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Re: Friseurbesuch in Frauenkleider

Verfasst: Mi 23. Apr 2025, 23:28
von Knäckebrötchen
@Maya

Das ist aus dem Sicherheitsdatenblatt für Chemikalien. Die Eigenschaften die da aufgelistet sind, sind die chemischen Eigenschaften eines organischen Lösemittels. Das hat mit Produkthaftung nichts zu tun.

Du schreibst ja "wer eine normale Haut hat". Ich persönlich bevorzuge es, möglichst wenig direkten Hautkontakt mit organischen Lösemitteln zu haben, weil viele auch krebserregend sein können oder eben die hauteigene Schutzschicht zerstören.

Und du cremest deine Hände hinterher ein, also nimmst ein Hautpflege-Produkt, um die Auswirkungen des Aceton zu verringern. Und das ist total gut. Weil es deine Hände auf lange Sicht gesund hält. Und das klingt jetzt leider total Oberlehrerhaft, was mir sehr leid tut aber ich bin für die Arbeitssicherheit in eine chemisch/biologischen Labor für knapp 60 Leute (waren mal 100) verantwortlich und das hängt irgendwie tief drin...

Also nicht als Belehrung verstehen, so meine ich das genau nicht. Sondern als Zustimmung.

Re: Friseurbesuch in Frauenkleider

Verfasst: Mi 23. Apr 2025, 23:37
von Manuelaw
Hallo Matthias,

Für mich klingt das stressig Bis das MakeUp aufgetragen ist, kann dauern. Die Frisöre haben normalerweise kein Problem damit, wenn du als Mann mit Frauenkleidern kommst. Die wollen ja Geld verdienen. Für das MakeUp wäre ein Kosmetikstudio, was sich mit Crossdressing oder Trans auskennt, besser geeignet. Eventuell wäre für dich, wenn du mal in Hamburg bist, ein MakeUp Kurs oder Fotoshooting interessant. Karin von Schwesternzeit kann ich sehr empfehlen.

Liebe Grüße Manuela

Re: Friseurbesuch in Frauenkleider

Verfasst: Do 24. Apr 2025, 10:54
von Regina
Da hier in einem Nebenthread auch über Aceton diskutiert wird werde ich nun auch einmal meinen Senf dazu abgeben:
Bei Aceton geht es nicht ausschließlich um die Schädigung der Haut. Aceton hat die Eigenschaft die Haut-Blut Schranke durchbrechen zu können und wird dann in der Leber abgebaut. Dies führt bei häufiger Anwendung zu Leberzirrhose.
Ich hatte während meines Berufslebens mit einem Betrieb zu tun in dem für den dort durchgeführten Prozess Aceton essentiell war. Die Mitarbeiter achteten peinlichst darauf nicht mit dem Aceton in Berührung zu kommen.
Das Motto dort war: Wenn schon eine Säuferleber, dann wenigstens selbst angesoffen.

Aceton ist nicht ohne Grund aus den Produkten verschwunden.

Aber jede:r soll gern dass tun er/sie gern möchte.

Liebe Grüße,
Regina

Re: Friseurbesuch in Frauenkleider

Verfasst: Do 24. Apr 2025, 12:30
von Maya
Regina hat geschrieben: Do 24. Apr 2025, 10:54 Bei Aceton geht es nicht ausschließlich um die Schädigung der Haut. Aceton hat die Eigenschaft die Haut-Blut Schranke durchbrechen zu können und wird dann in der Leber abgebaut. Dies führt bei häufiger Anwendung zu Leberzirrhose.
Jou, Produktionsprozesse würde ich auch nicht haben wollen.
Und selbst wenn Hautkontakt vermieden wird, würde ich in so einer Firma nicht arbeiten wollen, da die Dämpfe sicher auch nicht auf Dauer gesundheitsfördernd sein werden.
Aber zur gelegentlichen Intensivreinigung von Gegenständen und gelegentlichem Entfernen von Nagellack ist Aceton einfach das effektivste Mittel.
Und wessen Mutter z.B., die mit Aceton als Nagellackentferner quasi gross geworden ist, hat eine Leberzirrhose davon bekommen? :roll:
Deweiteren möchte ich gar nicht wissen, was die Stoffe in diesen acetonfreien Reinigern alles anrichten KÖNNEN.
Ich sehe es mal so:
Dass Aceton im Normalfall nix schlimmes anrichtet, bei gelegentlichem Nagellackentfernen, wissen wir aus der Vergangenheit.
Was die acetonfreien Mittelchen anrichten, werden wir in 10 oder 20 Jahren erfahren.
Aceton ist beim Entfernen von Nagellack 3-5x effektiver.
Das bedeutet im Umkehrschluss, dass ich nur ein 5tel der Zeit in Kontakt mit Aceton stehe, als mit dem acetonfreien Zeug.
Und da habe ich ein viel besseres Gefühl, als mich 5x länger den acetonfreien Dämpfen auszusetzen.

