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Re: Trans* und Alter
Verfasst: Mi 11. Jul 2018, 13:53
von Tatjana_59
Saari hat geschrieben: Mi 11. Jul 2018, 13:15
Halle Lady Jenniver,
Du schriebst:
"möchte ich heute mal eine Frau sein, dann style ich mich "¦ eben so. Habe ich ein paar Tage später "¦ keine Lust "¦ als Mann".
das ist sicher auch eine Möglichkeit. Dies ist mir aber verwehrt.
Ich habe tagtäglich die Oberkörperform einer Frau und muß damit zurecht kommen. Das Frausein ist für mich tägliche Übung.
O mei o mei.............
.................
................. Saari..........
Re: Trans* und Alter
Verfasst: Mi 11. Jul 2018, 18:10
von ExUserIn-2026-01-22
Kleine Anmerkung von mir, da hier falsch zitiert wurde: die Zeilen "das ist sicher auch eine Möglichkeit. Dies ist mir aber verwehrt. Ich habe tagtäglich die Oberkörperform einer Frau und muß damit zurecht kommen. Das Frausein ist für mich tägliche Übung." sind nicht von mir. Also bitte nicht mit mir in Verbindung bringen. Tatjana hat es oben schon gemerkt - danke.
Jennifer
Re: Trans* und Alter
Verfasst: Do 12. Jul 2018, 09:40
von Anja
Moinsen,
Saari hat geschrieben: Mi 11. Jul 2018, 13:15
das ist sicher auch eine Möglichkeit. Dies ist mir aber verwehrt.
Ich habe tagtäglich die Oberkörperform einer Frau und muß damit zurecht kommen. Das Frausein ist für mich tägliche Übung.
Verstehe ich nicht. Ich habe auch früher als Mann einen deutlichen Brustansatz gehabt (Bierliebhaber und Übergewicht). Und ich konnte problemlos Männerkleidung tragen. Und als Frau hab ich mich damals noch nicht gefühlt. Die Erkenntnis kam erst sehr viel später...
Also was zwingt dich zum Frausein? Dein Oberkörper ist es sicher nicht...!
Grüße
die Anja
Re: Trans* und Alter
Verfasst: Do 12. Jul 2018, 09:49
von Tatjana_59
Anja hat geschrieben: Do 12. Jul 2018, 09:40
Moinsen,
Saari hat geschrieben: Mi 11. Jul 2018, 13:15
das ist sicher auch eine Möglichkeit. Dies ist mir aber verwehrt.
Ich habe tagtäglich die Oberkörperform einer Frau und muß damit zurecht kommen. Das Frausein ist für mich tägliche Übung.
Verstehe ich nicht. Ich habe auch früher als Mann einen deutlichen Brustansatz gehabt (Bierliebhaber und Übergewicht). Und ich konnte problemlos Männerkleidung tragen. Und als Frau hab ich mich damals noch nicht gefühlt. Die Erkenntnis kam erst sehr viel später...
Also was zwingt dich zum Frausein? Dein Oberkörper ist es sicher nicht...!
Grüße
die Anja
Solche Männer kenn ich einige, die zum Teil beachtliche Brüste haben, ich könnte glatt neidisch werden.
Doch nicht ein einziger ist dabei der sich über Klamotten Gedanken macht. Die tragen alle ausschließlich Herren Kleidung, im Bad oder am See Badehose...
Die wahren Beweggründe von Saari werden uns wohl immer verborgen bleiben.
Zudem hat Saari das Thema verfehlt, Trans und Alter. "Setzen sechs"
LG Tatjana
Re: Trans* und Alter
Verfasst: Do 12. Jul 2018, 14:07
von Joe95
Tatjana_59 hat geschrieben: Do 12. Jul 2018, 09:49
Anja hat geschrieben: Do 12. Jul 2018, 09:40
Moinsen,
Saari hat geschrieben: Mi 11. Jul 2018, 13:15
das ist sicher auch eine Möglichkeit. Dies ist mir aber verwehrt.
