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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Fr 18. Dez 2020, 08:33
von NAREA
Guten Morgen, heute ist Freitag.
Mein häuslicher Arbeitstag beginnt mit meinem Lebenszeichen. Doris ist im Bad und macht sich schön für mich. Sie will heute Plätzchen backen, so dass ich in der Küche nicht gebraucht werde und auch nicht putzen muss.
Ich habe mir ein Kleid angezogen, weil ich das einfach schöner finde als den Rock. Es ist knielang, also nicht so das Putzgewand. Aber mir gefällt es. Nur den Reißverschluss auf dem Rücken bekomme ich nicht ohne Hilfe geschlossen. Eben hat sich Doris blicken lassen. Sie hat auch ein Kleid an. Zum Backen? Ich weiß nicht. Sie hat aber eine weiße Latzschürze um, fast so wie die Frauen in den 60 zigern. Heute kommt noch das Bäckerauto. Da muss ich der Tradition folgend einen Kittel überziehen. Mal sehen was der Tag so bringen wird, außer dem Versuch unser Haus staubfrei zu bekommen. Sicher machen wir am Nachmittag noch einen Spaziergang. Mit einem warmen Mantel kann ich vielleicht das Kleid anbehalten. Hasse das Umziehen, wenn man mal schnell was Draußen erledigen muss.
So, nun wünsche ich Euch einen schönen Tag.
Narea
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Fr 18. Dez 2020, 09:09
von NAREA
Hallo, ich bin ein wenig stolz auf mich,weil ich mich über Euer Dankeschön sehr freue. Für 1300 Beiträge 1005 mal eine Anerkennung zu bekommen ist schon der Hammer. Ich gebe jeden Dank herzlich zurück, weil Ihr so treu seid.
.................Angelika hilft Michi die restlichen Arbeiten zu beenden und macht das Abendessen. "Gehe du mal duschen und hole dann einen Wein aus dem Keller. Der Anlass ist doch schön dafür. Endlich mit dir wieder gemeinsam zur Arbeit zu gehen." Nach dem Duschen zieht Michaela nur ihren BH und ein Höschen an. Darüber den Hausmantel von Angi. Als sie mit der Flasche Wein aus dem Keller kommt schaut sie Angi ganz verdutzt an.
"Was ist denn mit dir los? Willst du schon ins Bett? Hat dich das Gespräch so angestrengt?"
"Du hast gesagt, dass es ein Morgenmantel ist, den man auch abends anziehen kann. Das mache ich jetzt."
"Ein Nachthemd hast du nicht zufällig drunter?"
"Nein, das müsste ich ja wieder ausziehen, wenn ich mit dir ins Bett gehe."
Beide fühlen sich in ihrer neuen Wohnung richtig wohl und freuen sich schon auf den Besuch von Greta und Ilona. Der Neubeginn von Michaela in der Klinik hat ihr viel Beifall eingebracht. Sie hat irgendwie gefehlt. Dass Frau Koch jetzt nicht mehr da ist, fällt kaum auf. Michaela fängt gleich an wieder Ordnung in den Schreib Kram zu bringen. Mit Herrn Evert versteht sie sich ja schon ganz gut.
"Du Michi, hast du Lust nach her noch ein ein bisschen Shoppen zu gehen?"
"Brauchst du neue Sachen?"
"Vielleicht aber du brauchst sicher welche."
"Du hast doch gesagt, dass wir uns deinen Kleiderschrank teilen können."
"Ja habe ich. Aber möchtest du nicht auch mal was schönes Neues. Zum Beispiel einen schönen Wintermantel. Du musst nicht meine alten Sachen auftragen."
"Ich habe mich aber schon so daran gewöhnt und passen tun sie mir auch sehr gut. Kaufe du dir doch was Neues. Dir steht alles viel besser und ich kann mich dann über meine hübsche Angi freuen."
"Michi, sieh mal hier, der Mantel. Der ist schön warm mit dem Fellbesatz am Kragen und der würde sehr gut zu deinen braunen Stiefeln passen. Bitte probiere ihn mal an."
"Muss das sein?"
"Ja, das muss sein." Michi zieht seine Jacke aus und schlüpft in den Mantel. So richtig passt er nicht. Das wird auch von einer Verkäuferin bemerkt, die gerade die Pullover wieder in Form bringt, die einfach wieder zurück gelegt worden sind, weil sie nicht passten oder nicht gefallen haben. "Kann ich ihnen helfen? Ich sehe, dass ihnen dieser hübsche Mantel gefällt. Ich würde vorschlagen, dass sie eine Nummer größer probieren, dieser sitzt an den Schultern zu stramm."
Angelika nickt und Michaela verzieht nur das Gesicht als will sie sagen: "Das auch noch!"
Die Verkäuferin kommt mit einem anderen Mantel zurück. Michi zieht ihn über und muss gestehen, dass es jetzt perfekt aussieht. "Die meisten Frauen tragen solche Mäntel gerne mit Stiefeln. Das sieht dann sehr klassisch aus. Wir haben ein großes Sortiment an Stiefeln in der Schuhabteilung. Heute gibt es auch noch Prozente."
"Danke, wir werden mal dort hingehen." Michaela drehte sich vor dem Spiegel wie eine echte Frau, der ein Kleidungsstück sehr gut gefällt. "Na mein Schatz, kannst dich wohl nicht satt sehen?" "Du hast recht, den nehme ich. Willst du auch einen haben?" "Nein danke, ich habe genug Zeug im Schrank."
"Siehst du, das meine ich, was da im Schrank hängt trägst niemals ab. Ich könnte dir dabei helfen. Noch können wir den Mantel hier lassen." "Das kommt gar nicht in Frage, hängt eben ein Teil mehr in unserem Schrank."
Zu den Stiefeln sind sie aber nicht mehr gegangen. Es ist schon spät und der Hunger stellt sich ein. In der Wohnung muss Michi erst mal den Mantel noch mal anziehen. Angi will ihn mit den Stiefeln sehen. "Wahnsinn Michi, das sieht klasse aus."
Michi dreht sich vor dem Garderobenspiegel und lobt seinen guten Geschmack. Der Mantel umspielt die Stiefel, die fast am Knie enden so zwei handbreit. "Wollen wir noch mal raus gehen? So wie du jetzt bist?" "Nein lass mal, es wird noch mehr Gelegenheiten geben den Mantel der Öffentlichkeit vorzustellen, es sei denn, auch das Wetter weiß, dass es kalt sein soll. Michaela Holz will ihren neuen Mantel allen Menschen zeigen."
"Verrückter Kerl oder soll ich verrücktes Mädchen sagen?".........................................
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Mo 21. Dez 2020, 14:12
von NAREA
..........................Michaela geht schon mal ins Bad. Nakt, nur mit seinen Silikon Brüsten am Körper ist er beim leidigen Abschminken. Angelika kommt ins Bad und stellt sich hinter Michi und umarmt sie. Eine Reaktion ihres Körpers lässt nicht lange auf sich warten. Angi sieht es im Spiegel.
"Soll ich dir schnell helfen."
"Ja bitte, das Schminken und Abschminken finde ich das Lästigste am Frau sein."
