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Re: Wie erkläre ich es meinem Kind? Und wann?

Verfasst: Mo 28. Jan 2019, 14:50
von ExuserIn-2019-01-31
Warum neuer Partner? Sorry... Aber auf was soll ich warten....
Alt,faltig und mit winke armen....
Dann is es auch zu spät....

Aber es geht auch nicht um mich.... Es geht rein um das, was diese Umwandlung mit den kindern macht und in Ihnen auslöst..

Da fallen Sätze wie "mein Papa is gestorben aber irgendwie auch nicht..."

Jugendamt... Fehlanzeige... Hilfe braucht man von denen nicht erwarten...
Kinderpsychologe.... Am besten stationäre Behandlung... Soll ich als Mutter das meinem Kind jetzt auch noch antun? Ich glaube nicht...
Eeswegen lediglich mal nen Denkanstoß....

Re: Wie erkläre ich es meinem Kind? Und wann?

Verfasst: Mo 28. Jan 2019, 15:51
von ExuserIn-2019-01-31
Ich finde es lediglich ein egozentrisches Verhalten.
Deswegen auch der Satz VORHER überlegen was man tut
Und eben nicht erst hinterher wenn Frau und Kinder im Spiel sind...
Gerade mit solch einem wissen über den eigenen Körper... Da sollte man(n) wesentlich mehr Verantwortungsbewusstsein anderen gegenüber haben.

Re: Wie erkläre ich es meinem Kind? Und wann?

Verfasst: Mo 28. Jan 2019, 15:51
von Jaddy
Und wie meinst Du wirkt sich Dein Unverständnis auf eure Kinder aus? Erleichterst Du ihnen das Verständnis, oder bestärkst Du sie durch Deine eigenen Ressentiments in ihren Problemen? So wie Du es beschreibst kriegen sie doch vor allem vermittelt, dass ihr Vater krank, falsch, ablehnenswert ist. Die Kinder könnten drei Bezugspersonen haben, statt ein bis zwei und einen Konflikt. Das würde aber nach Deinen Schilderungen vermutlich bedeuten, dass vor allem Du über Deinen Schatten springen müsstest.

Re: Wie erkläre ich es meinem Kind? Und wann?

Verfasst: Mo 28. Jan 2019, 16:03
von ExuserIn-2019-01-31
Ich habe meiner Tochter gesagt, dass sie dringend mit ihm reden muss.... Habe ihr auch die Begründung zur Namensänderung vorgelesen, weil sie dachte, dass sie an dem ganzen schuld hat.

Jede Nacht das gleiche Thema...

Sätze wie "wenn ich ihm sage, dass ich damit nicht klar komme hat er mich bestimmt nicht mehr lieb".

Tjaaaaa... So sieht unsere Realität aus... Seit einem verdammten Jahr....

Was für Auswirkungen das ganze auf den kurzen hat... Werden wir merken.
Momentan liebt er es im stehen zu pullern...
"Ich pullern nicht mehr im Sitzen... Das dauert viiiiel zu lange Mama..." und "rasieren muss ich mich auch noch... Das müssen Jungs machen..."
meggie (mein neuer partner) sei Dank...

Re: Wie erkläre ich es meinem Kind? Und wann?

Verfasst: Mo 28. Jan 2019, 16:13
von ExuserIn-2019-01-31
Verständnis... bekommen die Kinder.

Allerdings habe ich diese sch... Nicht verbockt und kann es ihnen nicht erklären.
Is in dem Fall aber auch nicht MEINE Aufgabe sondern SEINE verdammte Pflicht. Und die werde ich ihm auch nicht abnehmen. Warum? Wozu?
Er hat den Mist verzapft... Nicht ich...
Aber "die Kinder sehen das ja locker und entspannt " und "kommen super damit zurecht"
Einbildung vs. Realität.....

Re: Wie erkläre ich es meinem Kind? Und wann?

Verfasst: Mo 28. Jan 2019, 16:25
von Anne-Mette
Guten Tag II,

ihr müsst euch (dringend) um eine professionelle Beratung/Begleitung kümmern!
Bei der Suche sind wir gern behilflich.

