Seite 154 von 171

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Do 31. Mär 2022, 10:26
von NAREA
Euer "Dankeschön" erfüllt mich immer wieder mit Freude. Ich sage auch Danke für die Treue, die mir seit Jahren entgegengebracht wird.

...................Was soll das Angie? "Schatz, ich bin einfach nur mal neugierig." Unauffällig gehen wir in großem Abstand der Dame nach. Sie geht zu einem Café, welches viele Plätze draußen aufgestellt hat. Vielleicht kennt jemand das Hotel Steigenberger, davor setzt sie sich an einen Tisch für 6 Personen. Angie zieht mich förmlich zu diesem Tisch. Mir ist es nicht recht, lasse mich aber hin schleifen. Obwohl noch viele Tische unbesetzt sind, steuert sie auf die Frau zu.
"Dürfen wir uns zu ihnen setzen?"
Mit einem freundlichen Lächeln nickt sie zustimmend. Wie will sie mit der Person ins Gespräch kommen? Und warum?
"Darf ich sie etwas fragen?"
Ja, bitte.
"Wir haben sie gerade in der Kirche gesehen und ich bin sehr neugierig. Ich möchte uns einfach mal vorstellen. Das ist mein Mann, wir haben gerade geheiratet."
Die Frau schaut auf mich. Lange. -Da muss ich ihnen aber ein großes Lob aussprechen. Wie haben sie das so perfekt hinbekommen?-
Ich werde rot. Angie in ganz ruhigen Ton: "Das ist eine lange Geschichte, ich habe ihn schon so kennengelernt."
-Das ist ja interessant.- Mich anschauend: -Jetzt möchte ich auch mal fragen, wie es kam, dass sie die weibliche Rolle angenommen haben.- Ich weiß nicht, wie ich diese Frage beantworten soll. Ich müsste ja beim Zufallstreffen mit Gerda anfangen. Der Kellner kam und will die Bestellung aufnehmen. Unsere Gegenüber bestellt einen Aperol, wir nehmen Kaffee.
-Mich interessiert sowas, wobei es sich bei mir, wie bei vielen, in der Kindheit oder Pubertät entwickelt hat. Um davon loszukommen, habe ich schon alles probiert. Hat aber nicht geklappt. Nun stelle ich mich meinem Schicksal und lerne Frau zu sein.- Zu Angie blickend, erzählt sie, dass sie hier in Dresden einen Transgender Service aufgesucht hat, der ihr/ihm helfen kann, sich in der Damenwelt zurechtzufinden.
Mir sagt sie, dass ich sowas nicht mehr brauche und sie auf den ersten Blick nur zwei Frauen gesehen hat.
Ich sage ihr auch, dass ich sie nicht sofort, so wie Angie, als Mann erkannt hätte.
Sie sagt: -Es ist sehr schwer, wenn man nicht Operationen über sich ergehen lassen will, das Aussehen einer Frau erreichen wird. Ich habe Angst vor jeglichen OPs. Das ist mein Problem.-
Wir sitzen mehr als 2 Stunden mit ihr am Tisch. Wir haben zu Wein statt Kaffee umgeschwenkt. Die Dame, die dann ihren Namen sagt, nennt sich Lisa und bleibt beim Aperol. Sie schaut auf Angie. -Kann ich es verstehen, dass sie als Frau, sich in diesen hübschen Mann verliebt haben? Oder mögen sie auch Frauen?-
"Das ist eine Frage, die ich mir selbst sehr oft stelle. Ich habe mich in Michaela verliebt, obwohl sie sehr männlich aussah als wir uns das erste Mal gesehen haben. Mir war sofort klar, das ist sie oder er. Ich kannte die Hintergründe der Verkleidung nicht. Mir wurde gesagt, dass diese Michaela eine Testphase zum Wechseln des Geschlechtes durchlaufen muss und dass es jeder wissen kann, um unnötige Fragen an Michael zu stellen. So lernten wir und kennen und auch lieben. Er ist immer noch Mann."
Das will ich auch bleiben, Lisa. Angie hat es mir frei gestellt, wie ich leben will. Ihr gefalle ich als Michaela besser. Manchmal will ich auch mal Michael sein und Angie freut sich dann auch. Lassen wir die Zeit entscheiden.
Ich fühle mich so auch sehr wohl. Habe schon in ein paar Berufen als Frau gearbeitet. Bin mit den Mitarbeiterinnen immer sehr gut ausgekommen. Jetzt arbeite ich wieder in einem Krankenhaus in Berlin. Angie ist sowas wie meine Chefin.
-Sie sagten vorhin, dass sie nicht von Anfang an das Gefühl hatten, im falschen Körper zu sein. Das interessiert mich.-
Plötzlich kamen zwei weitere Damen an unseren Tisch, die offensichtlich Lisa kannten...................

