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Re: Mein Weg
Verfasst: Sa 23. Okt 2021, 15:37
von Magdalena
Hallo,
nach langer Zeit folgt heute die Fortsetzung meines Reiseberichtes mit meiner Freundin Gina zu Claudia.
Es ist Mittwoch. Und am Mittwoch ist es in der Therme am Kochelsee gestattet in Textil zu baden. Die Gelegenheit meinen neuen Bikini zu tragen. Vor etwa zwei Jahren waren Claudia und ich schon einmal gemeinsam in dieser Therme. Damals trug ich einen Badeanzug. Bange Frage, wird der Bikini alles halten? Nicht, dass ich negativ auffalle. Der Bikini hat seine Sache gut gemacht. Doch erst sind wir noch bei Claudia im Haus. Gemeinsam bereiten wir das Frühstück vor. Ein Teil unserer Einkäufe vom Vortag sind im Kühlschrank. Wir müssen uns entscheiden, was wir essen möchten. Noch war genügend Zeit, bis die Therme öffnet. Nach dem wir nach dem Frühstück das schmutzige Geschirr im Geschirrspüler und die restlichen Speisen aufgeräumt hatten, packten wir unsere Badesachen ein. Neben den schon erwähnten Bikini gehörten auch ein Badehandtuch, Badeschuhe und Bademantel in meine Tasche. Und dann nicht vergessen, die Maske und der Impfnachweis. Letzteres war bald wichtiger als Geld um in die Therme zu gelangen.
An diesem Tag war ich die Fahrerin. Claudia als Beifahrerin lotste mich gut an den Baustellen vorbei. Auf dem Parkplatz vor der Therme standen schon einiges an Fahrzeugen. damit rechneten wir nicht. Denn es waren keine Ferien. Auch an der Therme waren viele Besucher und Besucherinnen. So mussten wir draußen vor der Tür auf Einlass warten. In dieser Zeit kontrollierte schon eine Mitarbeiterin der Therme unsern Impfstatus. Dann es war geschafft, wir konnten zu den Umkleidekabinen. Die Stunde der Wahrheit war gekommen. Ich zum ersten Mal im Bikini. Wie praktisch so ein Bikini gegenüber einem Badeanzug ist, zeigte sich beim Gang zur Toilette. Auch ohne Drei Wetter Taft, alles sitzt. Einen halben Tag so in der Therme relaxen, ja es tut gut. Claudia borgte mir noch einen Haargummi, damit die Haare meiner Perücke nicht nass wurden. Als Dank hatte ich beim Gehen den Haargummi liegen lassen, ich Vergessliche. In der Therme ist fotografieren nicht erlaubt. So wird es heute keine Bilder geben. In der Therme ist es möglich im Restaurant zu Speisen. Auch wir nutzten dieses Angebot. Dafür war unter anderem auch der Bademantel gedacht. Alles geht einmal zu Ende. so auch unser Besuch der Therme. Der Parkplatz schien jetzt noch voller zu sein, als wir ankamen. Wieder bei Claudia zu Hause, wollten wir unser nasse Badebekleidung im Trockenraum über die Leine hängen. Noch mal ab unter die Dusche und die Haut ein wenig pflegen. Da näherte sich auch schon wieder der Abend.
Viele liebe Grüße von Magdalena
Re: Mein Weg
Verfasst: So 31. Okt 2021, 15:26
von Magdalena
Hallo,
endlich fand ich wieder Zeit hier von meinem Urlaub mit Gina bei meiner Freundin Claudia zu berichten.
Unser vorletzter gemeinsamer Tag hat begonnen. Wir besichtigen das Buchheimmuseum am Starnberger See. Lothar-Günther Buchheim ist durch sein Buch zu dem Film "Das Boot" bekannt. Ein Teil der Ausstellung widmet sich dem Leben und Werk von Lothar-Günther Buchheim. Das Museum nennt sich auch Buchheimmuseum der Phantasie. Und so empfängt uns im Park gleich ein bunter Hubschrauber. Ich glaube es handelt sich dabei um einen Hubschrauber aus sowjetischer Produktion. als nächstes erwartet uns ein BMW, der von einer Kracke umschlungen wird. Nach dem wir den Nachweis unserer Impfung erbrachten und auch unser Kontaktdaten mittels APP hinterlegten, kauften wir unsere Eintrittskarten. Im ersten Teil der Ausstellung ging es um die Bedeutung der Farben . Welche Wirkung Farben auf den Betrachtenden haben. Ich fand es sehr aufschlussreich. Da Frauen durchaus mutiger sind, farbenfroher in ihrer Kleidung sind.
