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Re: Valeries Welt

Verfasst: Fr 17. Nov 2017, 22:41
von Valerie Bellegarde
Danke für die Hörproben zum Meidlinger L, liebe Cora. Sehr authentisch anzuhören.
Fantstisch, was uns das Internet heute an Möglichkeiten bietet.

LG, Valerie

Re: Valeries Welt

Verfasst: So 19. Nov 2017, 08:56
von Valerie Bellegarde
Liebe Freunde,
wollte euch nur kurz vorinformieren: heute Nachmittag geht's weiter mit der Geschichte unserer Träumerin.
LG, Valerie

Re: Valeries Welt

Verfasst: So 19. Nov 2017, 12:58
von Valerie Bellegarde
Kapitel 54: Schlechte Träume

Da sie wusste, dass die Haustüre nachts immer abgeschlossen war, begleitete sie Gunnar noch hinunter, um ihm die Türe zu öffnen. Als er dann rausging, küssten sich beide nur flüchtig zum Abschied, und Valeries Stimmung war irgendwie gedämpft und gedrückt, sie schien irgendwie verlegen, ohne zu wissen, warum. Als sie dann die Treppen zu ihrer Wohnung wieder hochstieg, fühlte sie sich leer im Kopf und betäubt. Es fiel ihr schwer, vom Überschwang der Gefühle herunterzukommen, und wieder anzukommen in die Realität. Zu stark hatten die Ereignisse der vergangenen Stunden auf sie eingewirkt, die sie zusammen mit Gunnar im Bett verbracht hatte, zu hart schien ihr der Kontrast zur realen Welt, die ihr jetzt so banal schien, nichtssagend, belanglos.

Es war schon spät, aber sie war noch zu aufgekratzt, um jetzt zu schlafen. Sie legte eine kleine Kassette von Bach in ihr Gerät ein (CDs gab es damals noch nicht), plumpste in ihren bequemen Lese-Sessel und legte die Beine hoch, schob ein kleines Kissen unter den Kopf ließ sich dann von der Musik davontragen. Sie mochte Klaviermusik von Bach, verfolgte genau die Melodie der italienischen Sonate, und hörte die Variationen im Anschlag des Pianisten, der kurz einmal kräftiger in die Tasten griff, um dann wieder zurückhaltender und vorsichtiger zu spielen, fast schmeichelnd.

Wenig später war sie eingeschlafen vor Erschöpfung und träumte. Der Traum war seltsam und wirr und eigentlich eher ein unzusammenhängendes Durcheinander, wie wohl das meiste, was wir so träumen. Gunnar kam darin vor und auch Michael und Karl- Heinz, die drei Männer, die sie schon gehabt hatte. Aber auch andere Männer tauchten in ihrem Traum auf, und seltsam genug, immer ging es nur um eine einzige Sache, nämlich um Sex, den diese Männer von ihr wollten. Oder um den Sex, den sie von den Männern wollte, auch das war der Fall, das muss man durchaus so konstatieren, ja, auch Valerie suchte, wollte und verlangte es, sie wollte Sex von den Männern. Aber immer war die Sache mit dem Sex irgendwie nicht möglich, also entweder verboten, oder die Umstände waren schwierig, oder irgendetwas zeigte sich als problematisch an der Sache und deswegen war ihr Wunsch nur schwer zu realisieren oder gar nicht. In der Regel scheiterten die auch Vorstöße der Männer, aber auch ihre eigenen Avancen scheiterten meistens an irgendwelchen Schwierigkeiten, Verboten und Problemen, sodaß es nie zum Vollzug und guten Ende kam, nein, sie hatte wirklich keinen schönen Traum.

Schließlich wachte sie mit schweißnassem Haar auf und bemerkte, dass es draußen bereits anfing leicht hell zu werden, es war bald Montagmorgen. Bald würde sie aufstehen müssen, obwohl sie noch gar nicht richtig im Bett gewesen war. Ein Blick auf die Uhr zeigte ihr, es war halb sechs, sie beschloss, sich noch zwei Stunden Schlaf zu gönnen, stellte ihren Radiowecker auf halb acht, zog sich dann ganz nackt aus und schlüpfte noch einmal unter das Deckbett, gleich darauf war sie eingeschlafen, diesmal traumlos und erst der Radiowecker holte sie wieder in die Wirklichkeit zurück.

