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Re: Transsexuelle Frauen sind biologische Frauen

Verfasst: Fr 14. Apr 2017, 17:57
von Julia93
ab08 hat geschrieben: Fr 14. Apr 2017, 12:27
Julia93 hat geschrieben: Fr 14. Apr 2017, 11:51 ... Je besser und natürlicher man es angeht, umso unwahrscheinlicher ist es auch, ...
... Wir sind alle auch nur Menschen und haben unsere Vorbehalte gegen unsere Mitmenschen,...
Liebe Julia,

tut mir leid, aber so einfach sollten wir es uns nicht machen! Wir sollten den Grund nicht in erster Linie im Verhalten der Betroffenen sehen.
Natürlich handeln viele Menschen gegenüber Andersartigen / Kranken/ Behinderten ... so, aber das ist wirklich kein Grund, dieses Verhalten hinzunehmen.

Ich unterrichtete 12 Jahre in der Kinder & Jugendpsychiatrie (vgl Profil) - Da waren oft Mitmenschen das eigentliche Problem. Dort versuchten wir natürlich den jungen Menschen zu helfen, mit der Situation fertig zu werden... ABER... Es ging stets auch darum, krankmachende Verhältnisse zu ändern und bisweilen klappte dies.

Resignation ist unangebracht. - Meine Mutter starb nun mit über 98 Jahren, hatte kaum Vorurteile und bemühte sich bis zum Ende, auch Vorurteile anderer abzubauen.
Es ist ein Erziehungsproblem und ich glaube an Fortschritt, wenn auch im Schneckentempo und im Kreis. :wink:

Liebe Grüße
Andrea )))(:

P.S. Bzgl. Berufsleben:
War nun 30 Jahre aktiv im Berufsverband! -> Da lernt man, dass es sich meist auszahlt, wenn man nicht klein bei gibt, sondern sich angemessen wehrt. :wink:
Liebe Andrea, vielen Dank, dass du dir es so einfach machst meine Aussage auf zwei Sätze zu reduzieren, die man aus dem Kontext reißt. :)

Wie du darauf kommst Crossdresser/TVs mit Andersartigen/Kranken/Behinderten gleichzusetzen ist mir gerade komplett ein Rätsel
und ebenso sagt auch niemand etwas gegen diese Menschen. Hab selbst im sozialen Dienst gearbeitet, kenne genug Menschen, die das auch taten und kenne auch allgemein keine Leute in meiner Umgebung, die sich über Behinderte lustig machen, über sie lästern oder sonst dergleichen was Schlechtes über sie sagen. Sofern du uns mit Kranken vergleichen willst, finde ich den Vergleich sehr geschmacklos, denn weder seh ich mich als krank noch als hilfsbedürftig an.

Beschreibe außerdem welches Verhalten - ich habe nur gesagt, dass Menschen Vorbehalte gegenüber anderen Menschen haben können. Bezieht sich auf keine Gruppe, sondern aufs Allgemeine.
Das ist per se keine falsche Aussage, sondern Fakt.
Was für ein Verhalten möchtest du nicht hinnehmen? Dass Menschen über andere Menschen etwas denken?

