Sorry. Ich kann deine Worte nicht einordnen. Mein Beitrag war an die Allgemeinheit gerichtet.
Crossdresser - Ursache vielleicht die Kindheit.? - # 3
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Michi
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Re: Crossdresser - Ursache vielleicht die Kindheit.?
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Lavendellöwin
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Re: Crossdresser - Ursache vielleicht die Kindheit.?
Mhm...MichiWell hat geschrieben: Di 15. Jul 2025, 11:43 Ohjee .. hier ist ja wieder sehr viel Wunschdenken am Start.
Was gibt es euch, an solchen magischen Vorstellungen zu konstruieren?
da könnte man auch sagen, warum habe ich dieses Körperding?
Weil ich als Kleinkind immer mit meiner Oma und meiner Mutter war,
von ihnen gepflegt wurde, mit ihnen gebadet habe, aber nie mit meinem Vater?
Weil er mir nie erklärt hat wie rasieren geht, ich aber dafür bei meiner
Schwester zugeschaut hab (sie ist 12 Jahre älter) wenn sie sich fertig gemacht hat.
Ja vielleicht...
Fakt ist, ich fühl das so, deswegen gleiche ich meinen Körper auch an.
Die Kleidung ist mir nicht wichtig, meine Oma und meine Mutter waren beide sehr praktisch
veranlagte Frauen, die auch ohne Männer gut klar kamen, danke an euch beide.
Was hier aber viele tun, ist eine Rechtfertigung zu suchen "warum sie so sind".
Der Grund ist jetzt aber doch völlig obsolet, für mich zumindest.
Ich muss mich niemand erklären und um ehrlich zu sein, hat mich auch fast nie
wer danach gefragt.
Warum wird "es" nicht wirklich nur gelebt? Die Selbstreflektion an der Stelle
sollte doch auch irgendwann beendet sein..oder das Wunschdenken (danke Michi), man
ist ja irgendwann auch als Person gereift.
wie auch immer, habt es gut, Marie
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
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chris
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Re: Crossdresser - Ursache vielleicht die Kindheit.?
Ich hatte mich nur für deinen Beitrag bedankt - als Teil der Allgemeinheit…
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Re: Crossdresser - Ursache vielleicht die Kindheit.?
Ich denke, der Grund liegt im vermeintlichen Rechtfertigungsdruck gegenüber anderen, so wie es damals zu Beginn dieser Diskussion ja auch geschrieben wurde.Lavendellöwin hat geschrieben: Di 15. Jul 2025, 13:26 Was hier aber viele tun, ist eine Rechtfertigung zu suchen "warum sie so sind".
Der Grund ist jetzt aber doch völlig obsolet, für mich zumindest.
Ich muss mich niemand erklären und um ehrlich zu sein, hat mich auch fast nie
wer danach gefragt.
Viele hier stammen aus einer Zeit, wo binär ganz klassisch der Standard war (geht mir ja im Grunde genauso) und jedes Abweichen muss einen Grund haben. Warum werden 99,9% aller biologisch als Mann geborenen Menschen auch im weiteren Lebensverlauf Männer, während dieser Minikleineteil sagt "ich bin anders, weiblich, dazwischen, nichts"?
Manche können das einfach akzeptieren und leben, andere hadern mit sich - weil es ja eben doch auch bisweilen große Herausforderungen und Opfer bedeutet. Und da wäre es natürlich super entspannt, wenn man auf etwas zeigen könnte "da, ich bin nicht schuld, der/die/das war es, damals in meiner Kindheit, vor meiner Geburt..."
Warum bin ich so? Weil ich im August geboren wurde und irgendwann jemand mal den Löwen als dominantes Sternzeichen festgelegt hat für diesen Zeitraum - und weil irgendwann noch viel früher mal jemand in den Sternenhimmel geschaut hat und meinte "guck e mol, a leev" und jetzt sind alle Menschen, die da geboren wurden, so.
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Ich wurde schon, besonders von älteren Menschen, gefragt, woran das liegen könnte. Insbesondere meine Mutter hat sich da einige Gedanke zu gemacht. Weil ich ihr Wunschjunge war.