Der weitere Schlaf war erholsam gewesen, und die warme Dusche tat ihr anschließend ausgesprochen gut. Sie rubbelte sich mit einem großen Badetuch trocken, rasierte sich dann gründlich (leider musste sie das immer noch tun), putzte sich dann die Zähne und trug eine pflegende Gesichtscreme auf und schminkte sich. Dann suchte sich aus der Kommode frische Unterwäsche heraus, wählte einen fliederfarbenen BH zusammen mit einem passenden Slip, zog dann eine neue Strumpfhose darüber, um dann im Kleiderschrank ihr Business-Outfit für diese Woche herauszusuchen. Schließlich wählte sie einen engen knielangen Rock, zusammen mit einer weißen Bluse und einem dunklen Blazer mit aufgesetzter breiter Knopfleiste, ganz seriös und geschäftsmäßig, das outfit. Nach einem ganz kleinen Frühstück (eigentlich nur eine Tasse Kaffee) verließ sie das Haus, um den kurzen Weg hinüberzugehen zum Parkhaus, dort stieg sie in ihren weißen Peugeot und fuhr die wenigen Kilometer zum Firmenparkplatz von XXXXler. Zusammen mit vielen anderen Angestellten, die den selben Weg hatten, ging sie dann mit eiligen Schritten in Richtung Werkstor, hinter der das Büro-Hochhaus lag, in dem ihre Abteilung untergebracht war.

Der Ernst des Lebens hatte sie wieder.

Heute nur ein kleines Kapitel, aber irgendwie müssen wir alle wieder herunterkommen und hineinfinden in den Alltag.

Trotzdem lieben Gruß und eine schöne nächste Woche

Eure Valerie :()b

Re: Valeries Welt

Verfasst: So 19. Nov 2017, 21:02
von Brigitta
Danke Valerie,
(ki)
... nachdem ich dieses Kapitel noch einmal gelesen habe, muss ich Dir sagen,dass es genau richtig für einen Sonntagabend geschrieben ist.
So wie Valerie gerade unglaublich schöne Gefühle genießen konnte und dann wieder auf den Boden der Realität zurückfinden musste,
so hatte auch ich ein aufregend schönes Wochenende mit wunderbaren Träumen, aber auch der Begegnung mit harten Tatsachen;
und wie Valerie darf ich morgen früh wieder durch ein Werkstor gehen, um mit dem mehr oder weniger monotonen Büroalltag zurecht zukommen.
:()b

Jetzt blicke ich natürlich erwartungsvoll dem nächsten Kapitel von Valeries Welt entgegen, um zu lesen wie es ihr im Bürö ergeht ...
)):m

Liebe Grüße
Brigitta ))):s

Re: Valeries Welt

Verfasst: So 19. Nov 2017, 22:41
von Valerie Bellegarde
Hallo Mädels,
ich danke für euer Vertrauen. Die neue Woche wird für Valerie von viel Büroarbeit geprägt sein, dazu gibt es interne Gespräche unter Kolleginnen, auch ein paar Intrigen werden gesponnen. Also alles geht seinen Gang, claro

Liebe Grüße, Valerie

Re: Valeries Welt

Verfasst: Di 21. Nov 2017, 16:48
von Valerie Bellegarde
Das neue Kapitel ist fertig, es heißt "Frauengespräche im Büro". Leider habe ich es noch nicht korrekturgelesen und jetzt muß ich wirklich ganz schnell ins Städtle, also...
Bis morgen dann. tschüss...
Valerie

Re: Valeries Welt

Verfasst: Di 21. Nov 2017, 17:08
von JanaH
Hibbel, das ist doch wirklich gemein, menno

Re: Valeries Welt

Verfasst: Mi 22. Nov 2017, 14:55
von Valerie Bellegarde
Kapitel 55: Frauengespräche im Büro