"Da kannst du mal sehen womit wir uns rumschlagen müssen, um den Männern gefallen zu wollen."
Als beide sich von der Gesichtscreme befreit haben, zieht Angi Michaela ins Schlafzimmer. Es soll eine schöne intensive Nacht werden.
Erschöpft und überglücklich liegen sie eng umschlungen noch eine Zeit bevor sie einschlafen.
Angi wacht zuerst auf. Sie kuschelt sich schnell an Michaelas Körper. Die durch das Streicheln auch wach geworden ist und sich sofort zu Angi umdreht sie küsst. Beide strahlen sich an. "Angi, ich bin sehr sehr sehr glücklich mit dir."
"Ich weiß. Ich fühle es bei jedem Zusammensein mit dir. Ich liebe dich ob männlich oder weiblich."
"Wenn Greta und Ilona kommen würde ich gerne mal als Mann auftreten. Kannst du mir die Brüste abmontieren?"
"Ich bin zwar kein Monteur aber ich kann das machen. Aber welchen Sinn soll das haben? Sie wissen doch, dass du fast nur weiblich unterwegs bist."
"Aber ich möchte es einmal machen."
"Gut, morgen werde ich dich in meinen Michael verwandeln. Heute müssen wir noch mal zur Arbeit. Herr Evers wird schon auf dich warten. So ganz geheuer kommt mit der Mann auch nicht vor."
"Wie meinst du das?"
"Kann ich nicht so richtig sagen aber etwas komisch ist er schon."
"Ich finde ihn ganz nett."
"Warte ab bist du zum ersten Mal auf seinem Schoss Platz nehmen sollst."
"Solche Gedanken schwirren dir durch den Kopf?"
"Ja. Du hast dich seit der Zeit als ich dich das erste Mal sah sehr verändert. Du bist auf alle Fälle stärker geworden, nicht körperlich, sondern mental. Das hat mir sehr gefallen. Ich kenne dich als Mann gar nicht aber man sagt, dass Männer mit weiblichen Wesenszügen viel zärtlicher sind."
"Sagt man das?"
"Das sagt man, du kannst ja mal rum hören. Das mit Herrn Evers finde ich deshalb so komisch, weil er, statt sich erst in der Klinik vorzustellen, zu dir kommt und gleich auf guten Kumpel macht. Er kennt deine Vorgeschichte, ins Bett will er sicher nicht mit dir."
"Was, warum nicht? Sehe ich nicht gut genug aus?"
"Sag mal Michi, du bist immer noch ein Mann. Vielleicht will er nur fummeln?"
"Ich erzähle dir alles, wenn es dazu gekommen ist. Höre ich da etwa Eifersuchts Töne?"
"Ich würde lügen, wenn ich nein sagen würde."
"Dann lassen wir das Thema, du weißt genau, dass ich nur auf Frauen, besonders auf dich stehe. Ich hoffe das bleibt auch recht lange so."
"Ganz ganz lange. Küsse mich, ich werde mich bessern."
Michi nahm sie in den Arm, küsst seine Angi, hebt sie an und trägt sie in den Flur zu ihren Sachen.
Der Tag war stressig. Michaela hat den ganzen Tag nur Post sortiert. Herr Evers hat sich kaum blicken lassen. Erst beim Verabschieden ins Weihnachts Wochenende bedankte er sich bei Michaela. Eine Kiste mit 3 Weinflaschen hat er noch als Geschenk übergeben. Alle Mitarbeiter der Klinik bekamen kleine Geschenke. Keinen Kitsch, sondern Gläser, Schalen und alles nicht aus billigem Glas.
Wieder in ihrer Wohnung angekommen will sich Michaela gleich umziehen. Er möchte mit Angi als Mann ein paar Schritte draußen spazieren gehen. Die war etwas überrascht aber lies sich nichts anmerken. Greta und Ilona kommen ja erst am nächsten Tag. Sie gehen beide zum Kleiderschrank. "Was möchtest du denn nun anziehen?" Michi kramte zwischen den Sachen hin und her. "Sind da keine Männersachen mehr?" "Mich brauchst du nicht ansehen. Ich habe sicher nichts weggeworfen."
"Da muss doch noch was sein."
"Dann suche mal noch weiter, ich mache Abendbrot.".......................................
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Mo 21. Dez 2020, 14:20
von Engelchen
Bin schon sehr gespannt was in deinem Köpfchen vor sich geht...

Schöne Feiertage wünsche ich euch
Liebe Grüße
Lisa
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Mi 23. Dez 2020, 11:27
von NAREA
Hallo liebe Freundinnen und Freunde und Stammleser und alle, die nur mal reinschauen.
Vor 10 Jahren und 6 Monaten habe ich mich hier angemeldet. Ich war und bin von diesem Forum begeistert. Angefangen mit meiner Geschichte, meinem Werdegang, hat es mir dann großen Spaß gemacht eine Geschichte zu schreiben, die Jahrelang wie ein roter Faden mein und das Leben meiner Doris durchzog. Nur weil ich Interesse gemerkt habe, sitze ich immer noch am PC und Schreibe für Euch. Mal Geschichte, mal Privates und es macht immer noch Spaß. Ich kann nicht oft genug DANKE sagen. Alle Namen kann ich nicht aufzählen, die fast nach jedem Bericht ein Dankeschön senden. Es sei mir verziehen. Aber jeder soll wissen, dass ich das zur Kenntnis nehme und mich freue.
Mein Leben als Crossdresser hat mich sehr glücklich gemacht. Das ist natürlich dem liebevollen Umgang meiner Frau mit mir zu verdanken. Den Anstoß habe ich sicher in meiner Jugend bekommen. Häusliche Arbeiten oder die Hilfe auf dem Bauernhof waren für mich zur Pflicht geworden, die ich aber gerne ausgeführt habe. In späteren Gesprächen mit meiner Mutter, wenn ich auf das Thema bei der Auswahl der Arbeitskleidung in meiner Jugend kam, sagte sie nur, dass es mir ja nicht geschadet hätte. Das war keine befriedigende Antwort für mich. Sie fragte mich was sie hätte machen sollen, wenn ein 12 Jähriger im Haushalt mithelfen soll? Schmutzig werden ist vorprogrammiert. Vaters Sachen waren viel zu groß, sie und meine Oma liefen zu Hause nur immer in Kittelschürzen rum. Nur darum bekam ich auch eine Kittelschürze angezogen. Das hat sich so verselbständigt, dass ich es bis heute beibehalten habe. Nach dem ich Doris kennen lernte wollte ich damit aufhören. Es wäre mir peinlich gewesen. Ein paar mal hat sie mich aber auch im Kittel gesehen. Das war ungewollt und endete immer mit einem roten Kopf und das Ablegen des Kittels.
Da Doris auch aus einem Haushalt kam, in dem ihre Mutter ebenfalls Kittel und Schürzen im Haus trug, war ihr das nicht fremd. So nahmen die Dinge ihren Lauf. Zum Glück bis heute. Das aus Kittelschürzen Kleider und Röcke wurden hat sich mit der Zeit so ergeben. "Probiere doch mal dies oder das. Siehst du das passt doch und ist bequemer. Und so weiter...."