Ich habe tagtäglich die Oberkörperform einer Frau und muß damit zurecht kommen. Das Frausein ist für mich tägliche Übung.
Verstehe ich nicht. Ich habe auch früher als Mann einen deutlichen Brustansatz gehabt (Bierliebhaber und Übergewicht). Und ich konnte problemlos Männerkleidung tragen. Und als Frau hab ich mich damals noch nicht gefühlt. Die Erkenntnis kam erst sehr viel später...
Also was zwingt dich zum Frausein? Dein Oberkörper ist es sicher nicht...!
Grüße
die Anja
Solche Männer kenn ich einige, die zum Teil beachtliche Brüste haben, ich könnte glatt neidisch werden.
Doch nicht ein einziger ist dabei der sich über Klamotten Gedanken macht. Die tragen alle ausschließlich Herren Kleidung, im Bad oder am See Badehose...
Die wahren Beweggründe von Saari werden uns wohl immer verborgen bleiben.
Zudem hat Saari das Thema verfehlt, Trans und Alter. "Setzen sechs"
LG Tatjana
Ich trage sogar Prothesen wenn ich mich als Mann verkleide.
Wenn sich nicht gerade der Bh abzeichnet merkt das kein Mensch.
Hab mir eben schon gedacht, irgendwann werden wir Saaris Statements vermissen...
Re: Trans* und Alter
Verfasst: Di 17. Jul 2018, 00:58
von Inga
Hallo, miteinander,
zum einem kann ich mit 60+ das Älter werden kaum mehr erwarten: Nur noch ein paar Jahre Arbeit und dann endlich Rente! Zwar wird sie nicht hoch sein, doch erspart es mir kräftezehrende Jobs im Mindestlohnbereich. Das sind doch gute Aussichten!
Ja, natürlich bewegen sich viele Gedanken, wie es wohl wird, wenn ich älter werde, gebrechlicher. Doch ich verspüre so eine Lust in mir zu leben. Leben können ist mir einfach ein Geschenk, das ich nicht so eleicht und locker aus der Hand legen möchte, wenn es sich etwas ändert. Wo ich nicht die Angst habe, dass ich es auch dann noch wahr nehmen, erleben möchte und dem ich auch noch dann Raum geben möchte, wenn mich schwere Krankheiten plagen sollten und ich weniger mobil bin. Aussuchen kann ich es mir letztendlich nicht, welche Seiten vom Leben noch so zeigen werden. Doch bin ich zuversichtlich und gespannt.
Ja, auch über die idealen Wohnverhältnisse im Alter mache ich mir schon Gedanken, treffe ich doch auf viele Menschen in ihren Wohnungen und Häusern, wo ich denke, so bitte nicht. Wieviel Jahre und Jahrzehnte werde ich in dieser Wohnung noch wohnen bleiben können? Wann wird es eine Qual für mich, von der ich erlöst werden möchte? Wann ist Zeit, sich um einen Platz im Altenheim zu kümmern - und dann eher ein Heim "um die Ecke" in meiner heimischen Umgebung oder eher ein schönes Edles, ein auf "Trans*" spezialisiertes? (Was jetzt noch nicht ist, kann vielleicht in ein paar Jahren schon werden) Oder eher ene Alten-WG, wo man/frau zueinander steht und begleitet und aufeinander vertraut? Dann aber bitte barrierfreies Badezimmer.
Mir ist es wichtig, auch im Alter Gedanken zu bewegen, mindestens drei Zeitungen pro Tag und diverse Bücher lesen zu können und mit vernünftigen Leuten über Gott und die Welt sprechen zu können und Hobbies wie Singen und Modelleisenbahn frönen zu können.
Beim Äußerlichen ist mir in der Tat die größte Überlegung, wie mir graue Haare stehen könnten, welchen Farbton sie haben werden und welche Frisur mir altersgerecht stehen könnte, und welche Freiflächen die Geheimratsecken angenommen haben mögen. Wie steht mir eine Perücke in grau-weiß ?
