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Re: Namensänderung - war das schon mal ein Thema für euch?

Verfasst: So 4. Nov 2018, 21:17
von Whoopy Highfly
Hallo Namensänderer,
Ich muss noch was sagen, was mich nur indirekt betrift:
mein erster Sohn heißt René. Der Kampf auf dem damaligem Standesamt dauerte ca. 2Stunden, weil dieser Name männlich und weiblich sein kann. Ich weiß nicht mehr wieviele Telefonate geführt und Bücher gewälzt wurden. Zwischenzeitlich wurde mir gesgt, das ich einen anderen Namen oder Schreibweise wählen sollte. Das verneinte ich wehement. In einem Wörterbuch der Vornamen, glaube Schweden, wurde er fündig und der Name wurde eingetragen.
Er ist glücklich mit dem Namen und freut sich das er beide Formen nutzen kann. Der deutsche Staat ist da wieder 1000% genau.

GLG
Steffi

Re: Namensänderung - war das schon mal ein Thema für euch?

Verfasst: So 4. Nov 2018, 21:32
von Renée
Hallo Steffi,
Im Osten ist René ein Sammelbegriff - leider aber es ist so. Ich kenne wirklich viele Renés. Einer meiner Lehrer hieß "Conny René" - Aber nur weil der Standesbeamte bei uns Conny nicht allein stehen lassen wollte.
Wie will man René anderes schreiben? - Das "'" weglassen - no go. :((a Auf meinen Akzent bestehe ich - da war ich schon immer stolz drauf.
So verschieden ist die Welt.

Re: Namensänderung - war das schon mal ein Thema für euch?

Verfasst: So 4. Nov 2018, 23:30
von Inga
Hi, Jenniffer,

auch von mir etwas zu dem "Small-Talk-Thema":

anfangs, die ersten Jahre meiner CD-Karriere, hatte ich Robin als Vornamen gewählt. Robin ist nicht geschlechtsgebunden und gibt etwas meiner heimelichen Liebe für England wieder. Doch nach einigen Jahren stellte sich mir immer mehr die Frage, wie weit meine weiblichen Seiten im alltagsleben Platz nehmen sollten.Da schien es mir praktischer, für mich weibliche Vornamen mit den Initialien meines männlichen Vornamens zu suchen. Irgendwann kam ich auf Inga Maria, wobei ich in der Szene den ersten Vornamen den Vorzug gab. Inga gefällt mir jetzt so gut, dass ich es jetzt gar nicht mehr ändern möchte. Ob ich Inga für mich eintragen lasse, wenn das Personenstandsrecht die "Dritte Option" als Geschlechtseintrag zulässt, habe ich für mich noch nicht entschieden. Da hätte ich es mit Robin ja leichter. Naja, hat ja alles auch noch etwas Zeit, solange das Gesetz noch nicht verabschiedet ist.

Liebe Grüße
Inga

Re: Namensänderung - war das schon mal ein Thema für euch?

Verfasst: Di 6. Nov 2018, 13:34
von Joe95
Mein Geburtsname war ein Doppelname mit Bindestrich, aber seit ich so etwa achtzehn / zwanzig war werde ich eigentlich nur noch Joe genannt. Die ersten Jahre Joe Benz, wegen meines schwarzen 200er Bj. 64.
Ich hab keine Ahnung wie man sich selber einen Namen aussucht.
Früher mochte ich den Namen Josephine, in dieser altertümlichen Schreibweise, weil er mich an eine Mittelalterliche Marketenderin erinnerte, die für mich Weiblichkeit in höchstem Maße darstellte.
Lange hab ich nicht mehr drüber nachgedacht, erst in letzter Zeit.
Joe sollte erhalten bleiben. Irgendwas mit Anne oder Hanna. Hanna-Joe, dann könnte ich meine Initialen und damit meine wichtigsten Mailadressen behalten.
Oder eben Johanna.
Diesen Namen benutze ich derzeit öfter, aber so richtig "Klick" hats noch nicht gemacht.
Doch lieber Joleen?

Menalee hat geschrieben: Sa 3. Nov 2018, 11:14...
https://www.beliebte-vornamen.de/760-alle_jahre.htm...
Danke für den Link.
Mit "der Herr ist gütig" kann ich zwar in dem Zusammenhang nix anfangen, aber es gefällt mir mit Sinead O'Connor den Vornamen gemein zu haben.

Sycorax hat geschrieben: So 4. Nov 2018, 21:32...
Wie will man René anderes schreiben? ...
Männlich: René
Weiblich: Renée

Re: Namensänderung - war das schon mal ein Thema für euch?

