Seite 13 von 78

Re: Valeries Welt

Verfasst: Mo 6. Nov 2017, 15:03
von Valerie Bellegarde
Kapitel 50: Der Kuss (und was daraus wird)

"Der Kuss" heißt eine der schönsten Gruppen-Skulpturen von Auguste Rodin, dem bekannten französischen Bildhauer, der in der Wende zum 20. Jahrhundert einige Skulpturen von Weltrang schuf, darunter dieser "Kuss", ein Mann beugt sich über eine Frau, legt einen Arm um ihren Hals und küsst sie, so einfach, aber auch so schön. Wer Rodin nicht kennt, der hat die Welt verpennt und dem ist wirklich zu empfehlen, sich eine halbe Stunde Zeit zu nehmen und dieses Genie einmal zu googeln bzw. sich diesen in Stein gehauenen Kuss mal gründlich anzuschauen. Rodins Figuren küssen sich im Sitzen. Der Kuss, in dem Valerie und Gunnar versunken waren, dort neben ihrem Couchtisch in ihrer kleinen und engen Dachwohnung, war allerdings zunächst nur ein Kuss im Stehen, was seiner Intensität und emotionalen Tiefe aber keinen Abbruch tat, denn es war ihr erster richtiger Kuss, und solche Küsse werden ja bekanntlich immer sehr tief empfunden und bleiben auch lange im Gedächtnis der Beteiligten.

Valerie hatte, kaum dass sich ihr Gast aus dem Sofa erhoben hatte und beide in günstiger Kuss-Entfernung voreinander standen, diesen Kuss quasi als einen finalen Abschieds-Schmatz an ihren Besucher geplant und dann auch ausgeführt, nämlich kurz, heftig, und voll auf Gunnars Mund. Der jedoch hatte anderes im Sinn (wie ja Tina bereits völlig richtig vermutete). Als Valerie nämlich anschließend, halb zum Zeichen des Abschieds, halb unentschlossen, die Arme von seinem Hals löste und seitlich herabfallen ließ, fasste er erneut zu, zog sie eng zu sich heran und küsste sie erneut, genauer gesagt, er setzte den Kuss fort, was ihr eigentlich gar nicht so unrecht war. Es gibt in der erotischen Literatur, besser gesagt, im deutschen Volksmund den im Grunde saublöden Spruch "halb zog er sie, halb sank sie hin", aber ich schwöre, genauso war es an diesem späten Nachmittag dort oben in Valeries kleiner Dachwohnung, genauso spielte es sich ab, und genauso schwerelos fühlte sich unsere kleine Valerie in diesem Moment, als Gunnar sie dort im Arm hielt.

Dieser Kuss im Stehen dauerte dann noch eine ganze Weile, er umfasste sie fest, und auch sie hielt ihn eng umschlungen mit ihren Armen, sie hatte die Augen zu und den Kopf im Nacken, denn er war doch deutlich größer, selbst wenn man in Betracht zieht, dass sie ihre Stiefel noch anhatte. Er hielt sie auf diese Art fest, drückte sie an sich, dass sie sich dem Gefühl hingeben konnte, sich fallen zu lassen, ihre Lippen tasteten sich dabei weiter ab, später ließ sie es zu dass seine Zunge die Innere Seite ihres Munds erforschte, später züngelte sie dann selbst ein wenig, zuerst vorsichtig, dann aber doch recht wild und intensiv in seinem Mund herum, was ihm wiederum sehr gut zu gefallen schien. Später bedeckte er ihr ganzes Gesicht mit vielen kleinen Küssen, auch die Augen, was ihr wieder ein gutes Gefühl verschaffte, und so wechselten sie sich ab in ihren Versuchen, sich mit den Lippen und der Zunge zu reizen und einander wohlzutun, das ging minutenlang so.