Fragen zum Tod beschäftigen mich schon. Auch ganz praktische: Was ich schon weiß ist wo und wie meine Überreste begraben werden sollen. Doch welcher Name auf dem Grabstein stehen mag, weiß ich noch nicht. Doch das wird hoffentlich noch ein paar Jahrzehnte hin sein.
Liebe Grüße
Inga
Re: Trans* und Alter
Verfasst: Di 17. Jul 2018, 03:39
von dunkles_sternchen
Vicky_Rose hat geschrieben: Mo 9. Jul 2018, 11:38
Was macht Trans und Alter aus ? Gibt es Veränderungen, die in eine ganz andere Richtung weisen ? Trans und Alter wird fast nirgends thematisiert. Warum ist dem so ? Ist Trans nicht mehr wichtig oder hängt das mit dem Jugendkult unserer Gesellschaft zusammen ?
Kommt darauf an, was du unter "trans" verstehst. Meine Erfahrung ist die, dass eine Hormontherapie jenseits der 30 nicht mehr wirklich etwas bringt. Sicher, es gibt da immer wieder Ausnahmen, aber die meisten, die ich 30+ kenne, haben maximal mäßig Veränderungen. Auch nach vielen Jahren. Der Gedanke, dass man seinen Körper oder das Gesicht maßgeblich weiblich dadurch formt (bzw. "man zu Frau wird") ist völlig utopisch. Ich kenne da nur ganz wenige Beispiele, wo das auch 30+ gut geklappt hat ... die meisten bleiben irgendwo zwischen Mann und Frau stecken und müssen sich entsprechend auch oft erklären.
Re: Trans* und Alter
Verfasst: So 22. Jul 2018, 14:19
von edeka
Tatjana_59 hat geschrieben: Mi 11. Jul 2018, 13:53
Saari hat geschrieben: Mi 11. Jul 2018, 13:15
Halle Lady Jenniver,
Du schriebst:
"möchte ich heute mal eine Frau sein, dann style ich mich "¦ eben so. Habe ich ein paar Tage später "¦ keine Lust "¦ als Mann".
das ist sicher auch eine Möglichkeit. Dies ist mir aber verwehrt.
Ich habe tagtäglich die Oberkörperform einer Frau und muß damit zurecht kommen. Das Frausein ist für mich tägliche Übung.
O mei o mei.............
................. Saari..........
Die wahren Beweggründe von Saari werden uns wohl immer verborgen bleiben.
Zudem hat Saari das Thema verfehlt, Trans und Alter. "Setzen sechs"
Tatjana, ich muß immer lachen, wenn du auf Saari antwortest
ihr turtelt so schön miteinander, das muß wahre Liebe sein !
zum Thema...
beim altern sehe ich das Thema Trans auch nicht so wichtig.
Im Vordergrund stehen andere Aspekte:
- der Körper baut langsam ab, man ist nicht mehr so leistungsfähig: da heißt es mehr auf die Gesundheit achten und das was man nicht ändern kann annehmen.
- Ruhestand, nicht mehr arbeiten müssen : hurra
- das Risiko, später tatsächlich ein Pflegefall zu werden : darüber sich nicht verrückt machen.
noch geht es
ascona
Re: Trans* und Alter
Verfasst: So 22. Jul 2018, 16:55
von Tatjana_59
ascona hat geschrieben: So 22. Jul 2018, 14:19
Tatjana_59 hat geschrieben: Mi 11. Jul 2018, 13:53
Saari hat geschrieben: Mi 11. Jul 2018, 13:15
Halle Lady Jenniver,
Du schriebst:
"möchte ich heute mal eine Frau sein, dann style ich mich "¦ eben so. Habe ich ein paar Tage später "¦ keine Lust "¦ als Mann".
das ist sicher auch eine Möglichkeit. Dies ist mir aber verwehrt.
