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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Fr 5. Apr 2019, 14:31
von NAREA
Als Ronny mitbekommen hat, dass die Mädels lieber im Restaurant essen wollen als seine Kochkünste zu genießen, gab er klein bei und hörte sich ihren Vorschlag an.
Tanja:"Wir wollten eigentlich mit dir einen schönen Mädelstag machen. Da wir nun sehen, wie toll du aussiehst, brauchst du doch keine Angst zu haben, erkannt zu werden. Wir stellen uns das so vor, dass wir dich in eine Ronja verwandeln, dann in ein Lokal am Stadtrand schön Mittag essen und dann den Nachmittag im Freizeitpark Phantasialand Spaß haben."
"Und dafür müsst ihr mich einkleiden?" "Natürlich, sonst macht es doch gar keinen Spaß." "Und wenn ich das nicht will?"
"Hast du dich geziert in diese wundervolle Corsage zu steigen? Wir glauben, dass du das genießt und es dir Spaß macht, darum wollen wir dir nur helfen."
"Ihr spinnt ja, mir gefällt das nicht, ich, ich mache das nur um hier wohnen zu bleiben."
"Das ist ja eine tolle Ausrede, die wir dann gerne akzeptieren und wenn du schon so schlecht über uns denkst, dann nehmen wir das gerne an. Um es für dich noch interessanter zu machen, biete ich dir an, dass du 100,-€ sparst, wenn du immer als Mädchen rumläufst. Genauer, wenn wir es wollen. Und am Wochenende möchten wir mit dir als unsere Ronja ausgehen."
Ronny war wie vor den Kopf gestoßen. Da hat er sich ja in was hinein geritten. Er versuchte krampfhaft mit Jürgen zu reden, weil der ihm vielleicht in seiner WG unterbringen kann. Der vertröstet ihn aber auf des nächste Semester. Da soll ein Platz frei werden. Da muss er jetzt wohl durch.
Sein Handy klingelte und Lena kündigte sich für das Wochenende an. Absagen? Das wollte er auch nicht. Aber was will sie hier?
Ronny redete mit den Mädels und erzählte, dass seine Lena zu Besuch kommt. Inis: "Dann verschieben wir eben unseren Ausflug."
Ronny war richtig überrascht, dass sie das so hingenommen haben. Hoffentlich lassen sie mich das Wochenende in Ruhe, dachte Ronny.
Er holte Lena vom Bahnhof ab, begrüßte sie wie immer sehr herzlich. Ein kleines Hotel in der Nähe sollte Lenas Unterkunft werden sein. "Warum soll ich im Hotel wohnen?" "Weil zur Zeit ein Zimmer renoviert wird und viele Sachen in mein Zimmer gestellt wurden. Ich kann bei dir im Hotel schlafen, wenn du willst."
Sie brachten Lenas Koffer ins Hotel und Lena nutzte sofort die Gelegenheit mit Ronny ernsthaft über ihre Beziehung zu reden. Ronny wunderte sich, was Lena eigentlich will. Seine spärlichen Aussagen am Telefon und kurzen Antworten, wenn Lena mal anrief, wollte er nicht interpretieren. Das ärgerte Lena. Eine klare Aussage über das Weiterführen ihrer Liebe, die Lena sehr wichtig war, wurde von Ronny nicht klar gegeben. Er eierte nur rum. Was sie eigentlich will. Er sei doch treu. Die Mädels in der WG wollen nichts von ihm. Lena war mit der Aussage nicht zufrieden.
Sie beschlossen in der Stadt Kaffe zu trinken. Ronny bemerkte, dass er kein Geld bei hatte und wollte noch schnell zu seiner Wohnung. Lena sollte vor der Tür Warten. "Was soll das? Hast du Geheimnisse vor mir? Warum darf ich nicht in dein Zimmer?"
"Weil ich nur meine Geldbörse holen will."
"Vielleicht sind ja Tanja und Inis da und ich könnte sie kurz begrüßen."
"Nein, die sind nicht da."
"Sag mal, hast du was zu verbergen? Warum darf ich nicht mitkommen?"
"Weil es so unordentlich aussieht."
"Macht mir nichts aus, will nur sehen wie du haust."
Lena ging mit in Ronnys Zimmer. Der wurde sofort rot als er die Tür öffnete. Lena lächelte und fragte, ob das seine neue Hauskleidung sei. Die Mädels, die von Lenas Besuch wussten, haben an Ronnys Kleiderschrank die Corsge und ein Sommerkleid gehangen. Das sollte er eigentlich an diesem Wochenende tragen. Wem es mehr peinlich war, ist Ronnys Gesicht anzusehen. Lena wollte cool reagieren.
"Willst du dich noch umziehen oder bleibst du so?"
"Nein, das ist nur für eine Probe. Unsere Seminargruppe hat so wenig Mädels, da hat man mich verdonnert."
"Das glaube ich dir sofort. Vor allem, dass sie dann gleich so eine Corsage für 100 € zur Verfügung stellen. Glaubst du ich bin blöd? Was spielst du mir vor?"

