denn eine weibliche Stimme wäre auch wichtig für mich, wenn ich nicht komplett rübermachen würde - dass die Transsache nicht weniger wird, setze ich mal voraus. Und wenn mir jemand sagen kann, oder helfen dabei, was mit mir los ist, dann dieser Spezialist.
Es kann natürlich auch ganz ansers sein. Eine Fluchtreaktion aufgrund des Stresses zum Beispiel. Gestern war ich Nachmittag noch bei IKEA, eine Tischplatte kaufen. Nach längerem Nachdenken hab ich mich entschlossen, wieder als Frau dahin zu gehen, wenigstens um das Experiment zu ende zu bringen. Und obwohl es dort gerammelt voll war, war es in Ordnung! Es hat gepasst, ich hatte das Gefühl, so kann ich leben.
Und das denke ich im Moment auch. Obwohl es körperlich nicht wirklich angenehm ist. Diese Silikondinger gehören zu dem unbequemsten, was ich kenne. Sich das ganze Gesicht mit Make-up einzuschmieren ist auch beknackt, und dabei benutze ich ein vergleichsweise dünnes... Das Ende vom Lied, ich wäre wesentlich glücklicher, wenn ich nicht diesen (schmerzhaften und unangenehmen) Aufwand treiben müsste, um als Frau identifiziert zu werden. Deshalb (wenn auch nicht nur deswegen) will ich, nein, brauche ich Hormone. Ob mir das der Psychologe auch abkauft ist natürlich die andere Frage...
LG, Sophie