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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Fr 4. Jan 2019, 14:04
von NAREA
Hallo
wir hoffen, dass alle hier im Forum den Schritt ins neue Jahr unbeschadet überstanden haben.
Wir haben uns nach Berlin getraut. Wollten auch mal sehen, wie es hier abgeht. Unsere Erwartungen wurden übertroffen. War super. Aber kommendes Silvester bleiben wir sicher zu Hause. Man wird ja nicht jünger. Das lange Stehen hat mir zu schaffen gemacht.
Habe Doris die Schuld gegeben, denn sie wollte unbedingt, dass ich lange Stiefel trage. Zwar über engen Hosen aber die hatten einen Absatz. Ich habe mir das ja auch zugetraut und ja gesagt aber auch 6 cm waren auf die Dauer dann doch sehr erschwerend. Eine Perücke und eine Damen Pudelmütze schützten meinen Kopf. Ein warmer Rollkragenpulli und ein knielanger Steppmantel haben mich nicht frieren lassen.
Fazit: Es war schön.
LG Narea

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mo 7. Jan 2019, 14:29
von NAREA
Moni und Uwe waren Silvester in Prerow auf dem Darß.
Eine kleine Pension war ihr Heim für 3 Tage. Uwe braucht auch nicht im Kleid oder Rock herumlaufen.
Silvester sind sie angekommen und haben einen Spaziergang durch den Ort gemacht. Der Wind war schon sehr ungemütlich, dass Uwe schon ganz rote Ohren hatte. Natürlich hat er nichts gesagt und Moni wartete nur ab, bis Uwe nach einem Schal fragen würde. Sie hätte aber keinen gehabt. Uwes Anorak hatte nicht mal eine Kapuze. So bat er doch bald, dass sie den Weg in die Pension nehmen sollten. "Warum willst du immer der starke Mann sein? Du hast doch gemerkt, dass es sehr kalt ist. Ich habe alles bei, was uns wärmt, denn das Feuerwerk auf der Seebrücke schaue ich mir jedenfalls an."
"Du hast ja recht, ich habe das Wetter falsch eingeschätzt."
Nach einem schönen Abendessen in einem Fischrestaurant, das schon im Sommer 18 bestellt wurde, sollter das Jahr mit dem Besuch an der Seebrücke ausklingen.
Da es in der Gaststätte warm war, hatte Moni für Uwe eine Bluse und eine Strickjacke hingelegt. Gleich ging seine Diskussion wieder los. Das zieht er nicht an. "Na gut, hier ist noch ein Rollkragenpulli, der hält warm." Uwe zog ihn an."
"Ich habe aber keinen Männerpudel für dich. Dein Anorak, den du unbedingt kaufen mußtes, hat keine warme Kapuze."
"Und nun?"
"Eigentlich wollte ich meinen langen Steppmantel selber anziehen. Du kannst ihn haben." "Und du?"
"Ich habe noch einen Anorak mit schöner warmen Kapuze. Dazu ziehe ich meine Jeans und die langen Stiefel an und der Wind kann mich mal."
"Warum hast du mir das nicht angeboten, ich hätte das auch angezogen."
"Du hast aber deine Stiefel nicht mitgenommen, darum sei froh, dass der Mantel bis zu den Waden geht. Eine Kapuze hat er auch. Ein Damenpudel passt auch dazu. Willst du noch mehr?"
"Ist schon gut, ich habe wieder mal einiges falsch gemacht. Entschuldige."
LG. Narea

