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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: So 15. Mai 2022, 16:19
von NAREA
An alle meine Leser

Besonders an Dich, liebe Anne-Mette, seit 12 Jahren begleitest Du mich auf dieser wunderbaren Seite.
Mein Dank kann nicht groß genug sein. Aber auch Du erkennst, wenn ein Mitglied nicht mehr die Erwartungen der Leser erfüllen kann. Ich hatte meine Hoch Zeit mit "Uwe und Moni". Das war teilweise Doris und ich. Unser Traum vom Erleben des Crossdressing. Privat haben wir alles so gemacht, wie beschrieben. Die Geschichte wurde natürlich ausgeschmückt. Aber uns hat es gefallen und den Lesern sicherlich auch.
Meine Kindheit lief so ab, wie beschrieben. Ohne Vater hatte meine Mutter keine andere Wahl, als mich in die Arbeit mit einzuspannen. Das ich dafür ihre Kittelschürzen tragen sollte, war für mich in der Situation nicht unnormal. Ob das der Auslöser meiner Neigung war, weiß ich nicht. Das Wunderliche an der Sache ist nur, dass mich das Tragen von Kittelschürzen zum echten Fetischisten gemacht hat. Meiner Doris hat es gefallen. Eine potenzielle Haushaltshilfe zu haben, kann nicht jede Frau von sich behaupten. Das Tragen von Röcken und Kleidern, gefiel meiner Mutter schon. Aber Doris hatte noch mehr Spaß daran, mich zu verkleiden. Und ich war nicht abgeneigt.
Irgendwann kam das Forum für Crossdresser, in dem ich mich sofort zu Hause fühlte. (Danke Anne-Mette)
12 Jahre sind nicht lange, aber ich bin 12 Jahre älter geworden. Ich habe erst in den letzten Jahren gemerkt, wie schwierig es ist, eine Geschichte zu schreiben.
Darum möchte ich aufhören damit, weil es mir weh tun würde ausgepfiffen zu werden.
Ich glaube, ihr versteht das.
Mein Wunsch ist, dass ich hier im Forum verbleiben darf, um öfter mal rein zu schauen.

Wollte mir die Mühe machen mich bei Euch persönlich zu bedanken. Bei 157 Seiten ist es mir dann doch zu schwer gefallen alle zu durchforsten, um jeden Namen zu erfassen.
Darum DANKE, DANKE, DANKE an Euch Leserinnen und Leser.
Ein muss auch mal Schluss machen können. Ich habe die die Erinnerung und das ist das Schönste.

Bleibt alle gesund und munter. Doris und Narea.

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: So 15. Mai 2022, 16:32
von Anne-Mette
Liebe Narea,

auch ein "Zwischendurch-Dank" tut sicherlich gut. Ich danke dir herzlich für deine zahlreichen Beiträge und immer wieder gefundene Wendungen. Eine Ende sehe ich noch nicht ganz gekommen (smili)
Deine treue Leserschaft wird bestätigen, dass du vielen Menschen immer wieder einen Grund gegeben hast zu lesen - und ins Forum zu schauen ---)))

Ich hoffe, dass es nur eine "schöpferische Pause" ist und es eines Tages wieder Neues geben wird!

Bis dahin: bleib behütet und gehe uns nicht ganz verloren. (dr)

Herzliceh Grüße
Anne-Mette

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: So 15. Mai 2022, 18:59
von Katie
Liebe Narea,

ich bin bisher als stille Mitleserin aufgetreten, aber dies von Anfang an. Ich möchte Dir ganz herzlich für Deine Geschichten danken, aber auch für Deine amüsanten, ernsten und ehrlichen Schilderungen Deines Lebens mit Doris.

Auch ich hoffe, Du bleibst dem Forum noch erhalten und lässt ab und an, was von Euch hören.

Genieße Deine Zeit mit Doris und Deiner Dorfgemeinschaft.

