Am Wochenende war ich ein paar mal mit dem Rad unterwegs.
Dafür hab ich mittlerweile auch die passenden Klamotten zusammen, auch wenn nicht alles aus dem Damenregal kommt. Slip entfällt, da eine Hose mit Sitzgeleinlage getragen wird. Mein Damenmodell(China) hat sich als zu klein herausgestellt, Markenmodelle zu dreistelligen Beträgen waren mir zu teuer und das Herrenmodell was ich mittlerweile trage passt auch für stundenlange Touren gut. Nur für die Pinkelpausen muss immer erst die Jacke ausgezogen werden, da die Träger über die Schulter gezogen werden muß. Nicht ideal, aber ok, zumal ich darunter mit T-Shirt oder Top ok angezogen bin. Beim ausziehen der Jacke pushen die Träger der Hose allerdings die Oberweite deutlich, was in einem vollbesetzten Eiscafe doch den ein oder anderen Blick bedeutet. Zumal ich meist zum festen Bh und wegen dem enganliegenden Trikot zusätzlich zur eigenen Oberweite auch Sillis trage. Da trage ich die festere Silli Variante auf, da ich hoffe das die mehr aushält und ausserdem gefällt mir die nicht so gut, so das ich sie sonst nicht mehr trage. Also Resteverwertung
Radsportklamotten sind sehr figurbetont um wenig Windempfindlich zu sein. Große Unterschiede gibt es da nicht zwischen Herren und Damenmodellen und an der eigenen Figur zu basteln, auf Körperhaltung zu achten, evt. auf Farbauswahl ist da das wenige was machbar ist. Eine Rock-Hose hab ich zwar auch, empfinde es umständlich, zumal das Discountermodell auch falten wirft und damit nur für kurze Strecken geeignet ist.
Gekleidet wie so oft war ich wieder unterwegs. Am Donnerstag war ich erst mit dem Auto zu meiner Liebsten gefahren und musste dann am Abend feststellen, das ich den Frischeeinkauf ungekühlt liegen gelassen hatte. "Rettet die Lebensmittel" wurde am Freitag ausgerufen und mit dem ängstlichen Blick aufs Wetter legte ich 68km mit dem Rad zurück, fand endlich die richtige Strecke nach Hause und wieder zurück zu meinem Schneewittchen hinter den 7 Bergen. Nach einer gemeinsamen Tour am Sonntag (und einen wunderschönen Ausflug zu Fuß am Samstag mit Eiscafe und Essen gehen) ging es am Montag mit dem Rad wieder in den Alltag mit ein paar Highlights.
Höchstes von mir jemals gefahrene Tempo mit dem Rad, vollgeladene Satteltaschen sei Dank, mein erster leichter Sturz mit dem Rad bei leichter Geschwindigkeit(Chaosprinzessin halt, Rad und Klamotten heile, ich ein paar blaue Flecken, aber nicht so schlimm wie bei meinen letzten Treppensturz im Frühjahr)) und ein Autofahrer der, kaum hatte er mich entgegenkommend passiert zu hupen anfing.
Hatte ich ein Sturzschaden übersehen? wartete ich bis er im Rückwärtsgang wieder den Berg hoch gefahren war und ging zu ihm leicht verwirrt rüber.
Auf dem Beifahrersitz saß wahrscheinlich seine erwachsene Tochter und schaute mich genauso irritiert an wie ihr Vater, während ich zum Fenster reinschaute und mich erkundigte was den los sei?
"Ohh, ich dachte Sie wären meine Schwester" war die Antwort... und so trennten wir uns einen schönen Tag wünschend.
Es gibt also eine hübsche Frau die mir zumindest auf dem Rad ähnlich sieht und keine 20km von mir entfernt wohnt.
Mal wieder eine kleine Verbindung zu meiner Vergangenheit.
Da gab es öfter mal Verwechselungen mit meiner Cousine, wobei ich noch Häufiger aufgrund der Ähnlichkeit gefragt wurde, ob ich ihre kleine Schwester bin. Das schöne daran war, das die Frage ob ich Mädchen oder Junge bin entfiel und meine Antwort, das sie meine jüngere Cousine ist mir leicht fiel.