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Fr 1. Apr 2022, 09:19
von NAREA
..........Die beiden Damen kamen auch vom Transgender Service. Die Eine sieht sehr gut aus. Durch die langen Haare erscheint ihr Gesicht schmaler und dadurch weiblicher. Auch hat sie ihre Garderobe gut gewählt. Die andere Frau, so wollte sie sicher aussehen, hat da schon schwieriger gehabt. Da ist es für die Visagistin schwer gewesen, ihr kantiges Gesicht fraulich zu gestalten. Eine andere Perücke hätte vielleicht geholfen. Mir tun diese Männer dann sehr leid.
Nett und freundlich sind sie alle drei. Nach drei Stunden haben wir uns dann verabschiedet. Vielleicht sieht man sich ja noch mal, wir sind noch ein paar Tage in Dresden.
Wir gehen weiter und sehen ein großes Kaufhaus am Altmarkt. Die Schuhläden sind unser Ziel. Ich soll schöne Stiefel bekommen. So für den Winter. Angie hat immer Angst, dass ich ihre anziehe.
"Schau mal Michi, die sehen doch super aus."
Ja, wenn sie passen, könnte ich sie vielleicht kaufen. "Wenn sie passen, dann kaufst du sie." Sag mal, wer ist denn der Bestimmer in unserer Ehe? "Habe ich dir das noch nicht gesagt? Ich bin das."
Ich probiere die Stiefel an. Wow, die sitzen einfach perfekt. Da staunt sogar Angie.
"Wenn sie dir zu klein gewesen wären, dann hätte ich sie genommen." Hast du schon mal auf den Preis gesehen? "Ja, schöne Sachen sind eben teuer. Darum würde ich die Stiefel auch kaufen, wenn sie nicht in einer anderen Grüße da sind. Ich würde so lange darin laufen, bis sie ausgetreten sind und passen. "So ein Quatsch, lieber hättest du Schmerzen als mir die Stiefel zu gönnen?"
Tja, so sind Frauen nun mal. "Du bist aber keine Frau, du bist mein mich liebender Mann, der nur zufällig so aussieht, als wäre er eine Frau. Gib schon zu, dass die Stiefel nicht richtig passen."
Ich habe es zugegeben und Angie hat sie dann bekommen. Es gibt ja noch mehr Schuhläden in dieser Passage.
Ein Bekleidungsgeschäft kommt uns ins Blickfeld. Also rein und die schönen Sachen angesehen.
"Michi, ich glaube, dieser Mantel würde dir gut stehen." Ich sehen ihn mir an. Weil ich aber kein Mantelträger bin, will ich weiter gehen. Angie nötigt mich, den Mantel wenigstens mal überzuziehen. Er ist beige, wadenlang und mit zweireihiger Knopfleiste. Natürlich links geknöpft. Im Spiegel gefalle ich mir, lasse es Angie aber nicht merken. Aber ich stehe schon zu lange und betrachte mich, das lässt bei ihr den Schluss zu, dass ich ihn haben will. "Na, mein Schatz, der gefällt dir doch? Mir auch, denn ich stelle mir schon vor, so mit dir Arm in Arm spazieren zu gehen." Ja, da hast du mich erwischt, er gefällt mir. "Jetzt suchen wir die richtigen Stiefel dazu."
In einem Schuhgeschäft ist die Auswahl sehr groß, nur nicht die Farbe, die wir suchen. Also weiter. Mir tun schon die Beine weh. Angie, komm wir suchen morgen weiter, ich habe hunger. Nach ein paar Gehminuten finden wir ein Restaurant "Borowski" in der Prager Straße. Essen, etwas Wein und unsere Auswertung des Tages löst bei uns volle Zufriedenheit aus.

Wieder im Hotel legen wir uns auf unsere Betten. Etwas erschöpft, aber glücklich, schmusen wir noch etwas.
Angie sagt, dass Lisa etwas gestutzt hat als ich gesagt habe, dass ich kein Gefühl habe im falschen Körper sein. Sie wollte sicher noch danach fragen, aber da kamen dann die zwei anderen Frauen.
"Wie hättest du denn das erklärt?"
Kurzzeitig schossen mir diese Gedanken auch durch den Kopf. Wie erkläre ich das? Zum Glück kamen die beiden Damen. "Wie hättest du das erklärt, wenn wir nicht gestört worden, wären?"
Vielleicht die Wahrheit? "So wie du aussiehst, hätte sie das nicht geglaubt." Wie sehe ich denn aus?
"Hübsch, viel zu hübsch für einen Mann."
Wir lassen das im Raum stehen. Ich will nicht mehr darüber nachdenken, wie es bis hierher gekommen ist. Ich denke nur noch selten an das Geschehene und male mir nur aus, wenn die Kerle mich verprügelt hätten. Mein Glücksengel Greta hat mich davor bewahrt und unbewusst meinem Leben eine Wendung gegeben. Hätte sie männliche Kleidung, zumindest Hosen, die mir gepasst hätten, dann würde ich sicher nicht hier liegen. Ilona, mit dem Job als Reinigungskraft, hat alles in die Richtung Frausein gelenkt. Weil ich Geld brauchte, hatte ich keine große Wahl. Greta und Ilona wollten nur helfen, was ich sehr dankbar angenommen habe. In den Frauensachen beim Putzen herumzulaufen, hat mir nichts ausgemacht. Blöder war es im Krankenhaus, weil da fast nur Frauen gearbeitet haben. Ilonas Idee mit dem Frau werden und Probezeit hat viele Fragen von mir ferngehalten. Irgendwann hatte ich das Gefühl, mich daran gewöhnt zu haben. Als ich dich das erst Mal gesehen habe, hast du mir gefallen, mehr nicht. Ich redete mir ein, bei dir sowieso keine Chance zu haben. Vielleicht, wenn ich mehr Geld gehabt hätte und einen Anzug an, dann hätte ich dich angesprochen.
Aber jetzt der Zeit nachzutrauern ist Quatsch und will ich auch nicht. Ich bin einfach sehr glücklich im Hier und Jetzt mit dir. "Ich auch." Es wurde noch eine schöne Nacht..................