Viele Grüße
Katie

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: So 15. Mai 2022, 21:13
von violetta01
hallo Narea, ich habe von Beginn deines Lebens, deiner Geschichten, teilgenommen, ich war immer begeistert- manchmal aufgeregt, meine Jugend kam dann durch, meine Neigung ist in dieser Richtung Ähnlich bzw. parallel, ich würde mich freuen wenn du doch noch etwas weiterschreibst, vielen Dank dir für die bis dahin geschriebenen Zeilen.
Liebe Grüße N DICH , und natürlich an deine liebe Gattin Doris.
Viele Grüße Violetta.

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mo 23. Mai 2022, 19:45
von Karla
Liebe Narea, lieber Wilfried,

auch ich habe Deine Geschichten (fast) immer gerne gelesen:
Ein "flammendes Inferno" passiert hoffentlich ja nicht wieder!
(Karl May war auch erst nach Veröffentlichung von Winnetou I - III in Amerika)
Wenn Du mal 'ne Pause brauchst, darfst Du das ja sagen!
Insgesamt über 2300 Posts - und das kostenlos

LG Karla

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Di 24. Mai 2022, 23:39
von Inga
Hallo, Narea,

ich lese auch immer wieder deine Geschichten und Erlebnisse auf dem Lande mit. Sage dir viel zu selten Danke für deine Beiträge.

Liebe Grüße
Inga

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mi 25. Mai 2022, 14:16
von NAREA
Hallo Inga, ich freue mich ja über jedes DANKE.
Meine Auszeit, die ich mal unterbrechen werde, hat mir gezeigt, dass ich nicht mehr gut genug bin für lange Geschichten. Mein großer Kritiker, Namens Doris, hat mir auch zu einer Auszeit geraten.
Aber so wie heute, da überkommt es mich einfach und ich muss mich melden. Erst dachte ich, dass ich auch zu Hause ruhiger lebe. Weil ich nun nicht mehr Zeit am PC verbringe, fühlt sich Doris dazu berufen, mich zu beschäftigen. Und wehe ich ziehe nicht das an, was sie für mich rausgelegt hat. Ich werde nicht geschlagen deswegen, aber die Blicke, die sie mir zuwirft, ertrage ich nicht lange.
Ob ich mich in meinem Alter noch von meinen schönen Sachen trennen will, fragt sie mich dann immer. Will ich ja nicht, aber manchmal zieht es mich zu einer Hose und einem Hemd. Dann läßt sie mich diese Sachen anziehen und sagt mir, dass sie mich gar nicht wieder erkennt.
Dann mache ich ihr gleich den Vorschlag, dass wir schnell zu einem Augenarzt fahren müssen.
Ich habe schon so viel in den Jahren hier im Forum gelesen. Frauen, die ihre Männer gerne in weiblicher Kleidung sehen möchten, sind hier nicht so ausgeprägt. Darum fühle ich mich schon als Sonderling.

Bis bald, Narea

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Fr 27. Mai 2022, 11:19
von NAREA
Mal was zum Lesen.