Gruß
Anne-Mette

Re: Wie erkläre ich es meinem Kind? Und wann?

Verfasst: Mo 28. Jan 2019, 16:34
von Lavendellöwin
Hi,

da kann ich Anne-Mette nur Recht geben-das sollte der
Weg sein!

Schon mit dem ihm und er ist der Holzweg ja ersichtlich.

Viel Glück Marie

Re: Wie erkläre ich es meinem Kind? Und wann?

Verfasst: Mo 28. Jan 2019, 17:04
von ExuserIn-2019-01-31
Professionelle Hilfe... in Frankfurt... 140 km entfernt.. stationär am besten. Will ich das meinem Kind auch noch antun? Getrennt von mama und Bruder? Das is ja noch mal nen Trauma dass sie verarbeiten muss.... Zusätzlich zu dem was sie eh schon zu verarbeiten hat...

Re: Wie erkläre ich es meinem Kind? Und wann?

Verfasst: Mo 28. Jan 2019, 17:08
von Anne-Mette
Was auch immer: es sollte lösungsorientiert sein, d.h. dass die Kinder, Du und die "Betroffene" möglichst gut aus der jetzigen Situation herauskommen.

"Das alte Leben" wird sich nicht wieder einstellen, so krass und schlimm wied das für Dich klingen mag.

Hier sind viele UserInnen mit Kindern und sogar Enkelkindern. Wenn Du an einer Diskussion interessiert bist, die Ansatzpunkte bringen kann, dann helfen wir gerne.
Das setzt allerdings voraus, dass Du Vorschläge und Lösungsansätze zulässt.

Gruß
Anne-Mette

Re: Wie erkläre ich es meinem Kind? Und wann?

Verfasst: Mo 28. Jan 2019, 17:30
von ExuserIn-2019-01-31
Eine vertraute Freundin.... sorry.. definitiv NO WAY
Ich lass mich doch nicht noch mal von der selben Person verarschen. Bin doch nicht völlig bekloppt.

:((a

Bei dem was da sonst noch läuft... Was aber nicht hier her gehört.... Geht mal gar nicht.... :((a

Er verlangt von MIR Respekt und Anerkennung...
Die er aber von MIR nicht bekommt...
Eben WEIL er mich unglaublich hintergangen hat.

Und die Kinder noch dazu....

Re: Wie erkläre ich es meinem Kind? Und wann?

Verfasst: Mo 28. Jan 2019, 17:41
von Anne-Mette
@SanDy

Wenn Du mal Enttäuschung und Hass(?) außenvor lässt, was welche Wege könntest Du für gangbar halten?
Wie würden Deine Wünsche für die Zukunft aussehen?

Gruß
Anne-Mette

Re: Wie erkläre ich es meinem Kind? Und wann?

Verfasst: Mo 28. Jan 2019, 18:21
von Michelle_Engelhardt
Ich kann SanDys Wut und Enttäuschung absolut nachvollziehen. Offensichtlich war die Transidentität schon vor Heirat und Kinder kriegen bekannt.....zumindest in ihren Augen....aber es gibt sooo viele Betroffene die glauben, das sie ihre Gefühle und ihre Transidentität unterdrücken können und meinen fortan ein "normaler" Vater und Ehemann sein zu können. Man denkt bzw. redet sich eine Situation herbei, die im Endeffekt aber nicht der Realität entspricht. Das geschieht oftmals unbewußt und Betroffene glauben tatsächlich an "ihre Realität". Oft kommt es aber nach Jahren der "unbewußten Unterdrückung" zum großen Ausbruch.

Ich denke, die Ehe ist ohnehin im Ar... und hier geht es nur noch um die Kinder. Da sehe ich den Vater / die Väterin absolut in der Pflicht eben Gespräche zu führen und Ängste abzubauen.

Übrigens, wenn es für mein Kind wichtig ist und ich ihm was gutes Tun kann, ist es mir persönlich scheissegal ob ich dafür 140 km fahren muss....aber das ist nur meine Einstellung und tut hier nix weiter zur Sache.

