Mai-Dult Regensburg am letzten Freitag, leicht verspätet.
Am Freitagabend hat mich Penelope zur Mai Dult nach Regensburg mitgenommen. Penelope hatte ein schönes Dirndl an. Sie geht öfter im Dirndl spazieren. Für mich war es das erste Mal in diesem Jahr, daß ich ein Kleid ausführen konnte. Bei den Pumps hatte ich ein mulmiges Gefühl, auch wegen der Ischias Schmerzen. Aber die Sorgen waren unbegründet. Die Schuhe sind echt bequem.
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Penelope war schön dezent geschminkt, Haut, Augen und Lippen. Ich habe das nicht nötig. Meine junge, zarte Haut hat durch extrem inthesunlying and verbrenning einen tiefroten Teint. Ich habe lediglich die Augenringe und Lippen etwas betont.
Am Parkplatz ging es dann los. Kein überraschter Blick von den Parkwächtern, keine Bemerkungen. Das selbe auf dem Weg zum Fest. Und auf der Dult genauso. Leute, wir sind angekommen und werden nicht mehr als Freaks wahrgenommen! Ganz normal! Ein wunderschönes Gefühl! Besonders, wenn Frau berücksichtigt, daß bei dieser Masse an Besuchern doch einige dabei sind, die dem Gebräu derer von Dumm und Dappisch in gehörigen Maßen zugesprochen haben.
Wir haben uns zwei Mal durch die Dult schieben lassen und sind dann mit der Wildwasser Bahn und dem Kettenkarussell gefahren. Bei der Pizza hat uns eine liebe Frau fotografiert.
Ein sehr schöner normaler Ausflug. Für diejenigen, die eine gewisse und verständliche Scheu haben auszugehen. Macht es einfach. Was im erzkonservativen und -katholischen Bayern geht muß doch erstrecht überall sonstwo möglich sein. Lustigerweise hatte Penelope in ihrem Ort auf dem Heimweg noch eine Polizeikontrolle. Die Jungs suchten Drogen und Alkohol. Was ist dann passiert? Nichts! Nichteinmal bayrische Dorfpolizisten interessiert unser outfit.