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Re: Wie sehr und wie oft bist Du "Frau"?

Verfasst: Di 26. Nov 2013, 10:14
von @ Julia
Ich reihe mich eher bei 5 ein.
Wenn ich in die weibliche Rolle schlüpfe, fühle ich mich ganz. Es ist ein Gefühl des angekommen Seins. Auch für "draußen": Fingernägel mit Klarlack, kleiner Finger in Farbe (auf Fragen: Ist halt ein Tick von mir, hat nichts weiter zu bedeuten), Zehennägel in Farbe. Abends bin ich versuchsweise mal in Sandalen ohne Strümpfe bei uns um den Block gelaufen. Das war für mich ein solcher Streß, daß ich das so schnell nicht mehr machen werde. :oops:
Es ist schade, in unserer Gesellschaft nicht Sein zu können.

Re: Wie sehr und wie oft bist Du "Frau"?

Verfasst: Do 19. Dez 2013, 14:13
von Lea Michele
Hallo ihr Lieben

Ich reihe mich bei 3 ein.
Es ist für mich aber kein Hoppy, da ich so offt wie möglich enfemme sein möchte.
Ich liebe das Gefühl, dieser Seite an mir! )..)c

LG Lea Michele (ki)

Re: Wie sehr und wie oft bist Du "Frau"?

Verfasst: Do 19. Dez 2013, 20:00
von Julia65
Hallo,
ich kann mich gar nicht daran erinnern, dass ich diese Umfrage mal gesehen hätte, ist sie doch schon etwas älter.
Aber, als ich die 10 Punkte las um "meinen" zu finden, ballte ich nach Abschluss der Lektüre der Punkte die Fäuste und machte bestimmt ein böses Gesicht, während ich anschliessend die Beiträge überfolg, auf der Suche nach jemanden, der meine Meinung vertritt....

denn....

... so oft schon wurde über das nervige falsche Klischee diskutiert. Warum Zeitschriften und TV es nicht hinbekommen, die Leute vernünftig zu behandeln. Beispiel: Eine transsexuelle Frau wird interviewt im TV, eine lange Doku ist es sogar. Und wenn der Moderator (die Moderatorin) nicht veraten würde, dass es eine Transfrau ist, würde man es nicht bemerken. Die Betreffende sieht weiblich aus, ist top geschminkt, trägt lange Haare, sieht aus und bewegt sich wie eine Frau, IST Frau. Dennoch heisst es dauernd... ER will.. ER macht... ER trägt... ER hat...... und erst am Ende, wenn es dann um diese GAOP geht, heisst es... "wird er wirklich zur Frau"... was für ein Unsinn. Ich habe mich schon mit einigen Post-OP Transfrauen unterhalten und genau dieses Thema hat mich interessiert. Es ist KEINESWEGS die GAOP, die einen zur Frau macht. Null. Es ändert sich eigentlich nix, ausser, das man nicht mehr im Stehen pinkeln kann (grins) und sich kein enger Minirock mehr ausbeult. Klar, der Hormonhaushalt ändert sich auch, so dass die Hormontherapie angepasst werden muss und die Sexualität ist kein physisch auch etwas anders. ABER: FRAU ist man auch ohne GAOP. Man ist entweder schon immer eine gewesen oder ist es, wenn man sich in den Alltag als FRau eingewöhnt hat und sich selber unbeschwert leben kann. ABer doch nicht durch ein Skalpell.

Dann stiess ich auf den Beitrag von ab. Gott sei Dank. Prima. Denn das traf es auf den Punkt.
Somit kann ich hier verkünden: Nachdem ich monatelang im Bereich 8 und 9 rumgehampelt war, bin ich nun schon länger bei 10 auch ohne GAOP, den ich fühle so, wie für Punkt 10 beschrieben:
Über das Frau sein muss ich mir keine Gedanken mehr machen, denn jetzt bin ich eine. Punkt!

LG
Julia

Re: Wie sehr und wie oft bist Du "Frau"?