Ella, ein hübsches Mädchen aus einem Prowinzstädtchen, will in Berlin studieren. Lehrerin möchte sie werden. Eine Wohnung in einem alten, grossen Mietshaus am Rande der Stadt, hat sie mit viel Mühe gefunden. Hier soll die Miete noch erschwinglich sein, wurde ihr gesagt. Vier Stockwerke und kein Fahrstuhl. Etwas Gutes hat es aber, es gibt einen Reinigungsdienst für das Treppenhaus und die Außenanlagen.
So hat es sich ergeben, dass Ella einmal einen jungen Mann beim Reinigen des Treppenhauses gesehen hat. Auch er hat sie gehen. Mit dem Erfolg, dass sein Eimer mit dem Putzwasser bei seiner Drehung zu Ella, die Treppe herunter stürzte. Sehr peinlich. Er entschuldigte sich ganz schnell bei Ella, denn ein paar Spritzern konnte sie nicht entkommen. "Ist schon gut, nichts passiert, die paar Spritzer trocknen schnell. Habe ich sie so erschreckt?"
"Nein, nein, ich habe schon lange kein so hübsches Mädchen mehr gesehen."
"Sie gehen aber ran."
"Ist sonst nicht meine Art, aber wenn mir Jemand gefällt, dann sage ich das. Ich heiße übrigens Robert, mir gehört die Reinigungsfirma, die für mehrere Gebäude und Grünflächen hier in der Gegend zuständig ist."
"Alle Achtung, ein kleiner Unternehmer. Da wünsche ich ihnen viel Erfolg mit ihrer Firma."
"Danke."
"Ich muss rein und was für mein Studium machen. Vielleicht sieht man sich ja mal wieder. Schönen Tag noch."
Robert schaute ihr noch eine Weile nach, bevor er sein Malör auf der Treppe beseitigte.
Enige Wochen später trafen sich die Beiden wieder im Hausflur. Robert wollte gerade das Haus verlassen als Ella gerade total durchnässt vor ihm stand. "Wollen sie da etwa jetzt raus gehen?",fragte Ella.
"Ja, ich muss, meine Arbeit ist ja noch nicht getan für heute."
"Schade, ich hätte sie gerne zu einer Tasse Kaffee eingeladen."
"Leider, aber wir können uns ja am Samstag im Cafe um die Ecke treffen."
"Gerne, ich bin da."
Ella hat schon beim ersten Aufenandertreffen bemerkt, dass Robert ihr gefallen hat. In seiner Arbeitskluft konnte sie nicht viel von seinem Körperbau sehen. Aber, dass er ein hübsches Gesicht hatte ist ihe aufgefallen. Nicht zu männlich, eher etwas weiblicher. Seine Haare sind lockig, werden mit einem Gummi am Hinterkopf zu einem Pferdeschwanz zusammengeführt. Ella verschwendete einen kurzen Gedanken, um sich vorzustellen, wie das wohl ohne dem Gummiband aussehen würde.

Am Samstag als sie sich trafen, fragte Ella, wann er seine Haare denn mal offen trägt. Robert lächelt sie an als überlege er, ob er es ihr gleich oder erst bei einem Spaziergang zeigen sollte.
"Heute zeigst du mir das doch noch, oder?" "Was ist da denn so Besonderes dran, sind doch nur Haare."
"Ich habe aber noch keinen Mann mit so vielen Haaren gesehen und bin einfach neugierig."
"Dann werde ich dich mal noch etwas zappeln lassen. Wollen wir noch einen Aperol trinken?"
"Gerne."
"Wir können nacher noch eine Runde durch den Park gehen, hast du Lust?" Sie tranken ihren Aperol aus. Es war übrigens schon der Dritte. So beim Spaziergang redeten beide über ihre Hobbys. Keiner traute sich danach zu fragen, ob der andere einen Partner hat. Beide hatten Angst, der andere könnte mit ja antworten.
Es wurde dunkel. "Zeigst du mir jetzt deine Haarpracht Robert?"
Robert fasste nach hinten zu seinem Haargummi. Er wollte wohl zu schnell den Gummi abnehmen, weil der dabei gerissen ist. Die Haare fielen auf seine Schultern. Ella hat das mit dem Gummi nicht bemerkt.
"Wow, das sieht ja geil aus, warum trägst du das nicht öfter so?"
Robert antwortete nicht. Dann aber doch:"Mir gefällt es nur als Pferdeschwanz, so wie jetzt sieht es sehr nach Mädchen aus."
"Und das stört dich?"
"Ja sehr, denn ich habe die Haare schon immer lang getragen, weil es meiner Mutter gefallen hat. Aber in der Schule hat man mich immer gehänselt. Ich lebe mit meiner Mutter alleine und will es ihr nicht antun, mich von meinen Haaren zu trennen, auch wenn es nur ein paar Zentimeter sind."
"Ich glaube, ich kann deine Mutter verstehen. Mir gefallen deine Haare auch sehr gut. Möchtest du sie wieder zusammen binden?"
"Das geht nicht mehr, mir ist der Gummi zerrissen."
"Da kann ich dir helfen." Ella nahm ihr Halstuch ab und legte es von hinten um Roberts Haarpracht. Der wollte das erst nicht. Da war Ella schon fertig. Nun hatte er wieder seinen Pferdeschwanz und noch zwei Zipfel im Nacken.
"Wenn du das nicht magst, dann borge ich dir meine Windjacke, die hat eine Kaputze."
Das wollte Robert jetzt auch nicht. Sie liefen durch den Park zu einer Stelle von der Beide den gleichlangen Heimweg hatten.
Robert:"Wollen wir uns wiedersehen?"
Ella:"Natürlich will ich dich wiedersehen Robert. Wann bist du wieder bei uns im Haus?"
"Leider erst in 2 Wochen."
"Ja schade, aber du kanst das doch so einrichten, dass du als letztes Haus das mit meiner Wohnung putzt. Dann kanst du mich einfach besuchen und wir trinken noch Kaffee."
"Gute Idee, so machen wir das." Zum Abschied gab Robert Ella ein Küßchen auf die Wange. Das hat sie sehr gefreut.
Zu Hause angekommen, sah ihn seine Mutter lächelnd an. "Was hast du denn in deinem Haar? Sieht aus wie ein Halstuch."
"Au, das habe ich vergessen." "Wie vergessen?" "Ich habe mich heute mit einem Mädchen getroffen. Sie wollte mal meine Haare offen sehen. Dabei ist mir der Gummi gerissen. Später beim Spaziergang hat sie mir mit ihrem Halstuch wieder meine Haare zusammen gebunden."
"Findet sie deine Haare auch so hübsch wie ich?"
"Ja, sie hätte das auch so gemacht wie du. Kannst du mir helfen, der Knoten sitzt gan schön fest."
"Lasse es doch drin, gefällt mir. Wollen wir jetzt zu Abend essen?"
"Ja, brauchst Hilfe?" "Heute nicht." Seine Mutter ging schmunzelnd in die Küche. "Aber den Abwasch machst du."
"Ja Mutter."