Später saßen sie dann wieder beide auf dem Sofa, das ein Zweiersofa war, also nicht allzu viel Platz bot, schauten sich in die Augen um darin zu lesen, aber sprachen nicht viel. Sie fuhr ihm dann mit der Hand ins Haar, das braun war und kurz geschoren, begann dann seinen Kopf zu streicheln, was er mochte. Ohne ihn zu fragen begann sie bald darauf an seinem Hemdknöpfen herum zu nesteln, was ihr völlig misslang, so aufgeregt war sie in dem Moment, aber ihm wurde schon klar, was sie bezweckte, sie wollte mehr von ihm als nur Küsse. Also zog er mit einer einzigen Bewegung sein Hemd über den Kopf und saß dann im T shirt vor ihr. Sie sah seine nackten Arme und die Muskeln seiner Arme. Sie tat es ihm dann nach, überkreuzte ihre Arme unter ihrer Brust und hob mit einer sehr weiblichen Bewegung ihren Pulli über den Busen und gleich weiter über den Kopf, achtete dabei darauf, die Perücke nicht mit abzustreifen, aber sie war darin geübt, nichts passierte. Jetzt war sie nur noch in Jeans und BH, und natürlich, die Stiefeletten hatte sie auch noch an. Sie begann, diese abzustreifen und bemerkte dann, wiel er ihren Oberkörper anstarrte und sich seine Pupillen geweitet hatten, er war richtig geil geworden.

"Komm lass und ins Schlafzimmer gehen... magst du? ...dort ist mehr Platz..."

ergiff sie dann die Initiative, weil sie dachte, jetzt irgendetwas sagen oder tun zu müssen und lächelte danach ein wenig, um überhaupt etwas zu tun. Lächeln hilft immer, gerade in dieses spannenden Situationen, wenn man eigentlich nicht weiß, was man tun soll, was jetzt richtig ist und was falsch. Er grinste zurück, so wie sie es an ihm mochte, seit sie sich kannten, dieses Lächeln hatte sie immer umgehauen, es war sein Markenzeichen, sie war hin und weg von ihm und sie wollte ihn jetzt haben. Sie wollte dass er sie heute Abend vögeln sollte, das wurde ihr in diesem Moment klar.

Beide standen eilig auf und stolperten, hüpften eilig in ihr winzig kleines Schlafzimmer, Valerie voran, Gunnar hinterher, und beide versuchten noch im Gehen aus den Stiefeln und ihren Jeans zu kommen. Die Klamotten flogen in eine Ecke und Valerie dachte noch, Gottseidank habe ich heute früh mein Bett gemacht, dann waren beide drin in ihrem Bett, das ein kleines französisches Doppelbett war, aber immerhin nicht ganz so schmal wie ein Einzelbett, sie schob die Decke zur Seite, dann war sie auf dem Rücken, spürte Gunnars Körper über sich und überall seine Wärme auf ihrer Haut. Sie hörte noch, wie draußen die Turmuhr der Cannstatter Stadtkirche ihr bekanntes Sieben-Uhr-Läuten anschlug, das so bekannt ist, dass es sogar im Stadtführer eine besondere Erwähnung findet.


Cirka übermorgen, am Mittwoch oder am Donnerstag, so mein Vorschlag, wird es dann weitergehen.

Für heute wünscht einen schönen Abend

Eure Valerie :()b

Re: Valeries Welt

Verfasst: Mo 6. Nov 2017, 18:03
von JanaH
So, jetzt hast Du es mir aber so richtig gegeben, :heul:

Aber ich hoffe, das geht nochn bisschen romantischer weiter, bidde, bidde

Re: Valeries Welt

Verfasst: Mo 6. Nov 2017, 19:30
von Brigitta
Ach Valerie,
(ap)
der Kuss, ja DER Kuss, den hast Du jetzt so wunderbar beschrieben ... seufz ...
denn es war ihr erster richtiger Kuss