Entschuldigung, ich bin abgeschweift. Wollte Euch eigentlich Frohe Weihnachten wünschen.
EIN FROHES UND GESUNDES WEIHNACHTSFEST WÜNSCHEN WIR EUCH ALLEN
BLEIBT GESUND UND LASST EUCH NICHT VON CORONA ERWISCHEN
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...................Michi fand keine Männersachen. Ein paar Unterwäsche Teile schwirrten noch herum. "Angi, was soll ich denn nun machen?"
"Zum Essen in die Küche kommen."
Michi zog sich den neu entdeckten Morgenmantel an und geht essen.
"Ich helfe dir wo ich kann Michi. Hosen habe ich Pullis habe ich, was willst du mehr? Ich befreie dich auch von deinen Brüsten. Wenn du noch männlicher sein willst, dann liegen da im Schrank sicher noch ein Feinrippunterhemd und ein Schlüpfer von dir."
"Veralbern kann ich mich alleine. Verstehst du das nicht, dass ich einfach mal so Mann sein will?"
"Ja das verstehe ich, dann musst du aber auch die Voraussetzungen dafür schaffen und nicht in letzter Minute nach Sachen suchen, die schon entsorgt worden sind. Ich habe dir gesagt, dass ich alles toleriere. Ich gehe auch mit dir Männersachen kaufen, was für heute schon zu spät ist. Und morgen an Heilig Abend stürze ich mich nicht mehr in den Weihnachtstrubel der vergesslichen Mitbürger. Also suche dir was Schönes aus unserem Schrank und sei die Michaela, die Greta und Ilona sicher von dir erwarten. Wenn du dich entschieden hast, komme zu mir und ich helfe dir. Entweder Brüste ab oder Schminken."
Michaela geht wieder ins Schlafzimmer, setzt sich auf ihr Bett und überlegt.
Angi rief ins Schlafzimmer: "Ich will dir nur sagen, dass du seit Wochen immer besser die weiblichen Gesten wie Laufen, Setzen, Begrüßungen und vieles mehr, so verinnerlicht hast, dass du den tollpatschigen Gang eines Mannes über müsstest."
Er antwortet nicht. Angi geht ins Schlafzimmer. Michi sitzt auf der Bettkante und hat sein Gesicht in den Händen vergraben.
"Michi, ziehe dir doch einfach etwas Bequemes an. Es ist doch kein Staatsbesuch. Sie wollen dich nur mal wiedersehen und über Gott und die Welt reden. Schön Essen mit uns, das ich schon alles vorbereitet habe. Die Beiden sind auch allein, da ist es doch toll, dass sie kommen oder?"
"Du hast mal wie immer recht. Entschuldige bitte, ich habe mich da in was verrannt."
"Nein, hast du nicht. Ich verstehe dich ja. Ich hoffe, ich verstehe dich. So wie du in eine weibliche Welt geflüchtet bist und nun dich zurechtfinden musst, kann ich natürlich nicht nachempfinden. Aber ich will dir bei Allem helfen weil ich dich liebe." Michi schaut Angi an, nimmt sie in den Arm und drückt sie ganz zärtlich. "Was wäre ich ohne dich?"
"Denk nicht drüber nach, du hast mich ja gefunden. Jetzt suche ich dir was Schönes, das du anziehen kannst. In drei Stunden kommen deine Freundinnen. Möchtest du mit Brüsten oder ohne sein?" "Lasse sie einfach dran, vielleicht würde ich sie vermissen."
"Rock und Bluse oder Kleid?" "Lieber Kleid, das ist praktischer und sitzt bestimmt besser."
"Gute Entscheidung. Komm beeile dich, ich will dich noch schminken. Greta und Ilona sollen nur staunen."
"Übertreibe nicht."
Lassen wir uns überraschen. (das ist kein tolles Ende aber mir viel nichts Besseres ein)
Wie das weiter geht kann ich Euch erst nach Weihnachten schreiben. Wir wollen morgen ganz früh zu unserem Sohn nach Basel fahren. Ich hoffe, dass die Autobahnen leer sind. Mein Navi sagt fast 11 Stunden. Aber das ist kein Problem für uns. Doris fährt auch mal, so schaffen wir das schon. So viele Geschwindigkeitsbegrenzungen werden uns hoffentlich nicht erwarten. Wir waren schon öfter da. Wir haben ein schnelles Auto.
Liebe Weihnachts Grüße von Doris und Narea
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Mi 23. Dez 2020, 11:34
von Engelchen
Danke schön und Weihnachten geht schnell vorbei.
Einen schönen Besuch und gute Fahrt
Lisa
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Mi 23. Dez 2020, 12:24
von Simone 65
Ein schönes Weihnachtsfest wünsche ich Dir und deiner Doris .
Bleibt Gesund im neuen Jahr.
Liebe Grüße Simone.
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Do 24. Dez 2020, 00:38
von Inga
Hallo, NAREA,
da schließe ich mich meinen Vorrednerinnen an: Habt ein schönes WEIHNACHTSFEST und einen guten Start ins NEUE JAHR !
Und merke dir: Wenn ihr eine Stunde länger braucht ist es auch nicht tragisch. Den Weihnachtsmann werdet ihr nicht aufhalten.
Er fliegt mit seinem Schlitten über alle Hindernisse hinweg.
Liebe Grüße
Inga
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Mo 4. Jan 2021, 13:45
von NAREA
Hallo, wir sind wieder zu Hause.
Länger als geplant habe wir in der schönen Schweiz geweilt. Schnee haben wir genug gesehen. Ob es hier noch mal weiß wird?
Ich möchte mich noch für die lieben Weihnachtswünsche bedanken. Hoffe Ihr seid alle gesund geblieben und auch gut ins neue Jahr gerutscht.
Morgen werde ich Michaelas Weg weiter begleiten. Weiß nur, dass der Sekretärinnen Posten irgendwie wackelt. Wäre schade.
Aber erst mal kommen Greta und Ilona zu Besuch. Da gibt es sicher viel zu quatschen.
Doris ruft gerade, ob ich mich nicht schäme so schmutzig am PC zu sitzen. Ihr könnt mich doch gar nicht sehen und mir ist es so spontan eingefallen, dass ich Euch im neuen Jahr begrüßen muss.
Bis morgen.
LG Narea
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Mi 6. Jan 2021, 13:39
von NAREA
..........Michaela.
Es klingelt an der Wohnungstür. Greta und Ilona sind da. Mit großer Freude wird sich umarmt. Nur ganz kurz und mit Mundschutz. Michaela hat sich für ein Kleid entschieden, das ihr bis zu den Waden reicht. Kurzärmelig und leicht ist es. Wie immer steht es ihr sehr gut. Die beiden Freundinnen nehmen es wie selbstverständlich hin. Der Kaffeetisch ist gedeckt und schon ging das Austauschen der neusten Nachrichten los.
Ein Thema ist die Arbeit von Michaela. Angi hat nicht viel Vertrauen in die Zusammenarbeit mit dem neuen Chef Herrn Koch. Michaela nimmt es erst mal gelassen und will abwarten. Ilona bot sofort ihre Hilfe an, sollte es nicht klappen. Zur Not ist ja noch die Reinigungsfirma da. Aber diesmal mit richtiger Einstellung und allen Papieren.