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Fr 27. Mai 2022, 19:31
von Fen
NAREA hat geschrieben: Mi 25. Mai 2022, 14:16 Ich habe schon so viel in den Jahren hier im Forum gelesen. Frauen, die ihre Männer gerne in weiblicher Kleidung sehen möchten, sind hier nicht so ausgeprägt. Darum fühle ich mich schon als Sonderling.
Hi Narea,

Ich habe deine Geschichte mitverfolgt aber am meisten haben mich die Ereignisse mit Deiner Frau interessiert.

Und ja, die Mädels die ihren Mann gerne in Frauenkleidung sehen möchten, sind hier unterrepräsentiert.
Ich bin dennoch so eine. Fühle mich auch oft als Alien.

Liebe Grüße
Fen

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mo 30. Mai 2022, 08:35
von NAREA
Hallo Fen,
freut mich sowas zu lesen. Bei uns ist ja das Tragen von weiblicher Kleidung meinerseits schon der Normalfall. Trotzdem pocht mein Herz doch manchmal etwas schneller, wenn Doris mit mir Essen gehen will oder nur mal ein Käffchen an der Strandpromenade am Meer genießen will. Sie lächelt mich dann an und ordnet mein Haar der Perücke oder Draußen zieht sie den Knoten des Kopftuches etwas fester und zieht mich dann hinter sich her.
Jetzt am Wochenende waren wir mal wieder an der Ostsee. Doris hatte zwei Regenmäntel bei xyz bestellt. Einen roten und einen blauen. Genau richtig für das Wetter, das wir jetzt haben. Meine umher schweifenden Blicke haben mich wieder mal merken lassen, dass Niemand geschaut hat, was für Grazien da am Wasser spazieren gehen.
Was wird den bei Euch so am Liebsten getragen?
(auch gerne PN)
Liebe Grüße
Narea

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mo 30. Mai 2022, 09:44
von Fen
NAREA hat geschrieben: Mo 30. Mai 2022, 08:35
Was wird den bei Euch so am Liebsten getragen?
Hi Narea,