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Do 11. Apr 2019, 14:10
von NAREA
Hallo, bin etwas behindert, darum konnte ich nicht weiterschreiben. Ist sicher kaum aufgefallen. Habe mir beim Aufräumen im Garten das Handgelenk verstaucht. Trage eine Schiene. Doris war voll begeistert. Was ich als alter Mann mich mit Holz und Stahlteilen rumplage. Dabei wollte ich doch nur Ordnung schaffen.
Unsere Nachbarin hat mich gesehen, dann nicht mehr. Manchmal ist Neugierde gut. Sie hat nach mir gesehen und gleich den Notarzt angerufen. Der war so schnell da, dass ich mich nicht mal umziehen konnte. Das war mir sehr peinlich.
Er sagte, dass das Handgelenk geröntgt werden muss.
Wir fuhren ins Krankenhaus. Ich hatte meine Damenlatzhosen und Gummistiefel an. Darüber einen blauen Damenkittel und einen alten Anorak von Doris. Der Befund war dann weiniger dramatisch. Den Schmerzen nach hing die Hand nur noch am Arm. Diagnose auf deutsch: Starke Sehnenzerrung. Zum Glück. Und wie komme ich nach Hause? Sollen wir ein Taxi rufen?
Ich hatte nicht einen € in der Tasche. Wie auch? Im Garten?
Da unsere Nachbarin sowas schon mal mit ihrem Mann erlebt hatte, kam sie vorsichtshalber nach. Ich war sehr froh sie zu sehen.
Jetzt laufe ich immer noch mit der Schiene rum. An und Ausziehen ist umständlich aber ich habe ja Doris. Bin von der Hausarbeit befreit. Nur mit einer Hand kann ich nicht viel machen.
Was diese Frau aber jeden Tag mit mir macht, ärgert mich. Sie hilft mir beim Anziehen und besteht darauf, dass ich jeden Tag eine Kittelschürze trage, obwohl ich nicht putze. Das sei aber so üblich auf dem Lande und keine Ausnahme sein. Bei unserem Frauenclub diese Woche ist das gut angekommen, denn die Knöpfe am Kittel bekomme ich nicht alleine zu.
Die Buchstaben der Tastatur treffe ich da besser.
Liebe Grüße
Narea

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Do 11. Apr 2019, 15:25
von NAREA
Probleme bei Lena und Ronny.