Ich respektiere deine Berufserfahrung, aber ich bezog mich auch nicht auf eine Psychatrie, sondern auf den Alltag. Dass es in ungesunden Verhältnissen anders ist und Problemherde auch woanders angesiedelt sind, ist mir bewusst - nur hat der Verkäufer an der Theke, welcher mich als Mann anspricht, weil ich wie ein Mann gekleidet bin und auch so auftrete nichts mit Leuten zu tun, welche Jugendlichen zugesetzt haben, wenn er sich ein Bild von mir macht und mich als "Herr" automatisch anspricht.
Ja, dann bin ich halt ein Mann für ihn. So wie für einen Großteil der Menschheit in diesem Laden vermutlich auch.
Stört mich das? Nicht wirklich - ich kann Mitmenschen nicht dafür verurteilen wie ich auftrete.
Umgekehrt machen wir dasselbe schließlich auch. Hier nochmal der Verweis auf das, was ich bezüglich des Bewerbungsgesprächs geschrieben hab: Selbst wenn wir es nicht bewusst machen, so bilden wir uns unbewusst IMMER ein Bild über andere aufgrund ihres Auftretens.
Das ist nun mal so.
Dass Vorbehalte existieren auf der Welt ist klar.
Nur wird es schwierig sein sie im Großen abzubauen. Klar, im Kleinen ist das möglich.
Allerdings bezweifele ich, dass man auf weltpolitischer Ebene oder gesellschaftstechnisch irgendwas 'umerziehen' kann. In der Theorie klingt die Idee wunderbar, aber in der Praxis ist sie mehr als problematisch.
Zumal es auf politischer Ebene irgendwann auch mit der ethnischen Frage kollidiert, ob es richtig ist Menschen zwanghaft umzuerziehen, weil sie ein anderes Gedankengut haben als andere.

Man hat zu Nazizeiten versucht die Menschen für die Naziideologie zu überzeugen, indem man die Kirche nach und nach aus Deutschland verdrängte & die Pfarrer für die Partei einspannte - trotzdem gingen Leute in die Kirche und hatten dabei auch kleinere Konflikte diesbezüglich mit der Partei. Mein Großvater war unter anderem unter den Leuten, die trotz der Propaganda weiterhin zur Kirche gingen.
In der DDR hat man auch versucht die jungen Leute kommunistisch zu erziehen - in vielen Fällen endete es damit, dass junge Leute begannen das System zu hinterfragen und dafür dann verfolgt wurden.
Heutzutage sind wir eine liberale Gesellschaft, wo Meinungsfreiheit herrscht und die politische Beeinflussung in Schulen durch regierende Parteien relativ schwach ist, da man eben nicht die Methodik der beiden vorher-genannten Terror-Regime verwenden möchte. Dennoch gibt es heutzutage weiterhin Rechtsextreme, Linksextreme, Monarchisten wie Anarchisten sowie diejenigen, die weiterhin Vorurteile gegenüber anderen Menschen haben.

Uns geht es so gut wie nie zu vor - und dennoch sieht man, dass wir weiterhin Personen unter uns haben, die eben komplett andere Meinungen haben als wir sie möglicherweise haben.
Wir haben Sozialdemokraten unter uns, die Entscheidungen treffen, welche Arbeitnehmer nicht begünstigen, sondern ihnen eher schaden,
wir haben Feministen unter uns, die Kritiker als Nazis beschimpfen, weil sie berechtigte Gegenargumente auf Faktengrundlage einer nicht-bewiesenen feministischen Forderung entgegenstellen und das, obwohl diese Menschen für die Gleichstellung von Frau und Mann sind,
wir haben Transpersonen unter uns, die in den sozialen Netzwerken anderen Transleuten ihre Identität absprechen aus persönlichen Gründen,
wir haben reguläre Familien unter uns, wo es okay ist, wenn der Sohn sich als schwul outet, aber wo es nicht okay ist, wenn er sich Frauenkleider anzieht.

Wir haben Missstände in allen möglichen Schichten - wie will man bitte schön die komplette Menschheit umerziehen, wenn selbst in der heutigen Welt immer mehr neue Probleme auftreten, wenn man glaubt die vorherigen Probleme gelöst zu haben?
Die Gesellschaft ist individueller denn je - und damit gleichzeitig auch anfälliger für Vorurteile.

