Re: Dünne Haut
Verfasst: Mi 7. Nov 2018, 12:50
Du bist so mitfühlend zu mir Michelle....daaaanke! 
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Warum muss es wieder ein persönlicher Angriffe ohne Beleg sein. Ich finde hier keine Antwort auf meine Ansicht, dass es keinem*keiner zusteht, der*dem anderen zu sagen, wie empfindlich er sein darf.Laila-Sarah hat geschrieben: Mi 7. Nov 2018, 12:37Hi,Ralf-Marlene hat geschrieben: Mi 7. Nov 2018, 12:20Ich finde eine offene, ehrliche und wertschätzende Auseinandersetzung gewinnbringender als verklausulierte und indirekte Stimmungsmache.Laila-Sarah hat geschrieben: Mi 7. Nov 2018, 12:00
Willst du, dass es dann persönlich wird? Denn das wird es dann werden, wenn wir Namen nennen. Irgendwelche Member werden sich angegriffen fühlen. Wenn du vorsichtig den Thread liest, findest du schon einige Erwähnungen
VlG
Bei direkter Ansprache, kann ich, wenn ich gemeint bin, direkt antworten.
Die Auseinandersetzung haben wir ja gerade in einem anderen Thread auf meine direkte Ansprache hin gehabt.
Hier setzt Du Dich mit meinen mehr allgemeinen Fragen wohl nicht auseinander. Schade.
Oh, doch das tue ich. Vielleicht nicht auf einem Level an Theatralik und Dramaturgie, was deinen Werken das Wasser reichen kann. Aber ich tue es auf die Art und Weise wie ich es für richtig erachte und so wie es nach meiner Erfahrung am besten Funktioniert. Man möge mir verzeihen deinen Ansprüchen nicht gerecht zu werden![]()
VlG
Ehhh, also wenn ich jetzt direkt darauf offen und ehrlich antworten würde, wärst du mit Sicherheit beleidigt. Wenn ich es aber aus Höflichkeit nicht machen würde, dann ganz bestimmt auch. Das nennt man glaube ich eine Loose-Loose-Situation.Ralf-Marlene hat geschrieben: Mi 7. Nov 2018, 21:01 Warum muss es wieder ein persönlicher Angriffe ohne Beleg sein. Ich finde hier keine Antwort auf meine Ansicht, dass es keinem*keiner zusteht, der*dem anderen zu sagen, wie empfindlich er sein darf.
Auf die Aufforderung, offen zu sagen wen oder was Du meinst kam die oben zitierte Antwort. Die habe ja nicht ich geschrieben, oder? Wie soll es Deiner Meinung nach jetzt sein? Direkter, offener Austausch oder unpersönliche Andeutungen?
Gib mir bitte Beispiele, wo ich theatralisch und dramatisch bin und ohne Anlass "die großen Gefühle" übertrieben auf die Bühne bringe.
Ich bitte Dich aber, mir nicht die Echtheit der hier geäußerten Gefühle abzusprechen. Ich war es übrigens nicht, die Dich direkt auf Beispiele angesprochen hat. Ich habe Deine "Diskretion" respektiert und Dir Deine Art gelassen...
Ich hätte gerne das Zitat, wo ich sage, dass ich mich gerne in den Mittelpunkt stelle.Laila-Sarah hat geschrieben: Mi 7. Nov 2018, 21:33 Ehhh, also wenn ich jetzt direkt darauf offen und ehrlich antworten würde, wärst du mit Sicherheit beleidigt. Wenn ich es aber aus Höflichkeit nicht machen würde, dann ganz bestimmt auch. Das nennt man glaube ich eine Loose-Loose-Situation.
Dann vielleicht offen sein:
Was mir auffällt: Du bist überdurchschnittlich oft beleidigt. Und nebenbei, but unrelated, lässt auch nie etwas gut sein sondern hakst immer nach. So ein wenig auf Eskalation gebürstet. Weiter vorne in diesem Thread hast du erwähnt, das du dich schon mal in den Mittelpunkt stellst und Sachen auf dich beziehst. In einem anderen Thread hast du erwähnt, dass du auch mal Sachen etwas überspitzt darstellst.
Das ständige beleidigt sein und auf sich beziehen hat für mich etwas theatralisches.
Die Überspitzung und das im Mittelpunkt stehen hat für mich etwas dramatisches.