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Lothar-Günther Buchheim war auch ein Sammler kurioser Dinge. Davon konnten wir uns in der Ausstellung ein Bild machen. Und natürlich widmete sich auch ein Teil der Ausstellung dem Film, "Das Boot". Vieles aus dem Buch hat mit dem Leben von Lothar-Günther Buchheim eine Verbindung. Ist er doch als Berichterstatter im 2. Weltkrieg mit auf einem der U-Boote gefahren. So viel Geschichte und Geschichten rufen nach einer Pause. Zum Buchheimmuseum gehört aber auch ein Café und Restaurant. Hier gönnten wir uns einen Kaffee und eine Stück Torte. In dem schön angelegten Park war die Gelegenheit noch einige Erinnerungsbilder zu schießen. Gerade als ich mit Claudia an einer Plastik stand, kam eine Dame auf uns zu. Sie bot uns an, von uns ein Foto zu machen. Dies fand ich richtig nett. Auf der Rückfahrt erledigten wir noch einen kleinen Einkauf. Wir benötigten noch etwas zum Frühstück für die nächsten Tage.
Den Abend machten wir uns wieder bei Claudia gemütlich. Zu erzählen gab es noch reichlich. Auch plante wir schon unsern letzten Ausflug. Es sollte in die Berge gehen.
Viele liebe Grüße von Magdalena
Re: Mein Weg
Verfasst: So 31. Okt 2021, 15:33
von Magdalena
Hallo liebe Freundinnen,
zu meinem letzten Beitrag möchte ich euch noch zwei Bilder nachreichen.
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Viele liebe Grüße von Magdalena
Schwarzwaldmädel Magdalena
Verfasst: Mo 1. Nov 2021, 10:32
von edeka
Hallo Magdalena,
habe gerade mal wieder dein Thema entdeckt und erstmal ein paar Beiträge von früher gelesen , das hatte ich damals verpasst - deine Schwarzwaldreise.
Immer wieder interessant, deine Reiseerlebnisse zu erfahren. Der Schwarzwald ist ja mein Revier. Gewundert hat mich, daß ihr in einer Woche von euerm Stützpunkt aus so weite Tagesausflüge gemacht habt, bis an den Rand des Schwarzwalds und darüber hinaus. Man könnte ja fast meinen, der Schwarzwald hätte sonst wenig zu bieten. Er hat sehr viel zu bieten, vor allem wenn man viel läuft. Aber ich glaube nicht, daß du es so gemeint hast, und vielleicht kommst du ja auch mal wieder zurück.
Magdalena hat geschrieben: Sa 21. Aug 2021, 14:50
Nach dem Gina und ich den Rundgang durch die Burg abgeschlossen hatten, wollten wir natürlich königlich essen. Doch das Restaurant war nicht geöffnet. Nur sie Außengastronomie war für das gemeine Fußvolk nutzbar. Unter einem der Sonnenschirme, welche auch gut gegen Regen schützen, nahmen wir an einem der freien Tische Platz. Currywurst sollte es werden. Waren wir doch mitten im Schwabenland doch auch in Preußen. Ja das Curry war gut, nur die Wurst. Schwamm drüber, würde ich sagen. Mir der Currywurst, welche ich schon oft auch in Berlin bekommen habe, hatte es wenig gemeinsam.
Da musste ich lachen

. Ja , Wurst können die Sachsen , Thüringer, Franken, vielleicht sogar die Berliner besser !