Deswegen Andrea: Die Idee ist gut, aber sie ist utopisch. Es wird immer Problematiken geben auf deren Basis neue Problematiken heranwachsen, sobald man glaubt die Problematik gelöst zu haben.
Die Welt wandelt sich, aber irgendwer fühlt sich immer auf den Schlips getreten, unabhängig wer letzlich recht hat.
Insofern, das Erziehungsproblem wird es immer geben, gerade in heutigen Zeiten. Früher funktionierte Erziehung nur, weil die Systeme autoritärer waren und diesen Rückschritt auf Kosten der Meinungsfreiheit wünsche ich keinem Land der Welt mehr.
Svetlana L hat geschrieben: Fr 14. Apr 2017, 17:19 Und jetzt merkst du mal nicht, dass dieser Mensch das nicht aus Spaß macht und verlangt von dir als Frau angesprochen zu werden. Wenn du diesen Mensch dann so akzeptierst, wie er sich selbst sieht, dann ist doch alles okay. Wenn nicht, dann ist das die Problematik, die ich oben angesprochen habe.
Das Problem ist nur: Wenn das Aussehen wirklich unscheinbar ist und nicht wirklich daraus hervorgeht, dass er/sie ein Mann/eine Frau ist, wie soll ich die Person dann identifizieren.
Das sind Kleinigkeiten, die man im normalen Gespräch klären kann, nur kann man nicht von mir erwarten, dass ich eine Person, ohne sie zu kennen, automatisch als Frau anspreche, wenn sie männlich gekleidet ist, nen Vollbart trägt und meiner Wahrnehmung sagt "Okay, die Person ist eindeutig ein Mann".

Auf nichts anderes beziehe ich mich. Sofern mir jemand das Hellsehen beibringt, woran ich das Geschlecht des Gegenübers ausmachen kann ohne mit ihm gesprochen zu haben und ohne auf Äußerlichkeiten zu achten, dann möge er oder sie es bitte tun. ^^
Verstehe ich ehrlich gesagt nicht, gibt es außer Sie und du noch andere Möglichkeiten? Und was hat das damit zu tun, ob ich Menschen danach einsortiere wie ich sie wahrnehme oder wie sie sich selbst sehen?
Bezieht sich auf Gespräche.
Wenn ich eine Transperson das erste Mal kennenlerne ohne zu bemerken, dass es eine Transperson ist, bezweifele ich kaum, dass sie beleidigt ist, wenn ich das Pronomen "Sie" als Anrede verwende (z.B. "Entschuldigen Sie, könnten Sie mir erklären wie ich zum Bahnhof komme?").
Ich weiß, dass es mittlerweile komische Leute gibt, die tatsächlich auf andere Pronomen bestehen ala 'königliche Anrede' oder weiß der Teufel. Da bin ich dann auch überfragt und denk mir, dass es relativ unnötig ist, zumal es nicht die Norm ist.
Ich habe nirgends geschrieben, dass die Gesellschaft darüber hinaus ist, obwohl ich das sehr schön finden würde. Mit wir meinte ich eigentlich explizit uns, die wir mehr oder weniger tagtäglich mit dem Thema trans* konfrontiert sind und eine entsprechende Sensibilität haben sollten. Gut, ich hätte das wir in "" setzen können, dann wäre es vielleicht deutlicher geworden. Sorry!
Und zu deinem Beispiel aus dem Berufsleben: Unabhängig vom Geschlecht... davon möchte ich doch ausgehen, zumindest bei uns im öffentlichen Dienst ist das so. Ich habe ja (noch) auch mit Auswahlverfahren zu tun und gerade unsere Ausschreibung für Azubis ist da doch sehr offen in Bezug auf alle möglichen Kriterien, auch die sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität. Außerdem gibt es auch das Instrument der "anonymen Bewerbung", das verstärkt im Kommen ist.
Ah okay. Kein Problem. ^^