Meine Süße trägt manchmal Damen-Skinny-Jeans und Damen-Sneaker draußen wenn wir zusammen unterwegs sind.
Zu Hause haben wir neuerdings Leggins für uns entdeckt. Ich hatte mir die mit dem Farnmuster für mich gekauft. Die hat sie mir erstmal abgeluchst und dann bestellte ich noch zwei andere für die. Ich mag es, wenn sie ihre schönen langen Beine betont. Für zu Hause dann also oft die Leggins, damensöckchen,Herren-Adiletten, und Herren-T-Shirt.
Manchmal zaubert sie aber auch ein leckeres Essen in einem Rosa Schürzchen.

Liebe Grüße
Fen

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mo 30. Mai 2022, 12:52
von NAREA
Danke Fen, so einfach komme ich meiner Frau nicht davon. Hast ja schon gelesen, dass ich Kleider und Röcke trage. Wir leben auf dem Lande unter Leuten, die ihre Höfe schon vor 100 Jahren gebaut haben. Ihr Nachwuchs ist in die Städte gezogen und hier laufen nur ältere Herrschaften herum. Angezogen, so wie ich es schon zu früher Kindheit gesehen habe. Kittelschürzen mit Strickjacken drüber ist hier obligatorische Pflicht Kleidung für Frauen. Männer haben noch immer lange Hosen an.
Ich bin die berühmte Ausnahme und werde auch so akzeptiert. Schürzen habe ich eigentlich schon immer getragen. Das mit den Kleidern und Röcken verstärkte sich nach unserer Idee mit dem Kleidertausch an den Wochenenden.
Gruß Narea

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mo 30. Mai 2022, 14:48
von Fen
NAREA hat geschrieben: Mo 30. Mai 2022, 12:52 Danke Fen, so einfach komme ich meiner Frau nicht davon.
Hi Narea,

Ja ich habe schon gelesen dass deine Frau etwas strenger ist als ich. Zumindest ist so mein Eindruck. Meine Kleine möchte nicht, dass die Nachbarn irgendetwas in Richtung Crossdressing merken oder vermuten. Obwohl wir in einer Großstadt wohnen.

Außerdem kann sie etwas böser gucken als ich. Sie sagt im Scherz, die ist ein Alphamännchen. Ich sage dann darauf:Alphaweibchen!
Und da es nicht zwei Alphaweibchen geben kann, bin ich dann wohl Beta. Aber so ist jede Beziehung anders.

Liebe Grüße
Fen

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Di 31. Mai 2022, 08:16
von NAREA
Hi Fen, ja, jede Beziehung ist anders. Ich weiß nicht, so wie viele hier, wie es kam, dass man das Crossdressing so verinnerlicht hat. Ich bin von Jugend an mit Kittelschürzen meiner Mutter aufgewachsen. Irgendwann war es nicht mehr peinlich. Sicher auch bedingt durch die Umgebung. Auf dem Lande lebt man etwas abgeschotteter. Als wir hier her gezogen sind, bin ich nicht gleich in weiblicher Kleidung losgezogen. Es wurde erst mal die Toleranz der neuen Nachbarn und Dorfbewohner ausgelotet. Zu Hause kein Problem. Für Doris war es so normal, dass ich weibliche Wäsche und Oberbekleidung trage. Bis ich mich mal mit einer Kittelschürze aus dem Haus traute, vergingen ein paar Tage. Die Grenze zum Nachbargrundstück war sehr durchsichtig. Ich wagte es trotzdem mal.
Einmal wurde ich dann doch erwischt. Ein Guten Morgen rief eine Frauenstimme mir zu. Natürlich ein kleiner Schreck, aber dann traute ich mich und ging zu der Frau und stellte mich vor. Doris hat damals noch gearbeitet. Ich hatte damals einen blauen, kurzärmligen Kittel mit hellblau abgesetztem Kragen und Taschen, an. Die Frau hieß Gabi und ich stellte mich als Willi vor. Sie meinte nur, dass ich wohl der Hausmann bin. Dann hatte ich die Idee, dass ich sie zum Kaffee einlade. Das hat sie dankend angenommen. Beim Kaffee habe ich die Gelegenheit genutzt und mehr über uns erzählt. Mit der Gewissheit, dass am nächsten Tag das halbe oder ganze Dorf Bescheid weiß, habe ich meinen Kittel ausgezogen. Gabi kam in einer Kittelschürze, weil es hier wohl so üblich war. Sie sagte, dass ich meinen Kittel hätte anbehalten können. Ich wurde etwas rot.
So hat sich die Sache positiv entwickelt und nun kann ich nicht mehr anders.
Gruß Narea