Der Besuch bei Ronny war für Lena nur eine Bestätigung ihrer Vermutung, dass irgendwas nicht mehr stimmt in ihrer Beziehung. Ronnys Zimmer mit der Damenwäsche, dessen Ursprung er nur schlecht erklären konnte. Dass sie sein Zimmer nicht sehen sollte. Alles kam ihr nicht geheuer vor. Sie machte sich ihren Reim darauf. Der Eindruck, dass Ronny nicht ehrlich zu ihr ist, hat sich so verstärkt, dass sie sofort wieder abgereist ist.
Zuerst zu ihren Eltern nach Wismar.
"Mama, ich bin sehr traurig. Ich glaube Ronny ist den Mädchen in der WG verfallen. Eigentlich sind sie lesbisch, so haben sie mir damals erzählt aber wie haben sie Ronny dazu bekommen Dessous zu tragen? Die hättest du mal sehen sollen. Bestimmt über 100,-€ wert. Die lagen da so rum. Und er erzählt mir, die braucht er für ein Seminar, wo kreative Schauspielerei das Thema sei. Das glaube wer will."
"Nun Schatz, komm mal runter, du redest ja wie aufgezogen. Kann das nicht alles wahr sein?"
"Nein Mama, so wie er sich verhalten hat, so wortkarg, so kenne ich ihn nicht. Da ist was faul und er sagt es einfach nicht. Ich bin doch seine Freundin, die er schon lange kennt. Wenn er nicht mehr mit mir zusammen sein will, verdammt, dann kann er es doch sagen. Auch wenn er es schön findet so eine Corsage zu tragen, dann kann er mit mir darüber reden."
"Schatz, was soll ich dir raten? Es wird wohl nicht das gleiche Phänomen sein, wie bei mir und Papa. Das wäre doch ein gewaltiger Zufall. Vielleicht sprichst du doch noch mal mit ihm."
"Nein, wenn er mich mag, dann kann er selber anrufen."
"Aber wenn er Angst hat mit dir darüber zu sprechen."
"Dann soll ich ihm die Angst vertreiben?"
"Ja, das bist du ihm dann schuldig. Denn er mit Niemanden darüber reden kann, dann ist das schlecht und kann krank machen. Taste dich langsam heran. Wenn er davon nichts hören will, dann hast du wenigstens ein reines Gewissen.
Papa und ich haben zum Glück ganz andere Bedingungen gehabt. Ich habe auch gemerkt, dass er immer glücklicher wurde als ich es akzeptiert habe. Quatsch, in Wirklichkeit habe ich es vorziert. Er hatte so eine tolle Figur, die nach Röcken und Kleidern schrie."
"Ich werde es versuchen, Mama."

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Do 11. Apr 2019, 16:32
von Simone 65
NAREA. Das mit den einen Arm kenne ich zur Zeit. Mein linker Arm ist gebrochen. Das Nervt, alles dauert viel länger. Heute kommt meine Freundin Marion zu mir für ein paar Tage. Es wird noch ein paar Wochen dauern.
Es war bei mir ein Arbeitsunfall.
Ich wünsche dir Gesundheit, liebe Grüße Simone.

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mi 17. Apr 2019, 11:07
von NAREA
Hallo Simone, mit meinem Handgelenk wird es nicht besser. Vielleicht muss ich noch zur OP. Mit Deinem Arm, das tut mir leid. Aber wir können da nichts mehr dran ändern, kaputt und muss nun heilen. Habe noch viele Vorwürfe von Doris zu ertragen. Sie hat wieder die Verwandschaft eingeladen und sich alles so schön vorgestellt. Wir wollten wieder als Zwillinge servieren. Sie hat extra zwei neue Blusen gekauft. Zwei lange schwarze Röcke haben wir noch. Sogar Schuhe sollten identisch sein. Leider gab es kein neues Gesicht für mich. War gerade ausverkauft. Jetzt tauge ich aber gerade noch als Stehlampe in der Ecke mit einem entsprechenden Schirm auf dem Kopf. Bin schon sehr gespannt auf Ostern.

Ihr werdet verstehen, dass ich nach Ostern erst wieder weiter schreiben möchte. Der häusliche Stress macht mich fertig.

Darum wünsche ich heute schon allen, die mir treu geblieben sind EIN FRÖHLICHES OSTERFEST.