War auch nicht böse gemeint, ich habs nur allgemein mal geschrieben. War nicht als Kritik gedacht, sondern nur zur Ausführung des Gedankengangs, den ich hatte.
Ich habe kürzlich irgendwo gelesen - ich glaube irgendwo in den Kommentaren eines queer.de-Artikels -, wo eine_r mal wieder den Unterschied zwischen richtigen Transsexuellen und den übrigen trans*-Menschen als Lifestyle-Transen hervorkehren musste. Dieser Kleinkrieg geht mir so was von auf die Nerven. Ja, auch solche Menschen gibt es, die mit Scheuklappen durch die Welt rennen, obwohl sie es eigentlich besser wissen müssten.
Großes Dito.
Gibt leider genug Beispiele, wo ich mir denke, dass es der Allgemeinheit eher schadet als nützt. Aber darum soll es hier nicht gehen. ^^

Re: Transsexuelle Frauen sind biologische Frauen

Verfasst: Fr 14. Apr 2017, 18:32
von ab08
Liebe Julia,

Erläuterung meines für Dich offensichtlich doch missverständlichen Beitrags: :oops:

Ich zitierte obige zwei Sätze, weil ich den Eindruck hatte, dass sie in eine bestimmte, aus meiner Sicht falsche, Richtung führen. - Andere Teile Deiner Ausführungen zitierte ich nicht, weil ich damit zumeist mehr oder weniger einverstanden war und daher nichts weiter dazu sagen wollte. -> Aus meiner Sicht reduziere ich Deine Ausführungen sicherlich nicht auf obige zwei Sätze!! - Das läge mir wirklich fern. - Wenn bei Dir trotzdem dieser Eindruck entstand, tut es mir leid, denn das wollte ich ganz gewiss nicht!. - Keinesfalls möchte ich mit irgendjemand - auch nicht mit Dir(!) - streiten bzw. irgendjemand überzeugen/indoktrinieren - sondern ich möchte stets nur meine eigene Haltung zum Ausdruck bringen. - Was andere mit diesen Aussagen/Stellungnahmen machen, bleibt selbstverständlich ihnen überlassen.

Im Übrigen habe ich, wie früher bereits bemerkt, bei sehr umfangreichen Beiträgen, die zahlreiche Gedanken enthalten, in denen ich manche Gedanken ausgezeichnet und manche weniger gut finde, ziemliche Probleme. -> Ergo äußere ich mich dann grundsätzlich nur zu Details, die mir besonders auffallen.

Ganz liebe Grüße und nix für ungut
Andrea )))(:

P.S. Zu meinem "ungewöhnlichen" Vergleich und Deinen Ausführungen: War gerade drei Wochen in der Reha. Im Bereich Geriatrie / Altenheim kommt es bisweilen vor, dass sich Betreuer gegenüber Patienten überheblich/ wenig respektvoll verhalten... :wink: Mir wurde jedenfalls einiges berichtet... Gerade dort tätige, junge Berufsanfänger lästern und spotten ganz gern ... - Diskriminierungen sind halt oft ähnlich.

_______________________________________________________
@Svetlana
Blutwerte: -> Mag an der HET liegen, die bei mir schon lang läuft... Aber ich passe seit vielen Jahren bei jedem Bluttest gut in weibliche Referenzwerte. :wink:
Eierstöcke und Gebärmutter hab ich allerdings nicht, würden aber auch nicht mehr gebraucht.
LG
Andrea

Re: Transsexuelle Frauen sind biologische Frauen

Verfasst: Mo 17. Apr 2017, 22:06
von Britt
Ich verstehe immer noch nicht wo hier das Problem liegt. Wenn jemand Biofrau schreibt, weiß jeder dass eine cis gemeint ist; Transfrau sagt wiederum ich bin auch biologisch.

Ich persönlich bin Trans, Bio und eine Frau. Jedenfalls habe ich mich noch nie als Transfrau oder Biofrau, sondern einfach nur als Frau Rieger vorgestellt... also nicht wirklich wichtig.

Naja, und so was wie die GaOP an eine solche Aussage zu binden ... dass ist typisch cis Mann/Frau. Ich meine jetzt solche Fragen wie bist du schon eine richtige Frau?

