Re: neuer Niederbayer
Verfasst: So 6. Mai 2018, 16:53
Die Männer sind selber schuld, als sie die meisten Klamotten und Accessories während der Franz. Revolution den Frauen übergaben. Die Männer sind selber abgestiegen, während sie der Illusion unterlagen, aufgestiegen zu sein. Im Grunde genommen ist es für die Männer eigentlich ein Aufstieg, wenn sie sich das Verlorene wieder zurück erkämpfen. Die Frauen hatten den Mut, es vorzumachen und sich alles Männliche erkämpft. Wir brauchen Frauen, die helfen, den Männern das Verlorene zurückzuerobern.Conny-Andrea hat geschrieben: So 6. Mai 2018, 15:47Hallo NobbiNobbi56 hat geschrieben: Do 29. Mär 2018, 23:46 Was ich in diesem Zusammenhang interessant finde: Gibt es nicht zu denken, dass sich zwar die Frauen in den letzten Jahrzehnten (eigentlich begann es schon vor rd. 100 Jahren!) sukzessive den männlichen Kleidungsstil tutti completti angeeignet haben, aber umgekehrt "typisch weibliche" Mode an Männern immer noch als Tabubruch gilt und bei vielen (geschlechtsübergreifend) ein Naserümpfen (bestenfalls) hervorruft?![]()
Es gibt mittlerweile kein - ehedem den Männern vorbehaltenes - Kleidungsstück, dass nicht auch die Frauen für sich "erobert" hätten. Es fing lange vor unser aller Zeit mit Hosen an, ging dann über (Hemd-)Blusen bis hin zu Sakkos, Smokings, ja sogar Hosenträger und Krawatten tauchten irgendwann auf den Laufstegen auf.![]()
Eine Dame im eleganten Hosenanzug gilt heutzutage als "Frau von Welt" - ein Mann im eleganten Abend- oder Cocktailkleid muss schon eine begnadete Stimme, eine exaltierte Perönlichkeit und einen spektakulären Song Contest-Sieg aufweisen, um akzeptiert zu werden - aber eben auch "nur" als Künstler resp. "Kunstfigur". Im Alltag auf der Straße oder in der Oper - unmöglich...![]()
Gibt es für diese krasse "Mode-Asymmetrie" irgendeinen rationalen Grund? Ich finde keinen! Alles pure Konvention - und im Übrigen bekanntlich anderswo auf dieser Welt sind Männer in Röcken keineswegs Aliens, dort nennt man es schlicht "Tradition"!
Bekanntlich ist die Frau dem Manne untertan (Epheser 5). Es gibt noch viele andere Quellen und Aussagen. Der Mann steht also über der Frau.
Eine Weiterentwicklung in Richtung Mann ist für die Frau also ein Aufstieg und damit bewundernswert. Eine Entwicklung in Richtung Frau ist für den Mann demzufolge ein Abstieg und damit verachtenswert.
Preisfrage: War das jetzt Ironie oder die gefühlte Wahrheit?![]()
Liebe Grüße von Conny-Andrea