Ich habe tagtäglich die Oberkörperform einer Frau und muß damit zurecht kommen. Das Frausein ist für mich tägliche Übung.
O mei o mei.............
................. Saari..........
Die wahren Beweggründe von Saari werden uns wohl immer verborgen bleiben.
Zudem hat Saari das Thema verfehlt, Trans und Alter. "Setzen sechs"
Tatjana, ich muß immer lachen, wenn du auf Saari antwortest
ihr turtelt so schön miteinander, das muß wahre Liebe sein !
zum Thema...
beim altern sehe ich das Thema Trans auch nicht so wichtig.
Im Vordergrund stehen andere Aspekte:
- der Körper baut langsam ab, man ist nicht mehr so leistungsfähig: da heißt es mehr auf die Gesundheit achten und das was man nicht ändern kann annehmen.
- Ruhestand, nicht mehr arbeiten müssen : hurra
- das Risiko, später tatsächlich ein Pflegefall zu werden : darüber sich nicht verrückt machen.
noch geht es
ascona
Die wahre Liebe Saari, da kannst wohl Recht haben.
Die Themen spielen für sie kaum eine Rolle.
Ihre dummerweise, bzw muss ich in den Fall sagen, seine dummerweise gewachsenen Brüste sind immer allgegenwärtig.
Geht's um Fsh, muss sie Damenoberkleidung tragen wegen Busen.
Geht's um Pumps, geht's um Röcke, geht's um Slips, geht's um usw.
Sogar wenn es Busen geht, Saari wird immer darauf einhaken..
Aber was solls, was kann man tun? so ist sie/er......
Das Altern ist bei mir natürlich mit fast 60 ein allgegenwärtiges Thema. Ich muss mir zwar keine Gedanken mehr in Bezug auf Altenheim, Pflege usw. machen da ich ja komplett mit meiner Transition durch bin.
Nichts desto trotz belastet mich das alt werden schon auf Grund meiner ganzen Krankengeschichte, wer weiß was noch kommt.
Wer weiß wie man in Pflege behandelt wird, unabhängig davon ob Mann, Frau oder T*
Sehr nachdenkenswert meines Erachtens.
LG Tatjana
Re: Trans* und Alter
Verfasst: So 22. Jul 2018, 18:02
von Michelle_Engelhardt
Das das mit den gewachsenen Brüsten ein willkommener Vorwand ist, ausschließlich Damenkleidung zu tragen bzw tragen zu "müssen", dürfte jedem der hier schon länger dabei ist klar sein, oder? Ich mein, ist ja auch ok das jeder das trägt, was ihm / ihr gefällt...den Brüsten aber dafür die Schuld zu geben finde ich gelinde gesagt etwas albern.
LG Michelle
Hm...am eigenlichen Thema vorbei gepostet, aber das wollte ich mal los werden, sorry
Re: Trans* und Alter
Verfasst: So 22. Jul 2018, 22:11
von Plisseedreher70
Hallöchen,
macht euch wegen des Alterns keine großen Gedanken, denn erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.
In zwei Monaten werde ich Fümungsiebzisch Jahre alt und wie ihr seht, lasse ich es mir gut gehen.
Auch bei mir ist der Drang zum Crossdressen etwas abgeebbt und auch ohne Rock habe ich noch Bock...
Na denn prost!
Plissi
Re: Trans* und Alter
Verfasst: Mo 23. Jul 2018, 08:45
von ExUserIn-2026-04-08
Wasser trinkt der Vierbeiner,
der Mensch, der findet Bier feiner.
(H.Erhardt)
noch besser als das Bier schmeckt fein,
aus dem Dubbeschoppe, ein Glas Wein ...
(ich)
Schön, dass Ihr wieder zum Thema gefunden habt. Ob berechtigt oder nicht, die Sticheleien sind aus meiner Perspektive nicht schön.