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Di 8. Jan 2019, 10:42
von NAREA
Als das Feuerwerk vorbei war, standen plötzlich zwei Männer mit 4 Sektfläschchen neben Moni und Uwe. Sicher wurden sie schon eine Weile beobachtet. Uwe sah sicher in Monis Steppmantel nicht so männlich aus, wie er dachte. Als die Männer dann beide in den Arm nahmen, bekam Uwe schon Angst. Das trübe Wetter und die schummrige Promenaden Beleuchtung ließen nicht zu, dass das Geschlecht von Uwe sofort erkannt wurde. Die beiden Herren waren zum Glück schon angeheitert und stellten sich nicht als potentielle Gefahr heraus. Aber lästig waren sie schon. Auf dem Weg zur Pension waren sehr viele Menschen unterwegs. Alle zu ihren Unterkünften. Moni und Uwe wurden richtig bedrängt. Die Männer hatten ihre Arme um die Körper der beiden gelegt und es sah aus als ob zwei Liebespärchen flanierten. Da der Menschenstrom von der Seebrücke in den Ort sehr dicht war, versuchten erst Uwe, dann Moni, sich von ihren möchtegern Partnern zu trennen. Als das gelungen war, flüchteten sie schnell in eine Seitengasse. Die Männer kamen aus dem Menschenstrom nicht so schnell heraus und wurden förmlich mitgerissen. Der Blutdruck unseres Pärchens was sicher sehr hoch.
Wieder in ihrem Zimmer schmissen sie sich auf ihre Betten und verschnauften erst mal.
Moni fing an den Steppmantel zu öffnen. Dann den Rest, bis Uwe nackt auf dem Bett lag. Nur seine Silikon Brüste, die Moni schon vor Weihnachten angeklebt hatte, verschönten seinen schlanken Körper. "Bleib schön liegen, ich komme gleich wieder."
Moni zog sich auch aus und schlüpfte in ein rosa Nachthemd. Als sie wieder ins Schlafzimmer kam, hielt sie Uwe ein hellblaues Nachthemd im gleichen Schnitt vor. Er streiftes sich gleich über und umarmte Moni. "Du bist ein Schatz Moni. Wie du mich immer wieder verzauberst, mir deinen Willen als den Meinen verkaufst, ist sagenhaft. Vielleicht wollte ich gar kein Nachthemd anziehen aber wie du so da stehst und es mir reichst, habe ich keinen eigenen Willen mehr."
"Ich verstehe das mal als Kompliment mein Üwchen. Ich liebe dich unbeschreiblich. Du als Mann an meiner Seite ist schon ein Geschenk. Aber auch ab und zu als Freundin, das ist doch schon genial."
Jetzt fehlten Uwe die Worte und beide hatten noch eine tolle Nacht. Ohne Worte.

