Re: Nicht reformierbar, nichts dazu gelernt.
Verfasst: Mo 24. Jan 2022, 23:31
Sicher nicht, nur ziehen die ihre Beiträge nicht durch das Finanzamt ein. Abgesehen davon gilt es ja z.B. nicht alle Religionen. In Deutschland werden nur Gelder für die evangelische und katholische Kirche sowie Mitglieder der jüdischen Kultusgemeinden eingezogen, nicht jedoch für Muslime oder Christlich-Orthodoxe.Inga hat geschrieben: Mo 24. Jan 2022, 23:13 Dass Vereine und Köprerschaften und ähnliche Gruppierungen, egal welcher Größe, sich um die Zahlung der satzungsgemäßen Beiträge kümmern, ist nichts Neues und nichts Exklusives der Religionen.
Auch berechnen die sonstige "Vereine" Beiträge nur bis zum Austritt, nicht aber prozentual auf dein noch folgendes Jahreseinkommen. Da sind also deutliche Unterschiede und dein Vergleich hinkt.
Was ich mir wünschen würde?
- Eine klare Trennung von Kirche und Staat - sprich Laizismus.
- Ende des Einzugs der Beiträge durch den Staat. Alternativ das italienische Modell, nach dem der Veranlagte im Rahmen seiner Steuererklärung selbst festlegt, wem er den Betrag zukommen lassen möchte ... also welcher Religionsgemeinschaft die Steuer oder, ob sie sozialen Zwecken oder dem Staat zugutekommen soll.
- klare Anwendung des Strafrechts, unabhängig von Kirchenrecht (und bei ausbleibender Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft, ein ebensolches Vorgehen gegen die entsprechenden Personen)
und dies sind nur ein paar grundlegende Punkte meinerseits.