Maxine hat geschrieben: Di 25. Jul 2023, 05:36
nun muss mir die Endokrinologie in Kiel schon sehr deutlich erklären, warum ich das dringend nehmen muss.
Hi Kathi,
von muss, muss keine Rede sein. Oder bist du dir schon sicher?
Als ich zu meinem jetzigen Endo gewechselt bin, fand er es gar nicht gut das ich Androcur nehme.
Als er dann die aktuellen Werte hatte, hatte er mich eindringlich gebeten es sogar abzusetzen.
Das habe ich zuerst nicht wirklich gemacht, sondern eben die übrig gebliebenen Tabletten mit dem Tablettenschneider
kleiner gemacht und es ausschleichen lassen. Es hat eine Weile gedauert, aber dann war es tatsächlich so,
das ich den Verlust von Oberweite bemerkt hab und dann wollte ich gegensteuern habe wieder angesetzt.
Dann hat das "Wachstum" wieder angefangen...von wegen Wachstum.
Er hätte mir nie, nie wieder Androcur verschrieben, und für was auch, meine T Werte sind super supprimiert.
Ich kann dir nicht genau sagen wie lange es nach dem 2ten Absetzen gedauert hat, ich denke um die
1,5 - 2 Jahre, bis ein wirklicher Wachstumsschub eingesetzt hat. Rein vom Ö2.
Das ich zwischendurch mit dem Progesteron-Versuch wohl wieder die Ö2 Werte negativ beeinflusst
habe ich etwas anderes. Das hatte aber mein Endo mitgetragen. Mit Progesteron fühlte ich mich aber extrem
unwohl und habe es sehr schnell selbst wieder gelassen. Die Idee einen Zyklus abzubilden war ziemlicher, naja Mist.
Es ist so viel super individuell, eine andere Person kann auch völlig anders reagieren.
Ich würde aber eine reine Monotherapie empfehlen inzwischen, auch eine sehr behutsame.
Die grosse Keule zu schwingen bringt nämlich gar nichts, was dir geschenkt wird ist ein Geschenk.
Halte bitte deine Erwartungen im Zaum. Und ja, ich weiss das ist verdammt schwer.
Alles Liebe Marie