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mi 9. Jan 2019, 13:54
von NAREA
Ronny stand in der Küche und machte Frühstück. Sein momentaner Aufzug in Schlafshirt und der Rock von Inis ließ auf eine Nacht im Sessel schließen.
Als Tanja verschlafen in die Küche kam, musste sie laut loslachen. "Inis komm schnell mal her. Wir haben ein neues Hausmädchen."
"He, das sieht doch geil aus. Warst du nicht im Bett Ronny?" "Ich wollte, nach dem ich das Shirt aus dem Schrank genommen habe, bin in den Sessel gefallen und eben erst wieder aufgewacht. Das man von Sekt so betrunken werden kann, habe ich nicht gewusst. Inis, deinen Rock bekommst gleich wieder. Lasse uns erst frühstücken."
Tanja:"Was hast du nachher vor Ronny? Inis und ich wollen an die frische Luft."
"Ich weiß noch nicht, vielleicht gehe ich auch noch raus heute."
"Dann kannst du uns ja auch begleiten, wenn du möchtest. Du kannst auch so bleiben. Dein Schlafshirt würde ich durch einen Pulli ersetzen. Was hältst du davon?"
"Gar nichts, ich werde mich erkälten und außerdem gehe ich so nicht auf die Strasse."
"Ach, du bist also ein kleiner Feigling. Gestern Abend sah das anders aus."
"Da war auch Alkohol im Spiel. Da macht man manchmal solche Dinge."
Inis:"Da macht man solche Dinge? Du willst mal Schauspieler werden oder habe ich mich da geirrt?"
Jetzt wollen die Mädels Ronny in eine Ecke drängen in die er nicht will.
"Wenn ich Schauspieler werden will, dann muss ich ja nicht gleich als Frau auf der Strasse rumlaufen."
"Nein, das musst du nicht aber es härtet ab, wenn du das mal machen musst. Es gibt nicht nur gute Rollen. Manchmal muss man nehmen was kommt. Auch mal Frau sein."
"Ines, merkst du, Ronny tut sich schwer damit (die beiden würden staunen, wenn sie seine Vorgeschichte kennen würden) mal was Neues auszuprobieren. Wollen wir ihm erzählen, dass Jürgen für uns die Treppe sauber macht." "Was macht Jürgen?" Er putzt für uns die Treppe und die Küche."
"Das habe ich ja noch nicht gesehen."
"Das macht er immer, wenn keiner in der Wohnung ist. Jürgen schämt sich." "Warum?" fragt Ronny.
"Weil er dabei wie eine Putzfrau aussehen muss." "Wie habt ihr denn das gemacht?"
Tanja erzählt:"Wir haben Jürgen in der Schauspielschule am Adressenbrett gesehen als er sich eine WG suchte. Wir hatten 2 Zimmer frei und sprachen ihn an. Er war sofort Feuer und Flamme. Das ermunterte uns ihm eine Hürde aufzubauen. Wir wollten mit dem Vermieter reden, dass er Jürgen zu uns in die Wohnung ziehen lässt. Wir riefen ihn an und er kam auch gleich am Abend zum Vertragsabschluss. Jürgen hat sich tausendmal bei uns bedankt, denn seine Wohnungssuche hätte fast das Ende in Köln bedeutet." Ronny staunte nur, wie hinterlistig die Mädels sein können. Er merkt aber nicht, wie sehr er auch schon in ihrem Bann steht.
"Was ist nun? Kommst du mit oder nicht?"
Das Wort Feigling ärgerte ihn doch etwas.
"Ja ich komme mit aber nicht so. Kein Mädchen geht in so dünnen Strumpfhosen bei dem Wetter auf die Strasse."
"Na ist doch schon eine Ansage Ronny. Komm mit zu mir ins Zimmer. Tanja, in 15 Minuten können wir losgehen." Inis zog Ronny hinter sich her in ihr Zimmer. Er sollte sich ausziehen. Ronny stutzte. "Na los oder soll ich helfen?" Inis hielt ihm sogar dickere Slips hin, die aussahen wie seine, nur ohne Verstärkung im Genitalbereich. "Ronny, wir müssen das jetzt schon ordentlich machen." Darauf hin gab sie ihm Strumpfhosen, die sehr dick aussahen. Er betrachtete sie. "Sind Hosen 60 den. Du weißt sicher nicht was das heißt aber die halten warm." Dann reichte sie ihm einen BH. "Muss sein, sonst brauchst du den Rest auch nicht." Auch der Rock wurde länger und wolliger. Dann noch einen Rollkragen Pulli und er war fertig. "Den Rest habe ich in der Diele. "Was für einen Rest?"
"Man Ronny, willst so raus gehen? Nein, also brauchst du Schuhe und eine warme Jacke. Klar? Nur das die Schuhe warme Stiefel sind und die Jacke mein Mantel, der mit dem Rock unten abschließt. Und wenn du dann aufgehört hast mit wundern, dann können wir los gehen."

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Do 10. Jan 2019, 02:57
von Simone 65
NAREA , ich weiss nicht wie real Du bist . Wie real deine Geschichte ist . Mir egal , ich lese gerne .
Aber , ich sehe in vielen in mich wieder . Ich bin in Rostock aufgewachsen. Meine Oma wohnte in Stralsund und mein Vater kommt von dort .
Ich war in Eggesin , Torgelow bei der NVA , Panzer .
Ich habe jetzt eine Freundin, sie hat mich auf meiner Standesamtlichen Hochzeit kennen gelernt. Ich war im Hochzeitskleid. Sie kennt Simone .
Sie hat mir letztens ein Pullover gescheckt . Wir sahsen zusammen und sie hat sich meine Augenbrauen angeschaut und versucht zu richten . Sie möchte , das ich hübsch bin .
Ich bin Real , ich bin Simone .
Im Sommer wird meine Marion zu mir ziehen .
Wir werden zusammen durch Reichenbach an der Fils gehen , zum einkaufen , oder zum Bäcker Schill .
Liebe Grüße Simone