"Weiß du Michi, wenn, ich sage wenn es dir im Krankenhaus nicht mehr gefallen sollte, dann ruf mich sofort an. Ich würde mit dir zu einem kleinen Bauernhof am Stadtrand von Berlin fahren und du schaust dir dort mal die Arbeit von drei fleißigen Frauen an. Die verkaufen nur Bio Produkte die sie selbst herstellen. Ihre frische Milch kommt bei der Kundschaft sehr gut an. Sie suchen schon lange eine Kraft. Nur mal anschauen, wenn du magst."
"Danke Ilona, ich werde auf dich zurück kommen. Hoffe aber, dass es nicht nötig sein wird."
Angi hat ein schönes Abendessen vorbereitet. Bis dahin war es noch Zeit und sie beschließen einen Spaziergang zu machen.
"Musst du dich noch umziehen Michaela?"
"Nein, ich glaube Stiefel und Angis langen Mantel wird warm genug sein." Angi sucht auch noch eine warme Mütze heraus.
Mit viel Geschnattere wird der Häuserblock umkreist. Ist für alle eine unbekannte Gegend.
Nach dem Abendessen sitzen sie noch 2 Stunden zusammen bis Ilona und Greta sich verabschieden.
Der nächste Tag ist ein Sonntag. Beide schlafen lange.
Angelika ist zu erst wach. Sie geht ins Bad. Als sie aus der Dusche kommt, steht Michaela mit einem Handtuch schon bereit. "Habe ich dich wach gemacht?" "Nein mein Schatz, deine Aura hat mir plötzlich gefehlt."
Sie beenden ihre Morgenhygiene und gehen wieder ins Schlafzimmer.
"Was ziehst du denn heute an? Vielleicht gehen wir noch an die frische Luft." fragt Angi.
"Ich weiß nicht so recht." "Na dann lass dir mal helfen. Ich würde Vorschlagen, dass du Hosen und eine Bluse tragen solltest. Diese hier." Angi nimmt eine Satinbluse aus dem Schrank. Silberfarbend mit großem Kragen. "Machen denn deine Ersatzbrüste? Noch schön fest?"
"Ja alles in Ordnung. Gefällt mir was du ausgesucht hast." "Darüber kannst du dann deinen neuen Mantel tragen."
Sie machen gemeinsam das Frühstück. "Eigentlich können wir nachher schon losgehen, wer weiß, wie heute Nachmittag das Wetter wird." "Darf ich mir auch wünschen, was du dann nach unserem Spaziergang anziehen sollst?"
"Ja, warum nicht, ich lasse mich überraschen." Fast 2 Stunden schlendern sie durch die Gegend. Viel Neues gibt es hier in ihrer neuen Heimat zu sehen, obwohl sie ja nur ans andere Ende der Stadt gezogen sind. Zur Arbeit ist es jetzt etwas weiter.
Wieder zurück, sie stehen in der Diele, nimmt Michaela Angi in den Arm und küsst sie. "Womit habe ich das denn verdient?" "Sowas musst du dir nicht verdienen. Ich möchte meine Traumfrau küssen können wo und wann ich will, weil ich sehr glücklich bin." Angi konnte ihre Rührung nicht verbergen, so dass sie feuchte Augen bekommt.
Michaela geht ins Schlafzimmer und zieht sich bis auf die Unterwäsche aus. Sie hat eine Idee. Angi kommt ins Zimmer.
"Was hast du denn vor?" "Wenn du jetzt das Gleiche machst, dann überrasche ich dich."
Angi schaute etwas komisch. Soll sie mit Michi etwa vor dem Essen ins Bett gehen? Gut dafür gibt es ja keine vorgeschriebenen Zeiten. Michi erlöst sie aus ihren fragenden Gedanken.
"Wir machen jetzt was, das wir noch nie getan haben." "Du machst mir Angst."
Michi greift in den Schrank und holt zwei nagelneue Kittelschürzen heraus. Einen hellblauen und einen dunkelroten.
"Ich möchte mit dir zusammen unser Mittagessen kochen."
"Ach du Sc....e, wie hast du die denn gefunden? Die hat mir meine Mutter vor Jahren mal geschenkt. Ich muss sie wohl mit der ganzen Wäsche zusammen in einen Karton gelegt haben. Das ist eine Idee, auf die ich nie gekommen wäre. Ich hätte mich schon gefreut, wenn du mal in der Küche außer abwaschen mehr geholfen hättest. Das ist jetzt echt super. Dafür muss ich dich küssen."
Sie fällt Michi um den Hals. Dann nimmt sie sich den roten Kittel und fragt Michi, ob sie das auch so gemacht hätte.
"Klar, ich hätte auch den roten genommen. Warst du mal größer als heute?"
"Nein aber meine Mutter hatte sicher nicht das Augenmaß beim Kauf. Wir binden uns in der Küche gleich eine Latzschürze drüber."
Das gemeinsame Kochen macht beiden großen Spaß. "Das können wir ja öfter machen, das gefällt mir." sagt Angelika.
"Wann ist dir das denn eingefallen? Warte, lass mich raten. Bestimmt vor 2 Tagen als du eine Hose gesucht hast. Stimmt es?" "Ja, ich habe mir gedacht, mal sehen was meine Angi sagen würde, wenn ich mit ihr kochen möchte."
Es dauerte alles etwas länger aber das Ergebnis hat gefallen. Auf den Kaffee am Nachmittag wurde verzichtet.
Montag. Michaelas Arbeitstag im Büro begann wie der Letzte endete. Aufräumen, Post ablegen, Briefe schreiben und Kaffee kochen für Herrn Koch. Der scheint sehr gut gelaunt zu sein. Hatte er ein schönes Wochenende oder freute er sich auf Michaela? Zweites war wohl sein Grund.
Er muss ein Zustandsbericht der Lage im Klinikum an die Direktion verfassen. Michaela muss ihm da helfen. Am Nachmittag, Michaela serviert ihm schon den 5. Kaffee. Sie tritt neben ihn an den Schreibtisch und ehe sie reagieren konnte, saß sie auf seinem Schoss. Seine Arme klammern sich wie Schraubzwingen um ihren Körper. Erst will sie schreien, dann versucht sie sich zu befreien. Herr Koch ist größer und korpulenter als sie. Obwohl er ja wusste was mit Michaela los ist, versucht er seine Hand unter ihren Rock zu stecken. Die andere Hand hatte Mühe, Michaela auf seinem Schoss zu halten. Für Michaela eine Ewigkeit für Herrn Koch ein paar Minuten den Körper von Michaela zu berühren und vielleicht einen Kuss zu ergattern. Sie wehrte sich förmlich mit Händen und Füßen. Sie kann sich losreißen, rennt sofort aus dem Büro, schnapp sich ihren Mantel und verlässt die Klinik. Sehr aufgeregt und gestresst von dem Vorfall setzt sie sich ins Auto und fängt an zu weinen. Das ist ihr im Leben noch nicht passiert. Weinen, das ist eine neue Erfahrung. Obwohl ja nichts schlimmes passiert ist, wollen die Tränen nicht aufhören zu fließen.