Daher war es nicht als Beleidigung gedacht sondern eine Anspielung auf deine Art Dinge darzustellen. Wenn du Bücher schreiben würdest, würde ich sie lesen aber manchmal will man auch nur praktisch kommunizieren. Dann stehen diese Aspekte ein wenig im Weg. Ich wünschte mir schon einige Male du wärst weniger betroffen und beleidigt. Aber das heißt nicht, dass ich negative Gefühle zu dir pflege. Im gegenteil. Ich finde du bist sehr nett und gutherzig und auch politisch sind wir auf gleicher Linie. Es gibt bestimmt gesellschaftliche Normen für Empfindlichkeit und Schroffheit. Ich weiß wir geben nicht gerade viel auf Normen hier im Forum. Alles was ich machen kann ist zu sagen: Nimm es ein wenig gelassener. Das würde dir bestimmt gut tun.
VlG
Der Holzklotz verschwindet allmählich. Die Gefühlslage "weiblich" nimmt dagegen immer mehr Raum ein.Frieda hat geschrieben: Mi 7. Nov 2018, 10:53 Falls ich dich richtig verstanden habe Steffi, gefällst du dir und deinem Umfeld jetzt besser, als im Vergleich zu deinen Holzklotz-zeiten!?
Du hast beschrieben, dass es Momente geben kann, wo du aus der Haut fährst (so nenne ich's jetzt mal).
Für mich ist es leider nicht klar und deutlich heraus zu lesen, ob es in diesen Momenten der Holzklotz in dir ist, oder die (neue) Sensibilität.
Das du für dich, so unvorhersehbar an die Decke gehst kann sicher viele Gründe haben.
Ich selbst habe mit akzeptieren meiner HSP dazu gelernt. Ich weiß jetzt viel mehr über mich selbst.
Als ich noch tief im Berufsleben/Stressleben stand, war meine Zündschnur um einiges kürzer. Eben weil ich mich selbst noch nicht kannte.
Ich wusste nicht, wie sehr ich auf Geräusche, Töne, Gequatsche, Licht, Gewürze, Druck, Unruhe oder zu viele Menschen um mich herum reagiere.
Als damalige Lohnbuchhalterin habe ich es voll akzeptiert Monat für Monat, Jahr für Jahr, den sich immer wiederholenden selben Ablauf, selben terminlichen Zeitdruck durch den Lohnschluss zu erleben und es auch durch zu leben...mit allen negativen Nebenwirkungen.
Heute weiß ich, und ich kann mich selbst fühlen, wann ich mich dem Punkt nähere, dass ich beginne mich unwohl zu fühlen. Natürlich gibt es auch jetzt noch Situationen, wo ich eine Weile brauche um zu erkennen, zu verstehen, warum ich mich mal wieder unwohl, hippelig oder auch gereizt gefühlt habe.
Aber, seitdem ich selbst erkannt habe, dass ich in meinem eigenen Bedienungshandbuch über mich selbst, mich nur "rein lesen" rein fühlen muss um mich lernend verstehen zu können...wächst meine Zündschnur immer mehr und mehr und mehr.
Ich für mich habe auch akzeptiert, das Geduld mein A und O ist. Jeden Tag aufs neue übe ich mich darin, manche Tage hervorragend, andere Tage weniger gut...diese weniger guten buche ich dann liebevoll als Trainingstage ab.
Steffi!? Mir persönlich tut die heutige quirlige Zeit nicht gut.
Überall werden wir verfolgt von Dingen die uns Unruhe bereiten. Selbst dem Wetter geben wir die Macht unseren Puls sich verändern zu lassen. Ist das nicht krass? Wir alle wissen, dass wir uns keine Wolke mit Schneeflocken über uns schwebend basteln oder zaubern können, wie bei Olaf dem Schneemann im Disneyfilm "die Eiskönigin". Aber trotzdem sind wir zu oft unfähig oder unwillig das Wetter einfach nur zu akzeptieren wie es ist...und das war jetzt nur ein banales Beispiel.
Es gibt Situationen die uns so sehr hochkochen lassen, dass wir nur noch mit Auszeiten wie du es nennst, uns selbst und andere schützen können. Denn aus der Haut zu fahren, der Wut, dem Frust nachzugeben, Dinge durch die Gegend fliegen zu lassen, ist in meiner Wahrnehmung nicht das richtige. Geben wir der Wut nach, lassen wir ihr freien Lauf, legen wir in meiner Wahrnehmung nur noch mehr Holz ins Feuer! Meinen Kindern und mir versuche ich es einzuüben, die aufgebrachten Gefühle ruhiger und ruhiger werden zu lassen. Ich weiß das kostet Kraft und Geduld. Aber umso öfter wir es üben, das Feuer der Wut, des Frustes langsam in uns ruhiger werden zu lassen um es dann ganz ausgehen zu lassen....umso schneller können wir diese negativen Gefühle in der nächsten Situation besser sich beruhigen lassen.