In der Eingangshalle des Hochhauses lief ihr Dr.Schmidt, ihr Chef über den Weg, der ihr kurz und geschäftsmäßig zulächelte, als sie gemeinsam mit vielen anderen Leuten Im Aufzug nach oben fuhren. Gleich würde sich die ganze Marketingabteilung zum wöchentlichen Montagsmeeting im Besprechungsraum der Direktion treffen, dieser Konferenzraum schloss sich direkt an Valeries
kleines Büro an. Noch am Freitag zuvor hatte sie dem Chef einige Unterlagen vorbereitet, die für das Meeting notwendig waren. Der Chef arbeitete diese Papiere, die ihm Valerie hinlegte, jetzt bei der Besprechung mit den betroffenen Mitarbeitern Stück für Stück ab, das lief alles recht zügig, man kannte einander schließlich gut genug. Alice war ebenfalls bei der Besprechung anwesend, sie hatte ihren grauen Hosenanzug an, Valerie war dagegen im engen Rock und High Heels und zeigte Bein. Alice saß direkt neben Dr. Schmidt und machte sich während der ganzen Besprechung Notizen für das Protokoll, das sie ja anschließend verfassen musste. Außerdem waren noch ein paar Verkaufsleiter anwesend und ein paar Leute aus der benachbarten Werbeabteilung. Man sprach über die Marketing-Aktionen die gerade aktuell waren und für die Woche zur Erledigung anstanden. Da es nicht allzu viele ungelöste Probleme gab, verlief die Besprechung zügig und war vor der Mittgaspause auch bereits zu Ende. Valerie und Alice räumten anschließend noch die Gläser ab und brachten unbenutzte Getränkeflaschen und das restliche Knabberzeug an seinen Platz zurück, dafür hatten sie sogar einen extra Kühlschrank im Sekretariat.

Weil sowieso gleich Mittagspause sein würde, beeilten sich die beiden nicht sehr bei ihrer Arbeit, sondern unterhielten sich. Valerie bemerkte, wie gespannt die Kollegin darauf war, etwas mehr über den Verlauf des Wochenendes mit Gunnar zu erfahren, also erzählte sie die ganze Geschichte nochmals von Anfang bis zum Ende, so wie sich Kolleginnen eben ihre gerade erlebten (oder erträumten) Wochenendabenteuer erzählen. Das eine oder andere wird dann halt weggelassen, wenn es allzu intim ist, und gelegentlich kommt auch mal die eine oder andere Ausschmückung dazu, damit es spannend wird für die Kollegin.

Irgendwann (die beiden saßen inzwischen in der Firmenkantine, hatten ihr Essen gerade beendet und waren beim Kaffee angelangt) ergab es sich dann, dass Valerie gegenüber Alice etwas zur Sprache brachte, das sie schon längere Zeit ein wenig bedrückte. Alice war ja inzwischen so etwas wie eine enge Freundin geworden, der man auch intimere Dinge anvertrauen konnte. Also brachte Valerie, nachdem sie das Thema "Sex mit Gunnar" durch hatten, das Thema "Transe" aufs Tapet. Ganz konkret gab sie ihren geheimen Selbstzweifeln freien Lauf, ob sie selbst wohl vom Körperlichen her gut als Frau durchginge, ob ihr weiblicher Auftritt glaubhaft sei, was in der Marketingabteilung auch unter vorgehaltener Hand so im allgemeinen über diese Sache geredet würde. Und überhaupt, ob es eigentlich so weitergehen könne mit Valeries Auftritt als weibliche Marketingassistentin von Dr. Schmidt, einem namhaften XXXXler-Direktor. Nachdem da vorher eben ein männlicher Marketingassistent im Büro gesessen war.

Sie machte ein ernstes Gesicht und hatte ein paar Falten auf der Stirne als sie fragte:

"Ich meine nicht nur, was so unter uns Kollegen geredet wird. Nein, mich würde auch inteerssieren, was die Kunden draußen so sagen, oder die Leute in der Firma, die meine Vorgeschichte als Mann hier kennen. Ich meine, so was spricht sich doch rum, das ist doch ein Thema für die Leute, oder?"

