Re: Aus dem Alltag von Inga
Verfasst: Di 16. Apr 2024, 10:31
Hallo, Jaddy,
danke dir für die praktischen Hinweise. Fürs Standesamt werde ich also beizeiten durch Deutschland reisen. Aber das ist es mir auch wert.
Hallo, alle,
mit dem Outen gegenüber meinen Mitmenschen werde ich es mir nicht überstürzen, sondern wie du sagst eher strategisch überlegen, wann ich bei wem etwas sage und wo ich schon vorher etwas vom anstehenden Wechsel "durchsickern" lasse. Ich möchte ja nicht aufregen oder verschrecken und auch nicht in irgendetwas hinein steigern, sondern mich frei machen, mir dabei ehrlich bleiben, dass ich eigentlich Frau bin.
Wird sich im Haushalt viel ändern?- fragte ich mich gestern noch beim Einschlafen. Ich glaube nicht so sehr, denn ich lebe allein in der Wohnung. Ich bleibe die gleiche Person, die zum einem eh ihre Gewohnheiten hat und zum anderem sich jetzt schon in den eiugene vier Wänden die Freiheit nimmt, ihren Vorlieben Platz einzuräumen.
Ähnlich wird es bei mir mit der Kleidung kaum einen plötzlichen Wechsel geben. Kleidung aus der Herrenabteilung habe ich schon seit einiger Zeit nicht mehr angeschafft, hatte ich doch eh so viel. Kleidung in Herrengrößen sortiere ich seit einigen Monaten aus, allein schon weil ich herausgewachsen bin, sie aus anderen Gründen nicht mehr trage oder sie mir wegen dem anhaltenden Corona-Bauch nicht mehr so recht passt. Kleidung in Damengrößen habe ich ja dank des gepflegten CrossDressings reichlich und selbst heutzutage im Noch-Männer-Modus haben meine Jeans, Pullover, Jacken, Schuhe und so meist Damengrößen, auch wenn sie allgemein eher unauffälliger Unisex-Stil sind. Klar werde ich außer Hosen dann öfters Kleider und Röcke tragen.
Veränderungen an der körperlichen Form wie Brust, Bauch und Po werde ich nicht vornehmen wollen. Es genügt mir wenn auch schon jetzt aus irgendwelchen Gründen die Brust langsam mehr Form gewinnt, und untendrunter gerne BH trage. Ja, die Haare werde ich sicher in mehr femininer wirkende Frisur tragen. Gebrauch von Make-Up wird sich in der Alltagstauglichkeit beweisen und sich weiter entwickeln. Auch das ist mir in den verga genen Jahrzehnten eher Begleiterscheinung geworden, weniger Mittelpunkt des Frauseinslebenwollen. Der unkompliziert praktische Alltag wird auch weiterhin meine Lebenswirklichkeit prägen.
Ich glaube, was mich jetzt besonders fasziniert, dasss ich durch die Beurkundung vom Standessamt der Anerkennung des Geschlechts und des anderen Namens ich mich mit meinem Dasein nicht mehr so irgendwie allein deplaziert fühle in der Gesellschaft., sondern nunmewhr einfach ein Recht beansprucht lebe, wie andere Menschen auch.
Liebe Grüße
Inga
danke dir für die praktischen Hinweise. Fürs Standesamt werde ich also beizeiten durch Deutschland reisen. Aber das ist es mir auch wert.
Hallo, alle,
mit dem Outen gegenüber meinen Mitmenschen werde ich es mir nicht überstürzen, sondern wie du sagst eher strategisch überlegen, wann ich bei wem etwas sage und wo ich schon vorher etwas vom anstehenden Wechsel "durchsickern" lasse. Ich möchte ja nicht aufregen oder verschrecken und auch nicht in irgendetwas hinein steigern, sondern mich frei machen, mir dabei ehrlich bleiben, dass ich eigentlich Frau bin.
Wird sich im Haushalt viel ändern?- fragte ich mich gestern noch beim Einschlafen. Ich glaube nicht so sehr, denn ich lebe allein in der Wohnung. Ich bleibe die gleiche Person, die zum einem eh ihre Gewohnheiten hat und zum anderem sich jetzt schon in den eiugene vier Wänden die Freiheit nimmt, ihren Vorlieben Platz einzuräumen.
Ähnlich wird es bei mir mit der Kleidung kaum einen plötzlichen Wechsel geben. Kleidung aus der Herrenabteilung habe ich schon seit einiger Zeit nicht mehr angeschafft, hatte ich doch eh so viel. Kleidung in Herrengrößen sortiere ich seit einigen Monaten aus, allein schon weil ich herausgewachsen bin, sie aus anderen Gründen nicht mehr trage oder sie mir wegen dem anhaltenden Corona-Bauch nicht mehr so recht passt. Kleidung in Damengrößen habe ich ja dank des gepflegten CrossDressings reichlich und selbst heutzutage im Noch-Männer-Modus haben meine Jeans, Pullover, Jacken, Schuhe und so meist Damengrößen, auch wenn sie allgemein eher unauffälliger Unisex-Stil sind. Klar werde ich außer Hosen dann öfters Kleider und Röcke tragen.
Veränderungen an der körperlichen Form wie Brust, Bauch und Po werde ich nicht vornehmen wollen. Es genügt mir wenn auch schon jetzt aus irgendwelchen Gründen die Brust langsam mehr Form gewinnt, und untendrunter gerne BH trage. Ja, die Haare werde ich sicher in mehr femininer wirkende Frisur tragen. Gebrauch von Make-Up wird sich in der Alltagstauglichkeit beweisen und sich weiter entwickeln. Auch das ist mir in den verga genen Jahrzehnten eher Begleiterscheinung geworden, weniger Mittelpunkt des Frauseinslebenwollen. Der unkompliziert praktische Alltag wird auch weiterhin meine Lebenswirklichkeit prägen.
Ich glaube, was mich jetzt besonders fasziniert, dasss ich durch die Beurkundung vom Standessamt der Anerkennung des Geschlechts und des anderen Namens ich mich mit meinem Dasein nicht mehr so irgendwie allein deplaziert fühle in der Gesellschaft., sondern nunmewhr einfach ein Recht beansprucht lebe, wie andere Menschen auch.
Liebe Grüße
Inga