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Re: Fortsetzung der Diskussion über Überbevölkerung

Verfasst: So 3. Feb 2013, 20:45
von conny
Sabrina Verena hat geschrieben:Hallo Sophie!
Eigentlich wollte ich mich da nicht zu äußern.
Ich finde das Thema ist sehr heikel. Stimme Dir aber insofern zu, dass es Menschen gibt, die aus eigener Kraft kein menschenwürdiges Leben mehr führen können, und nur noch durch Medikamente oder schlimmer Apparate künstlich am Leben gehalten werden. Hier sollte tatsächlich mal drüber nachgedacht werden. Tiere hätte man längst vom Leid erlöst! Auch wenn vermeidliche Tierschützer das ablehnen.
Liebe Grüße
Verena
oh, oh, das thema ist megaheikel. aber es ist sicher richtig, dass die "apparatemedizin" nicht unbedingt ein segen für die betroffenen ist und das wird ja auch häufig diskutiert.

Re: Fortsetzung der Diskussion über Überbevölkerung

Verfasst: So 3. Feb 2013, 20:57
von conny
Sophie_90 hat geschrieben:
Ich meine nicht dass man Menschen töten sollte, sondern dass man sich überlegt, ob man in einem bestimmten Alter nicht doch medizinische maßnahmen unterlässt. Natürlich nicht lebensnotwendige. Wie soll ich das nur sagen?
Der medizinische Fortschritt hat dazu geführt, dass man immer älter wird, aber muss das sein? Sterben wird man ohnehin!
Soll ich 90 werden? Und ein großen Teil meines lebens alt sein? Auf kosten der nach mir kommenden leben?
Das find ich furchtbar! Eindeutig ein Irrweg, würde ich sagen.
ganz abgesehen davon, dass deine argumentation ethischer irrsinn ist (denke mal darüber nach was du da scheibst!) ein paar bemerkungen:

1. wer bestimmt das alter?
2. wer bestimmt, was lebensnotwendig ist und was nicht?
3. was spricht dagegen, einen großteil des lebens alt zu sein?
4. jeder rentner lebt auf kosten der nachkommen, denn die müssen die rente erwirtschaften.

deine gedanken gehen in richtung einer igrgendwie gearteten euthanasie, ist dir das klar?

und was ist, wenn deine ideen nicht reichen? man sorgt dann irgendwie dafür, dass soviele menschen ableben wie neue geboren werden und schon ist das bevölkerungswachstum gestoppt.

Re: Fortsetzung der Diskussion über Überbevölkerung

Verfasst: So 3. Feb 2013, 23:17
von Kerstin
Danke conny für deine Worte.

Ich bin hier raus. Ich möchte keine Alpträume bekommen.

Ich sehe mich gerade am Stadtteilbrunnen Wasser schöpfen, werde dabei vom Gau bestimmten Blockwart auf mein ökosozialistischen Lebenstiel geprüft und muß dabei mit ansehen wie eine Alte Frau gerichtet wird um dem Biosphärenreservat Sahel1 nicht weiter zu schädigen. Ihre Lebensnutzenzeit ist ja schließlich schon verbraucht.


Brrrrr

Re: Fortsetzung der Diskussion über Überbevölkerung

Verfasst: So 3. Feb 2013, 23:28
von Anne-Mette
Moin,

viel besser ist die Themenbehandlung nicht geworden durch die Absplittung von dem anderen Thema (smili)

Immerhin staune ich immer wieder, was es doch so alles für Gedanken und Meinungen gibt )))(:

Aber das ist auch gut so.

Gruß
CPG, der meint, dass es Quatsch ist, sich hier bei uns Gedanken um den Wasserverbrauch zu machen (wenn wir keine Gelegenheit haben, denen das Wasser zu geben, die es benötigen)

Re: Fortsetzung der Diskussion über Überbevölkerung

Verfasst: Mo 4. Feb 2013, 08:35
von exuser-12-02-2013
OK, dann würde ich sagen, weiter so bis 2100, und dann auf zur Venus! Und nein, das ist keine Ironie.
Offenbar die einzige ethisch gerechtfertigte Lösung.
Oder doch lieber "nach mir die Sintflut"?

Re: Fortsetzung der Diskussion über Überbevölkerung

Verfasst: Mo 4. Feb 2013, 08:47
von Anne-Mette
Moin,
Zum Duschen und Waschen tut es auch Niederschlagswasser. Das hierbei entstehende Abwasser kann für die Spülung genutzt werden. In Australien gewinnt man übrigens durch das Sammeln und Speichern von Niederschlägen Trinkwasser.
Das kann ja in einigen Ländern richtig - und sogar lebensnotwendig sein.

