Re: Zögere nicht....
Verfasst: Fr 9. Nov 2018, 14:30
Man muss nicht alles kommentieren, vor allem nicht, wenn es vom Thema weg führt ...
Liebe Frieda,
ich habe eine ähnliche Situation in meiner Studienzeit miterlebt, als die Schwester meiner früheren Freundin von ihrem Mann geschlagen wurde und sie letztendlich vor ihm geflohen ist. Meine Freundin und ich waren bei ihren Eltern zu Besuch als die Schwester mit dem kleinen Kind auftauchte. Kurze Zeit später stand der Mann betrunken auf der Straße und schrie herum, dass er seine Frau wieder haben wolle. Der Vater, ein zierlicher, friedlicher Mann, meine Freundin und ich konnten ihn ohne Polizei beruhigen und er verschwand. Aber die Schwester bekam einen Nervenzusammenbruch und wir mussten den Notarzt ruhen. Nicht nur das grelle Blaulicht in der Nacht kann ich gut nachvollziehen. Wir haben sie für die Nacht zu einer Freundin und danach auch in ein FH gebracht. Wie es weiter ging, weiß ich nicht mehr sicher.
Das Erlebte war damals wie heute sehr aufwühlend und Deine Erzählung macht mir heute mehr denn je bewusst, wie fragil unser Zusammenleben ist. Vielleicht kann man gar nicht genug darauf hinweisen und daran arbeiten, die Erde zu einem friedlicherem Ort zu machen. Das fängt vielleicht auch in einem Forum an und endet nicht bei politischen Auseinandersetzungen. Unterschiede dürfen und müssen sein. Entscheidend ist, wie ich selber damit umgehe.
Du hast in Deinem Leben einen schweren Schritt gemacht und wesentliches für Dich selber entdeckt. Indem Du uns daran teilhaben lässt, gibst Du uns die Chance, auch für uns Dinge zu erkennen, die wesentlich sind. Wenn wir sie denn sehen und für uns annehmen wollen.
Vielen, vielen Dank dafür.
Liebe Frieda,
ich habe eine ähnliche Situation in meiner Studienzeit miterlebt, als die Schwester meiner früheren Freundin von ihrem Mann geschlagen wurde und sie letztendlich vor ihm geflohen ist. Meine Freundin und ich waren bei ihren Eltern zu Besuch als die Schwester mit dem kleinen Kind auftauchte. Kurze Zeit später stand der Mann betrunken auf der Straße und schrie herum, dass er seine Frau wieder haben wolle. Der Vater, ein zierlicher, friedlicher Mann, meine Freundin und ich konnten ihn ohne Polizei beruhigen und er verschwand. Aber die Schwester bekam einen Nervenzusammenbruch und wir mussten den Notarzt ruhen. Nicht nur das grelle Blaulicht in der Nacht kann ich gut nachvollziehen. Wir haben sie für die Nacht zu einer Freundin und danach auch in ein FH gebracht. Wie es weiter ging, weiß ich nicht mehr sicher.
Das Erlebte war damals wie heute sehr aufwühlend und Deine Erzählung macht mir heute mehr denn je bewusst, wie fragil unser Zusammenleben ist. Vielleicht kann man gar nicht genug darauf hinweisen und daran arbeiten, die Erde zu einem friedlicherem Ort zu machen. Das fängt vielleicht auch in einem Forum an und endet nicht bei politischen Auseinandersetzungen. Unterschiede dürfen und müssen sein. Entscheidend ist, wie ich selber damit umgehe.
Du hast in Deinem Leben einen schweren Schritt gemacht und wesentliches für Dich selber entdeckt. Indem Du uns daran teilhaben lässt, gibst Du uns die Chance, auch für uns Dinge zu erkennen, die wesentlich sind. Wenn wir sie denn sehen und für uns annehmen wollen.
Vielen, vielen Dank dafür.