Alice nickte, sagte aber nichts, also bohrte Valerie weiter:

"Denkst du, die erkennen mich in der Firma alle sofort als Frau? Oder ob sich da wohl der eine oder andere so seine versteckten Gedanken macht oder seine versteckten Zweifel hat? "

Da war er wieder, der schlimme Selbstzweifel. Sie kam noch nicht davon los, sie konnte einfach nicht glauben, dass jedermann in der Abteilung willens oder auch nur in der Lage wäre, ihren plötzlichen Wandel vom Mann zur Frau erstens zu verstehen und zweitens, auch noch zu akzeptieren, daran zweifelte sie insgeheim noch viel mehr. War ja nichts Alltägliches, das Ganze. Kommt ja nicht ständig vor, so etwas.

Alice hatte keine schnelle Antwort parat und schwieg deshalb erst mal eine Zeitlang. Dann schaute sie ihre Freundin eine Weile von oben bis unten an, lächelte dabei und entgegnete:

"Also rein vom Äußerlichen her kann ich bei dir ganz klar Entwarnung geben. Du bist nicht allzu groß, und du bist auch nicht eckig oder kantig gebaut sondern überall eher rundlich und weich, und schon von daher geht deine ganze Figur gut durch als weiblich. Auch deine Arme sind nicht sehr lang, und du hast kleine Füße und kleine Hände".

Valerie nickte. "Schuhgröße 41, und bei Handschuhen habe ich eine Siebener-Größe"

"Siehste" entgegnete Alice.

"Das einzige was vielleicht auffällig wäre ist deine Stimme. Eine Altstimme, manchmal ein bisschen kratzig, aber ok, das kommt alles vor unter uns Mädels"

setzte sie dann noch hinzu und nahm sie kurz in den Arm, ein kleines Zeichen der Zuneigung, das Valerie wirklich enorm guttat in diesem Moment.


Valerie hätte an dieser Stelle noch viel mehr auf dem Herzen gehabt, sie wollte die Kollegin nämlich auch noch ansprechen auf Hormone, auf ihren leider immer noch aktiven Bartwuchs, und auf ihren Haarwuchs... Wir müssen die beiden an dieser Stelle aber leider verlassen und treffen uns hier am kommenden Wochenende wieder, dann reden die beiden über eine HET, über Valeries kleinen Penis, den sie lieber noch viel kleiner, und ihren kleinen Busen, den sie lieber etwas größer hätte...

Bis dann liebe Grüße

Valerie :()b

Re: Valeries Welt

Verfasst: Mi 22. Nov 2017, 15:09
von Valerie Bellegarde
danke, Tina, wie immer bist du die Erste. (888)

Re: Valeries Welt

Verfasst: Mi 22. Nov 2017, 19:54
von Valerie Bellegarde
hmmm... du sag mal Tina, warum erscheint dein Signaturtext jetzt in dieser eigenartigen Sprache ? Ich kann erraten, was es heisst: Wer auf den Berg steigen will, muss vorher durchs Tal gegangen sein... Aber die Sprache??? Es ist kein Latein (bin ich sicher), auch kein Küchenlatein, und auch kein Italienisch und kein Rumänisch. Ist es Rumantsch, diese Sprache, die man im Engadin spricht? Bist du etwa ein Engadiner? Oute dich mal.

LG, Valerie

Re: Valeries Welt

Verfasst: Fr 24. Nov 2017, 15:56
von Valerie Bellegarde
Kapitel 56: HET ja oder nein?

"Dein passing als Frau ist bereits jetzt wirklich gut, Valerie" sagte Alice dann noch, als sie sie aus der kurzen aber herzlichen Umarmung entließ, und blickte ihrer Freundin dabei geradewegs in die Augen, um das Gesagte noch einmal zu bekräftigen. Das war er, der Satz, auf den Valerie so sehr gewartet hatte. Sie lächelte und war innerlich plötzlich ganz zufrieden. Sie freute sich umso mehr, als es Alice war, die ihr neues weibliches Erscheinungsbild gelobt hatte, denn Alice log nicht, sie war eigentlich immer ehrlich zu ihr gewesen, und so konnte Valerie eigentlich ausschließen, dass ihr die Freundin nur nach dem Mund redete, denn leere Komplimente und Schönrednerei waren noch nie die Sache von Alice gewesen.

"Bereits jetzt" so hatte sich die Freundin ausgedrückt, "bereits jetzt ist dein passing mehr als akzeptabel".