Re: Wie erkläre ich es meinem Kind? Und wann?

Verfasst: Mo 28. Jan 2019, 18:35
von Frieda
Ich grüße Dich SanDy.
(Meine Worte an dich sind nicht verurteilend, nicht anklagend, ich spreche ruhig und bittend in der Hoffnung, dass du evtl etwas Einsicht finden möchtest dich selbst zu beruhigen.)
______________________________________________________________

Beide Eltern stehen in meiner Wahrnehmung im Moment in der Verantwortung für die Kids zu tun!
!!!Jeder von Euch beiden, auch Du SanDy!!!🙏

Ich selbst sehe in diesem Gefühlssturm nur einen Ansatz ...Ruhe ...absolute Ruhe!

Jedes Elternteil das seine Kinder liebt, will das Beste für die Kids.
Im Moment würde ich(!) das Thema ruhen lassen.
Ich würde von meinem Noch-"Ehemann" mir wünschen, dass das Thema Trans beim Kontakt mit den Kids ruht.
Ich als Mutter, würde aktuell vorrangig an meinen eigenen Gefühlen und eigenen Gedanken arbeiten. Jedes negative Gefühl, jeder negative Gedanke, jedes negative Wort, wird die momentanen Wellen nicht beruhigen! Jedes meckern, jedes wettern, jedes anklagen, jedes verurteilen ...sorgt nur für weiteren Sturm.

In meiner Wahrnehmung SanDy, hast du genug damit zu tun, dich selbst zu beruhigen, anstatt weiterhin in höchster Erregung mit dem Finger auf den Erzeuger zu zeigen.


Ihr beide steht in der Verantwortung JETZT & SOFORT, gemeinsam für Ruhe zu sorgen!
Und erst wenn die Gemüter sich beruhigt haben, beständig(!), erst dann kannst du über den nächsten Schritt nachdenken.
Denn so wie du dich gerade benimmst, nämlich wie "die Axt im Walde", wird jede(r) Andere hinter deinem Rücken, zu recht ebenfalls mit dem Finger auf dich zeigen. Weil du im Moment nur anklagen kannst, aber nix konkretes für eine Besserung beiträgst.

Ich glaube es dir, dass deine Tage und Abende schwer sind, aber, DU bist die Mutter, Du hast es auszuhalten, und deinen Kids Sicherheit, Liebe, und Motivation zu schenken. Deine Größe wird jetzt abverlangt, dass du es eure Kids spüren lässt, dass ihr Vater und ihre Mutter, sie immer bedingungslos lieben werden.


Achte bitte auf deine Gedanken. Übe es das Negative draußen zu lassen und du wirst ruhiger werden.
In diesem aufgeregten Gefühlszustand kannst du nicht klar sehen. Du könntest Dinge entscheiden, tun, die dir/euch irgendwann leid tun!

Sry ...in der Wut verliert der Mensch seine Intelligenz. (Dalai Lama)

Namaste🙏

Re: Wie erkläre ich es meinem Kind? Und wann?

Verfasst: Mo 28. Jan 2019, 18:40
von ExuserIn-2019-01-31
Das Thema Trans ruhen lassen.... Wie stellt ihr euch das denn bitte vor? Der Typ hat möse und möpse ... Und die kinder wissen dass es ihr Vater ist.... fällt aus...



Es geht nicht ums hin fahren.... Es geht um die lange Zeit (4 wochen) der Trennung und Isolierung von ihr... Und das die maus das dann auch erst mal wieder verkraften muss.... Zusätzlich zu dem trauma was sie jetzt schon verarbeiten muss.... nach Frankfurt Eiern... Kein Thema.... War lange genug im aussendienst...

Re: Wie erkläre ich es meinem Kind? Und wann?

Verfasst: Mo 28. Jan 2019, 18:59
von Anne-Mette
Guten Abend,

wenn Du Dich total sperrst, wird Dir hier - und an anderer Stelle - niemand weiterhelfen können.
Aus manchen Deiner Sätze höre ich nur Verachtung heraus; das ist keine Basis, daraus eine positive Entwicklung zu generieren.

Gruß
Anne-Mette