Verfasst: Do 19. Dez 2013, 20:20
von Julia65
Sarah-85 hat geschrieben: Ich würde iwo bei 8 und 9 einstufen.
Ich bin nun komplett Frau (24/7) und arbeite bald auch mit Psy und Endo wg NÄ und Hormonen zusammen.
Will aber keine OP.
Ähm, heute vor exakt 6 Wochen hast du noch geschrieben, dass du glücklich verheiratet und Vater bist, dich gern mal hübsch machst als Mädel, aber gern ein Mann bist, auf hohe Schuhe und Corsagen stehst und es nicht einsiehst, dass man sich als Mann nicht mal so zurecht machen dürfe....

und heute schon lebst du komplett als Frau also Punkt 8/9 der Auswahlpunkte?
Sorry, aber das kann ich nun wirklich nicht ernst nehmen.

Ich verstehe das so, dass der Punkt 10 der Punkt ist, wo du HINWILLST, oder?

LG

Re: Wie sehr und wie oft bist Du "Frau"?

Verfasst: Mo 23. Dez 2013, 09:47
von nadja88
zu mir passt 3 und 4 wie halt meine lust und laune ist ich mach das gern weil ich schon von natur aus eine weibl.form hab und halt als mann wie auch als frau nice aussehe

Re: Wie sehr und wie oft bist Du "Frau"?

Verfasst: Mo 23. Dez 2013, 12:28
von Lina
Zu Isabellas Thread muss ich einfach kurz, krass und bündig was sagen

@Er sagte mir damals " du bist nicht normal, was haben wir mit dir falsch gemacht, warum haben wir dich nur auf die welt gebracht, es war der größte fehler das wir dich auf die welt brachten. Ich will dich nichtmehr, du bist für mich gestorben "

So ein A********. So was ist einfach komplett inakzeptabel.

Dass Isabellas Mutter gestorben ist, ist tragisch. Trotzdem ist es so besser, als wenn es SIE niemals gegeben hätte. Wir leben alle eine begrenzte Zeit am Stück. Manche länger, manche kürzer. Die Zeit Isabellas Mutter hier war, hat sie Gutes getan.

Re: Wie sehr und wie oft bist Du "Frau"?

Verfasst: Fr 27. Dez 2013, 18:50
von Laura92
Ich würde mich bei Nummer 4 einordnen. Meistens am Wochenende, da habe ich logischerweise am Meisten Zeit :)

Re: Wie sehr und wie oft bist Du "Frau"?

Verfasst: So 29. Dez 2013, 14:35
von Julia65
Saari hat geschrieben:Aber als ich die Sache mit meinem nunmal gewachsenen Busen und seinen "Ausflüsseen" ansprach, hatte sie auch keinen anderen Rat, Meinung oder Vorschlag mehr.
Und so bleibt es wie es ist: Ich trage weiterhin fast ausschließlich nur feminine Kleidungsstücke.
Das Einzige was nicht notwendig wäre, ist der Nagellack an Händen und Füßen. Aber irgend eine Freude muß man ja haben.
Ich habe in diesem Forum schon oft gelsen, Saari, dass du weibliche Kleidung nur notgedrungen trägst, weil dir ein Busen gewachsen sei, wegen Einnahme von notwerndigen Medikamenten. Du hast an anderer Stelle mal geschrieben, dass du Körbchengrösse A hättest.

Willst du den Leuten hier wirklich weiss machen, dass du aus diesem Grund (Busen in A) dazu gezwungen bist weibliche Kleidung zu tragen? Incl. Rock, Ballerinas und Nagellack.
Und wenn einem Mann aus medizinischen Gründen ein Busen gewachsen ist , in A, dann kann man das leicht kaschieren. Aber dann trägt Mann nicht gleich komplette Frauenkleidung, meldet sich im Crossdresserforum an und diskutiert laufend über Feinstrumpfhosen.
Ich fühl mich total veräppelt.

Ich glaube, du bist nur nicht mutig genug, zu deinen Vorlieben zu stehen. Punkt.

Julia

Re: Wie sehr und wie oft bist Du "Frau"?