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Do 10. Jan 2019, 09:12
von NAREA
Liebe Simone,
Deine Zeilen berühren mich. Ich wünsche Dir viel Glück und alles Gute für die Zukunft.
Warum soll ich nicht real sein?
Bevor ich mich Narea nannte habe ich mich als Willi gemeldet. Das ist mein zweiter Vorname in meinem Ausweis. (eigentlich Willfried) Ich bin verheiratet und liebe meine Frau. Als ich hier angefangen habe zu schreiben, hat mir das Forum sofort gefallen. Ich habe meine Erlebnissen preisgegeben. Meine Frau wusste von Anfang an von meiner Vorliebe. Es machte ihr Spaß mich so zu sehen. Ein Glücksfall in meinem Leben.
Ich bekam immer mehr Lust zu schreiben.
Weil im realen Leben bei uns nicht täglich was Neues passiert, habe ich angefangen die Geschichte von Moni und Uwe zu erfinden.
Hier kam es aber auch vor dass reale Begebenheiten mit Wunschträumen vermischt wurden. Manchmal wurde ich zum Träumer.
Die Beiträge, die ich zwischen der Geschichte immer wieder einbrachte, waren Realität. Ich bin ein Kittelschürzen Fetischist. Warum weiß ich auch nicht. Vielleicht hängt es mit meiner Jugend zusammen. Durch die Hilfe meiner Frau bekam ich den Mut auch vor dem Haus im Damenkittel herumzulaufen. Spaziergänge in Rock und Stiefeln, mal in ihrem Mantel und sehr oft mit einem Kopftuch. Das fand ich erst lästig aber es versteckte viel meiner Männlichkeit.
Zur Zeit habe ich keine große Lust über die Realität zu schreiben. In die Situation, in die ich mich hinein manövriert habe, ist jede Glaubwürdigkeit abhanden gekommen. Das verstehst Du sicher.
Ich hoffe, ich konnte Dir ein wenig helfen.
LG Narea

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Fr 11. Jan 2019, 13:00
von NAREA
Hallo,
bin nun schon die 2. Woche allein zu Hause. Doris ist zu einer REHA gefahren. Ihr Rücken hat bei dem Unfall sehr großen Schaden genommen. Aber morgen will ich sie besuchen. Ist nicht weit weg von uns. Sie ist in Prerow an der Ostsee. Soll ein sehr gutes Klinikum sein.
Ich habe sie gefragt, was ich anziehen soll. Am Telefon habe ich schon ein verständnisloses Stöhnen gehört. So dass ich weiß, dass sie mich nicht ohne ein weibliches Kleidungsstück erwartet.
Wir wollen spazieren gehen und in einem Kaffee in der Nähe der Klinik unsere Zeit verbringen.
Nun bin ich auf der Suche nach entsprechenden Sachen.
Hosen werden OK sein, hoffe ich. Etwas Mitleid bei dem Wetter setze ich mal voraus. Eine Bluse (kariert) habe ich mir gerade herausgelegt. Strickjacke, die finde ich sicher in ihrem Schrank. Dann wäre ich ja schon richtig angezogen. Stiefel mit kleinem Absatz werde unter meine Hosen tragen. Ich glaube sie würde sich freuen, wenn ich einen ihrer Mäntel tragen würde. Windig wird es bestimmt und ich nehme lieber einen Mantel mit Kapuze.
Tschüß Narea

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Fr 11. Jan 2019, 13:57
von Simone 65
NAREA , ich wünsche deiner Doris alles Gute und Gesundheit . Liebe Grüße Simone.

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Fr 11. Jan 2019, 14:39
von NAREA
Danke Simone,
bin gerade beim Hausputz und dachte, schau doch mal ins Forum.
Ja, ich hoffe, dass alles wieder gut wird. Mir geht es gut, alles verheilt. Doris hatte seit dem Unfall eigentlich nur Probleme. Darum auch schon die 2.REHA Maßnahme. Tut mir auch so leid aber wir konnten nichts dafür. Möchte auch nicht mehr auf dem Thema herumreiten.
Aber kennst Du das Gefühl, wenn dein Partner nicht da ist, mal was von seinen Sachen anzuziehen, weil der Hauch seines Duftes darin steckt?
Mir geht es so.
Gruß Narea