Aberes gibt nunmal keine brauchbare Erklärung für das "warum". Es gibt ansatzweise Erklärungen für das "wie", aber das erklärt immernoch nicht "warum". Und weil das so ist, kann ich ganz entspannt leben. Denn es ist gleichgültig. Nein, besser noch: wenn es keinen Grund gibt, den ich festnageln kann, kann auch niemand versuchen, eine "Heilung" oder "Korrektur" zu basteln.
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Susi T
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Re: Crossdresser - Ursache vielleicht die Kindheit.?
Ist es wirklich so wichtig zu wissen ob es einen Grund gibt oder nicht?
Klar könnte sonst jemand versuchen was dagegen zu machen, aber auch da wäre es wichtiger klar zu machen das es völlig ok ist wie man ist.
Seid ich in Transition gegangen bin, hat es nicht lange gedauert bin das Kind meines Bruders das gleiche gestartet hat. Eins meiner Geschwister redet seid Ende der Jugend von dem Thema und kümmert sich nun verstärkt um die eigene Gesundheit die viel Nachholbedarf hat, mein Kind ist vom Thema auch nicht weit weg und umgibt sich stark damit.
Aber warum das so ist, oder gar Schuldzuweisungen? Das würde ja klar machen das es falsch ist so zu sein und geht es nicht vielen darum klar zu machen das es so völlig ok ist zu sein?
Ob Vererbung, Erziehung oder sonst welche Einflüsse, ich bin ich und ich darf sein.
Funakt dabei ist, das vor meiner Geburt tatsächlich massiv mit Hormonen gearbeitet wurde um mein Leben zu beenden. Aber ob ich vorher weiblich oder männlich war spielt doch auch keine wesentliche Rolle, natürlich weiß ich wie im späteren Verlauf daran weiter gearbeitet wurde, trotzdem bin ich. Ich bin niemand deswegen was schuldig, ich bin höchstens stolz darauf das ich so bin wie ich bin, weil ich so meine Entscheidungen getroffen habe wie ich sie getroffen habe, auch wenn es vielleicht nicht immer Glücklich war, aber auch das kann ich gar nicht wissen, welche Entscheidungen was genau bewirkt haben.
Heute hab ich die Möglichkeit glücklich zu sein, dafür brauch ich keine Erlaubnis, muss keine Schuld verteilen und auch nicht auf irgendwas warten, sondern darf in der Gegenwart meine Zukunft gestalten. Das gilt für jeden Tag neu
Aber natürlich sind solche Fragen völlig legitim, nur die Frage nach dem warum dieser Frage sollte es dann auch sein.
Liebe Grüße, Tira
Klar könnte sonst jemand versuchen was dagegen zu machen, aber auch da wäre es wichtiger klar zu machen das es völlig ok ist wie man ist.
Seid ich in Transition gegangen bin, hat es nicht lange gedauert bin das Kind meines Bruders das gleiche gestartet hat. Eins meiner Geschwister redet seid Ende der Jugend von dem Thema und kümmert sich nun verstärkt um die eigene Gesundheit die viel Nachholbedarf hat, mein Kind ist vom Thema auch nicht weit weg und umgibt sich stark damit.
Aber warum das so ist, oder gar Schuldzuweisungen? Das würde ja klar machen das es falsch ist so zu sein und geht es nicht vielen darum klar zu machen das es so völlig ok ist zu sein?
Ob Vererbung, Erziehung oder sonst welche Einflüsse, ich bin ich und ich darf sein.
Funakt dabei ist, das vor meiner Geburt tatsächlich massiv mit Hormonen gearbeitet wurde um mein Leben zu beenden. Aber ob ich vorher weiblich oder männlich war spielt doch auch keine wesentliche Rolle, natürlich weiß ich wie im späteren Verlauf daran weiter gearbeitet wurde, trotzdem bin ich. Ich bin niemand deswegen was schuldig, ich bin höchstens stolz darauf das ich so bin wie ich bin, weil ich so meine Entscheidungen getroffen habe wie ich sie getroffen habe, auch wenn es vielleicht nicht immer Glücklich war, aber auch das kann ich gar nicht wissen, welche Entscheidungen was genau bewirkt haben.