Zum Thema: Ich habe von mir den Eindruck, dass der Blick in den letzten Jahren bei mir ganz stark rückwärts gewandt war. Es war so eine Art Bestandsaufnahme. Was ist gut gelaufen, was weniger. In der jeweiligen Situation habe ich sicher das gemacht, was möglich war. Aus heutiger Sicht wird immer klarer, dass es keine zweite Chance gibt. Natürlich weiß man das, aber ich spüre es heute um so stärker. Meine Konsequenz ist aber nicht, den Kopf in den Sand zu stecken, sondern die Frage, was will ich mit meinem Leben noch anfangen. Irgendwie schien alles abgehakt zu sein. Wirtschaftlich in trockenen Tüchern, mit dem neuen Haus wohnen wir auch schön, beruflich ist soweit alles ok, aber es gibt keine weiteren Entwicklungsmöglichkeiten mehr (habe auch keine Lust dazu).
Was bleibt für die Zukunft ? Einfach weiter leben und das Erreichte genießen ?
Schon, aber ich bin immer ein unruhiger Geist gewesen und damit kann ich auch nicht aufhören. In meinem Leben gibt eigentlich nur noch eins, was mich gedanklich bewegt: Das rätselhafte Nebeneinander von Mann und Frau in mir. Aber auch das scheint sich für mich in eine neue Phase zu begeben. Warum nicht das Rätselhafte einfach so stehen lassen und so annehmen ? Gestern höre ich in einem Beitrag im DLF über 2001, Odyssee im Weltraum einen interessanten Satz. Sinngemäß heißt es dort, dass im Rätselhaften der Sinn des Lebens liege. Was hätten wir davon, wenn wir alles wüssten ?
Ich merke immer mehr, dass die Beschäftigung mit der Wissenschaft zwar sehr interessant ist, aber sie ist erstens sehr träge und zweitens verbraucht sie soviel Aufmerksamkeit, dass viele Wahrnehmungen auf der Strecke bleiben. Ich beobachte das bei vielen Menschen in meiner Umgebung, die stark fixiert sind auf das "Erklärliche". Alles muss Erklärbar sein und was nicht erklärbar ist, geht in Richtung Hokuspokus, Einbildung etc. Ich denke, unser "Geist" ist zu ganz anderen Dingen fähig. Es wird nur häufig beiseite geschoben oder ignoriert.
Meine Sichtweise auf Trans ging auch in die Richtung. Durch die Konzentration auf die Erklärung des Phänomens ist für mich völlig untergegangen, dass das ja auch eine ganz andere Dimension hat. Erst der "Kulturfred" (
https://www.crossdresser-forum.de/phpBB ... 03#p208503) hat mir die Augen für Dinge geöffnet, die eigentlich schon längst klar waren. Ich habe das Thema nun auf eine andere Ebene verlagert. Ich suche nicht mehr Ursachen, sondern ich frage mich, was ich mit meiner Gabe anstellen möchte. Das Weibliche in Form von Kleidung, Habitus etc. nach außen zu kehren, gibt mir zwar innere Ruhe, aber ich glaube, damit kann ich noch mehr anfangen, habe aber noch keine Ahnung was. Ich habe das Gefühl, mich auf das Weibliche einzulassen, wird mir helfen, eine ganz andere Sicht auf die Welt zu bekommen.
Re: Trans* und Alter
Verfasst: Mo 23. Jul 2018, 19:55
von Violetta Arden
Interessant ist dass sehr viele der Forumsmitglieder schon ein etwas "fortgeschrittenes " Alter haben - und auch interessant dass unter den vielen Mitgliedern eigentlich immer ein gleicher überschauberer Kern seine Meinung kundtut bzw. Beiträge schreibt. Ich bin auch im näher zu 60 als zu 50 Alter...und eigentlich fühle ich mich speziell wenn ich mich in Gerda verwandle bedeutend jünger- oder vielleicht will frau sich auch nur jünger fühlen um sich auch outfitmässig flotter herrichten zu können. Aber natürlich ist mir das auch bewusst und ich weiss für mich auch nicht wie lange es mir Spaß macht mich zu stylen.... aber man muss auch mit der Zeit der Wahrheit in die Augen sehen und irgendwann wird auch das beste Make-Up das Alter nicht verdecken können. Bis dahin hoffe ich dass noch ein wenig Zeit ist und ich es auch rechtzeitig mitbekomme. Aber meine Liebste wird mich da schon darauf hinweisen - tut sie heute auch schon wenn sie gelegentlich meint ich sehe aus wie eine ältere Dame ....