Narea

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mo 29. Apr 2019, 14:03
von NAREA
Wollte mal hereinschauen. Meine unüberwindliche Distanz zu Euch (bis auf wenigen Ausnahmen, die mir die Chance gegeben haben, hier weiter zu schreiben) hat sich zu Ostern sehr deutlich gezeigt.
Ich weiß auch, dass ich nach der langen Pause nicht mehr mein Niveau gefunden habe, schöne Episoden der Geschichte zu fabrizieren. Das tut mir auch sehr leid. Es läuft alles nicht mehr wie damals.
Ostern ist bei uns ins Wassen gefallen. Ich musste alle Gäste ausladen. Doris zog es vor, zu unserem Sohn in die Schweiz zu reisen. Es ist schwierig, sie sagt es nicht aber sie gibt mir die Schuld an dem Unfall in Italien. Sie hat immer noch Schmerzen.
Unser Verhältnis ist zur Zeit.............. .Ich kann es nicht einordnen.
So hatte ich ein einsames Osterfest. Aber so ist das eben.
Ich möchte nicht mehr schreiben. Die 2. Chance, die ich erhofft habe, gibt es wohl doch nicht.

Wünsche würde ich mir, dass mir meine Dummheit von dem Einen und der Anderen verziehen werde.

Für Euch wünsche ich mir, dass Ihr alle Euer Glück findet und zufrieden Euer Leben lebt.

Liebe Grüße Narea

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mo 29. Apr 2019, 14:13
von Anne-Mette
Guten Tag Narea,

vielleicht findest Du eines Tages noch einmal den Dreh (888)

Das wünsche ich Dir.

Herzliche Grüße
Anne-Mette

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mo 29. Apr 2019, 17:58
von Simone 65
NAREA , ich wünsche Dir alles Gute. Vielleicht findest Du dein Glück wieder .
Liebe Grüße Simone.

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Fr 14. Jun 2019, 13:49
von NAREA
Hallo und Guten Tag an Euch, die noch an unserem leben interessiert sind.
Ei paar Wochen sind vergangen, Doris und ich genutzt haben, uns über unsere Situation klar zu werden.
Sie bei unserem Sohn in der Schweiz, ich in unserem Häuschen. Ich glaube, ich hatte es schwerer, denn alles was mich umgab, war ein Leben mit einer Frau, die ich über alles liebe.

Warum ich mich gerade jetzt wieder melde ist der Grund, dass Doris Heimweh bekommen hat. Noch nie hat sie ein Pfingsten ohne mich verbracht. Die fremde Umgebung, zwar war sie ja bei unserem Sohn aber ich scheine gefehlt zu haben.
Also mache ich mich Sonntag auf den Weg, um sie nach Hause zu holen.

Was ich in der Zwischenzeit so erlebt habe, möchte ich Euch auch nicht vorenthalten.
Hatte Stress mit mit meinen Dorfclub Frauen, weil ich wieder der "Willi" war.
Hatte nach dem Abreisen von Doris keinen Rock, Kleid oder Kittel mehr angehabt. War eigentlich nur traurig.

Melde mich Anfang Juli wieder. Werde mit ihr auf dem Nachhauseweg ein paar Orte anfahren, wo wir schon mal waren.

Ich glaube unser Leben geht weiter. Sind schon seit 2010 hier und nicht ganz (mit Ausnahmen) unbeliebt. Ich freue mich auf den Juli.

Liebe Grüße an alle treuen Leser
Narea

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Fr 12. Jul 2019, 12:46
von NAREA
Hallo an alle, die sich noch auf unsere Seite verirrt haben.
Das leben geht weiter.
Gestattet mir einen kurzen Rückblick in die Vergangenheit.