Heute hab ich die Möglichkeit glücklich zu sein, dafür brauch ich keine Erlaubnis, muss keine Schuld verteilen und auch nicht auf irgendwas warten, sondern darf in der Gegenwart meine Zukunft gestalten. Das gilt für jeden Tag neu
Aber natürlich sind solche Fragen völlig legitim, nur die Frage nach dem warum dieser Frage sollte es dann auch sein.
Liebe Grüße, Tira
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HeikeCD
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Re: Crossdresser - Ursache vielleicht die Kindheit.?
Glaube ich nicht. Es sind doch allenfalls Ergründungsversuche. Hier sind doch fast alle im Reinen mit sich denke ich mal. Ich für mich kann das jedenfalls so sagen. Und in den Jahren/Jahrzehnten zuvor hab ich mich allenfalls etwas gewundert über mich wenn das mal aufkam.Lavendellöwin hat geschrieben: Di 15. Jul 2025, 13:26
Was hier aber viele tun, ist eine Rechtfertigung zu suchen "warum sie so sind".
Aber da hast du natürlich recht, daß es völlig ok ist wie man ist.
LG Heike
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Re: Crossdresser - Ursache vielleicht die Kindheit.?
HeikeCD hat geschrieben: Di 15. Jul 2025, 18:53Glaube ich nicht. Es sind doch allenfalls Ergründungsversuche. Hier sind doch fast alle im Reinen mit sich denke ich mal. Ich für mich kann das jedenfalls so sagen. Und in den Jahren/Jahrzehnten zuvor hab ich mich allenfalls etwas gewundert über mich wenn das mal aufkam.Lavendellöwin hat geschrieben: Di 15. Jul 2025, 13:26
Was hier aber viele tun, ist eine Rechtfertigung zu suchen "warum sie so sind".
Aber da hast du natürlich recht, daß es völlig ok ist wie man ist.
LG Heike
Na, ja, der Unterschied ist doch minimal. Rechtfertigung, Ergründung.
Als nächstes kommt, "ich bin nur ein Mann mit einem ungewöhnlichen Hobby", und "Frauen tragen ja auch Hosen", als ob es nur das wäre.
Als würden Frauen nie Hosen in einem betont weiblichen Stil tragen, die ein cis-Mann nie im Leben anziehen würde.
Warum nicht einsehen, dass das was anderes ist, und man ist nun mal so. Und selbst, wenn man die Ursache kennen würde, dann würde das auch kaum einen Unterschied machen. Man weiß auch nicht warum cis-gender Leute so sind wie sie sind, oder wie sie wissen, nach welcher Rolle sie sich orientieren sollen.
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NikkiBi
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Re: Crossdresser - Ursache vielleicht die Kindheit.?
eine sehr spannende Frage. Warum das Ganze? Hat mich schon immer gewurmt.
Die Theorie mit den vorherigen Leben finde ich interessant. Ich bin die ersten Jahre meines Lebens ohne Vater aufgewachsen und ich dachte immer das wäre ein Faktor. Als Kind hab ich mich nicht verkleidet. Das kam erst viel später.
Die Theorie mit den vorherigen Leben finde ich interessant. Ich bin die ersten Jahre meines Lebens ohne Vater aufgewachsen und ich dachte immer das wäre ein Faktor. Als Kind hab ich mich nicht verkleidet. Das kam erst viel später.
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Re: Crossdresser - Ursache vielleicht die Kindheit.?
Moin,
ich habe mich auch lange gefragt, warum ich so bin,wie ich bin. Die Bedeutung der Frage war fpr mich eine Suche nach Rechtvertigung. Frei nach dem Motto, dass ich nichts dafür könne.
Das habe ich aber, wie einige Andere vor mir schrieben, auch abgelegt. Es ist nicht wichtig. Ich bin wie ich bin oder noch kürzer "ich bin". Das reicht mir.
ich habe mich auch lange gefragt, warum ich so bin,wie ich bin. Die Bedeutung der Frage war fpr mich eine Suche nach Rechtvertigung. Frei nach dem Motto, dass ich nichts dafür könne.
Das habe ich aber, wie einige Andere vor mir schrieben, auch abgelegt. Es ist nicht wichtig. Ich bin wie ich bin oder noch kürzer "ich bin". Das reicht mir.
