Re: Verlangen nach Damenkleidung
Verfasst: Sa 24. Feb 2018, 15:39
Hallo,
der vorangehende Beitrag enthält den Begriff "androgyn" - vielen Dank an Ulrike-Marisa, ihn verwendet zu haben - zumindest mir ist dieser hier bisher noch nicht begegnet - dabei hat er für mich eine besondere Bedeutung: daß ich zwar ein Mann bin, und eigentlich auch damit klarkomme und auch keine OP anstrebe, aber mit einigen Restriktionen: alles typisch "männliche" ist mir auf eine besondere Art fremd: Männergespräche, schmutzige Witze, Motorrad-Clubs, Männer-U-Wäsche, langweilige Herren-Oberbekleidung und allgemein Machismus (über Männerwitze, die Männer bloßstellen, kann ich, wenn sie intelligent sind, herzhaft lachen). Ausserdem denke und fühle ich seit längerem wie eine Frau - soweit wie ich mich selber sehe.
So kleide ich mich - schon seit Jahrzehnten, oftmals androgyn, d.h. ich verleugne nicht, ein Mann zu sein, und nehme es in Kauf, daß man bei genauerem Hinsehen sehr viel weibliches erkennt. Doch irgendwie fehlt mir das Selbstbewußtsein, zu mir und meinem "Wesen" zu stehen, also auch endlich einfach Rock und Kleid zu tragen, vielleicht ein bisschen Schminke, ein bisschen Schmuck, wenn mir danach zumute ist (was sehr häufig der Fall ist). Allerdings traue ich mich insbesondere nicht, mich gegenüber Verwandten, Freunden und Nachbarn zu outen, da ich Angst vor Restriktionen habe (wie auch immer die aussehen könnten, ich weiss es ja leider nicht...).
Das Problem ist, daß ich im Zweifelsfall die Restriktionen akzeptieren müsste, da ich nicht bereit wäre, mich zu rechtfertigen oder mich zu verleugnen - und genau die, die mir da helfen könnten, sind diejenigen, die dann möglicherweise - ich weiss es ja nicht vorher - schon in den Restriktionsmodus geschaltet haben - welches Dilemma!
Ich hoffe, ich habe es einigermassen verständlich geschrieben; ich habe versucht, mich kurz auf das Wesentliche zu beschränken.
es grüßt Euch Sasha!
der vorangehende Beitrag enthält den Begriff "androgyn" - vielen Dank an Ulrike-Marisa, ihn verwendet zu haben - zumindest mir ist dieser hier bisher noch nicht begegnet - dabei hat er für mich eine besondere Bedeutung: daß ich zwar ein Mann bin, und eigentlich auch damit klarkomme und auch keine OP anstrebe, aber mit einigen Restriktionen: alles typisch "männliche" ist mir auf eine besondere Art fremd: Männergespräche, schmutzige Witze, Motorrad-Clubs, Männer-U-Wäsche, langweilige Herren-Oberbekleidung und allgemein Machismus (über Männerwitze, die Männer bloßstellen, kann ich, wenn sie intelligent sind, herzhaft lachen). Ausserdem denke und fühle ich seit längerem wie eine Frau - soweit wie ich mich selber sehe.
So kleide ich mich - schon seit Jahrzehnten, oftmals androgyn, d.h. ich verleugne nicht, ein Mann zu sein, und nehme es in Kauf, daß man bei genauerem Hinsehen sehr viel weibliches erkennt. Doch irgendwie fehlt mir das Selbstbewußtsein, zu mir und meinem "Wesen" zu stehen, also auch endlich einfach Rock und Kleid zu tragen, vielleicht ein bisschen Schminke, ein bisschen Schmuck, wenn mir danach zumute ist (was sehr häufig der Fall ist). Allerdings traue ich mich insbesondere nicht, mich gegenüber Verwandten, Freunden und Nachbarn zu outen, da ich Angst vor Restriktionen habe (wie auch immer die aussehen könnten, ich weiss es ja leider nicht...).
Das Problem ist, daß ich im Zweifelsfall die Restriktionen akzeptieren müsste, da ich nicht bereit wäre, mich zu rechtfertigen oder mich zu verleugnen - und genau die, die mir da helfen könnten, sind diejenigen, die dann möglicherweise - ich weiss es ja nicht vorher - schon in den Restriktionsmodus geschaltet haben - welches Dilemma!
Ich hoffe, ich habe es einigermassen verständlich geschrieben; ich habe versucht, mich kurz auf das Wesentliche zu beschränken.
es grüßt Euch Sasha!