Verfasst: So 29. Dez 2013, 23:57
von Julia65
Liebe Saari,
ich habe selten so einen Kokolores gelesen. Ich glaub dir kein Wort.
Wir haben DEZEMBER. Zieh dir einen Pullover drüber und kein Mensch sieht was von deinen Brüsten. Oder deine Fotos sind alle total veraltet.
Aber es hat völlig andere Gründe, warum du Damenkleidung trägst. Das ist völlig ok und du must auch niemandem verraten was du tust und warum.
Aber uns hier für total verblödet zu halten, finde ich auch nicht richtig. Ich fühle mich richtig auf den Schlips getreten.
Fazit: Nie im Leben glaube ich dir, dass du Damenkleidung trägst, incl. Rock, Ballerinas und FSH (und im Forum oft und viel drüber austauschst) NUR weil das zu deinem gegen deinen Willen gewachsenen Busen besser passt. Das ist genauso, als würde ich dir glaubhaft machen wollen, dass der Weihnachtsmann die Ostereier legt.

Guten Rutsch
Julia

Re: Wie sehr und wie oft bist Du "Frau"?

Verfasst: Mo 30. Dez 2013, 10:03
von Drea
Was Saari schreibt ist schwer zu lesen und mir erschließt sich da nicht wirklich ein schlüssiger Inhalt, hört sich für mich eher nach dauernden Rechtfertigungen für irgendetwas an. Deshalb an dieser Stelle ein wenig von mir:

Zum bewußten Crossdressen (bzw. Ausprobieren von weiblichen Kleidungsstücken, was sich bei mir aber schon immer hauptsächlich auf feminines Schuhwerk bezog) bin ich in der Pubertät gekommen und war in erster Linie sexuell motiviert und immer war Scham dabei und ich fühlte mich abartig... Pubertätsbedingte Stubentranse?

Als mir später Informationsmöglichkeiten zur Verfügung standen, fühlte ich mich als Fetischist... Dann ist das halt so mit meiner Leidenschaft, ich bin aber nicht abartig (die sexuelle Stimmulation nahm zu diesem Zeitpunkt schon ab).

Dann kam die Zeit als ich unbewußt eher weibliche Kleidung in mein Alltags-Outfit integrierte und nach Rechtfertigungen suchte, falls mich jemand auf meine Radlerhosen und rasierten Beine ansprach... Rasierte Beine bringen keinen Zeitgewinn, das ist vollkommener Blödsinn, sehen aber hübscher aus und geben mir ein gutes Gefühl, welcher Mann pflegt schon seine Beine?

Irgendwann wurde ich mutiger und trug Westernboots und nicht eindeutig zu identifizierende Damenstiefel... Gefallen mir halt besser als Herrenschuhe, es ist das Gefühl beim Tragen und ohne Absätze fehlt halt etwas... Warum esse ich Pizza lieber als Spinat? Dafür habe ich keine Erklärung.

Mein jetziger Standpunkt: Die sexuelle Stimmulation hat sich gänzlich verloren und außerdem... Warum muß Frau sich rechtfertigen weibliche Kleidung zu tragen? :mrgreen:

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Jetzt bin ich etwas über ein halbes Jahr hier im Forum, viele Beiträge haben mich zum Nachdenken angeregt und mir Klarheit verschafft. Vorher bin ich auf Erotik-Portalen und in Fetisch-Foren unterwegs gewesen, doch erst hier merke ich angekommen zu sein, wenn auch nur mit einem halben Bein in der Tür.

Bei der Abstimmung habe ich noch nichts angekreuzt, da ich mich derzeit nicht genau einordnen und ich noch nicht abschätzen kann wohin die Reise geht. Vermutlich wird sich zumindest an meinem Innern gar nicht so viel ändern. - Als Mann würde ich mich wohl überhaupt nicht so viel mit mir selbst beschäftigen... Danke, Forum!

Re: Wie sehr und wie oft bist Du "Frau"?

Verfasst: Mo 30. Dez 2013, 13:43
von Julia65
Saari, das wird mir jetzt zu albern.
Klar, bei ganzen 11 Grad läuft man ja auch im Blüschen oder T-Shirt draussen rum. Stimmt, der Noppenpulli kommt dann von alleine. - Koppschüttel. Ausserdem haben wir hier 4 bis 9 Grad und keine 11.
Du fandest den Schlipps nicht? Will ich dir helfen: Indem du standhaft darauf beharrst, dass du durch deine Teenie-Tütchen zum kompletten weiblichen Outfitt gezwungen wirst, sagst du uns allen, dass wir alle doof genug sind diesen Kokolores zu glauben. Da ist der Schlipps und du trampelst lustig weiter.
Wie gesagt, ist mir jetzt zu albern.
Julia