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
Vicky
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HeikeCD
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Re: Crossdresser - Ursache vielleicht die Kindheit.?
Erstaunlich ist der Fakt schon. 99 Jungs gehen an einer Strumpfhose achtlos vorbei, Nr.100 aber sieht sie sich an nimmt sie in die Hand, befühlt sie, zieht sie dann an und fühlt sich damit plötzlich wohl. Dann folgt meist BH, Rock, Kleid und schon ist die weibliche Seele frei.
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Re: Crossdresser - Ursache vielleicht die Kindheit.?
Liebe Nikki,
Alles Liebe
Desiree
Diese Frage habe ich mir auch oft gestellt, um am Ende festzustellen, daß mich die Antwort auf das "Warum?" nicht weiterbringen würde. Selbst wenn mir ein Psychoanalytiker haarklein erklären würde, warum ich Crossdresser bin; es würde an meiner Situation ziehmlich sicher nichts ändern. Es ist, wie es ist. Ich denke, das Akzeptieren dessen was ist, hat mich in meiner Entwicklung viel weiter gebracht, als alles andere.
Alles Liebe
Desiree
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Re: Crossdresser - Ursache vielleicht die Kindheit.?
So ist es, liebe Desiree.
Natürlich hat mich diese Frage in der Vergangenheit auch immer mal wieder beschäftigt.
Die Antwort darauf werden Wir wohl nie erfahren.
Deswegen, Nicht ganz so viel darüber nachdenken, viel lieber das Dasein auf diesem schönen Planeten
Schönes Wochenende
Eure Violetta
🌺 Das Glück 🍀 wohnt wieder in meinem Herzen 💜🙏
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Re: Crossdresser - Ursache vielleicht die Kindheit.?
Ich will mich einfach besser verstehen. hierfür brauche ich ein paar Hinweise und Erkenntnisse. Die Akzeptanz ist der wichtigste Schlüssel dabei, da stimm ich Dir zu.Desiree Maxima hat geschrieben: Sa 20. Sep 2025, 08:56 Selbst wenn mir ein Psychoanalytiker haarklein erklären würde, warum ich Crossdresser bin; es würde an meiner Situation ziehmlich sicher nichts ändern.
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Re: Crossdresser - Ursache vielleicht die Kindheit.?
Du kannst dir immer eine Erklärung zusammenbauen. Wenn dich das beruhigt ist das ja prima. Nur ist unsere Erinnerung immer lückenhaft und von der aktuellen Situation (und Hirnchemie) beeinflusst. Kindheit besonders, angebliche prägende Erlebnisse ebenso. Aus einer späteren Perspektive heraus erinnern wir selektiv, was irgendwie zu unserer bevorzugten Idee passt. Heisst: Damit lässt sich eigentlich nichts anfangen. (Don't get me started zu klassischer Psychoanalyse...)NikkiBi hat geschrieben: Sa 20. Sep 2025, 11:09Ich will mich einfach besser verstehen. hierfür brauche ich ein paar Hinweise und Erkenntnisse.
Realistisch hat bisher jeder Forschungsansatz ergeben, dass sexuelle und geschlechtliche Vielfalt keine "Ursache" hat, die sich irgendwie festmachen liesse. Es gibt ein paar Arbeitshypothesen, aber keine ernstzunehmende davon geht von Prägungen in der Kindheit aus. Kleiner Hinweis: Das ganze Spektrum, LGBTQIA+* in allen Farben, gab und gibt es zu allen Zeiten, in allen Kulturen und unabängig von gesellschaftlicher Ächtung, Erziehungsmethoden, religiösem Druck, usw.
Bottom line: Wir sind wie wir sind und das ist gut so. Daran hat kein Mensch irgendeine "Schuld". Die Aufgabe bleibt, mit unserem Sein klarzukommen. Ich meine nicht so sehr indem wir uns in Frage stellen, sondern vor allem, wie wir im cis-bin-het-normativen, queer-ablehnenden Umfeld bestehen, ohne daran Schaden zu nehmen.
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NikkiBi
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Re: Crossdresser - Ursache vielleicht die Kindheit.?
Danke für deine Hinweise Jaddy. Die Schuld suche ich gar nicht. "Mit unserem Sein klarzukommen" das ist sehr schön als Aufgabe.