Valerie verstand, was das bedeutete. Bereits jetzt gehst du wirklich gut als Frau durch, also auch ohne Hormone und Hormonblocker zu schlucken und andere medizinische Hilfsmittel in Anspruch zu nehmen. Aus Furcht vor versteckten Nebenwirkungen hatte sie ihr bisheriges weibliches "coming out" ja die ersten Wochen und bis hierher völlig ohne Hormone versucht, wobei man aber klar sehen muss, dass ihr Haar- und Bartwuchs immer noch "männlich" geblieben war, das heißt, ohne die tägliche scharfe Rasur und ohne ihre Bob-Perücke konnte sie ihr Spiel als Frau nicht spielen. Auch die Stimme war eher männlich geblieben, worin ebenfalls immer auch ein kleines Risiko lag, "entdeckt" zu werden, oder die Gefahr, dass eben beim Gegenüber irgendwelche seltsamen Fragen auftauchten.

"Meinst du, ich gehe wirklich problemlos als Frau durch?" fragte Valerie dann nochmals, und ihr Gesichtsausdruck zeigte, sie war noch nicht ganz überzeugt.

Alice nickte beruhigend und sagte dann, sie habe in der Abteilung bis heute noch überhaupt nichts Kritisches über das neue Erscheinungsbild der Kollegin gehört, es gebe also keinerlei Gerüchte und kein dummes Gerede bei den Kollegen auf der Etage.
Und im Übrigen habe sich ja Direktor Schmidt bereits sehr klar geäußert in dieser Sache.

Valerie war trotzdem noch nicht ganz überzeugt und brachte nach einiger Zeit von sich aus das Thema von Hormongaben ins Gespräch und sagte, sie habe schon einmal darüber nachgedacht, sich einer Hormon-Ersatztherapie zu unterziehen, diese HET sei doch jetzt überall im Gespräch. Und zwar wollte sie demnächst darangehen, mit kontrollierten Hormonblockern ihre restlichen Probleme, sprich Bartwuchs und Kopfhaare angehen und gleichzeitig ihren ganzen Körper weiter umbauen und weiter verändern. Zwar ließ sie ihr natürliches blondes Kopfhaar inzwischen bereits mehrere Monate wachsen, aber ihren leidigen Bartwuchs kriegte sie noch nicht unter Kontrolle, sie musste sich immer noch täglich mindestens einmal rasieren. Und wenn abends dann Ausgehen angesagt war, musste vorher nochmals nachrasiert werden.

Alice kam auf sie zu und wollte das mit dem Bartwuchs prüfen, wandte ein, ihr sei noch nie ein besonders starker Bartwuchs an der Freundin aufgefallen. Sie fasste ihr mit einer Hand ans Kinn und prüfte.

"Kaum etwas zu spüren. Auch nichts an den Wangen". Sie strich über Valeries Wangen und schüttelte den Kopf.

Valerie war erleichtert, Klar, sie von war von Natur aus immer blond und hellhäutig gewesen, und deshalb war auch der Bartschatten an Kinn und Hals nur gering ausgeprägt. Aber sicherlich, Hormonblocker würden helfen und damit hätte sie das kleine Bartproblem auf jeden Fall besser unter Kontrolle. Also, sie würde diese Tabletten unter ärztlicher Aufsicht nehmen müssen und wahrscheinlich auch eine ganze Zeit lang, dann würde man weitersehen. Aber, so sagte sie auch zu sich, es wäre bestimmt kein sehr weiter Weg zu gehen mit dieser Hormontherapie, denn auch früher war sie kein besonders "männlicher" Mann gewesen, das heißt ihr Körper war immer schmal gewesen, die Muskulatur relativ schwach, die Arme recht kurz und die Hände klein.

Und was ihren Penis betraf, so war dieses "Problem" ebenfalls relativ unbedeutend für ihr neues Leben als Frau, so dachte sie bei sich selbst. Aus ihrer früheren Beziehung mit Erica war ihr klar geworden, dass ihr männliches Teil eher als unterentwickelt gelten konnte. Auf jeden Fall schien es, wenn sie an Ericas Äußerungen dachte (und sie hatte ja damals mit Erica durchaus auch Sex gehabt, und nicht nur einmal) so war dieser Penis sowieso nicht besonders prominent ausgebildet. Den würde sie, wie sie es bisher auch machte, immer irgendwie wegpacken können, der war ihr noch nie im Weg gewesen, wenn sie früher, zu ihren Crossdresser-Zeiten, en femme nach draußen gegangen war, also dieses Schwänzchen war ihr kleinstes Problem, man konnte es (mit etwas gutem Willen) fast noch als vergrößerte Klitoris durchgehen lassen.