Doris genervt, gestresst von den Ereignissen des letzten Jahres. Unfall, lange Reha, ich nicht weniger vom Unfall gezeichnet, ist unser Leben etwas aus der Bahn geraten.
Doris wollte nach Allem eine Auszeit bei unserem Sohn, der in der Schweiz lebt, nehmen. Ich blieb allein zu Hause. War auch etwas von der Rolle. Habe unser Haus und Hof versucht in Schuss zu halten. Machte keinen Spaß mehr. Doris wusste nicht, ob sie wieder kommen wollte. Ich bot unser Grundstück zum Verkauf an.
Der Frauen Club, mit dem ich so viele schöne Tage verbrachte, lud mich immer wieder ein.
Ich hatte seit dem Verreisen von Doris keine weibliche Kleidung mehr angezogen.
Aber so konnte es auch nicht weitergehen.
Ich ging zum Frauentreff.
Sie wollten mich nicht rein lassen. Ich wieder nach Hause und mir eine obligatorisch, pflichtgemäß, für den Club Abend notwendige Kittelschürze angezogen.
Ich hatte an diesem Abend nur Fragen zu beantworten. Es wusste Niemand so richtig was los war.
Fazit: Alle informiert.
Frage? Wie soll es weiter gehen?
Haus verkaufen (auf dem Lande?) ok. Wohnen, kein Problem. Ich konnte sofort bei einem Club Mitglied einziehen. Das halbe Haus stand leer. Telefonische Komminikation mit Doris war nicht berauschend. Ich zu einer älteren Dame gezogen. Hatte ein Hälfte eines Bauernhauses für wenig Geld für mich. Meine Gedanken waren aber bei Doris. Sie wollte ich wieder haben.
Mit Hilfe der Dorfbewohner zog ich schweren Herzens um. Meine neue Vermieterin wusst sowieso von meiner Leidenschaft zu weiblicher Kleidung und sagte dazu nichts mehr. Ich fing wieder an mehr Sachen aus den Schrank von Doris zu nehmen. Unser Haus habe ich einem Makler übergeben.
Mal sehen was da kommt?

Mit Doris stand ich telefonisch mit Abständen in Kontakt.
Mein Eindruck, Hoffnung für mich.

Liebe Grüße Narea

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Fr 12. Jul 2019, 13:12
von Anne-Mette
Moin,

na, das ist doch ausbaufähig!
Vielleicht kommt alles wieder ins Lot?

Gruß
Anne-Mette

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mi 17. Jul 2019, 16:11
von Inga
Hallo, Narea,

schön von dir zu lesen!

Bleib dran, habe Geduld und bewahre dir etwas Fingerspitzengefühl.
Manchmal geschieht noch Wundersames im Leben.
Wundersames, was kaum zu hoffen war.

Liebe Grüße
Inga

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Fr 19. Jul 2019, 13:52
von NAREA
Hallo, weil ich mich so lange nicht gemeldet habe, bitte ich um Entschuldigung.
Mein Leben ist wieder in der in der richtigen Bahn.
Danke Inga, ich beherzige Deinen Hinweis. Auch Dir, liebe Anne-Mette,danke ich für das Mut machen.
Aktuell sitze ich am PC und Doris im Garten unseres neuen Heims. Nicht Altenheim, sondern schon mal erwähnt, im selben Dorf vor einer Haushälfte, die ich angemietet habe, nach dem ich nicht mehr wusste, wie es weiter gehen sollte. Doris ist gesund aber nicht so, das sie arbeiten kann. Darum war sie mit meiner Entscheidung, unseren kleinen Hof zu verkaufen und hier her zu zu ziehen, einverstanden. Wir wohnen noch im selben Dorf.
Die Dame, die uns hier als Mieter wohnen lässt, ist über 80 Jahre alt. Ihre Kinder leben im Süden Deutschlands und kommen maximal 1 x im Jahr hier her. Die Zukunft hier ist etwas unsicher.
Das verdrängen wir aber noch.
Was ist aber alles vorher passiert?