"Ich bin doch ein Mann, warum kann ich nicht aufhören Tränen zu vergießen?"
Nach dem sie sich etwas gefangen hat ruft sie Angi an. Sie soll mal zum Auto kommen.
Angi sieht Michaela im Auto sitzen. Ein total verheultes Gesicht, das sie auch noch nie bei ihr gesehen hat, treibt auch gleich bei ihr Tränen auf ihre Wangen. Sie nimmt sie ganz fest in ihre Arme. Was passiert ist braucht sie nicht zu fragen.
"Michi mein Schatz, ich fahre dich jetzt nach Hause."
Angi fährt wieder zurück, weiß aber noch nicht wie sie reagieren soll. Anzeigen wegen Belästigung am Arbeitsplatz? Wenn es dann zu Aussage gegen Aussage kommt hat Michi vielleicht keine Chance.
Am Abend reden sie über den Vorfall. Michi will keine Anzeige, sie will nur weg. Aber jetzt für immer. Sie redet am nächsten Tag mit Ilona.
"Angi, soll ich erst mal zu den Putzfrauen gehen oder auf den Bauernhof?"
"Ich würde mir zu erst mal den Bauernhof ansehen, so wie Ilona es angeboten hat. Putzen kannst du immer noch gehen, wenn es dir nicht zusagt."
"Wenn ich so im Fernseher Berichte über Landleben sehe, dann muss das ganz schön schwer sein."
"Warte doch mal ab und entscheide dann. Schreibe doch jetzt gleich deine Kündigung, die bringe ich morgen Früh gleich ins Büro zu Herrn Koch. Bestimmt fallen mir noch ein paar passende Worte ein."....................................
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Mi 6. Jan 2021, 13:48
von Simone 65
Heute ist hier Feiertag und draußen schneit es ganz doll .
Zeit zum Lesen.
Liebe Grüße Simone.
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Di 12. Jan 2021, 10:49
von NAREA
Danke Simone, bei uns gibt es noch keinen Schnee. Ob es überhaupt Winterfreuden geben wird ist ja noch fraglich. Corona zähmt uns. Wenn ich Doris mit dem Schlitten ausfahren will, dann darf man Grenzen auch nicht überschreiten. Zur Zeit kann man an der frischen Luft nur Rollator Touren machen.
.....................Angi geht also vor der Arbeit ins Sekretariat. Eine ihr fremde Frau, so Mitte 40, begrüßt sie freundlich.
"Guten Morgen, ich möchte nur diesen Brief abgeben."
"Geben sie her, Herr Koch muss gleich kommen."
Angelika geht an ihren Arbeitsplatz und wundert sich, dass so schnell Ersatz für Michi gefunden wurde.
Michaela wartet auf Ilona. Sie haben am Telefon über das Für und Wider in diesem Job auf dem Bauernhof gesprochen. Nun soll es Ernst werden. Ilona kommt pünktlich und die beiden fahren los. Nach 15 Minuten stehen sie vor dem Tor des Hofes. Ilona klingelt. Eine schwarzhaarige hübsche Frau, so um die Dreißig, kam zum Tor. "Hallo, du bist Michaela? Hallo Ilona. Ihr müsst hier über die Matte gehen, Vorschrift."
Michaela wundert sich nicht mehr, dass Ilona so begrüßt wurde. Sie gehen in ein Büro. Hier stehen viele Akten und der Schreibtisch sieht auch nach viel Arbeit aus.
Ilona:" Du Monika, ich möchte dir Michaela vorstellen. Sie möchte sich deinen Hof mal ansehen bevor sie sich entscheidet hier arbeiten zu wollen."
Monika:" Das ist ja auch normal. Bist du schon mal mit der Landwirtschaft in Berührung gekommen, Michaela?"
"Ja, ich komme von einem kleinen Dorf aber dann zog es mich in die Stadt."
"Ilona hat mir erzählt, dass du als Sekretärin gearbeitet hast. Auch warum du was Neues suchst. Sowas wird dir bei uns nicht passieren. Wollen wir einen kleinen Rundgang machen, so bekommst du schnell einen Eindruck von unserer Arbeit."
"Ja gerne."
"Dafür müsst ihr euch aber umziehen. Wir sind ein Bio-Betrieb mit vielen Auflagen."
Ilona:"Ich warte hier Monika." "Ist Ok. Komm Michaela, wir werden uns mal in unsere Arbeitskluft werfen."
Sie gehen in einen sehr großen Umkleideraum mit 6 Schränken und einem Durchgang zu den Duschen.
"Ich habe schon mit meinen Kolleginnen gesprochen, so dass du nicht mit ihnen zusammen duschen musst, also kein Problem für dich."
"Hat Ilona nicht gesagt, dass hier nur drei Frauen arbeiten?"
"Ja mit dir wären es vier. Du fragst wegen der Schränke? Vielleicht kommt ja noch mal eine neue Hilfe. Aber hier auf dem Land will Niemand arbeiten. Für den Rundgang brauchst du nur Stiefel, den Kittel und ein Kopftuch. Wenn du später am Melkstand arbeitest, dann hast du noch Latzhosen zum Anziehen und eine Gummischürze."
Sie gehen zum Melkstand, der gerade gereinigt wird, weil die Kühe schon gemolken worden sind. Sie begrüßen Kati. Im nächsten Raum ist Evi dabei den Käse, der hier auch hergestellt wird, zu verpacken. Auch hier wird Michi vorgestellt.
Nach dem Rundgang braucht Michaela nicht mehr viel zu überlegen. Wieder im Büro sagt sie gleich, dass sie die Arbeit annimmt. Ilona freut sich." Es gefällt dir hier schon so gut, dass du den Kittel gar nicht mehr ablegen willst."
"Michaela, du hast aber auch gesehen, dass es in der Käseabteilung schwere Arbeit ist." "Das ist mir egal, ich schaffe das."
"Na dann auf gute Zusammenarbeit. Ich mache nachher ein Schild an deinen Schrank. Lege die Sachen da rein, denn die gehören jetzt dir."
Auf dem Weg zu Michis Wohnung fragt Ilona, was ihr so gut gefallen hat an der Arbeit. "Das kann ich dir nicht sagen, ich habe mich da einfach wohl gefühlt. Die Mädels sind nett, so war mein Eindruck. Ich will es einfach ausprobieren."
"Ich hole schon seit 2 Jahren meine Milch und den Käse dort. Die Frauen waren immer gut drauf. Es wird schon klappen."
Hoffentlich ist die Euphorie nicht zu groß bei Michaela.
Am nächsten Tag bringt Angi Michaela zur Arbeit, bevor sie selbst in die Klinik fährt. Dort tut Herr Koch so als wäre nichts geschehen. Das ärgert Angelika. Aber was zu unternehmen oder zu erzählen, was im Büro passiert ist, das traut sie sich nicht, denn ihr Job gefällt ihr.