In Schwaben - oder auch in Baden-Württemberg - musst du andere Sachen essen.
liebe Grüsse,

ascona
Re: Mein Weg
Verfasst: Di 2. Nov 2021, 06:47
von Magdalena
Liebe Ascona,
über Deinen Beitrag habe ich mich gefreut. Der Schwarzwald war bisher noch ein weißer Fleck auf meiner persönlichen Landkarte. Es hat sich jedoch verändert. Was ich bisher vom Schwarzwald wusste, stammt aus Geschichten, Erzählungen und Märchen. Das kalte Herz, den Film habe ich zu Hause auf DVD. Dann erzählten Bekannte, was sie bei ihren Reisen durch den Schwarzwald besichtigten. Frau kennt es auch aus anderen Ländern, da sollte sie die größten Sehenswürdigkeiten besichtigt haben. Doch die eigentlichen Schönheiten und Menschen, mit denen kam Frau weniger in Berührung. Unser Wirt war pratisch unser erster Ansprechpartner. Er machte uns auch auf das Verhältnis zwischen Badenern und Württembergen aufmerksam. Es spiegelte sich auch in der Weinkarte des Hotels wieder.
Ich kratzte praktisch nur auf der Oberfläche. Und bei meiner nächsten Reise in den Schwarzwald, mal sehen wann es sein wird, werde ich mich sicher auf einen kleinen Teil des Schwarzwaldes begrenzen. Diesen Teil aber intensiver erkunden. Vielleicht klappt es ja, dass eine Ortskundige ihre Heimat näher bringen kann. Oft fährt oder geht Frau an den eindrucksvollsten Orten aus Unkenntnis vorbei. Und liebe Ascona, ich konnte auch einige Spezialitäten der Küche des Schwarzwaldes probieren.
Liebe Ascona vielleicht sehen wir uns ja, wenn meine Wege wieder in den Schwarzwald führen.
Viele liebe Grüße von Magdalena
Re: Mein Weg
Verfasst: Fr 5. Nov 2021, 17:50
von Magdalena
Hallo,
wieder möchte ich von meiner Reise nach Oberbayern und den Ausflügen mit Claudia und Gina berichten.
Bevor es am nächsten Tag heißt Abschied zu nehmen, geht es an diesem Tag in die Berge. Ein Ausflug ins Karwendelgebirge steht bevor. Damit war die Kleidungsfrage für diesen Tag entschieden. Ich wählte eine Leggins in Jeansoptik. Dazu einen Pullover und ein Schaltuch ergänzten mein Outfit. Die wetterfeste Jacke, und ich war für den Ausflug in die Alpen gerüstet. Da wir aber keine anstrengende Gebirgstour planten, reichten meine leichten Wanderschuhe aus. Alles was eine Frau für so einen Ausflug unterwegs benötigt, fand in meinem kleinen Rucksack seinen Platz.
Nach dem gemeinsamen Frühstück fuhren wir dieses Mal mit meinem Auto nach Mittenwald. Es ging zunächst am Kochelsee vorbei. Und über die Kesselbergstraße gelangten wir zum Walchensee. Den Walchensee ließen wir hinter uns. So gelangten wir nach Mittenwald zur Talstation der Karwendelbahn. Der Parkplatz an diesem Tag schon gut gefüllt. Doch ich fand noch eine Lücke für mein Auto. Vor der Kasse an der Talstation hatte sich dementsprechend eine Schlange gebildet. Aber lange brauchten wir dennoch nicht warten. Wir lösten eine Berg- und Talfahrt. In der Kabine war an Abstand halten nicht zu denken.
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Dann oben sind wir auf 2244 Meter angekommen. Gina und beschließen den Rundweg zu gehen. Claudia möchte noch auf die westliche Karwendelspitze. Hier oben bin ich von der Bergwelt fasziniert. Und meine Kamer ist dabei die Motive einzufangen. Das wir nicht die einzigen sind, die sich an der Bergwelt erfreuen, merkten wir ja schon unten im Tal. So blieb es nicht aus, dass Frau sich einen Sitzplatz in der Sonne mit andern teilen muss. Und ab und zu kommt es zu kurzen Gesprächen. Ich habe mal gehört, über zweitausend Meter sind alle per du. So war es auch. Das gemeinsame Erlebnis in den Bergen verbindet.
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Die Bergluft macht hungrig. Direkt an der Bergstation ist ein Restaurant. Es ist ein herrlicher Tag mit Kaiserwetter. Und was passt besser dazu, ein Kaiserschmarrn. Auf der Terrasse in der Sonne schmeckt es gleich noch mal so gut.
Zum Abschluss besichtigen wir noch eine kleine Ausstellung. Hier gibt es reichlich Informationen welche Tiere und Pflanzen die aufmerksame Bergfreundin mit Glück entdecken kann.
Jeder schöne Tag geht einmal zu Ende. Und wir fahren mit der Bergbahn ins Tal zurück. Auf der Fahrt zu Claudias Haus wähle ich eine andere Strecke. Es geht über Garmisch- Patenkirchen. In Patenkirchen ist weithin sichtbar die Sprungschanze. Vor einigen Jahren besichtigte ich das gesamte Areal. Sehr langsam ging die Fahrt. Wir standen im Stau. Doch irgendwann ist jeder Stau zu Ende und wir erreichten Claudias Haus.
Langsam wurde es Zeit wieder den Koffer einzupacken. Aus dem Trockenraum holten wir noch unser Badesachen, welche derweil getrocknet waren. Wieder die Frage, was ziehe ich auf der Fahrt an. Ich entschied mich für ein Kleid. Dies trug ich schon am Abend. Zum Abschluss unseres Besuches bei Claudia sollte es in eine Pizzeria gehen. Es war eine türkische Pizzeria. Zu meiner Überraschung gab es vom Wirt ein Willkommensgeschenk. ein kleines Handtuch. So etwas kann eine Frau immer mal wieder gebrauchen. Die Pizza war sehr gut, doch leider zu groß. Doch wie hatten ja noch einen kleine Heimweg zu Fuß zu erledigen. So wartete die letzte Nacht in Claudias freundlichem Haus auf Gina und mich.
Viele liebe Grüße von Magdalena
Re: Mein Weg
Verfasst: Mi 17. Nov 2021, 15:33
von Magdalena
Hallo,
nun der letzte Teil meines Reiseberichtes. Und der Urlaub bleit eine schöne Erinnerung.
Nächster Morgen, noch einmal duschen und in die am Vorabend zurechtgelegte Kleidung schlüpfen. Wieder wählte ich ein Kleid für diesen Tag. Noch vor dem letzten gemeinsamen Frühstück bei Claudia trug ich meinen Koffer zu Auto. Alles außer meine Handtasche lag dann im Kofferraum. Das letzte gemeinsame Frühstück. Gina und ich bedankten uns bei Claudia für die Gastfreundschaft. Dann hieß es Abschied nehmen. Gina und ich stiegen jeweils in ihr Auto. ein letzter Blick in den Rückspiegel, noch einmal winken, dann machte ich mich auf den Heimweg.
Nein , nicht ganz! Ich wollte noch eine Angelegenheit erledigen. Es geht auf die Zeit zurück, in der ich noch nicht öffentlich als Magdalena reiste. Da war ich unter anderem mit meinen Eltern gern in Tirol bei lieben Menschen. Bereits bei meinem letzten Besuch bei Claudia stattete ich ihnen einen Besuch ab. Wer meine anderen Reiseberichte gelesen hat, kann sich daran erinnern. Damals war kurz zuvor die Frau des Hauses verstorben. Ein Jahr später verstarb nun auch ihr Mann. An ihrem Grab wollte ich, zur Erinnerung an eine schöne Zeit, Blumen niederlegen.
So führte mich mein Weg erst einmal nach Tirol, genauer ins Außenfern. Ich musste das Wettersteinmassiv umfahren. Einen kurzen Blick konnte ich auf die Zugspitze erhaschen. Ich passierte die österreichische Grenze, noch war die Einreise nach Österreich problemlos möglich. In Lermos angekommen suchte ich mir ein Geschäft, wo ich ordentliche Blumen bekommen kann. Weiter ging es nun nach Heiterwang. Schon von weitem sah ich den Kirchturm. Gleich hinter dem Kirchturm ist der kleine Friedhof der Gemeinde. die Grabstelle kannte ich schon. Ich war alleine auf dem Friedhof. Nach dem ich meinen Blumenstrauß abgelegt hatte, verweilte ich noch in Stille vor dem Grab. Auf dem Weg zum Ausgang begegnete mir eine ältere Dame. ein kurzer Blick wanderte zwischen uns. die Dame besuchte ein benachbartes Grab. Und um noch einmal richtig Abschied zu nehmen, fuhr ich zu dem Haus, in dem meine Eltern und ich einige schöne Tage verbrachten. Nichts schien sich von außen verändert zu haben.
Nun fuhr ich noch nach Reutte. Es ist die nächste Stadt mit verschieden Einkaufsmöglichkeiten. Hier brachten wir uns einst Köstlichkeiten, welche es bei mir in Sachsen nicht gibt, mit. So suchte auch ich diese Läden auf. Zum Abschluss besuchte ich noch ein Eiscafé. Oft hatte ich hier schon gesessen. Doch die Zeit hatte auch hier Veränderungen gebracht. Es gab keine Bedienung mehr. Und Plätze gab es nur noch draußen an der Straße. Doch das Eis war noch immer so gut, wie ich es als Erinnerung in meinem Kopf hielt. Da in Österreich das Benzin günstiger zu haben ist als bei uns, tankte ich noch, bevor es endgültig zurück nach Dresden ging. Von Reutte aus fuhr ich zunächst am Plansee entlang. Hinter der Grenze folgt Linderhof, ein Schloss, welches vom Bayerkönig Ludwig II in Auftrag gegeben wurde. Es folgte das Kloster Ettal. Beide Orte kannte ich schon. bald erreichte ich die Autobahn. Noch einmal kam ich fast bei Claudia vorbei. Doch mein Weg führte mich nach Sachsen. Zum Glück gab es wenig Stau. Nur in der Hopfenregion Holledau musste ich ein kurzes Stück auf die Landstraße ausweichen. Rechtzeitig zum Abendessen traf ich zu Hause ein.
Viele liebe Grüße Magdalena
Re: Mein Weg
Verfasst: Mi 17. Nov 2021, 16:48
von Violetta Arden
Magdalena hat geschrieben: Fr 5. Nov 2021, 17:50
Hallo,
wieder möchte ich von meiner Reise nach Oberbayern und den Ausflügen mit Claudia und Gina berichten.
Viele liebe Grüße von Magdalena
Hallo Magdalena, sorry, den Bericht sehe ich erst jetzt, muss mir irgendwie entwischt sein. Tolles Erlebnis am Berg - und dann auch noch mit Begleitung. Super - Schöner Bericht und schön, dass ihr Spass hattet - ist ja wichtig in Zeiten wie diesen

. Du solltest mal Deinen Avatar aktualisieren - die letzten Fotos sind viel flotter....
Alles Liebe Gerda
Re: Mein Weg
Verfasst: Mi 17. Nov 2021, 16:56
von Violetta Arden
Magdalena hat geschrieben: Mi 17. Nov 2021, 15:33
Hallo,
nun der letzte Teil meines Reiseberichtes. Und der Urlaub bleit eine schöne Erinnerung.
So führte mich mein Weg erst einmal nach Tirol,
Viele liebe Grüße Magdalena
...da warst Du ja fast in meiner Nähe....
Alles Liebe Gerda
Re: Mein Weg
Verfasst: Mi 17. Nov 2021, 16:59
von Magdalena
Liebe Gerda,
ja das Avatar, ich muss es mal angehen. Ich hatte es absichtlich noch stehen gelassen. Es hängt auch mit meiner Anmeldung im PEF zusammen. Da war es in Tagen als es das PEF noch gab fast unmöglich ein neues Avatar hochzuladen. Da ich aber wollte, das mich andere Userinnen wiedererkennen, ließ ich es stehen. Jetzt werde ich mal sehen welches Bild ich auswähle.
Ach ja liebe Gerda, da am Berg hatten wir wirklich viel Schönes erlebt. Von der Schönheit der Berge brauche ich Dir ja nichts erzählen. Sie stehen ja fast vor Deiner Haustür. Bis kurz vor Innsbruck bin ich ja schon gekommen. Und meine Absätze haben Tiroler Boden berührt. Vor Jahren war ich schon mal in Innsbruck, Landeck, Imst und in dem einen und anderen Seitental unterwegs. Nur eben noch nicht als Magdalena.
Viele liebe Grüße von Magdalena
Re: Mein Weg
Verfasst: Mi 17. Nov 2021, 17:47
von ChristinaF
Liebe Magdalena,
wieder mal ganz lieben Dank, dass du uns an deinen Reiseerlebnissen teilnehmen lässt. Mir tuts jedesmal in der Seele gut, wenn ich deine posts dazu lese.
Liebe Grüße
Christina
Re: Mein Weg
Verfasst: Mi 17. Nov 2021, 18:10
von Magdalena
Liebe Christina
dass freut

mich zu lesen wenn meine Postings so eine Wirkung haben. Und dies alles ohne Rezept.
Viele liebe Grüße von Magdalena
Re: Mein Weg
Verfasst: So 19. Dez 2021, 15:06
von Magdalena
Hallo,
heute möchte über etwas berichten, was heute passiert ist.
Weihnachten steht vor der Tür. Wir haben den vierten Advent. Und wie soll mein heutiges Erlebnis einordnen? Es lag eine anstrengende Woche hinter mir. Und ich versorge und betreuen auch noch neben meiner Arbeit meine pflegbedürftigen Eltern. Unterstützt dabei werde ich von einem Pflegedienst. Zu den Pflegerinnen und Pflegern habe ich ein sehr gutes Verhältnis. Es hilft mir sehr, dass ich mich mit den Pflegekräften gut verstehe. Mal kann ich ihnen eine Arbeit abnehmen, dafür machen sie auch mal etwas ohne gleich abzulehnen oder einen höheren Beitrag zu verlangen. Es ist ein Geben und Nehmen. Dabei nehmen wir gegenseitig Anteil an privaten Dingen des jeweils Anderen. Und eben jetzt auch in der Vorweihnachtszeit besonders. Da ist eine Pflegerin, die aus dem benachbarten Tschechien stammt. Sie wohnt aber schon einige Jahre in Dresden. Weit bis zu Ihrer alten Heimat ist es nicht. Kulturell verbindet uns einiges. Sachsen und Böhmen, Da hat sich über Jahrhunderte vieles vermischt.
Heute Morgen waren meine Eltern gerade beim Frühstück, als die Pflegerin zu meinen Eltern kommt , um die pflegerischen Arbeiten an meinen Eltern vorzunehmen. Nebenbei unterhalten wir uns. So unter anderem über Märchen, welche die wir gesehen haben, und die jetzt wieder auf fast allen Sendern laufen. Dann sprach unser Pflegerin, dass sie auch die Sissi- Filme gerne sehe. Ich meinte darauf hin, schon einige Orte bereist zu haben, an denen Sissi wirklich gewesen ist. Ich muss zugeben, es war eher Zufall als Absicht gewesen. Bei Reisen lernt man vieles kennen . Dann kam von unserer tschechischen Pflegerin ein Satz, der an mich gerichtet war. "Du bist ein Mädchen." Wie gesagt die letzte Woche war anstrengend, und ich saß noch unrasiert am Tisch. Die hellen Barthaare sind durch meine Barthaarentfernung nicht vollständig entfernt worden. Auch trug ich nicht gerade weibliche Kleidung. Da wiederholte die Pflegerin noch einmal ihre Aussage, "Du bist ein Mädchen." In diesem Moment fehlten mir die Worte. Ich sah sie nur an und hatte ein Lächeln in meinem Blick. Ich glaube es bedarf in dieser Situation von mir keine Antwort. Meine Eltern saßen mit am Tisch. Ob sie alles so verstanden haben, mag ich nicht beurteilen. Einmal in diesem Jahr stand mich meiner Mutter schon einmal im Rock gegenüber. Schon damals konnte sie mich nicht erkennen. Als ich ihr antworte, ich sei diese Frau kam darauf weder eine Frage noch sonst etwas.
Viele liebe Grüße von Magdalena
Re: Mein Weg
Verfasst: Mo 20. Dez 2021, 01:45
von Exita
Hallo Magdalena
Ich bin noch recht Neu hier .Somit konnte ich Deinen Verlauf erst jetzt lesen .Ich hab mir alle Deine Beiträge die letzten Tage durchgelesen .Ich find es interessant da mich selbst viel mit Dresden verbindet .Meine Frau liebt es ,so sehr das wir 2x im Jahr einen Kurztrip dahin machen .wir wohnen immer in einen Hotel direkt neben der Frauenkirche so das wir kurze Wege in der Stadt haben .Du beschreibst Dein Leben sehr natürlich ,so das man Quasi neben Dir steht bei Deinen Dingen des Alltags .Ich wünsch Dir viel kraft bei der Bewältigung deines nicht leichten Alltags und freue mich darauf weiter von Dir zu lesen .
LG Exita

Re: Mein Weg
Verfasst: So 23. Jan 2022, 14:58
von Magdalena
Hallo,
lange gab es nichts zu berichten. Leider war es in letzter Zeit schwierig etwas zu unternehmen. Den Stammtisch im Dezember musste ich absagen, da ich arbeiten musste. Um so mehr habe ich mich gefreut, das ich zum gestrigen Stammtisch gehen konnte. Eigentlich ist immer freitags Stammtisch. Doch wegen der verkürzten Öffnungszeiten und Dank der Entgegenkommens des Wirtes, fand dieser erste Stammtisch im Jahr 2022 an einem Sonnabend statt. Gleich nach dem Mittagessen machte ich mich ausgehfein. Und es war noch genügend Zeit bis der Stammtisch begann. Von Weihnachten bekam ich von meinen Eltern Geld, sie sind nicht mehr in der Lage Geschenke zu besorgen. So führte mich mein Weg in die Altmarktgalerie. Mein erster Anlaufpunkt war Douglas. Am Eingang überprüfte ein Wachmann den Impfstatus. Wir haben 2G+. Auch en Femme gab es mit meinen Dokumenten keine Probleme. Dann gab es noch einen Stempel auf den Handrücken. da braucht die Frau nicht jedes Mal aufs Neue Ausweis und Impfnachweis aus der Handtasche kramen. Ich suchte etwas zur Pflege der Haut. Schnell war gefunden was ich suchte. Nur noch bezahlen, eine freundliches Lächeln der Verkäuferin, welche alles nett einpackte und kleine Pröbchen mitgab. Noch war genügend Zeit zum Shoppen.
Der Tuntenball wurde vom März auf Ende April verschoben. Es wird ein Tanz in den Mai. Ein Kleid für den Abend habe ich schon. Es ist aber kein langes Kleid. Jetzt machte ich mir Gedanken. Ich brauche einen leichten Mantel. So klapperte ich eine Modeläden ab. Und dann sah ich den Mantel, den ich haben musste. Gibt es den auch in meiner Größe? Gab es! Anprobiert, und er passte. Also auf zur nächsten Verkaufsdame und nach der Kasse gefragt. Von der Modekette besitze ich eine Kundenkarte. noch ein kleiner Plausch mit der Dame an der Kasse und ich war Besitzerin eines neuen Mantels und einer fast leeren Geldbörse.
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Dann wurde es Zeit für den Stammtisch. Und der Stammtisch wurde gut besucht. Wir mussten noch einen Tisch dazustellen. Es gab viele nette Gespräche. Und das leibliche Wohl kam nicht zu kurz. So war es kein Wunder, das der Stammtisch, gefühlt, viel zu schnell zu Ende war. Uns so freuten sich alle Mädels auf ein Wiedersehen zum nächsten Mal.
viele liebe Grüße Magdalena