... und wir dürfen ihn miterleben!!!
(ki)
Die ersten beiden Absätze kann ich immer wieder lesen ... schluchz ...
(ki)
... und dann kommt, was unweigerlich kommen muss -
denn wir kennen inzwischen Valeries geheime Wünsche ...
(he)
... doch warum müssen wir bis Mittwoch warten?
Wie sollen wir diese lange Zeit durchstehen?
Ach Valerie, ...
(na)
Liebe Grüße
Brigitta ))):s

Re: Valeries Welt

Verfasst: Di 7. Nov 2017, 00:22
von Valerie Bellegarde
Ach ihr drei, ihr seid sooooooo lieb. Es freut mich, daß ich euch für Rodin begeistern konnte, ich hab' übrigens was von ihm in meinem Garten stehen in Frankreich.

LG, Valerie

Re: Valeries Welt

Verfasst: Di 7. Nov 2017, 20:01
von Brigitta
Hallo Valerie,
)))(:
zeigst Du uns, was Du (von Rodin) in Deinem Garten hast?
Ich hab was von ihm im Wohnzimmer ... glaub' ich ...
(smili)
Liebe Grüße
Brigitta ))):s

Re: Valeries Welt

Verfasst: Mi 8. Nov 2017, 10:07
von Valerie Bellegarde
Brigitta hat geschrieben: Di 7. Nov 2017, 20:01 Hallo Valerie,
)))(:
zeigst Du uns, was Du (von Rodin) in Deinem Garten hast?
(smili)
Liebe Grüße
Brigitta ))):s
Hallo Brigitta,
Das ist "le penseur" (der Denker), der da bei uns im Garten steht. Leider aber nur eine Kopie, aber gut gemacht, von einem Bildhauer aus Strümpfelbach, den ich kenne, als "hommage an Rodin" von 2005. Ich habe leider kein gutes Foto hier. Du musst dir das so vorstellen: Cirka einen Meter hoch, alles fast wie im Original, die hockende Gestalt, den Kopf gebeugt und in die rechte Hand gestützt. Aber weil er eine witzige Kopie machen wollte, hat der Bildhauer seinem Denker von 2005 ein Mobiltelefon in die rechte Hand gegeben, und jetzt sieht es so aus, als ob dieser Mensch nicht denkt, sondern telefoniert.
LG, Valerie )))(:

Re: Valeries Welt

Verfasst: Mi 8. Nov 2017, 10:27
von Brigitta
Hallo Valerie,
)))(:
"le penseur" haben wir auch als Miniatur-Kopie im Wohnzimmer, weiß aber nicht mehr woher.
Das Original habe ich schon vor einigen Jahren im Musée Rodin in Paris betrachten können.
Es gibt ja eine ganze Reihe Kopien dieser Skulptur ...
:()b
Bin schon gespannt, welches Kunstwerk Du als nächstes in "Valeries Welt" einbindest.
Das macht die Geschichte noch interessanter als eine reine Erzählung!
(ap)
Liebe Grüße
Brigitta ))):s

Re: Valeries Welt

Verfasst: Mi 8. Nov 2017, 10:45
von Valerie Bellegarde
Brigitta hat geschrieben: Mi 8. Nov 2017, 10:27 Hallo Valerie,
)))(:
Bin schon gespannt, welches Kunstwerk Du als nächstes in "Valeries Welt" einbindest.
Das macht die Geschichte noch interessanter als eine reine Erzählung!
(ap)
Liebe Grüße
Brigitta ))):s
Im Prinzip eine gute Idee, Biggi. Nur können wir das nicht zur Regel für die Geschichte machen, denn im nächsten Kapitel gehen beide zur Sache, und... na ja, zu Niki de Saint Phalle habe ich kein so ausgeprägtes Verhältnis, also ich glaube, dort in Kap. 51, 52, und so weiter bleibt die Kultur mal außen vor und das Animalische gewinnt die Oberhand. Mal sehen, was sich so ergibt. :mrgreen:

P.S. Bin erst 16.00 Uhr zurück.