Michaela wird am ersten Arbeitstag von Monika, Evi und Kati empfangen. "Guten Morgen Michaela," so wird sie von den Dreien begrüßt. Nach dem Umziehen sehen sie aus wie Vierlinge. Kati zeigt Michi den Umgang mit der Melkmaschine. Nicht ganz so einfach. Michi stellt sich aber nicht dumm an, sie will es schnell lernen. 50 Kühe werden abgefertigt und auf die Wiese hinter dem Stall entlassen. Danach beginnt die Reinigung der Anlage. Jetzt merkt Michaela, warum sie so schön eingepackt in die riesen Gummischürze ist. Zum Feierabend merkt Michaela, dass das Laufen in den hohen Gummistiefeln und der langen Schürze schon sehr unbequem ist. Evi beruhigt sie aber. "Das ist alles nur Gewohnheit, nach drei Wochen merkst du das gar nicht mehr."
Vor dem Betriebsgelände will Michaela zur Bushaltestelle gehen. "Du kannst mit mir fahren, ich setze dich ab wo du willst," kam es von Evi. "Danke, du kannst beim Bäcker anhalten. Ich will morgen meinen Einstand bei euch geben und belegte Brötchen mitbringen." "Das ist ja toll, danke."
Am nächsten Morgen bringt Angelika Michaela und die Brötchen zum Bauernhof, bevor sie wieder in die Klinik fährt.
Das Frühstück mit den Brötchen und den Kaffee dazu bereitet Monika vor. Erst muss gemolken und die Anlage gereinigt werden. Michaela, Kati und Evi finden sich nach der ersten Arbeit im Aufenthaltsraum auf. Sie haben sich schnell umgezogen, weil der Stallgeruch nicht in die anderen Räume kommen soll. Nun saßen alle vier in weißen Kitteln am Tisch.
Michaela eröffnete das Frühstück und bedankte sich dafür, dass sie hier arbeiten darf.
Monika will wissen, weil sie gerade so schön in der Runde sitzen, wie es genau ist bei Michaelas Zustand. Ilona hatte mehr Andeutungen gemacht als Erklärungen geliefert. Sie wolle ja wissen mit wem sie es zu tun hat. Auch im Interesse von Evi und Kati. So in lockerer Runde fing Michaela zu erzählen, so dass Ilonas Andeutungen nur erläutert wurden. So das die drei Frauen verstehen, dass Michaela noch Mann ist, sein Wesen sich zur Frau entwickelt hat. Ihre Statur ließ auch keinen Zweifel daran. "Möchtest du mal richtig Frau werden, so mit OP?" fragt Evi.
"Ich weiß es nicht, ich fühle mich zur Zeit so ganz wohl. Natürlich habe ich auch an eine OP gedacht. Ich habe aber wahnsinnige Angst davor. Ich lebe mit einer Partnerin zusammen, die ich sehr liebe. Sie hat mich kennen gelernt so wie ich jetzt aussehe. In der Kleiderkammer des Evangelischen Klinikums, in der ich gearbeitet habe. Ich hatte dort immer Kittelschürze und Kopftuch zu tragen. Sie hat mir auch sehr gefallen aber ich war schüchtern und konnte ihre Zuneigung nicht erkennen. Außerdem wusste ich nicht wie ich ihr meine Situation erklären sollte. Aber sie hat es gesehen, dass ich ein Mann war. So wie ihr es ja auch seht." "Na genau hinsehen muss man da schon, du machst das sehr gut,"sagt Kati.
"Nach dem sie wusste was mit mir los ist, half sie mir mehr und mehr bei meinem Weg zur Frau. Das war es eigentlich."
"Hast du echte Brüste?" wollte Evi wissen. "Nein, sind angeklebt. ich bekomme Hormone. Da dauert das Wachstum etwas länger." Kati:" Da gibt es doch so tolle Einlagen." Michaela:" Für BH oder tiefer?" "Du weißt doch was ich meine."
"Ja, aber ich warte lieber bis die Natur sie formt."
"So Leute, ihr seht euch ja noch länger, jetzt wieder an die Arbeit. Du Michaela bleibst bitte noch. Evi, Kati ..."
"Ja, wir gehen zu den Käsetümpeln und machen lecker Käse."
Monika nimmt Michaela mit ins Büro. Ihr Schreibtisch sieht nach Arbeit aus.
"Michaela, ich musste das Gespräch heute so beginnen, die Mädels löcherten mich, weil sie genau wissen wollten, wer du bist."
"Ist doch kein Problem, ich verstehe das doch. Ohne offene Gespräche kommt nur Gerede und das ist nicht gut. Ich habe es schon mit halb wissenden Menschen zu tun gehabt. Eine vorgefasste Meinung zu revidieren ist viel schwerer zu vergessen als gleich die Wahrheit zu erfahren."
"Da hast du recht. Das ist aber nicht der einzige Grund, dass du hier bist. Ich möchte dich fragen ob du mir bei der Büroarbeit helfen kannst. Ich habe schon mit Evi und Kati gesprochen, die sind auch dafür und ich kann mich wieder mehr Draußen beschäftigen und den beiden helfen."
"Natürlich kann ich das. Das Arbeiten im Stall hat mir aber auch nichts ausgemacht."
"Das ist es nicht. Ich bin nicht so der Büromensch, mir macht es Spaß mit den Mädels in der Käseküche zu arbeiten und zu experimentieren. Da bleibt aber hier die Arbeit liegen. Wenn mal Not an Mann ist, dann wissen wir jetzt, dass du das auch kannst. Du brauchst hier im Büro auch nicht in Latzhosen sitzen. Locker, so wie du das gewohnt warst. Hast du Lust?"
"Wenn ich dir damit helfen kann, dann klar."
Moni konnte sich nicht zurückhalten und umarmte Michaela ganz fest. "Ich danke dir." Dann verschwand sie in der Käserei.
Evi:" Du siehst so zufrieden aus Moni, was ist los?"
Moni:" Michaela macht mir den lästigen Schreibkram, so kann ich hier viel mehr mit anpacken. Wenn es mal eng wird, dann kommt sie gerne um zu helfen. Ist das nicht toll?" Zustimmendes Nicken von Evi und Kati.
Probleme in der Klink. Beschwerden von den Schwestern über Herrn Koch......................................
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Do 14. Jan 2021, 12:49
von NAREA
Es ist schön in der Stube zu sitzen nur mit Rock und Bluse.
Uns geht es gut. Gestern war Olaf, der Mann von Carmen, bei uns zu Besuch. Leider darf ja nur einer kommen. Eine kleine Überraschung hat er auch mitgebracht. Als er im Flur seinen Mantel abgelegt hat, kam eine Kittelschürze zum Vorschein.
Carmen hat ihn auf die Idee gebracht. Finde ich gut. Doris holte dann auch sofort einen Kittel für mich. Wir plauderten bei Kaffee über den Kitte Club und vergangene Zeiten. Und, dass wir ein Fest feiern wollen, wenn der ganze Spuk vorbei ist. So richtig glauben wir aber nicht daran. Ein Virus geht und ein anderes wartet schon.
Das war aber auch schon die einzige Abwechslung in diesen Tagen.
.....................Herr Koch ist abgesetzt worden, weil sich herausgestellt hat, dass er unfähig ist das Chaos in der Buchhaltung zu beseitigen. Fragen kommen auf, warum die fähige Sekretärin so schlagartig ihren Job an den Nagel gehängt hat. Wer soll das beantworten? Herr Koch weiß natürlich nicht warum. Gerne würde Angelika was sagen. Wer weiß, wer jetzt Nachfolger vom Nachfolger wird und ob es dann überhaupt noch jemanden interessiert.