Doris ist zu unserem Sohn in die Schweiz gereist, um Abstand von mir und Allem zu gewinnen. Das war meine Ansicht. Ihre Folgeschäden des Unfalls belasten sie sehr. Schuld sollte ich gewesen sein. Zu schnelles Fahren. Aber die italienische Polizei hat das nicht bestätigt. Es war ein unglücklicher Unfall, dessen Vermeidbarkeit unter 20% stand.
Doris ist abgereist, ohne zu sagen, wann sie wieder kommen wollte. Allein im Haus, kein Interesse an jeglicher Kommunikation, hatte ich nur Traurigkeit im Kopf.
Dank der Frauen Clubs bin ich wieder auf den Weg in mein altes Leben. Nach dem ich zu meiner neuen Vermieterin gezogen bin, änderte sich mein Leben wieder. Sie kannte mich schon lange als Dorfbewohner und schrägen Zeitgenossen. Da habe ich wieder angefangen meine liebgewordene Kleidung zu tragen. (hatte vorher eine Auszeit genommen als Doris weg war)
Jede Woche sprach ich mit Doris. Eine Einsicht, dass wir wieder zusammen kommen, ließ lange auf sich warten. Ich hatte viel zu tun mit dem Umzug. Meine Damen vom Club halfen mir bei der Einrichtung der neuen Wohnung. Unsere Nachbarin, zu der ich ein gutes Verhältnis hatte, half mir bei der Bewältigung der Garderobe von Doris und mir. Staunende und wundernde Blicke und Gesten konnte ich beobachten. "Sag mal Willi, die Röcke habe ich ja schon an dir gesehen und bin neidisch geworden aber die Kleider, wo hast du die alle her?"
Ich sagte, dass sie alle, bis auf zwei, von Doris stammen. "Ich habe Doris aber noch nie in einem Kleid gesehen."
Ich auch nur sehr selten, weil sie der Meinung war, die stehen ihr nicht.
"Darum musstest du sie tragen?"
Gruß Narea

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mo 22. Jul 2019, 09:38
von NAREA
"Nein, die muss ich nicht tragen, das hat sich so ergeben. Doris wollte es mal sehen und hat mir eines herausgesucht? Oder war ich es, weil es mich mal reizte? Ich glaube so war es. Weil ich es nicht zeigen wollte, habe ich einen Kittel über gezogen. Aber Doris sieht alles. Da sie der Meinung war es steht mir, sind wir dabei geblieben. Mir gefällt es inzwischen auch."
"Warum habe ich dich so selten, außer in dem Jeans Kleid, in einem Kleid gesehen?"
"Weil du durch meine Kittel nicht durchschauen kannst."
"Da hast du recht, warum trägst du so oft diese altmodischen Relikte aus Omas Zeiten?"
"Das ist eine ganz lange Geschichte, die schon in meiner Jugend anfing. Wenn ich mal viel Zeit habe, dann erzähle ich sie dir."

Mit vielen Helfern brachten wir erst die Möbel und dann die Kleidung in die neue Wohnung.
Doris sollte sich freuen, dass alles schön zurecht gemacht wurde. Mit meiner Vermieterin kam ich gut zurecht. Sie war noch sehr rüstig und machte ihr Frühstück und Abendessen selbst. Das Mittagessen brachte ein Service auf Rädern. Dem habe ich mich auch angeschlossen, denn kochen war noch nie meine Leidenschaft.

Als ich fertig war mit allen Räumarbeiten, dachte ich, jetzt könnte ich mal Doris anrufen.
Es schien als hätte sie auf den Anruf gewartet. Ich bot ihr an sie nach Hause zu holen. Ein Seufzer auf der anderen Seite. "Bitte hole mich ab. Ich habe mir alles durch den Kopf gehen lassen. Ich will zurück."
Am nächsten Tag um 4.00 Uhr fuhr ich los. Wollte mal sehen wie weit ich komme. 1200 km lagen vor mir. Das war natürlich egal.
Für die lange Fahrt habe ich einen Koffer gepackt. Ich hatte noch mehr vor.
Habe mich leicht locker angezogen. Top und Rock. Es sollte warm werden. 1 mal tanken musste ich. Top anbehalten, feige wie ich bin, Hosen angezogen. Im Auto gleich wieder Rock an. Keinen aus Jeansstoff. Ein Sommerrock, leicht und luftig. Als ich im Schwarzwald ankam habe ich eine Schlafpause eingelegt. Eine Stunde war ich weg. Dann bis ans Ziel, Nähe Bern. Spät abends war ich da. Wie Doris mich empfangen hat, später...................

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mo 22. Jul 2019, 10:35
von Inga
Hallo, NAREA,

oh, fahr blos vorsichtig um die zarte Glück nicht zu gefährden ... .

Liebe Grüße
Inga