Aber wir haben nunmal ein Überangebot an Wasser. So lange wir das nicht den Leuten zur Verfügung stellen können, die es brauchen würden, müssen wir uns über unseren Verbrauch keine Sorgen machen. Viele "Wasserspartechniken" sind bei uns großer Quatsch und dienen höchsten dazu, die Hersteller reicher zu machen.

Gruß
CPG

Re: Fortsetzung der Diskussion über Überbevölkerung

Verfasst: Mo 4. Feb 2013, 09:01
von Sabrina Verena
Hallo Allerseits!
Erst mal mein Dank an alle die sich an der Diskussion beteiligen oder beteiligt haben.

Zur Ethik:
Wir können ja einen Ethik Thread aufmachen und über Ethek- Fragen diskuttieren.
Wäre nicht die erste Ethik- Diskussion für mich.

Wenn man sich zum Thema Überbevölkerung austauscht, gehören auch Themen wie Lebenserwartung dazu.
Unabhängig, ob ein Management befütwortet oder ablehnt wird.
Auch Resourcen- Verteilung hängt thematisch damit zusammen.
"Weiterso" wird uns in die Katastrophe führen.

Ich weise noch mal auf das Grundproblem hin.
Wir haben eine Überbevölkerung! Die gilt es zu stoppen und auf ein ökologisch und sozial verträgliches Maß zurück zu führen.
Die Menschheit ist nicht in der Lage im Weltall zu siedeln, wenn Sie die Probleme auf dem Heimatplaneten nicht im Griff hat.
Die gleichen Probleme, die wir auf unseren Planeten haben, würden wir auch in Kolonien auf dem Mars, Mond, der Venus und meinetwegen auch auf Europa und Merkur haben.
An Weltraumstationen braucht man gar nicht erst denken, da diese sich nicht autonom versorgen können.
"Außwandern" ist also nicht die Lösung.
Verteilungskämpfe sind Resultat und nicht Lösung der Überbevölkerung.
Abwandern von klimatisch benachteiligten Regionen in klimatisch begünstigte Regionen ist Resultat und nicht Lösung der Überbevölkerung.

Liebe Grüße
Verena

Re: Fortsetzung der Diskussion über Überbevölkerung

Verfasst: Mo 4. Feb 2013, 10:12
von Sabrina Verena
Hallo Mona!
"Nur die Vergangenheit lehrt, wir waren da noch nie gut ------ im kollektiven Lösen von Problemen."
Ja, leider! Aber kann man nicht aus den Fehlern der Vergangenheit lernen?
LG
Verena

Re: Fortsetzung der Diskussion über Überbevölkerung

Verfasst: Mo 4. Feb 2013, 10:57
von conny
cpg hat geschrieben:
Aber wir haben nunmal ein Überangebot an Wasser. So lange wir das nicht den Leuten zur Verfügung stellen können, die es brauchen würden, müssen wir uns über unseren Verbrauch keine Sorgen machen. Viele "Wasserspartechniken" sind bei uns großer Quatsch und dienen höchsten dazu, die Hersteller reicher zu machen.

Gruß
CPG
ich finde es erstaunlich, dass das keiner kapieren will und auch nicht, dass man durch wasser sparen letztendlich kein geld spart weil die einnahmen für den betrieb der anlagen etc. nu mal benötigt werden.

Re: Fortsetzung der Diskussion über Überbevölkerung

Verfasst: Mo 4. Feb 2013, 11:06
von Sabrina Verena
conny hat geschrieben:
cpg hat geschrieben:
Aber wir haben nunmal ein Überangebot an Wasser. So lange wir das nicht den Leuten zur Verfügung stellen können, die es brauchen würden, müssen wir uns über unseren Verbrauch keine Sorgen machen. Viele "Wasserspartechniken" sind bei uns großer Quatsch und dienen höchsten dazu, die Hersteller reicher zu machen.