LG, Valerie

Re: Valeries Welt

Verfasst: Mi 8. Nov 2017, 14:44
von Brigitta
Ja, Valerie,
)))(:
... so hatte ich das doch gar nicht gemeint ...
8)
... "als nächstes" muss ja nicht gleich im nächsten Kapitel sein ...
(na)
... jetzt wollen wir doch erst einmal lesen, wie es mit Valerie und Gunnar weitergeht ...
:roll: ... (flo) ... (gitli) ...
Liebe Grüße
Brigitta ))):s

Re: Valeries Welt

Verfasst: Mi 8. Nov 2017, 15:07
von Valerie Bellegarde
Kapitel 51: Rubbel die Katz

Valeries Schlafzimmer war zwar nicht besonders groß, aber klein kann man es auch nicht nennen, denn immerhin nahm es zwei Schränke, ein Bett und eine Wäschekommode auf. Wegen der Dachschrägen und der beiden Kleiderschränke, die den Raum fast ausfüllten (einer für ihre alten Männersachen, der andere für ihre aktuellen Frauensachen) vermittelte das Zimmer den Eindruck, vollgestellt zu sein. Dabei war ihr französisches Doppelbett (ein Meter vierzig, was für ein Luxus!) noch halb unter die Dachschräge und das Kippfenster gerückt worden. Mit dem besonderen Effekt, dass sie im wenn sie auf dem Rücken lag, direkt aus dem Fenster auf einen Straßenbaum schaute, und nach dem Aufwachen manchmal direkt in die Sonne blinzeln musste, wenn diese zur Sommerzeit hoch stand und dann frühmorgens schon über das Dach des Nachbarhauses schaute. Vor dem Bett hatte sie einen flauschigen kleinen Wollteppich liegen, denn nichts hasste sie so sehr wie das Gefühl eines kalten Fußbodens an den Sohlen kurz nach dem Aufstehen.

Noch während Gunnar und Valerie hastig reingestolpert waren in ihr Schlafzimmer, hatten sie, halb bei sich selbst, halb beim Anderen, sich die Hosen und dann die Unterwäsche vom Leib gerissen, gedankenlos, planlos, und nur getrieben von einer fast animalischen Lust und Gier, den Körper des anderen zu knuddeln, festzuhalten, ihn zu streicheln, zu spüren, die Haut und die Wärme des anderen zu fühlen und zu entdecken, was es an einem fremden Körper zu entdecken gibt, und das ist ja eine ganze Menge, wenn man frisch verliebt ist und den anderen zum ersten mal nackt sieht. Jetzt, ein paar Minuten später, lagen beide völlig nackt in Valeries Bett, aber für einen Moment waren sie nicht mehr aneinander gekuschelt, sondern lagen jeder ein wenig für sich, beide atmeten tief und Valerie starrte blicklos aus diesem Kippfenster direkt über ihrem Kopf, sah aber das gelbe Herbstlaub des großen Ahorns vor dem Fenster nicht, sondern war ganz bei sich, schien nur in sich reinzuschauen in diesem Moment, gewissermaßen.

Was war los mit Gunnar? Warum hatte er sie jetzt losgelassen? Warum schwieg er? War er jetzt vielleicht enttäuscht von ihr? Oder war er jetzt etwa schockiert? Weil er zu einer "Transe" ins Bett gestiegen war? Hätte sie ihn besser vorbereiten sollen? Vielleicht vorher sprechen über diese Sache? Hätte sie vielleicht doch vorher diese voluminösen Silikonkissen aus dem BH rausnehmen sollen? Oder heute vielleicht doch lieber ihren ganz kleinen schwarzen BH, den mit den eingenähten Silikonkissen anziehen sollen? Der ihre natürlichen Brüste doch so gut zur Geltung brachte? Solche Fragen schwirrten durch ihren Kopf.