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mo 4. Apr 2022, 15:48
von NAREA
Hallo und danke.
Uns macht das Wetten fertig. Wir sind Stubenhocker geworden. Der Wind lässt keine Tätigkeit Draußen zu. Ja , doch, zwar keine Tätigkeit aber Notwendigkeit. Auf das Bäcker Auto warten. Traditionell gehe ich schon lange nicht mehr ohne Kittelschürze wie alle Frauen hier, zum Brot kaufen. Aber immer was Warmes drüber. Besonderen Spaß macht es Doris immer noch, mir ein Wolltuch um den Kopf zu binden. So fallen ich gar nicht auf zwischen den Damen. Über meine Garderobe wird schon lange kein Wort mehr verloren. Eher schon, wenn ich mich ohne Kittelschürze mal mit dem Fahrrad durch Dorf bewege, um einen Freund zu besuchen. Der grinst mich immer an und sagt, dass ich mir was traue.
Wir haben ja immer noch Corona. Trotzdem waren wir vor 14 Tagen am Strand der Ostsee. Da waren richtige Menschenmassen. Alle zieht es raus in die Natur. War zwar windig aber sonnig. Wieder mal Hand in Hand spazieren gehen, das hat mir und sicher Doris auch gefehlt.
Es ging aber wie immer nicht ohne Theater los. Was ziehe ich an, was zieht Doris an? Was sie anzieht ist mir eigentlich egal, weil sie immer das Richtige an hat. So empfinde ich das.
Aber ich soll immer alles tragen, was ihr gefällt. Bin schon froh, wenn es kein Rock oder Kleid ist. Ich bin der Meinung, man muss sich der Umwelt anpassen. Dann könnte ich auch meine Männersachen tragen. Viel anders sehen die Frauen am Strand auch nicht aus. Es ist schon schon schlimm.
Gruß Narea

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Di 5. Apr 2022, 09:03
von NAREA
Hallo, ich habe mir gerade noch mal den letzten Teil der Geschichte vom 1.4. durchgelesen.
Habe mir gedacht, dass dies ein guter Abschluss der Geschichte um Michael und Angie sein kann.

Also habe ich beschlossen, die Geschichte zu beenden. (Es ist kein Aprilscherz)

Liebe Grüße NAREA

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Di 5. Apr 2022, 09:11
von Anne-Mette
Moin Narea,

wenn das wirklich das Ende ist, dann möchte ich mich herzlich für die vielen Stunden bedanken, die du für die Geschichte und letztendlich für die Leserinnen und Leser im Forum aufgewendet hast.

Vielen Dank (flow)

Ich hoffe, du bleibst dem Forum erhalten.
Vielleicht gibt es eine neue Geschichte(?)

Herzliche Grüße
Anne-Mette

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mi 6. Apr 2022, 09:03
von NAREA
Hallo Anne-Mette,
entschuldige bitte meine kurze Ankündigung bezüglich auf das Ende der Geschichte.
Doris hat auch mit mir geschimpft, wie ich so abrupt darauf hinweisen konnte. Ich war wohl nicht gut drauf gestern morgen. Hätte ich nicht machen sollen. Meine Geschichten waren bisher immer sehr lang. Das ist mir diesmal nicht gelungen.
Natürlich mache ich weiter. Habe schon eine Idee, die ich erst mal durchdenken muss.

Meine schlechte Laune rührte noch vom Vortag her.
Mit Jeans und Anorak wollte ich los zu Egon und mit ihm an seinem Oldtimer basteln. So sollte ich nicht gehen. Warum? Weil Doris immer andere Vorstellungen von Arbeitssachen hat wie ich.
Also holte sie aus dem Keller schnell noch ihren blauen Arbeitskittel und ein Kopftuch. Das wollte ich nicht umbinden. Böse Blicke trafen mich. Ich blieb standhaft und nahm die Sachen und ging los.
Bei Egon angekommen, stand der schon in seinem Blaumann in der Garage. Ob ich denn keine Arbeitssachen dabei habe, fragte er mich. Doch, doch antwortete ich und holte den blauen Kittel heraus. Der war nicht mehr ganz sauber, was mir die Frage von Egon einbrachte, ob ich gerade aus dem Garten komme.
Wir haben eine neue Abgasanlage angebaut. Stressig, sage ich euch, die Alte wollte nicht abgehen. Wir haben gekämpft und gewonnen. Aber fragt nicht, wie wir ausgesehen haben. Ich werde mir mal auch einen Blaumann zulegen, denn es hat nicht nur mein Kittel gelitten, sondern auch die Jeans.
Wir belohnten uns mit einer kleinen Spritztour nach getaner Arbeit. Egon hat mich dann zu Hause abgesetzt. Hier wurde ich mit den Worten empfangen, dass sie das gewusst hat, dass ich wie ein Schmierfink auftauche. Ein paar schmutzige Stellen an meiner Stirn und am Ohr, ließen erkennen, dass ich kein Kopftuch umgebunden habe. Weiter schimpfte sie über die schmutzigen Jeans. Der Kittel war aber schon dreckig, den du mir gegeben hast, war meine Antwort. So ging es hin und her.
Ich musste erst mal in die Wanne. Sie legte mir eine Art Strafkleidung hin. Ich meine damit Sachen, die ich sehr ungerne anziehe. So ist sie nun einmal, meine Doris. Kurz bevor ich die Unterwäsche angezogen hatte, stand Doris mit meinem geliebten Rückenverschlußkittel im Bad.
Ich wusste nicht mehr was ich sagen sollte.
Jetzt ist alles wieder gut. Ich habe bereut. Tja, man kann sich das Leben auch umständlich gestalten. Aber das kenne ich ja schon.
Bis bald, Narea

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Fr 8. Apr 2022, 09:01
von NAREA
Bin ab Montag wieder für euch da.
Es geht mir nicht mehr so von der Hand mit den Geschichten. Versuche einen interessanten und lesenswerten Bericht zweier Jugendbanden zu gestalten, bei dem Jungen einen Stadtteil einer x-beliebigen Großstadt versuchen zu beherrschen. Gegenüber stehen ihnen eine brutale Mädchenbande, die ihre Ansprüche auch durchsetzen will. Dieses Machtspiel möchte ich versuchen darzustellen.
Es wird kein Kriminal Roman. Ich werde ja sehen, ob es euch gefällt. Kritik erwünscht.
Bis Montag.
Narea

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Di 12. Apr 2022, 08:21
von NAREA
ENTSCHULDIGUNG
Es ist mir noch nicht gelungen einen Einstieg mit meiner Geschichte zu bekommen.
Es ist schwerer als ich dachte.

Habt bitte noch etwas Geduld. Narea

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Di 12. Apr 2022, 09:03
von Anne-Mette
NAREA hat geschrieben: Di 12. Apr 2022, 08:21 Habt bitte noch etwas Geduld. Narea
Lass dir Zeit; aber bilde dir nicht ein, dass wir eine Kur für Autorinnen/Autoren mit Schreibblockade finanzieren )))(: (smili)

Ich habe eh nur noch einen Dollar - und davon singt ein Mensch im Radio recht oft. Der wird den Dollar vielleicht nötiger haben.

Gruß
Anne-Mette


Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mi 13. Apr 2022, 08:50
von NAREA
Danke Anne-Mette, so schlimm ist es bei mir noch nicht. Im Juli gibt es doch mehr Rente.
Vielleicht in Dollar oder in Rubel.
Die Lage ist ja noch ungewiss.

Gruß Narea

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Do 14. Apr 2022, 11:43
von NAREA
Schlimme Zeiten

Teil 1

Es ist Kriegsende 1945.
Menschen irren durch die Straßen einer verwüsteten Großstadt. Sie kommen aus den Kellern und U-Bahnschächten.
Zwei Jungen, Hans (13) und Karl (15), suchen ihre Eltern. Sie waren, als die letzten Bomben fallen, mit Freunden in einem Keller des Nachbarhauses.
Als die Sirenen Entwarnung gaben, stürmten sie nach Hause. Das gab es nicht mehr. Das Haus war weg und damit auch ihre Eltern. Alle Versuche, unter den Trümmern etwas zu finden, waren vergebens. Immer mehr Menschen versammelten sich vor dem Trümmerfeld der Häuser. Viele kannten sich. Hans und Karl kannte Niemand. Sie waren erst kurz in der Stadt, weil sie ihre alte Heimat in Polen verlassen mussten.
Was nun? Hungrig und nur mit den Sachen, die sie am Körper hatten, gingen sie ziellos durch diese unwirkliche Welt. Sie suchten noch nach ihren Eltern aber das war vergebens.
Plötzlich kamen ihnen andere Kinder entgegen. Alle in der gleichen Situation. Sie gehörten jetzt zu ihnen.
Einen Redels Führer gab es auch schon. Es war Franz Berger, der größte und stärkste der Jugendlichen. Sie waren zehn. Alle im Alter von 13 bis 16. Franz gab die Befehle. "Leute, wir haben alle hunger, also müssen wir was beschaffen. Dazu müssen wir in die Keller der zerbomten Häuser, vielleicht gibt es noch nicht zerstörte Räume. Wir treffen uns wieder hier."
Menschen strömten an ihnen vorbei. Alle gezeichnet vom Krieg. Sie wollten alle aus der Stadt hinaus, Vom Kriegsende wussten sie nichts. Sie hatten Angst vor neuen Angriffen.
Franz und seine Truppe machten sich auf den Weg ins Trümmerfeld, um Nahrung zu suchen. Hans und Karl liefen vor ihm. "Sagt mal ihr Beiden, habt ihr nichts Anzuziehen?" Nur das was du gerade siehst. "Seht euch nach her auch nach Sachen um. Es ist sehr kalt Nachts. Wir haben uns schon alle versorgt. Es ist Mai und da kann es noch Frost geben." Wir haben gerade mit anderen Kindern in einem Keller gespielt als die Bomben vielen und haben nicht gedacht, dass wir warm angezogen sein müssen.
Sie gingen in Häuser, die schon zerstört waren, bevor der Angriff kam. Sie hatten Glück. Einige Kellerräume waren noch begehbar. In einigen haben sie was gefunden, das die Bewohner beim Verlassen nicht mehr mitnehmen konnten. Leider hatten sie keine Kleidung gefunden. Sie wollten erst mal in dem Keller bleiben. Es war kalt. Hans und Karl froren am meisten. Ein kleines Feuer schaffte etwas Linderung. Einige Jungen suchten weiter. Die Mädchen, nicht gerade kocherfahren, versuchten aus den gefundenen Büchsen, etwas Essbares zu zaubern. Franz und ein paar Jungen sind auf der Strasse kaum Menschen begegnet. Sie mussten sich vor einem heranrasenden Auto auf einen Trümmerhaufen retten. Da die Strasse voller Steine war, verlor das Auto auf der wilden Fahrt einen Koffer vom Dach und eine Kiste vom Gepäck Ständer am Heck. Die Jungen untersuchen die den Koffer und die Kiste. Im Koffer lagen nur Kleidungsstücke. In der Kiste fanden sie weitere Sachen, die aber hauptsächlich zum Einwickeln von Silberbesteck und anderen Metal Bechern benutzt wurden. Franz erfasste die Situation und alle halfen mit die Sachen in den Keller zu bringen. "Kann man alles vielleicht noch mal gebrauchen,"sagte er.
Die vier Mädchen waren begeistert, als sie den Koffer öffneten. Mal etwas Freude in den düsteren Zeiten.
Franz:"Ist da gar nichts für Hans und Karl bei?" Die Mädchen schütteln ihre Köpfe. Wenn sie sich trauen ein Kleid anzuziehen, dann ist da auch was für sie drin. Es waren vier Mädchen, die in dieser Gruppe waren. Heidi, die Älteste von ihnen suchte was aus dem Koffer für Hans und Karl. Alle sahen, dass sie ziemlich verfroren anzusehen waren. Hans war etwas Kleiner als Karl. Heide gab ihm einen Wollrock, den er sich schnell um seine Beine wickelte. Eine warme Strickjacke warf sie auch noch zu. Hans kamen fast die Tränen. Für Karl hatte sie aus der Kiste ein Kleid gefischt. Das wollte er nicht anziehen. Anziehen oder frieren? kam es von Heidi. Marion, ein etwas pumliges Mädchen aus der Gruppe, wollte die beiden Jungen aufmuntern und sagte, dass sie jetzt 6 Mädchen seien und die Mehrheit haben. Jetzt müsste doch ein Mädchen Anführer werden. "Hans und Karl sind aber keine Mädchen. Wenn es einer wagen sollte, sie wegen der Kleidung zu hänseln, der bekommt es mit mir zu tun."
Stille im Keller. Heidi gab Karl noch einen warmen Mantel. Der war etwas zu groß aber er würde da noch reinwachsen. Das gefiel Karl nicht so, aber frieren wollte er auch nicht. Weil Karl etwas größer als Hans war, ging ihm das Kleid bis zu den Knien. Die anderen Jungen bekamen auch noch was ab.
So bestand ihr Tagesablauf in den Kellern der Häuser nach Lebensmitteln zu suchen. Sie waren aber nicht alleine. Vereinzelt suchten Erwachsene ebenfalls nach Essbaren. Ein Mann erzählte ihnen, dass in einem anderen Stadtteil eine Feldküche der Sieger Soldaten aufmachen will. Genaueres wüsste er aber nicht. Das half den Jungen auch nicht weiter. Mit ein paar Einweckgläsern und Nudeln kehren sie zu ihrem Kellerloch zurück. Hans und Karl fühlten sich nicht so richtig wohl in ihrer Kleidung. Aber sie waren froh überhaupt was Warmes an zu haben. Franz erzählte den Mädchen von dieser Feldküche, die irgendwo aufgestellt werden soll oder schon ist. Er wollte am nächsten Tag mit den Jungs versuchen, diesen Ort zu finden.
Als es am nächsten Tag losgehen soll, fragte ein Mädchen, ob es mit dabei sein kann. Franz lehnte gleich ab. Das ist Jungensache. In die Runde schauend, sagte er, dass Hans und Karl auch hier warten sollten. Karl wollte gerne mit. "Versteh doch Karl, mit den Klamotten geht das nicht. Vielleicht finden wir ja noch unterwegs ein paar Hosen." Für mich auch, rief Hans. Also blieben die Beiden bei den Mädchen. Da es in der Zeit damals üblich war, als Junge kurze Hosen mit Strümpfen zu tragen, hatten beide Jungen kurze Hosen an, aber die Strümpfe waren schon zerfetzt. Heidi, die in der Kiste auch Strümpfe gefunden hatte, fragte, ob Hans und Karl mal welche probieren wollen. Es waren nicht so grobe gestrickte, wie sie sie kannten. Es waren feine Damenstrümpfe. Karl wehrte gleich ab, weil die Dinger sicher nicht warm halten. Hans wollte es probieren, zur Not könne er ja zwei übereinander ziehen. Heidi reichte ihm 2 Paar. Die waren ganz schön lang. Da er ja noch sein Leibchen um hatte, an dem seine alten Strümpfe festgemacht waren, befestigte er nun die neuen Strümpfe. Zwei übereinander wären doch besser, also streifte er auch das zweite Paar darüber.
Als Hans sich freute, dass es doch wärmer sei, traute sich auch dein Bruder. Ein Kleid ist eben nicht warm an den Beinen. Hans musste immer aufpassen, dass der Rock nicht so weit nach unten hängt, sonst könnte er schnell stolpern. Marion suchte ihm noch einen Gürtel aus dem Koffer. Damit konnte Hans nun den Rock an seiner Talle festhalten. Die Jungen waren noch nicht zurück. Marion und Heidi wollten mal nachsehen und krabbelten aus dem Keller auf sie Strasse.

2. Teil

Draußen schien die Sonne. Kein Kanonen Donner mehr. Es war eine komische Ruhe.
Plötzlich kamen 7 Mädchen aus einer Nebenstrasse heraus. Genauso wie Heidi und Marion, in verschmutzter Kleidung.
"He, habt ihr hier ein paar Jungen gesehen? Die klauen uns die letzten Vorräte aus den Kellern weg.
Wenn wir die erwischen, dann knallt es hier im Karton. Habt ihr was zu Essen?"
Nein, antwortet Heidi, wir wollten auch mal suchen gehen. "Ihr könnt euch uns anschließen, dann sind wir stärker." Wir sind aber noch mehr. "Wie viele?" Marion stößt Heidi an und flüstert ihr Vier zu. Schnell reagiert Heidi und sagt, dass sie sechs Mädchen seien. "Das ist doch prima, so haben wir eine große Chance und gegen Jungen zu wehren." Wir wollen aber erst mal mit den anderen sprechen.
"Mach das, wir treffen uns morgen wieder hier, ok."
Ja, das machen wir. "Kannst deine Freundinnen gleich mitbringen."
Wieder im Keller erzählen die Mädchen von der Begegnung. Die wollen, dass wir zu ihnen stoßen und uns dann gegen die Jungen stellen. Heike, ein anderes Mädchen aus der Gruppe, verweist auf Hans und Karl. Sie dürften dann ja nicht mitmachen. Sind ja Jungen. Vielleicht kommen ja Franz und die Jungen wieder. Heidi: Und wenn sie nicht wieder kommen? Sie fragt die Brüder, was sie machen wollen. Karl als Älterer sagt, dass sie dann wieder alleine weiter ziehen müssen. Hans schaut sehr traurig. Er möchte nicht mehr alleine durch die Gegend laufen. Ihr seht doch schon aus wie Mädchen, da könnt ihr doch mit uns kommen. Marion: Heike, such doch mal was, das die beiden sich um den Kopf wickeln können, es wäre schlecht, wenn die anderen Mädchen erkennen würden, dass wir zwei Jungen eingeschmuggelt haben. Heike findet mehrere Tücher. Alle gut zu gebrauchen, um die Köpfe der Jungen gut mädchenhaft zu gestalten. Eins müssen sie versprechen, nie die Tücher abzunehmen. Wenn es nötig ist, dann immer mit Vorsicht, um nicht gesehen zu werden.
Heike bindet zuerst Karl ein Tuch um. Ein warmes Wolltuch. Sie verknotet es unter seinem Kinn und macht einen weiteren Knoten hinten am Hals. Sicher ist sicher, sagt sie. Die anderen Mädchen klatschen. Wie soll Karl heißen? Na, Karla. Bei Hans betätigt sich Heidi. Sein Gesicht ist etwas männlicher. Sie nimmt das Tuch und legt es um die Stirn von Hans und macht im Nacken einen Knoten. Dann nimmt sie ein zweites Tuch und bindet es wie bei Karl um seinen Kopf. Heidi: Immer schön aufpassen, wir wissen nicht wie die Mädchen Gruppe tickt. Haltet euch immer an uns. Hans, wie möchtest du denn heißen? Hansi vielleicht? Ist kein Mädchenname. Hansine ruft Marion. Quatsch, er muss sich einfach Helga merken. Sonst werden wir ja nie fertig...............................

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: So 8. Mai 2022, 14:41
von NAREA
Leben unter Mädchen

Hans und Karl gehen mit den Mädchen zu einem anderen Versteck. Die beiden Neu-Mädchen werden begrüßt und in ihre Aufgaben eingewiesen. Hans, der jüngere, der jetzt Helga heißt, soll erst mal helfen Holz zu sammeln, um den älteren Mädchen beim Essen kochen zu helfen. Karla ist älter und muss bei der Essen Beschaffung helfen. Das ist eine schwerer Arbeit. Oft stoßen sie auf andere Gruppen, die das Gleiche vorhaben. Es geht ums Überleben.
Auf den Tauschmärkten, die sich langsam entwickeln, treiben sich die Kinder gerne rum. Hier müssen sie stehlen, weil sie nichts zum Tauschen haben. In dem Gewimmel von Leuten gelingt es mal schlecht und mal besser an Obst oder Gemüse zu kommen. Karla hat sowas noch nie gemacht. Die Mädchen stellen sich geschickter an. Beim Rückweg zu ihrer Unterkunft müssen sie immer sehr vorsichtig sein. Wenn das Versteck entdeckt wird, wird es meistens von anderen Gruppen geplündert. Darum geht immer ein Mädchen voraus, um sicher zu sein, dass ihr Versteck nicht gefunden wurde. Kommt sie nicht zurück, dann gehen die anderen hinterher.
Marion hat sich einen Tag von der Gruppe gelöst. Sie hat Helga (Hans) mitgenommen, weil sie denkt, dass es immer besser aussieht, wenn ein kleineres Kind dabei ist. Die Beiden wollen an den Stadtrand gehen, da wo die Reichen ihre Häuser haben. Hier wollen sie versuchen zu betteln, vielleicht gibt es ja mitleidige Bewohner in den Häusern. Es ist sehr ruhig hier in der Gegend. Sie klingeln an mehreren Haustüren oder Hoftoren. Niemand macht auf. Sie werden mutiger und schleichen um die Häuser, um zu erfahren, ob da noch Jemand wohnt. Das wird von einer älteren Frau bemerkt. Sie verjagt die Kinder nicht, sie ruft sie zu sich.
Vorsichtig nähern sie sich der alten Dame. Sie sitzt im Rollstuhl. Sie erzählt, dass sie seit Tagen nichts mehr gegessen hat. Sie kommt aus dem Rollstuhl nur zum Schlafen raus. Marion reagiert sofort und holt der Frau etwas zum Trinken. Die Wasserleitung funktioniert nicht mehr. Sie soll mal in den Keller gehen, da steht noch Saft. Marion nimmt Helga mit. Ihnen gehen die Augen über, wie das Lager sehen. Sie schnappen sich zwei Flaschen Apfelsaft und gehen zurück. Marion fragt, wie es weiter gehen soll, sie kann doch nicht so weiter leben. Die Dame antwortet, dass sie sich schon umbringen wollte aber das nicht so einfach ist. Wo ist denn ihre Familie? fragt Marion.
Das ist eine lange Geschichte. Kannst du kochen? Wird Marion gefragt. Sie konnte es nicht. Na dann werde ich dir sagen wie es gemacht wird und wir essen erst mal was. Aus dem Keller holte Marion alles was die Frau ihr gesagt hat. Helga sollte etwas Holz von Draußen holen, um die Kochmaschine anzuheizen. Bis diese richtig heiß war, schaute sich die Frau die beiden Kinder genauer an. Marion war zwei Köpfe größer als Helga (Hans). Sie sagte, dass hier im Haus auch mal ein kleines Mädchen gewohnt hat und ob sie Kleidungsstücke des Mädchens haben möchten? Marion nickte. Dann müsst ihr nach oben in das Kinderschlafzimmer gehen. Es ist gleich rechts, wenn ihr hoch kommt. Sucht euch was aus. Ich kann euch leider nicht begleiten. Ich passe auf das Feuer im Herd auf. Na los macht schon. Marion und Helge stehen im Kinderzimmer. Ihnen gehen die Augen über.
Schau mal Helga, so viele Kleider. Helga: Die sehen aber sehr groß aus. Ist sicher nichts für mich dabei, ich gehe wieder runter. Marion: Warte doch mal, bestimmt sind auch noch kleinere Sachen dabei. Marion durchsuchte den Kleiderschrank. Ich probiere mal was an, sagte sie und holte ein paar Kleidchen heraus. Sie zog ihre Sachen aus und schlüpfte in ein neues Kleid. Vor dem Spiegel drehte sie sich hin und her. Sowas Schönes hatte ich noch nie. Helga: Du siehst hübsch darin aus Marion.
Für dich finde ich auch noch was, sagte sie. Es waren nur helle Sachen im Schrank. Marion: Helga, komm mal her, ich habe was gefunden. Sie hob ein Kleid in die Höhe. Helga, zieh dich mal aus. Als Marion das Kleid über Helgas Kopf fallen ließ, reichte es ihr/ihm bis an die Knöchel. Wenn du ordentlich damit läufst, kann nichts passieren. Probiere es doch einfach mal. Beide gingen wieder nach unten, wo die Dame im Rollstuhl schon auf sie wartete, denn der Herd war jetzt bereit für das Kochen einer Malzeit.
Marion: Sag mal, wie heißt du eigentlich?
Erna, mein Kind. Ich lebe hier schon 50 Jahre im Haus. Weil meine Herrschaften Angst vor den Russen haben, sind sie Hals über Kopf abgehauen. Mich konnten sie ja nicht mitnehmen. Darum sitze ich hier und gehe einem ungewissen Schicksal entgegen. Ich freue mich, dass ihr gerade dieses haus ausgesucht habt.
Ihr seht ja sehr hübsch aus in den Kleidern. Für die Küche wurden für das frühere kleine Fräulein Schürzen in den Besenschrank gehängt. Die solltet ihr auch anziehen zum Kochen. Marion und Helga hörten auf Frau Erna. Für Helga waren die Schürzen noch etwas kürzer als das Kleid. Helga: Sieh mal Marion, wenn ich die Schürze an behalte, brauche ich kein Kleid mehr und eines der anderen Mädchen kann es haben. Marion: Das ist aber lieb von dir Helga, das machen wir.
Erna hörte das Gespräch. Welche anderen Mädchen? Fragte sie. Marion: Frau Erna, das sind unsere Freundinnen, die eigentlich auf uns warten. Erna: Wie viele seid ihr denn?
Marion: 10, als noch acht. Na dann hol sie doch her, du hast doch gesehen, dass der Keller genug zu essen hergibt. Meinen sie wirklich, das wäre ja ganz toll. Lasse uns schnell was essen, dann kannst du los. Aber bitte, nicht mehr als die Acht. Erna: Helga, du gehst in den Garten und bringst noch etwas Holz herein. Ich glaube du kannst dein Kleid ausziehen. Ganz oben auf dem Boden sind noch Schänke, in denen müssen noch kleiner Sachen liegen, die von der Tochter des Hauses getragen wurden. Dann brauchst du keine Angst mehr zu haben über den Rocksaum zu stolpern. Helga: Danke Frau Erna. Sag einfach nur Erna zu mir Helga.
Helga(Hans) ging auf den Boden. Da standen mehrere Schränke. Sie suchte nach den empfohlenen Schrank. Tatsächlich, viele Sachen in mehreren Größen. Sie musste viel probieren. Fand alles, was ihr passte. Leider nur alles Mädchen Sachen, dachte sie/er. Aber auch für seinen Bruder würde es viel geben, der ja auch nur Mädchen Sache tragen musste. Helga zog sich wieder die Schürze an und nichts schaute mehr darunter raus. Zufrieden ging sie zu Erna. Erna: Das sieht doch gut aus. Was hast du dir denn ausgesucht? Helga hob die Schürze hoch. Das sieht doch schon viel besser aus, als das lange Kleid. Gemeinsam Warteten sie nun auf die Rückkehr ihrer Freundinnen.
Da bahnte sich ein Problem an.........................

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: So 8. Mai 2022, 14:59
von NAREA
Nicht die originellste Geschichte, aber mit kleinem Wahrheitsgehalt. Meine Oma, eine alte Berlinerin, hat mir einige Geschichten aus den Kriegsjahren erzählt. Auch als sie Berlin verlassen mussten, weil meine Oma frische Landluft brauchte, wegen einer Lungenkrankheit. Da war noch Krieg in den letzten Zügen, so dass kleine Jungs noch mit Waffen in den Krieg ziehen musste. Weil sie neu in dem Dorf im Norden von Brandenburg waren, verkleideten meine Oma und ihre Mutter den Bruder meiner Oma in ein Mädchen. Das musste der Junge 2 Jahre durchhalten, bis der Krieg zu Ende war. Meine Oma hat viel von der Zeit erzählt und immer wieder Gott gedankt, dass die Zeit überstanden wurde.
In alten Fotoalben habe ich auch noch Bilder gefunden, in denen meine Mutter mir immer ein Kopftuch umgebunden hat, wenn sie mit mir im Winter unterwegs war.
Ist mir gerade so eingefallen.
Schönen Sonntag noch.
Narea

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: So 8. Mai 2022, 17:15
von Susi T
Wollte nur ein kurzes Dankeschön einwerfen. Hab zwar erst die letzten 2 und die ersten 4 Seiten gelesen, aber es ist so toll geschrieben und in dieser Facette eine tolle Bereicherung.
Fällt leicht mir vorzustellen, das auch so ein Leben hätte laufen können. (he)
Denke Zwänge und unterdrückte Gefühle haben manchmal mehr Auswirkungen als gedacht.
Schön daß es noch so viele Seiten gibt (ap)

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mo 9. Mai 2022, 11:21
von NAREA
Danke Tira, freue mich über Alle, die Spaß am Lesen hier haben. Alles Gute. Narea