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Di 31. Mai 2022, 09:00
von NAREA
Als Robert beim Abwaschen war, kam seine Mutter und fragte ihn, ob er das Gefühl hätte, als wäre es vielleicht ein Anfang einer Beziehung.
"Mama, wir treffen uns erst seit kurzem, da kann man doch noch nicht an die Zukunft denken."
"Ich dachte ja nur."
Nach einem Film im Fernsehen ging Robert ins Bad. Im Spiegel sah er noch das Halstuch, das er im Haar hatte. Er nahm es ab und hielt es vor deine Nase. Er konnte noch etwas schwach das Parfum wahrnehmen. Robert hat es um den Hals gebunden und ist damit eingeschlafen.

Der nächste Tag fing wieder an, wie alle Arbeitstage. Nur an diesem Tag sieht er Ella wieder. Seine Arbeitsorte hatte er so gelegt, dass er am Abend als Letztes den Treppenaufgang des Hauses reinigt, in dem Ella wohnt. Einen Blumenstrauß hatte er schon am Mittag besorgt.
Gut das ihn seine Mutter nicht sehen konnte. Mit Arbeitssachen zum Treffen zu erscheinen, hätte sie sicher nicht zugelassen. Als er klingelte und Ella schnell öffnete, war er mit seinen Gedanken noch bei seinen Arbeitssachen. "Hallo Robert, komm rein. Du siehst so nachdenklich aus."
"Hallo Ella, hier sind Blumen für dich und dein Halstuch. Ich habe es noch zu Hause umgehabt, dass es meine Mutter gesehen hat. Sie war natürlich neugierig, warum weshalb ich ein Tuch im Haar trage."
"Warum hast du eben an der Tür so nachdenklich ausgesehen?"
"Weil ich mich jetzt schäme, weil ich noch meine Arbeitsklamotten an habe. Ich wollte nicht mehr nach Hause fahren, weil ich heute morgen vergessen habe andere Sachen einzupacken."
"Das macht doch nichts, Hauptsache du bist gekommen. Wenn du willst und dich traust, dann kannst du deine Latzhose gegen eine Hose von mir tauschen."
"Wenn es dir nichts ausmacht, dann traue ich mich." Ella geht zu ihrem Schrank und holt eine Jogging Hose heraus. Robert schlüpft schnell hinein. Ella hat schon ein paar Schnittchen vorbereitet und auch an eine Flasche Wein gedacht. "Ella, ich kann nichts trinken, ich muss doch noch nach Hause fahren." "Musst du nicht, warum haben Menschen Taxis erfunden?"
Sie saßen beide auf dem Sofa. Sie redeten über vieles und auch über sich. Es war zu merken, dass da was gefunkt hat. Beide wollten sich berühren. Aber trauen, den anderen anzufassen, dass konnten beide nicht. Ella schenkte beiden das zweite Glas Wein ein. Sie stießen miteinander an. Auf einmal traute sich Robert Ella einen Kuss zu geben. Sie hatte darauf gewartet. Sie küssten sich lange. Sehr lange. Ein drittes Glas Wein und die Flasche war leer.
"Ella, ich habe mich dich verliebt."
"Robert, ich habe mich auch in dich verliebt."
Es ist spät geworden. "Ella, ich muss ein Taxi rufen." "Nein, das musst du nicht. Ich halte dich fest so lange ich kann."............