So sehe ICH das für mich und aus meinen Erfahrungen heraus.
Kann natürlich jede/r so machen, wie er/sie das für richtig hält.
Bangemachen lasse ICH mich jedenfalls nicht. Lest mal die Nebenwirkungen euerer Medikamente. Da wollt ihr die dann auch nicht mehr nehmen.
JA! Es KANN! etwas passieren. Wird es aber bei gesunden Menschen im Normalfall nicht.

Und noch ne Bemerkung am Rande: Manchmal frage ich mich, wie unsere Eltern bei all den gesundheitsschädlichen Mitteln in der Vergangenheit, mit denen sie ihr Leben verbracht haben, so alt werden konnten. Mein Vater ist mit 90 friedlich gestorben; meine Mutter lebt noch, ist bei guter Gesundheit und vor Allem vollkommen klar im Kopf und wird im November 98...................

Re: Friseurbesuch in Frauenkleider

Verfasst: Do 24. Apr 2025, 14:19
von MatthiasTV
Lina hat geschrieben: Mi 23. Apr 2025, 15:06

Das sagt mir irgendwie, dass du überhaupt nicht verstanden hast, wovon ich rede. Erstens: Warum solltest du jemanden für MakeUp bezahlen, wenn du nicht ein gutes ergebnis erwarten würdest. Zweitens: Alle von uns kennen wohl das "Schattenproblem". Wenn die Foundation nicht stimmt, dann sieht der Rest auch horribel aus. Foundation gut, dann kann man den Rest mehr oder weniger Kunstvoll manchen. Meistens kommen sie mit einer semi-deckenden oder leicht mattierenden Foundation an. Und das geht natürlich nur bei sehr leichtem oder sehr hellem Haarwuchs.

Hallo Lina ,
nein ich habe das schon verstanden. Mir geht es um den Aufenthalt beim Friseur , das genießen der Behandlung , sich einfach mal "als Frau " verwöhnen lassen. Das Ergebnis ist wirklich 2 Rangig da ich ja schon "kurz" später das alles wieder entfernen muss.

Re: Friseurbesuch in Frauenkleider

Verfasst: Do 24. Apr 2025, 14:37
von MatthiasTV
Irgendwo kamm noch die Frage auf ob ich sowas schon mal gemacht habe.
Nun ich gehe seit 30 Jahren ab und zu zum waschen und legen zum Friseur. Ich liebe es einfach beim Friseur zu sein . Ich könnte mir den ganzen Tag schöne Frisuren machen lassen .... wieder auswaschen und nochmal anders machen lassen. Von daher je länger der Aufenthalt je besser.
Manchmal habe ich weibliche Kleidungsstücke zum normalen Herrenkleidung kombiniert. Mal eine Handtasche dabei mal ein paar femines Oberteil oder auch mal ein paar dezente Damenschuhe die mit gutem Willen auch als Unisex gelten. Aber ich war noch nie komplett als Frau gekleidet beim Friseur.
Nagellack ja schon öfters mal bei der Kosmetikerin aber nie in Frauenkleidung dort gewessen.
Make-up habe ich nur einmal vor ca. 32 Jahren bei einer Kosmetikerin machen lassen. Allerdings auch nicht in Frauenkleider. Keine Ahnung mehr wie ich das damals mit abschminken gemacht habe. Damals war das auch nicht so kritisch da single.

Re: Friseurbesuch in Frauenkleider

Verfasst: Fr 25. Apr 2025, 23:21
von Vesta
Knäckebrötchen hat geschrieben: Mi 23. Apr 2025, 12:42 Im Bereich Make-Up Entferner gibt es nicht sooo viel Auswahl. Also an Herstellern schon, aber nicht unbedingt an Produktvarianten. Prinzipiell ist meine Erfahrung: je mehr "sensitiv" desto länger dauert es. Weil die Mittel eben weniger aggressiv sind. Mittel gegen wasserlösliche Produkte sind meist schonender, auch hier wieder, weil weniger mit z.B. Alkohol gearbeitet werden muss.
Nicht unbedingt.Man kann Mizellenwasser nehmen. Das ist egentlich zur Pflege der Haut, also nicht schädlich, sondern nützlich, und quasi als Nebenwirkung ettfernt es Makeup, auch Wasserfestes.


Aber mal ehrlich ...

... für jemanden, der/die sich wie hier wenn es hoch kommt dreimal im Jahr abschminkt, ist die Frage, ob gesünder oder weniger gesund, völlig nebensächlich. Das wird erst bei regelmäßiger Anwendung interessant.