Bliebe noch ihr weiblicher Busen, und dem musste sie durch die geplante HET auf jeden Fall noch ein klein wenig auf die Sprünge helfen. Wie bekannt, besaß sie ja seit Jahren zwei kleine natürliche Brüste, die in einer kleinen Büstenhebe oder auch in einem Bügel-BH der Körbchengröße A oder B, je nach BH-Hersteller, recht gut Platz fanden. Nur war hier natürlich noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht, d.h. ihre Wünsche und Vorstellungen als Frau waren damit noch nicht voll erfüllt. Hier sollte die HET vor allem Abhilfe schaffen, so Valeries Plan, denn hier war noch einiges nachzuholen. Schließlich wollte sie nicht noch weitere Jahre lang mit ihren alten Silikoneinlagen -kissen oder auch mit kompletten Silikonbrüsten im BH herumlaufen, die zwar alle ganz hübsch und reizvoll aussahen, aber wie wir alle wissen, doch auch ein paar ärgerliche Nebenwirkungen haben können, beispielsweise verrutschen sie immer, sie halten nicht gut, bleiben nicht dort, wo sie hingehören oder sie fallen auch mal raus, so wie Valerie das beim Joggen schon passiert ist. Und im Sommer, wenn die Temperaturen steigen, schwitzt Frau auch sehr damit, das muss leider gesagt werden.


Soviel für heute, wie ihr seht, schaut Valerie trotz allem ganz positiv in die Zukunft.

Wir sehen uns wieder am kommenden Mittwoch, 29. November, mit dem neuen Kapitel 57

Lieben Gruß, Eure Valerie :()b

Re: Valeries Welt

Verfasst: Fr 24. Nov 2017, 16:08
von JanaH
Einspruch, Euer Ehren.
Aus eigener, leidvoller Erfahrung weiss ich, HET reduziert zwar Körperhaar,
Scham- und Gesichtshaare (aka Bartwuchs) jedoch leider nicht.

Sonst wie immer schön geschrieben...

Jana (888)

Re: Valeries Welt

Verfasst: Fr 24. Nov 2017, 18:02
von Valerie Bellegarde
Sie redet nur mal über HET, viel Ahnung davon hat sie nicht, aber darüber zu reden und Meinungen / Erfahrungen wie z.B. deine zu hören und diese einzusammeln, das ist so ihre Art, sich einen besseren Durchblick zu verschaffen, also danke dafür erst mal...

Grüße

Re: Valeries Welt

Verfasst: Mo 27. Nov 2017, 14:29
von Valerie Bellegarde
Liebe Leserinnen, leibe Leser. liebe Mädels,

Ich muss euch heute leider ankündigen, dass ich bei "Valeries Welt" eine kleine Pause einlegen muss. Das hat einfach mit der aktuellen Vorweihnachtszeit zu tun und damit, dass sich dann halt auch mal ein paar andere Dinge bei mir als Autor in den Vordergrund drängeln, die zu erledigen sind. Ihr braucht aber keine Sorge zu haben, die Geschichte von der neugierigen Valerie, die dabei ist, die schöne neue Welt der Frauen zu entdecken, ist noch keinesfalls zu Ende, und nach allen Abenteuern die sie hinter sich hat, gibt es auch noch ein paar, die vor ihr liegen. Also bitte ich heute alle ihre Fans, die der kleinen Valerie bis hierher treu geblieben sind, um ein klein wenig Geduld.

LG, V.B. :()b

Re: Valeries Welt

Verfasst: Mo 27. Nov 2017, 15:30
von Maria T
Es ist dir gegönnt 😊 glaub wir haben alle viel zu tun die nächsten 4 Wochen.
Um so größer ist dann die Freude wieder was von Valerie zu lesen.
LG Maria