Alles Liebe Gerda Joanna
Re: Trans* und Alter
Verfasst: Di 24. Jul 2018, 07:41
von ExUserIn-2026-04-08
Dem kann ich nur zustimmen. Aber Menschen sind sehr unterschiedlich. [Klugscheißmodus] Kennst Du das DISG-Modell ? Es ist ein einfache Vorstellung, wie man Menschen "einteilt". Es geht letztlich darum, besser zu verstehen, dass andere Menschen anders ticken. Grundsätzlich geht es darum, ob man eher extro- oder introvertiert sowie aufgaben- oder menschenorientiert ist. Es geht nicht um Wertungen. Man teilt ein in:
Dominant: extrovertiert, aufgabenorientiert
Initiativ: extrovertiert, menschenorientiert
Stetig: introvertiert, menschenorientiert
Gewissenhaft: introvertiert, aufgabenorientiert
Aus den Anfangsbuchstaben wird DISG gebildet. Ich bin eindeutig ein I-Typ. Als Buchhalter wäre ich völlig unbrauchbar

Viele Erkenntnisse verdanke ich der Diskussion bzw. der Auseinandersetzung im Forum. Das ist meine persönliche Motivation zum Schreiben und wenn andere daraus Nutzen ziehen, passt das zu meiner Menschenorientiertheit. Andere lesen lieber. Das liegt im Wesen der Person. [/Klugscheißmodus]
"irgendwann wird auch das beste Make-Up das Alter nicht verdecken können."
Ich denke, dass kann es schon jetzt nicht. Ich dürfte etwa im gleichen Alter sein wie Du. Und wenn das Gesicht eines Mannes auf Frau geschminkt wird, wirkt es grundsätzlich älter als eine gleichaltrige Frau. Hey, na und ? Das ist doch praktisch. Es soll Frauen geben, die, wenn sie plusminus die 50 Jahre überschritten haben, sehr darunter leiden, dass sie weniger wahr genommen werden. Wir fallen dann en femme in der Öffentlichkeit dann auch weniger auf. Ich gehe auf die 60 zu. Es wäre aus meiner Sicht albern, mich wie ein Girlie herzurichten. Das heißt aber nicht, das ich mich im "Renterinnenlook" sehen lasse. Es gibt tolle Sachen zum Stylen und mit meinen Beinen kann ich mich auch mit einem kurzen Rock sehen lassen, aber eben nicht ultra kurz. Der Stil ist etwas persönliches und das kann man auch zelebrieren.
Re: Trans* und Alter
Verfasst: Di 24. Jul 2018, 09:14
von ulla
Hallöchen Vicky_Rose
Kosmetische Artikel anwenden,hilft uns sehr und nochmehr denen,die sie herstellen!
Günstiger für uns alle ist,wenn wir unserer Haut das geben,was sie auch braucht.
Über mind.2L.(Kaffee nicht dabei)Flüssigkeit ,gerade bei dieser Hitze sind auch für unserer Haut die beste Medizin.
Bitte schon trinken,bevor der große Durst kommt!
Wende mich auch an jüngere Mitglieder,die dadurch Falten und Knitter im Gesicht um 20J.nach hinten verschieben können.
Unsere Haut,profitiert von der Feuchtigkeit.
Da ist natürlich Wasser vom Preis her günstiger,als die feinsten Produkte von Douglas usw.
Klar werten wir unsere Optik,mit diesen Produkten etwas auf,jedoch jünger werden diese uns eher kaum machen.
Ulla