Schön wenn Michaela wieder da wäre.
Die fühlt sich zwischen den Frauen auf dem Bauernhof recht wohl. Wenn sie mit der Büroarbeit fertig ist zieht sie sich schnell um und hilft im Stall oder beim Käse machen. Eva nimmt sie morgens mit zur Arbeit und setzt sie abends wieder ab. So hat Angi auch keinen Umweg mehr zu fahren.
Eine neue Herausforderung für Michaela ist das Verkaufen in dem kleinen Hofladen. Der Kundenansturm ist überschaubar.
Sie hat einige Tage als Handlanger im Laden geholfen, um die Produkte kennen zu lernen. Hier hat Monika eine andere Bekleidung für die Verkaufskräfte eingeführt, die erst gar nicht zur Freude von Kati und Evi waren. Aber Moni ist die Chefin. So muss auch Michaela sich dem fügen, zumal Monika auch extra für sie ein Kleid und eine weiße Latzschürze gekauft hat. Weiße Kopftücher sind generell Plicht im Stall und im Laden.
Als Michaela einen Tag mal wieder im Stall arbeiten musste, hat Monika im Laden verkauft. Ein junger Mann, auch schon ewig Stammkunde, fragte Monika wer denn das hübsche Mädel hier im laden war. Monika antwortete kurz und bündig, unsere neue Mitarbeiterin aber schon vergeben. Mit einem freundlichen Danke und seinem Käse verließ der junge Mann das Geschäft.
Am Abend erzählte Angi von ihrem Tag und dass Herr Koch samt Sekretärin nun schon wieder weg ist.
"Soll ich fragen, ob du wieder anfangen kannst?"
"Bloß nicht, ich will da nicht mehr hin. Mir gefällt es auf dem Hof."
"Auf dem Hof oder die Mitarbeiterinnen?"
"Nun hör aber auf, du wirst doch wohl nicht eifersüchtig werden?"
"Nein, bin ich schon. Habe die Frauen ja schon gesehen. Eine hübscher als die andere."
"Ich weiß, dass du mich liebst und auch, dass ich dich liebe. Warum soll ich nach ein paar Tagen mich schon in eine der Frauen verliebt haben? "
Angi sagt nichts mehr. ......................
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Di 19. Jan 2021, 12:31
von NAREA
......................Monika und ihre Kolleginnen haben einen Tag der offenen Tür geplant. Die Vorbereitungen haben begonnen. Mehr Arbeit für Michaela. Sie soll den Frauen Arbeit im Stall abnehmen.
Am Tag des öffentlichen Hoftages kamen ein paar interessierte Besucher. Nicht so der Erfolg, den man sich erhofft hat. Michaela hat die Aufgaben im Stall übernommen, so dass die anderen sich um die Gäste kümmern konnten.
Am späten Nachmittag rollt ein Auto mit einem Pferdeanhänger auf den Parkplatz. Drei Männer, die in Berlin ein Pferd kaufen wollten aber nicht pfündig geworden sind, stellen das Auto mit Hänger etwas Abseits ab, weil es nicht in die kleinen Parklücken des Hofes passt. Dann mischten sie sich unter die Besucher. Zwei der Männer schienen angetrunken zu sein. Der Drang zur Blasenentleerung trieb sie zu ihrem Anhänger zurück, hinter dem sie ihre Notdurft verrichten wollten.
Daber hatten sie einen guten Blick in den Kuhstall, in dem Michaela gerade beim Reinigen ist. Die beiden Männer gingen zum Stall. Michaela machte sie darauf aufmerksam, dass es verboten ist den Stall zu betreten. Das interessierte die Männer nicht. Sie fingen gleich an sie zu umarmen und küssen zu wollen. Michaela wehrt sich, wurde laut, so dass ihre männliche Stimme stark hervor stach. Das merkten die Männer nicht. Sicher zu viel Alkohol. Der eine sagte zum anderen, dass sie das Mädchen mitnehmen wollen. Der ängstliche Blick und das Luftholen, um einen Hilfeschrei abzugeben, veranlasste den Einen der Männer seine Hand vor Michaelas Mund zu halten. Der Zweite reißt ihr das Kopftuch ab und steckt es in ihren Mund. Sie bekommt dieses große Stoffkneul nicht mehr aus dem Mund geschoben und war nun stumm. Dann nehmen die beiden ihre Arme und drehen sie nach hinten. Mit den Bändern ihrer Gummischürze fesseln sie ihre Arme auf dem Rücken. Dann schleifen sie Michaela, die sich immer noch wehrte, zum leeren Pferdeanhänger. Der hatte eine kleine Seitentür, durch die sie die Frau in den wagen schoben. Solz auf ihren Fang suchen sie den dritten Mann und fahren weg.
Nach einigen Kilometern und zwei Flaschen Bier wurden sie immer fröhlicher.
"Wir haben uns was mitgebracht vom Bauernhof."
Der Fahrer nimmt es zur Kenntnis und fragt kurz, was es sei. "Eine Magt aus dem Kuhstall," sagt der Eine. "Quatsch, das entspringt wohl eurem vernebelten Gehirn. Ich setze euch nach her gleich zu Hause ab."
"Nein doch, es stimmt, wir haben ein Mädchen im Anhänger." Der Fahrer lässt das Auto ausrollen und hält am Straßenrand. Er steigt aus und geht zum Anhänger. Was er sieht schockiert ihn.
Michaela sitzt in der hinteren Ecke. Da es schon dunkel ist, sieht man nur ihre Umrisse.
Was soll er nun machen? Was haben die besoffenen Kerle bloß angestellt?
Auf dem Hof ist helle Aufregung. Michaela ist weg. Niemand kann es sich erklären. Alles Suchen vergebens. Am späten Abend kam Angelika, weil Michaela nicht nach Hause kam. Alle beschlossen die Polizei zu informieren. Die wollte erst nicht sofort eine Fahndung einleiten. Aber die Frauen erzählen, dass Michaela nie in Gummistiefeln und Kittelschürze irgendwohin gehen würde. Sie vermuten eine Entführung. Aber wer oder wohin man sie verschleppen könnte, ist für alle ein Rätsel.
Hans, so heißt der Fahrer und Besitzer des Autos, schmeißt die betrunkenen Kumpels aus dem Auto und fährt zu sich nach hause. Hier befreit er Michaela von ihren Fesseln. Was soll er nun mit ihr machen? Michaela ist total fertig und will nach hause. Es ist Mitternacht, zurückbringen will Hans sie jetzt nicht mehr. Er ist auch müde von der Fahrt. Er bringt Michaela in sein Haus. In der Diele kann Michaela erst mal ihre Stiefel ausziehen und sich sie lange Gummischürze abnehmen.
"Ich möchte mich erst mal vorstellen. Ich bin Hans Knorr, mir gehört hier der Bauernhof. Ich lebe allein. Meine Frau ist vor einem Jahr gestorben. Krebs. Aber nun kommen sie erst mal ins Wohnzimmer, ich mache schnell was zu essen."