Ich bin einfach wie ich bin,
Britt

Re: Transsexuelle Frauen sind biologische Frauen

Verfasst: Di 18. Apr 2017, 12:19
von Frauke
Svetlana L hat geschrieben: Fr 14. Apr 2017, 17:19 Ich habe kürzlich irgendwo gelesen - ich glaube irgendwo in den Kommentaren eines queer.de-Artikels -, wo eine_r mal wieder den Unterschied zwischen richtigen Transsexuellen und den übrigen trans*-Menschen als Lifestyle-Transen hervorkehren musste. Dieser Kleinkrieg geht mir so was von auf die Nerven. Ja, auch solche Menschen gibt es, die mit Scheuklappen durch die Welt rennen, obwohl sie es eigentlich besser wissen müssten.
Ich kenne den Artikel nicht und kann von daher nicht beurteilen, mit welcher Intensität und Absicht dieser Unterschied benannt wurde. Auf jeden Fall darf es nicht um besser oder schlechter gehen. Und Lifestyle-Transen ist wohl auch nicht der richtige Ausdruck. Ein Sache muss aber benannt werden dürfen: transsexuelle Frauen sind Frauen, transsexuelle Männer sind Männer, jedoch beide mit körperlichen Abweichungen.

Re: Transsexuelle Frauen sind biologische Frauen

Verfasst: Di 18. Apr 2017, 20:51
von Bianca D.
Atalanta hat geschrieben: Mo 17. Apr 2017, 18:07 Einspruch Euer Ehren.
Moin,

:((a !
Atalanta hat geschrieben: Mo 17. Apr 2017, 18:07 Es gibt Frauen mit XY und Androgenresistenz (CAIS)- nur die Chromosomen sind "männlich" und es sind Hoden ausgebildet aber keine sonstigen männlichen primären Geschlechtsorgane.
Da hast du völlig recht mit,nur leider das Thema verfehlt. Das Thema geht um die Aussage,daß Transfrauen biologische Frauen sind und nicht um Frauen mit intersexuellem Hintergrund. Kannst du hier nachlesen.

LG Bianca

Re: Transsexuelle Frauen sind biologische Frauen

Verfasst: Mi 19. Apr 2017, 10:52
von ab08
Atalanta hat geschrieben: Mi 19. Apr 2017, 07:12Ebenso weiß ich, dass intersexuelle Personen und Transpersonen nicht die gleiche Kategorie bilden. Beide Eigenschaften können aber natürlich in derselben Person existieren.
Danke für diesen Hinweis, liebe Atalanta,

das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen, denn ich kenn schon viele Jahre
eine sehr liebe Intersexuelle, die sich auch als transsexuell verortet... :wink:

Liebe Grüße
Andrea )))(:

P.S. Juristisch (TSG) gab es bei diesen Überschneidungen hier, zumindest früher, erhebliche Probleme...

Re: Transsexuelle Frauen sind biologische Frauen

Verfasst: Mi 19. Apr 2017, 19:39
von Anne-Mette
Moin,
denn ich kenn schon viele Jahre
eine
... ich auch )))(:

Herzliche Grüße
Anne-Mette

Re: Transsexuelle Frauen sind biologische Frauen

Verfasst: Mi 10. Mai 2017, 12:48
von Frauke
Ist es wirklich eine Schublade, wenn ein Mann sich als Mann sieht und so bezeichnet werden will. Oder wenn eine Frau sich als Frau fühlt und so bezeichnet werden will? Eigentlich nicht. Warum Fremdzuweisungen hinnehmen? Es sagt doch auch keine/r zum Apfel: Du Birne. :)

Re: Transsexuelle Frauen sind biologische Frauen

Verfasst: Do 11. Mai 2017, 19:01
von Mina
ellenlegrelle hat geschrieben: Do 11. Mai 2017, 18:20 Nur all diese Personen leben, denken und fühlen als Frau!
Und nur darauf kommt es an! Leben - denken - fühlen!