Gruß
CPG
ich finde es erstaunlich, dass das keiner kapieren will und auch nicht, dass man durch wasser sparen letztendlich kein geld spart weil die einnahmen für den betrieb der anlagen etc. nu mal benötigt werden.
Hallo!
In finanzieller Hinsicht mögt Ihr Recht haben.
Die efizientere Verwendung von Wasser macht aber schon Sinn.
Sie macht es auch leichter sauberes Trinkwasser gerechter zu verteilen.
Letztenendes muss sich die Menschheit aber gesund schrumpfen.
LG
Verena

Re: Fortsetzung der Diskussion über Überbevölkerung

Verfasst: Mo 4. Feb 2013, 11:11
von Anne-Mette
Moin,
dass man durch wasser sparen letztendlich kein geld spart
das muss man sich genauer betrachten. Natürlich spart man Geld, wenn man Wasser spart. Die Anbieter sind ja so schlau gewesen und haben Wasser und Abwasser dermaßen verteuert, dass sich schon ein Blick auf den Zähler lohnt. Allerdings sind Deutsche meistens relativ gründlich - und so sparen sie so viel Wasser, dass es oftmals Probleme macht mit dem immer weniger werdenden Abwasser und die Abwasser-Leitungen (mit viel Wasser) extra durchgespült werden müssen.
Selbst auf dem Lande herrscht in den meisten Fällen "Zwangsanschließung", d.h. ich muss den örtlichen Versorgern das Wasser abnehmen, selbst wenn ich einen Brunnen habe, aus dem ich mich (fast kostenlos) bedienen könnte.
Allerdings wäre eine Bedienung aus dem eigenen Brunnen zwar kostengünstig, aber u.U. mit Gefahren verbunden. Hier wird dermaßen viel Gülle ausgebracht, dass es Verunreinigungen geben könnte.
Wie teuer so eine Analyse ist, um das zu untersuchen, kann ich allerdings nicht sagen.

Gruß
Anne-Mette

Re: Fortsetzung der Diskussion über Überbevölkerung

Verfasst: Mo 4. Feb 2013, 11:25
von Sabrina Verena
Hallo!
Das wäre zwar ein eigenes Thema aber kurz dazu.
"Selbst auf dem Lande herrscht in den meisten Fällen "Zwangsanschließung", d.h. ich muss den örtlichen Versorgern das Wasser abnehmen, selbst wenn ich einen Brunnen habe, aus dem ich mich (fast kostenlos) bedienen könnte.
Allerdings wäre eine Bedienung aus dem eigenen Brunnen zwar kostengünstig, aber u.U. mit Gefahren verbunden. Hier wird dermaßen viel Gülle ausgebracht, dass es Verunreinigungen geben könnte.
Wie teuer so eine Analyse ist, um das zu untersuchen, kann ich allerdings nicht sagen."


Die Zwangsanschließung hat auch etwas mit dem Grundwasserspiegel und der Sicherung der Trinkwasserversorgung zu tun. (WHG)
In Trinkwasserschutzgebieten ist das Ausbringen von Gülle untersagt. Die Landwirte lassen sich den Verzicht auf das Ausbringen von Gülle bezahlen. Von den Wasserwerken und somit von den Verbrauchern!
Außerhalb von Trinkwasserschutzgebieten kann keine Trinkwasserqualität gewährleistet werden. Auch ein Grund für den Anschlußzwang.
Liebe Grüße
Verena

Re: Fortsetzung der Diskussion über Überbevölkerung

Verfasst: Mo 4. Feb 2013, 11:28
von conny
hallo cpg,

in leipzig wurden wg. zu großer wasserersparnis die preise erhöht. zum einen, weil die kosten für den betrieb der frischwasseranlagen weitgehend unabhängig von der produzierten wassermenge sind und zum anderen, weil die abwasserkanäle regelmäßig durchgespült werden müssen.
weniger verbrauch = höhere gebühren pro m-², ein nullsummenspiel.

lg
conny

Re: Fortsetzung der Diskussion über Überbevölkerung

Verfasst: Mo 4. Feb 2013, 11:32
von conny
Sabrina Verena hat geschrieben:
Hallo!
In finanzieller Hinsicht mögt Ihr Recht haben.
Die efizientere Verwendung von Wasser macht aber schon Sinn.
Sie macht es auch leichter sauberes Trinkwasser gerechter zu verteilen.
Letztenendes muss sich die Menschheit aber gesund schrumpfen.
LG
Verena
die verteilung ist ja das problem. was nützt wasersparen bei uns, wenn es z.b. in afrika benötigt wird?

lg
conny

Re: Fortsetzung der Diskussion über Überbevölkerung

Verfasst: Mo 4. Feb 2013, 11:35
von Sabrina Verena
Hallo Conny!
Damit wären wir wieder beim eigentlichen Thema.
Die Bevölkerungszahl ist zu hoch und muss sich gesundschrumpfen.
LG
Verena