"Wo bin ich hier?"
"In Kransdorf, am Anfang des Spreewaldes. Ich kann mich nur für die Dummheit meiner Kumpels entschuldigen. Im Suff wissen nicht was sie tun. Mir haben sie es erst kurz vor unserem Dorf erzählt, dass sie was eingeladen haben. Ich habe es nicht gleich ernst genommen und bin weiter gefahren. Nochmals Entschuldigung. Sie wollen sicher jemanden anrufen."
"Ja, meine Freundin." Michaela ruft bei Angelika an. Da geht keiner ran, weil sie ja mit Monika bei der Polizei ist. Dann ruft sie auf dem Bauernhof an. Da nimmt auch keiner ab. Eva und Kati sind schon zu Hause. Handynummern hat sie nicht im Kopf. Hans kommt mit begten Broten ins Wohnzimmer. Beide essen und Michi will später noch mal telefonieren.
"Sie können sich nach her in meinem Gästezimmer hinlegen. Ich werde sie wieder zurück bringen."
"Das ist sehr nett von ihnen. Übrigens, ich heiße Michaela. Und wo ist ihr Bad?"
"Gleich um die Ecke. Da hängt auch ein Bademantel, den sie benutzen können. Einen Schlafanzug kann ich ihnen auch geben, wenn sie wollen."
"Danke, ich weiß garnicht, ob ich schlafen kann. Meine Hände tun mir so weh."
Michaela geht ins Bad. Dann ruft sie nach Hans, weil sie mit den Schmerzenden Händen den Kittel nicht auf bekommt. Hans geht zu ihr. Er knöpft den Kittel auf, zieht ihn von ihren Schultern. Dann hilft er auch bei den Latzhosen. Plötzlich sinkt Michaela zusammen. Hans nimmt sie in den Arm und hilft ihr zum Bett. Hier zieht er noch die Latzhosen von den Beinen und deckt sie zu. Erschöpft schläft Michaela sofort ein. Hans nimmt das Telefon und schaut nach den Nummern, die Michaela gewählt hatte. Angelika war sofort dran. Hans erzählt den Vorfall und sagt, dass er Michaela zurückbringen will und auch bei der Polizei will er sich melden. Angelika ruft bei Monika an und beruhigt sie, denn es kann ja nur auf ihrem Hof geschehen sein. Jetzt ist sie beruhigt...................................
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Do 21. Jan 2021, 12:03
von NAREA
................Am nächsten Morgen klopft es bei Hans an der Haustür. Er und Michaela schlafen noch. Hans wird wach und geht zur Tür. Da stehen zwei maskierte Männer und stoßen gleich die Tür auf. Es waren seine Kumpels.
"Wir wollen unser Mitbringsel aus Berlin abholen."
"Ihr Idioten, ihr spinnt wohl so eine Sch..ße zu machen. Das ist Menschenraub, Entführung, dafür geht ihr in den Knast."
"Du aber auch. Du hast sie hier her gefahren."
"Haut bloß ab, ich fahre sie nach her zurück, schließlich hat sie mich ja schon gesehen. Euch vielleicht auch. Last mich das regeln. So jetzt haut ab."
Seine Kumpels bekommen es jetzt mit der Angst zu tun. Sie verschwinden wieder.
Manuela wird wach. " Guten Morgen, wir Frühstücken erst und dann bringe ich sie zurück. Ich gehe auch gleich zur Polizei, denn die ist sicher schon auf der Suche."
Michaela will vorher noch schnell ins Bad. Sie kämmt sich die Haare und benutzt die Gesichtscreme von Hans. Es geht so leidlich. Ihr spärlicher Bartwuchs ist noch nicht zu sehen. Sie frühstücken beide. Michaela noch im Bademantel von Hans.
"Wenn sie wollen, dann können sie sich ein paar Sachen aus dem Kleiderschrank nehmen. Vielleicht passt ja was. Ihre Arbeitskleidung ist sicher nicht so bequem."
"Danke, bitte keine Umstände, ich ziehe meine Latzhosen wieder an. Eine Jacke wäre nicht schlecht."
"Ich hole ihnen etwas Warmes."
Hans holte einen Anorak seiner Frau. "Ich habe es noch nicht geschafft mich von den Sachen zu trennen." Indessen hat Michaela den Tisch abgeräumt. "Warum schimpfen sie nicht, regen sich nicht auf über das was ihnen passiert ist?"
"Weil ich mich nicht bei ihnen aufregen kann, denn so wie sie gesagt haben, wussten sie nichts von der Entführung."
"Das stimmt aber ich weiß wer es war. Bin Mitwisser. Mal sehen was die Polizei dazu sagt."
"Werden sie eine Anzeige machen?"
"Ich glaube ja. Ich hatte Höllenangst, habe im Wagen geheult bis ich nicht mehr konnte. Die Schmerzen....."
"Das verstehe ich. Wollen wir gemeinsam zur Polizei gehen?"
"Ja. Aber ich möchte vorher noch zu Hause meine Sachen wechseln."
Hans fährt mit Michaela zurück nach Berlin. In ihrer Wohnung zieht sie sich um und beide fahren zum nächsten Polizeirevier.
"Lässt du mich zuerst reden." "Ja."
In dem Polizeirevier ist der Sachverhalt bekannt und auch dass angerufen wurde, dass Michaela gefunden wurde.
Nach der Aufnahme der Personalien sahen sich die Beamten fragend an. "Sind sie in der Übergangsphase?"
"Ja, ich möchte keine Anzeige machen. Das ganze Drum und Dran um meine Person wird mich sehr aufregen und das möchte ich nicht. Ich habe die Männer nicht gesehen, sie waren maskiert und sehr betrunken. Mir ist nichts passiert und ich konnte mich befreien."
"Sind sie sicher, dass es keine Anzeige geben soll?"
"Ja." " Damit ist der Fall für uns auch erledigt."
Michaela geht zu Hans zurück in den Warteraum. "Sie brauchen keine Aussage mehr zu machen. Ich habe alles geklärt. Neue Kumpels können sie sich trotzdem besorgen. Das sind doch Idioten."
"Das verstehe ich nicht. Keine Fragen über das Geschehene?"
"Nein, ich habe es geregelt." "Danke, das werde ich meinen Kumpels noch zum Abschied sagen, dass sie wahnsinniges Glück gehabt haben. Ihre Reaktion verstehe ich trotzdem nicht aber das müssen sie selber entscheiden."
"Das habe ich. Würden sie mich an dem Bauernhof absetzen?"
"Ja, natürlich, wollen wir noch was Essen gehen?"
"Nein Danke und auch vielen Dank für ihre Gastfreundschaft."
Michaela wird am Bauernhof abgesetzt und von den drei Frauen herzlich empfangen. Eva hatte sogar Freudentränen in den Augen. Monika hat ihr für den Tag erst mal nur Büroarbeit verordnet.
Ein Anruf bei Angelika löste auch bei ihr große Freude aus.
Michaela hat noch ihre Latzhosen und den Anorak von Hans an. Von ihm hat sie keine Adresse, um den Anorak zurückzuschicken...............