Verfasst: So 11. Nov 2018, 11:37
von ExuserIn-2018-12-30
Mein zweiter Vorname ist Maria, insofern mußte ich mir ich keinen Namen ausdenken, fühlte mich immer schon als Maria.
Seit ein paar Tagen, wie ich höre, gibt es ein Gesetz, wonach man die Reihenfolge der Vornamen beim Standesamt ändern lassen kann. Wow, sollte ich so ganz bequem urkundlich an meinen für mich stimmigen Namen kommen?

Re: Namensänderung - war das schon mal ein Thema für euch?

Verfasst: Mo 12. Nov 2018, 08:19
von Joe95
Maria50 hat geschrieben: So 11. Nov 2018, 11:37...Wow, sollte ich so ganz bequem urkundlich an meinen für mich stimmigen Namen kommen?
Wenn du dich nicht gerade mit Bindstrich schreibst könnte das gelingen...

Glaub ich...

Re: Namensänderung - war das schon mal ein Thema für euch?

Verfasst: Mo 12. Nov 2018, 10:23
von Wally
In meiner ganzen Jugend hatte ich bei meinem Freunden und Schulkameraden den Spitznamen "Wally" - DIE Wally, konsequent mit weiblichen Personalpronomina! Ich habe damals sehr darunter gelitten, weil es meine Unfähigkeit - trotz aller Bemühung - dokumentierte, einer männlichen Rolle gerecht zu werden. Meine Freunde haben damals meine tiefere Natur genauer gesehen als ich selber; ich wollte es nur einfach nicht wahrhaben.

Erst Jahrzehnte später - nach schiefgegangener, erster Ehe, jahrelanger Psychotherapie und meiner Selbstfindung als transsexueller Mensch habe ich diesen Spitznamen dann wieder ausgegraben: meine Frau nennt mich so, und im engeren Freundeskreis heiße ich auch wieder so. Amtlich brauche ich keine Namensänderung, da ich öffentlich nach wie vor als Mann lebe und auch gar nicht vorhabe, das zu ändern.

Herzliche Grüße
Wally

Re: Namensänderung - war das schon mal ein Thema für euch?

Verfasst: Mo 12. Nov 2018, 18:14
von Exuser-2019-01-04
Hallo,
den Namen Sasha hatte ich zunächst gewählt, weil ich einen für beide Geschlechter nutzbaren Namen haben wollte (da strebte ich noch an, als androgyn durchgehen zu wollen), nicht "für mich", sondern als Forumsname. Leider hat sich diese Wahl irgendwie verselbständigt und einige nennen mich weiterhin bei diesem Namen, obwohl ich in den dgti-Ergänzungsausweis zwei rein weibliche Vornamen (ohne Bindestrich) eintragen ließ. Diese Namen nutze ich auch offiziell, z.B. bei Ärzten und die angestrebte PÄ/VÄ wird diese Vornamen beinhalten.
Nun ja, die "Sasha" ist hartnäckig, die Geister, die man rief...
Und ich finde, Sasha hat sich hier im Forum ja schliesslich auch mühsam einen Ruf erarbeitet, das kann man ja nicht einfach wegleugnen... :mrgreen:
VG Sasha

Re: Namensänderung - war das schon mal ein Thema für euch?

Verfasst: Mo 12. Nov 2018, 21:46
von Katrin-Doris (†)
Hallo,
meinen femininen Namen habe ich nie gewechselt und fand ihn immer recht gut.

Da ich auch in einigen anderen Foren war, die entweder nicht mehr existieren oder
von mir verlassen worden, hat er natürlich auch einen gewissen Wiedererkennungswert,
für einige Bekannte und Freundinnen...

Natürlich mit der Ausnahme, nach dem Bindestrich. Doris klingt ein wenig altmodisch.
Aber inzwischen habe ich mich daran gewöhnt und im Normalfall wechselt man ja seine
Vornamen nicht, wie die Hemden.

:::Katrin-Doris

Re: Namensänderung - war das schon mal ein Thema für euch?

Verfasst: Di 13. Nov 2018, 10:59
von ExUserIn-2026-01-22
Katrin-Doris hat geschrieben: Mo 12. Nov 2018, 21:46 Doris klingt ein wenig altmodisch.
Das kann man auf zwei Arten sehen: als 20 jährige würde ich mir den Namen auch nicht geben, aber so Ü40 ist der Name völlig ok.

Jennifer

Re: Namensänderung - war das schon mal ein Thema für euch?

Verfasst: Di 13. Nov 2018, 21:18
von Renée
Hallo,

wie war das???
Sycorax hat geschrieben: So 4. Nov 2018, 21:00 "¦.
Hier wird es wohl erst mal bei "Sycorax" bleiben.
Der Vorsatz hielt bei mir ca. zwei Tag. :lol:
Jetzt mache ich das in diesem Thread mal offziell ich bin - Renée.
(cow) )))(: