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Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Mi 10. Dez 2014, 21:55
von Jalana
"Martern aller Arten" aus dem Singspiel 'Die Entführung aus dem Serail' von Wolfgang Amadeus Mozart
Die Entführung aus dem Serail (KV 384) ist ein Singspiel in drei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart. Das Libretto verfasste Johann Gottlieb Stephanie. Die Uraufführung fand am 16. Juli 1782 im Burgtheater in Wien unter der Leitung des Komponisten statt.
Es singt Ingeborg Hallstein.
LG
Jalana
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Do 11. Dez 2014, 22:04
von Jalana
"Melodien-Quadrille Op. 112 nach Motiven von Giuseppe Verdi" von Johann Strauss Sohn
Johann Baptist Strauss (* 25. Oktober 1825 in St. Ulrich bei Wien, heute ein Teil von Wien Neubau; " 3. Juni 1899 in Wien) war ein österreichisch-deutscher Kapellmeister und Komponist und wurde als "Walzerkönig" international geschätzt. Zur Unterscheidung von seinem gleichnamigen Vater wird er auch als "Johann Strauss Sohn" bezeichnet.
Es spielt das Slovak Radio Symphony Orchestra.
LG
Jalana
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Fr 12. Dez 2014, 00:09
von Andrea aus Sachsen
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Jalana hat geschrieben:"Melodien-Quadrille Op. 112 nach Motiven von Giuseppe Verdi" von Johann Strauss Sohn
Ja, Giuseppe Verdi — auch in der Bearbeitung von Johann Strauss ist seine Handschrift unverkennbar.
Als Liebhaberin dieser Musik habe ich natürlich alle zitierten Stücke schon mal gehört, muss aber zu meiner Schande gestehen, dass ich nicht alle einem Werk zuordnen kann. Rigoletto und Macbeth sind klar, aber der Rest muss von einem oder mehreren weniger bekannten früheren Werken stammen.
Ich könnte jetzt meine CD-Sammlung durchgehen, aber das dauert etwas lange. Du Jalana weißt doch bestimmt, welche Verdi-Opern hier noch vorkommen.
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Fr 12. Dez 2014, 21:57
von Jalana
"Romeo's Cavatina" aus der Oper 'I Capuleti e i Montecchi' von Vincenzo Bellini
Vincenzo Salvatore Carmelo Francesco Bellini (* 3. November 1801 in Catania, Sizilien; " 23. September 1835 in Puteaux bei Paris) war ein italienischer Opernkomponist.
I Capuleti e i Montecchi (Die Capulets und die Montague) ist eine Opera seria (tragedia lirica) in zwei Akten von Vincenzo Bellini. Das Libretto wurde von Felice Romani auf Grundlage diverser italienischer Quellen verfasst, darunter Matteo Bandellos Novelle La sfortunata morte di due infelicissimi amanti (Der tragische Tod zweier unglücklicher Liebender), die auch William Shakespeare für sein Drama Romeo und Julia als Vorlage diente. Shakespeares Stück hingegen war damals in Italien fast gänzlich unbekannt. Die Uraufführung fand 1830 im Teatro La Fenice in Venedig statt. Die Oper spielt in Verona im 13. Jahrhundert. Die Spieldauer beträgt etwa zweieinhalb Stunden.
Bellini hat für I Capuleti e i Montecchi mehrere mit neuem Text versehene Stücke aus seiner 1829 bei der Uraufführung durchgefallenen Oper Zaira wiederverwendet. Der Romanze der Giulietta Oh quante volte liegt die Arie der Nelly Dopo l"™oscuro nembo aus Bellinis erster Oper Adelson e Salvini zu Grunde.
Es singt Elina Garanca.
Andrea aus Sachsen hat geschrieben:.
Ich könnte jetzt meine CD-Sammlung durchgehen, aber das dauert etwas lange. Du Jalana weißt doch bestimmt, welche Verdi-Opern hier noch vorkommen.
Ich meinte auch was aus der Traviata und dem Troubadur erkannt zu haben.
LG
Jalana
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Sa 13. Dez 2014, 01:23
von Andrea aus Sachsen
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Jalana hat geschrieben:Ich meinte auch was aus der Traviata und dem Troubadur erkannt zu haben.
Diese Opern schließe ich mal aus. Die kenne ich so gut, dass ich etwas daraus mit großer Wahrscheinlichkeit erkannt hätte. Außerdem: Da die Quadrille meines Wissens 1852 geschrieben wurde, scheiden alle danach entstandenen Werke sowieso aus. Jetzt muss ich wohl doch mal meine CD-Sammlung bemühen.
Die zuletzt mit einem Ausschnitt vorgestellte Oper ist übrigens auch absolute Spitze! Da steht der Besuch einer Aufführung weit oben auf meiner Wunschliste. Leider aber gehört "I Capuleti e i Montecchi" zu den selten gespielten Werken. Warum eigentlich?
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Opern mit klangvollem Namen irgendwie populärer sind, öfter gespielt und mehr besucht werden. Mit einem Titel wie oben, den sich kaum jemand merken kann, gerät ein Werk dagegen schnell in Vergessenheit. Schade!
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Sa 13. Dez 2014, 22:46
von Jalana
Paraphrase "Tannhäuser Ouvertüre" von Franz Liszt
Unter einer Paraphrase wird hier das freie Umspielen oder Ausschmücken einer Melodie verstanden. Die Paraphrase ist dabei näherungsweise zwischen den beiden Polen der Transkription beziehungsweise des Arrangements, und der Variation und Improvisation über ein Thema beziehungsweise ganzem Werk anzusiedeln.
Als Leiter der Weimarer Hofkapelle wurde Franz Liszt zum wichtigsten Förderer Richard Wagners. Nachdem Liszt in einem Konzert bereits die "Tannhäuser"- Ouvertüre (zusammen mit dem 4. Akt aus Meyerbeers "Hugenotten") aufgeführt hatte, leitete er am 16. Februar 1849, dem Geburtstag der Großherzogin Maria Pavlova, die komplette Aufführung des "Tannhäuser" in Weimar, der nach der verunglückten Premiere 1845 in Dresden unter Wagners Leitung bereits in Vergessenheit geraten war. Liszts Einstudierung war die erste Aufführung nach der Uraufführung vier Jahre zuvor, am 19. Oktober 1845.
Die Klavierkomposition zur "Tannhäuser Ouvertüre" von Franz Liszt entstand zwischen 1847 und 1849.
Es spielt Xixi Zhou.
LG
Jalana
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: So 14. Dez 2014, 22:40
von Jalana
"Abscheulicher, wo eilst Du hin?" (Leonoren-Arie) aus der Oper 'Fidelio' von Ludwig van Beethoven
Fidelio ist die einzige Oper von Ludwig van Beethoven in zwei — bzw. in der Urfassung unter dem Titel Leonore drei — Akten. Das Libretto schrieben Joseph Ferdinand von Sonnleithner, Stephan von Breuning und Georg Friedrich Treitschke; als Vorlage diente ihnen die Oper Léonore ou L'amour conjugal (1798; Libretto: Jean Nicolas Bouilly, Musik: Pierre Gaveaux). Die Uraufführung der ersten Fassung des Fidelio fand am 20. November 1805 am Theater an der Wien statt, jene der zweiten Fassung ebenda am 29. März 1806, die der endgültigen Fassung am 23. Mai 1814 im Wiener Kärntnertortheater.
Es singt Anja Silja.
LG
Jalana
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Mo 15. Dez 2014, 22:23
von Jalana
"Nocturno Op. 7 für Horn und Klavier" von Franz Strauss
Franz Joseph Strauss (* 26. Februar 1822 in Parkstein; " 31. Mai 1905 in München) war ein deutscher Hornist und Komponist. Er war einer der angesehensten Waldhornvirtuosen seiner Zeit und ist der Vater von Richard Strauss.
Es spielen Michael Winter (Horn) und Peter Raehse (Klavier).
LG
Jalana
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Di 16. Dez 2014, 21:58
von Jalana
"Addio del passato" aus der Oper 'La Traviata' von Giuseppe Verdi
La Traviata (italienisch für Die vom Wege Abgekommene) ist eine Oper von Giuseppe Verdi (Musik) und Francesco Maria Piave (Libretto) nach dem Roman Die Kameliendame (1848), den der Autor Alexandre Dumas der Jüngere im Februar 1852 auch als Schauspiel auf die Bühne gebracht hatte. Die Oper wurde am 6. März 1853 im Teatro La Fenice in Venedig uraufgeführt und fiel zunächst beim Publikum durch, bevor sie überarbeitet zu einer der erfolgreichsten Opern der Musikgeschichte wurde.
Wie zuvor in Rigoletto und Il trovatore stellte Verdi eine von der Gesellschaft geächtete und abgelehnte Person ins Zentrum des Geschehens. Eine Oper über eine Edelprostituierte (damals Kurtisane), die noch dazu sehr realistisch an der Lungentuberkulose zugrunde geht, war für die damalige Zeit eine unerhörte Neuerung.
Es singt Angela Gheorghiu.
LG
Jalana
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Mi 17. Dez 2014, 22:13
von Jalana
"Sicilienne et Berceuse pour flûte et piano" von Gabriel Urbain Fauré
Gabriel Urbain Fauré (* 12. Mai 1845 in Pamiers, Département Ariège, Midi-Pyrénées; " 4. November 1924 in Paris) war ein französischer Komponist des Fin de siècle, der vor allem Vokal-, Klavier- und Kammermusik schrieb. 1877 bescheinigte ihm sein Lehrer Camille Saint-Saëns, mit seiner ersten Sonate für Klavier und Violine (A-Dur, op. 13), bis heute sein meistgespieltes Werk, habe er sich in die Riege der Meister eingereiht. Faurés Stücke zeichnen sich durch "parfümfreien Charme und gebändigte Melancholie" aus. Dabei konnten ihn, ähnlich wie im Fall Beethovens, weder das Altern noch eine zunehmende Ertaubung daran hindern, in seinem Schaffen immer kühner zu werden. Zu seinen Schülern zählten Nadia Boulanger, George Enescu, Reynaldo Hahn, Charles Koechlin, Maurice Ravel.
Es spielen Juliette Hurel & Hélène Couvert.
LG
Jalana
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Do 18. Dez 2014, 21:56
von Jalana
"Wenn es Abend wird" aus der Operette 'Gräfin Mariza' von Emmerich Kálmán
Emmerich Kálmán (* 24. Oktober 1882 in Siófok; " 30. Oktober 1953 in Paris) war ein ungarischer Komponist. Er schrieb vornehmlich Operetten und war zusammen mit Franz Lehár und anderen einer der Begründer der Silbernen Operettenära.
Gräfin Mariza ist eine Operette in drei Akten.
Es singt Fritz Wunderlich.
LG
Jalana
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Sa 20. Dez 2014, 00:05
von Jalana
"Etüde c-moll op. 10 No. 12" (Revolutionsetüde) von Frédéric Chopin
Frédéric François Chopin oder Fryderyk Franciszek Chopin (* 22. Februar 1810 in Zelazowa Wola, Herzogtum Warschau; " 17. Oktober 1849 in Paris) war ein polnischer Komponist. Bis heute gilt er als einer der einflussreichsten und populärsten Pianisten und Komponisten von Klaviermusik. Als Sohn eines Franzosen und einer Polin in Warschau aufgewachsen, lebte er nach dem Novemberaufstand ab 1831 im Paris der Julimonarchie und der Zweiten Französischen Republik.
Es spielt Jürg Hanselmann.
LG
Jalana
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Sa 20. Dez 2014, 23:44
von Jalana
"Wiener Blut" aus der Operette 'Wiener Blut' von Adolf Müller nach Motiven Strauss'scher Werke
Wiener Blut ist eine "komische Operette" in drei Akten von Johann Strauss (Sohn), zusammengestellt und bearbeitet von Adolf Müller junior. Der Titel stammte von dem Konzertwalzer Wiener Blut op. 354 (1873). Die Uraufführung der Operette fand am 26. Oktober 1899 im Carltheater Wien statt. Das Libretto stammt von Victor Léon und Leo Stein.
Es singen Ingeborg Hallstein und Rene Kollo.
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: So 21. Dez 2014, 22:44
von Jalana
"Toccata C-Dur BWV 564" von Johann Sebastian Bach
Die Toccata C-Dur (heute oft genauer: Toccata, Adagio und Fuge C-Dur, BWV 564) ist eine Orgelkomposition von Johann Sebastian Bach, die er 1708 in Weimar in seiner Zeit als Hoforganist schrieb. Das Werk stellt eine Besonderheit innerhalb von Bachs Å’uvre dar, weil Bach zwischen das Präludium (die Toccata) und die Fuge noch einen langsamen Satz einschiebt.
Es spielt Prof. Jürgen Kursawa.
LG
Jalana
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Mo 22. Dez 2014, 22:08
von Jalana
"Gott! Welch Dunkel hier!" (Arie des Florestan) aus der Oper 'Fidelio' von Ludwig van Beethoven
Fidelio ist die einzige Oper von Ludwig van Beethoven in zwei — bzw. in der Urfassung unter dem Titel Leonore drei — Akten. Das Libretto schrieben Joseph Ferdinand von Sonnleithner, Stephan von Breuning und Georg Friedrich Treitschke; als Vorlage diente ihnen die Oper Léonore ou L'amour conjugal (1798; Libretto: Jean Nicolas Bouilly, Musik: Pierre Gaveaux). Die Uraufführung der ersten Fassung des Fidelio fand am 20. November 1805 am Theater an der Wien statt, jene der zweiten Fassung ebenda am 29. März 1806, die der endgültigen Fassung am 23. Mai 1814 im Wiener Kärntnertortheater.
Es singt Jonas Kaufmann.
LG
Jalana