Und da spielt es keine Rolle was sich zwischen Deinen Beinen befindet. Das ist aber nur meine bescheidene Meinung. Denn der Wunsch nach äusserlichen Geschlechtsmerkmalen ist natürlich persönlich die tragende Idendifikationssäule. Aber ich würde nicht hergehen ob meines äusserlichen Geschlechtsmerkmales mich von einer Biofrau zu unterscheiden.
Es geht immer um das ziehen einer Grenze, um die Formpassung der Schublade, um die Reaktionen um mein Herum.....etc, pp.
Ich habe viele Nächte wach gelegen und nachgedacht wie schön es wäre eine Biofrau zu sein, auch mit allen Nebenbelastungen (Menstruation, Wechseljahre usw...)
Aber schlußendlich kann mich eine Neovagina nicht überzeugen. Es fehlen zu viele biologische Faktoren. Und ich werde niemals meiner weibliche Seite, meiner natürlichen Sexualität Vorzug gewähren.
Eine Frau, welche aus allertiefstem Herzen Frau ist und lebt, kann auch einen Penis haben. Natürlich, der Sport, das Schwimmbad, der FKK Strand. Aber eben nur um einer gesellschaftlichen Einordnung zu folgen. Ich möchte es allen beweisen und zeigen. Frau innen wie auch aussen. Was man aber verliert durch eine Anpassung haben sehr viele schon beschrieben. So einige zweifeln nach Jahren an der Entscheidung. Andere wiederum nicht, da sie ihre Lebensinhalte anders defenieren.

Egal ob Penis oder Vagina! Wenn ich mich als Frau fühle ist das so und ich erlaube es keinem Gegenüber meine innere Mitte zu beurteilen! Punkt!

Alles liebe
Mina


Edit: Rechdschraibfähler..... :)

Re: Transsexuelle Frauen sind biologische Frauen

Verfasst: Do 11. Mai 2017, 19:35
von ULI67
Ja, sind nur verkrüppelt... Brüste fehlen, dafür ein Auswuchs zwischen den Beinen...
Aber sonst ganz Frau 🤔

Re: Transsexuelle Frauen sind biologische Frauen

Verfasst: Do 11. Mai 2017, 19:54
von Mina
Uschi67 hat geschrieben: Do 11. Mai 2017, 19:35 Ja, sind nur verkrüppelt... Brüste fehlen, dafür ein Auswuchs zwischen den Beinen...
Aber sonst ganz Frau 🤔
Uschi,

ich habe erklärt das es "lediglich" meine Meinung ist. Und ein Forum lebt im Austausch nicht von der Unterdrückung von Meinungen oder Ansichten. Geschweige denn von persönlichem Fühlen! Möchtest Du sagen Du weist wie ich fühle? Lachhaft!!!

Grantige Mina! (ag)

Re: Transsexuelle Frauen sind biologische Frauen

Verfasst: Do 11. Mai 2017, 20:04
von ULI67
Ich wollte niemanden unterdrücken... sollte ein Späßchen sein, sorry wenn du dich angesprochen fühlst... war nicht so gemeint

Re: Transsexuelle Frauen sind biologische Frauen

Verfasst: Do 11. Mai 2017, 20:14
von Mina
Uschi67 hat geschrieben: Do 11. Mai 2017, 20:04 Ich wollte niemanden unterdrücken... sollte ein Späßchen sein, sorry wenn du dich angesprochen fühlst... war nicht so gemeint
Hmm- dann hab ich das in den falschen Hals bekommen Uschi. Tut mir ebenfalls leid, aber es lies sich so für mich. Ok, wir lassen es einfach so stehen, wenn Du magst.

Alles gut? (ki)

Alles liebe
Mina

Re: Transsexuelle Frauen sind biologische Frauen

Verfasst: Do 11. Mai 2017, 20:41
von ULI67
Klar 😚