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mo 14. Jan 2019, 10:51
von NAREA
.... Ronny geht mit seinen Mitbewohnerinnen spazieren.
Ein Cafe auf dem Weg lockt die drei hinein. "Muss das sein Tanja?" "Warum nicht, Ronny? Mach dir keine Sorgen, du siehst umwerfend aus." "Veralbern kann ich mich alleine." Schon standen sie im Cafe.
Die Kellnerin kam sofort. Nahm die Bestellung auf und war wieder weg. "Hast du immer noch ein Problem?" Inis schüttelte nur den Kopf und dachte so, dass dieser Kerl Schauspieler werden will?
"Du Ronny, weißt du eigentlich, dass Dustin Hoffmann als er Tootsie spielen sollte, Monate privat trainiert hat, um realistisch als Frau zu erscheinen. Er wollte nicht als Witzfigur oder Tunte rüber kommen. Das ist ihm sehr gut gelungen. Wenn du jetzt so mit uns hier sitzt, dann sehen es doch als Hilfe deiner lieben Mitbewohnerinnen an, die dich in die Welt der weiblichen Wesen einweisen wollen."
"Muss ich mich jetzt dafür bedanken? So viel Hilfsbereitschaft habe ich gar nicht erwartet."
"Du kennst uns ja noch lange nicht."
Ronny:"Ich würde gern zurück gehen und mich noch ausruhen von gestern." Tanja:" Das musst du dann aber alleine machen, denn wir wollen noch ein Stück gehen."
"Ja, ist gut. Ich sehe es mal als Übung für die Zukunft an. Dann noch viel Spaß." Ronny lief zu Wohnung zurück. Als er dort ankam hörte ein Poltern in der Küche. Sollte er nachsehen oder sich erst umziehen? Es konnte ja nur Jürgen sein. Ronny schlich schnell in sein Zimmer und wechselte die Kleidung. Im Jogginganzug ging er in die Küche, die sie vor ein paar Stunden verwüstet zurück gelassen haben. Da stand Jürgen am Spühlbecken gekleidet in einer langen Kittelschürze, die sicher seiner Mutter gehörte und machte den Abwasch. Als Ronny ihm ein frohes neues Jahr wünschte, erschrak er. "Danke Ronny, ich dir auch." "Kann ich dir helfen Jürgen?" "Ja gerne, abtrocknen wäre gut." "Kein Problem."
"Sag mal Ronny, wunderst du dich gar nicht, dass ich hier so im Kittel stehe?"
"Nö, hat meine Mutter auch immer getragen, wenn sie Hausarbeit gemacht hat. Wenn ich helfen musste, dann sah ich auch so aus wie du jetzt. Ist doch nichts Besonderes."
"Als ich hier ankam und ein Zimmer suchte, haben Tanja und Inis meine Notlage schamlos ausgenutzt und mich zum Haussklaven gemacht. Bei meinem ersten Besuch zu Hause fragte mich meine Mutter sofort aus, wie es mit der Wohnung lief. Ich erzählte ihr alles. Sie lächelte mich nur an und sagte, dass es doch toll sei, wenn man sich die Arbeit teile. Ich habe verschwiegen, dass ich alles alleine machen muss. Wie ich dann wieder los musste, hat sie mir ihren Kittel in die Reisetasche gesteckt."
"Die Mädels sind clever und doch auch liebenswert. Mich haben sie auch schon eingespannt. Ich soll die Treppe putzen. Dann kannst du mir immer deinen Kittel borgen."
"Komm Ronny, ich hab noch Bier im Kühlschrank. Trinken wir auf unsere Wohngemeinschaft."

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Di 15. Jan 2019, 01:26
von Karla
@NAREA: wenn Du uns versprichst, uns mit Flammenden Infernos o.ä. künftig zu verschonen, lese ich wahrscheinlich mit Vergnügen weiter
Ein paar Mädels hast Du allerdings noch heftiger als mich erwischt... - ich hoffe, Du kannst es mit denen klären und sie können Dir verzeihen!
LG Elly

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Di 15. Jan 2019, 14:37
von NAREA
Guten Tag Elly,
wollte gerade etwas schreiben, da lese ich Deine Zeilen. Was habe ich nun schon wieder falsch gemacht?
Womit soll ich Euch verschonen?
Welche Mädels hat was erwischt?
Wenn Dir mein Geschreibe nicht gefällt, dann lese was anderes. Ich kann Kritik vertragen. Aber dann schreibe doch ehrlich, was Dir nicht passt.
Du hast mir gerade meine gute Laune vermiest. Vielleicht nicht mit Absicht aber vielleicht doch.
Schade.
Gruß Narea

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Fr 18. Jan 2019, 03:06
von Karla
Hallo Narea,
aktuell hast Du nix falsch gemacht, bin ja auch als Leserin wieder dabei.
Ich wollte Dir auch nicht die Laune vermiesen, kriege die alte Geschichte aber auch noch nicht ganz aus dem Kopf!
(Vielleicht liegt das auch mit daran, daß ich meine Partnerin im Real Life an "Freund Hein" verloren habe - bin deshalb wahrscheinlich etwas empfindlicher
LG Elly

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Fr 18. Jan 2019, 08:19
von NAREA
Hallo Elly, ich habe deine Zeilen sicher falsch interpretiert. Bitte entschuldige. Ich habe sicher überreagiert. Wollte mit meiner Dummheit der Vergangenheit mal abschließen.

Will gerade mit dem Hausputz beginnen. Habe schon meine Schürze umgebunden. Ich warte nur noch auf das Bäcker Auto. Auch wenn ich zur Zeit alleine bin, hält es den Staub nicht davon ab sich überall niederzulassen.
Gruß Narea

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mo 21. Jan 2019, 13:23
von NAREA
Ronny und Jürgen, der immer noch seinen Kittel an hatte, fingen an sich besser kennen zu lernen.
"Weißt Du Ronny, warum die Mädels uns so behandeln?"
"Ich glaube es hat so was mit Machtdemonstration zu tun. Ihnen ist langweilig, die Wohnung ist für uns Studenten der große Wurf und bewirkt so eine gewisse Abhängigkeit, weil wir uns ja hier auch wohl fühlen. Das wissen die Mädels. Also nutzen sie uns aus. Sie wissen genau, dass es kaum Studenten Wohnungen gibt. So können sie uns sanft ohne Folter erpressen."
"Schade, ich mag die beiden." "Jürgen, da müssen wir jetzt durch."
Es klopft. Tanja und Inis fragten, ob sie eintreten dürfen. Natürlich, kam es von Jürgen.
"Wollt ihr ein Bier oder lieber Wein?"
"Ein Gläschen Wein wäre gut." Jürgen holte die Flasche aus der Küche.
Tanja:"Jürgen, so habe wir dich ja noch nie gesehen. Steht dir aber gut der Kittel. Das erinnert mich so an zu Hause. Meine Mutter hatte auch immer einen an. Meine Eltern leben auf dem Land in der Nähe einer kleinen Stadt. Ich bin Einzelkind und habe auch viel im Haus geholfen. Kann mich gut erinnern, dass sie mich immer aufforderte eine Kittelschürze zu tragen." Inis:"Da hatte ich mehr Glück, ich hatte noch einen großen Bruder. Meine Mutter war alleine mit uns. Kurz nach meiner Geburt ist mein Vater abgehauen. Die Ehe hat nicht mehr funktioniert hat sie mir später erzählt. Wir waren ihr ein und alles, das reichte ihr. Weil sie arbeiten musste, hat mein Bruder auf mich aufpassen müssen. Das hält er mir heute noch vor. Besonders, wenn er mich Füttern musste. Ich habe viel gespuckt. Er beschwerte sich bei unserer Mutter. Was sollte sie denn machen? Sie sagte nur, dass es bald vorbei geht. Richtig beruhigt war er nicht. Damals legte mein Bruder viel Wert auf sein Aussehen, besonders auf seine Haare. Ab und zu habe ich es geschafft, dass mein Bäuerchen und paar Essens -Reste in seine langen Haare sprühten. Dann schimpfte er mit mir. Hat er mir erzählt. Auch dass ihm unsere Mutter den Vorschlag machte, er könne doch eine Kittelschürze von ihr überziehen und ein Kopftuch umbinden, dann müsste das Problem doch behoben sein. Leider war ich zu klein, um das noch so richtig in meiner Erinnerung speichern zu können. Später hat er sich zu einem Karneval mal so verkleidet, wie er mich füttern musste. Ich habe nicht gelacht. Ich habe ihn umarmt und gesagt--toll von dir Brüderchen--, denn es war keine leichte Zeit für ihn und unsere Mutter." Inis schaute in die Runde. "Ist das nicht toll, wie wir hier sitzen und erzählen und uns immer besser kennen lernen? Das müssen wir wiederholen. Was mein ihr?"
Jürgen: "Klar, würde ich toll finden."
Tanja stimmte auch zu.
Ronny überlegte erst, dann sagte er auch ja zu diesem Vorschlag. Soll er wirklich seine Vergangenheit preisgeben? Könnte das nicht falsch sein? Oder interessant es die Anderen?