Re: Gesetzentwurf "Dritte Option" im Innenausschuss
Verfasst: Mi 12. Dez 2018, 21:21
Hallo Jaddy,
ich weiss das alles und gebe dir grundsätzlich auch Recht. Trotzdem bleibe ich dabei, dass es gegenüber dem ersten Entwurf Verbesserungen gegeben hat. Wenn es nämlich nach den Seehoferschen Geschlechtsdefinitoren gegangen wäre, hiesse es z.B. immer noch 'Weiteres' statt 'Divers' und im -§22 Abs 3 stünde immer noch 'muss' und nicht 'kann'. Letzteres war den Interverbänden sehr wichtig, weshalb sich auch die Trans-Verbände solidarisch dafür eingesetzt haben.
In Summe ist das ganze natürlich ein übles Machwerk aus dem Geist eines gestrigen Menschenbildes; völlig unbestritten. Was mich persönlich am meisten anpisst ist, dass Abgeordnete meines Parlamentes mir Rechte vorenthalten, die den Menschen in Dänemark, Irland, Belgien, Norwegen und Luxembourg selbstverständlich zugestanden sind. Aber was will man von Leuten erwarten, die die Feststellungen der von ihnen selbst eingeladenen Sachverständigen (Dutta und Krege) mit der Aussage quittieren (Zitat; Herr M. aus dem BMIfBuH): "Wir machen das trotzdem so!"
How ever, game over; fürs erste. Die Anträge, auch meiner, die die Grundlage für die juristische Überprüfung sind, liegen ja vor. Auf geht's.
Hab es gut
Marielle
ich weiss das alles und gebe dir grundsätzlich auch Recht. Trotzdem bleibe ich dabei, dass es gegenüber dem ersten Entwurf Verbesserungen gegeben hat. Wenn es nämlich nach den Seehoferschen Geschlechtsdefinitoren gegangen wäre, hiesse es z.B. immer noch 'Weiteres' statt 'Divers' und im -§22 Abs 3 stünde immer noch 'muss' und nicht 'kann'. Letzteres war den Interverbänden sehr wichtig, weshalb sich auch die Trans-Verbände solidarisch dafür eingesetzt haben.
In Summe ist das ganze natürlich ein übles Machwerk aus dem Geist eines gestrigen Menschenbildes; völlig unbestritten. Was mich persönlich am meisten anpisst ist, dass Abgeordnete meines Parlamentes mir Rechte vorenthalten, die den Menschen in Dänemark, Irland, Belgien, Norwegen und Luxembourg selbstverständlich zugestanden sind. Aber was will man von Leuten erwarten, die die Feststellungen der von ihnen selbst eingeladenen Sachverständigen (Dutta und Krege) mit der Aussage quittieren (Zitat; Herr M. aus dem BMIfBuH): "Wir machen das trotzdem so!"
How ever, game over; fürs erste. Die Anträge, auch meiner, die die Grundlage für die juristische Überprüfung sind, liegen ja vor. Auf geht's.
Hab es gut
Marielle