Die kleine Valerie war also wieder einmal verwirrt, weil sie unsicher war. Wir alle kennen ja das Gefühl, wenn man unsicher ist im Bett oder neu zusammen mit einem Partner und nicht so richtig weiß oder einschätzen kann, wie der Partner reagiert auf das, was wir tun wollen mit seinem Körper, oder was wir wollen, dass er mit unserem Körper tut.

Aber das Gefühl der Unsicherheit legte sich bald wieder, und ihre Selbstzweifel verschwanden, als Gunnar sich wieder näher zu ihr hinkuschelte und fortfuhr, ihren Köper zu streicheln, zuerst ihre Hüften und den Po, dann aber ihre Brüste. Sie begann, wohlig zu schnurren, man kann es nicht anders nennen, es war wie das Schnurren einer kleinen Katze.

"Rubbeln tut gut" sagte sie leise und drehte sich näher zu ihm hin, wandte ihm ihre beiden kleinen Brüste zu.

"Rubbel die Katz" setzte sie dann noch hinzu und schloss die Augen, Als er nicht sofort tat wie geheißen, öffnete sie die Augen, schaute ihn direkt an, führte seine Hände an ihren Busen: "Rubbel mich dort"...

Sie machte es an ihren Brustwarzen vor, wie er sie streicheln sollte, wie sie an diesen ihren erogenen Zonen gerubbelt werden wollte, und als er es dann nachmachte und dort ihren kleinen Busen zart und schließlich heftiger weiterrubbelte, reagierten diese sofort und - hoppla - sofort war dort eine hübsche Erektion ihrer Brustwarzen zu erkennen, ihre Titten versteiften sich und gleichzeitig durchströmte ein wohliges Gefühl ihre Brüste.

"Ohhh... wie gut du mir tust" sagte sie leise und war ganz ehrlich, meinte es genauso wie sie es sagte, denn in der Liebe und beim Sex soll man ja nicht lügen. Und dann sagte sie noch, er dürfe nicht aufhören mit seinem Streicheln und schloß die Augen, überließ sich dem Gefühl der Lust, atmete tief und schwer, und ließ sich völlig fallen...

Später wandten lagen sie wieder beide Gesicht an Gesicht und Bauch an Bauch und sie begann, mit beiden Händen Gunnars harten Penis zu untersuchen, der anders als bei Michael nicht beschnitten war, sie registrierte das sofort, auch sein kuscheliges braunes Haar, das ihm dort wuchs, und das sich so schön kraulen ließ. Während sie ihn dort massierte, blickte sie ihm genau in die Augen und bemerkte, wie es ihm gefiel, deshalb stoppte sie auch nicht gleich, sondern machte noch einige Zeit weiter, bis sie merkte, wie er dort unten unruhiger wurde, erst dann hörte sie abrupt auf, indem sie ihm einen heftigen Klaps auf den Po gab, der ihn in die Realität zurückholte. Eine kleine Pause würde beiden jetzt guttun.

Pausen tun immer gut, das wusste sie, denn schließlich war sie ja eine erfahrene Frau und wollte noch etwas haben von ihm an diesem Abend, in dieser Nacht.


Kleine Pause gefällig?

Bis dann...
Eure Valerie :()b

Re: Valeries Welt

Verfasst: Fr 10. Nov 2017, 09:54
von Dwt-Lilo-SL
Hallo Valeries,
ich geniesse deine Geschichte Kapitel für Kapitel !!! Sehr gut !!!
kleine Fehler sagst oben Kapitel 50 an -- machst Randbemerkung es wird "" animalisch " in Kap 51/52
und machst mit 52 weiter ??? fehlt das Kapitel 51 oder hast du nur falsch gezählt. ??
Und Fehler im Detail -- schauen aufs Laptop 20.00 Tagesschau und stolpert ins Schlafzimmer ---- lag auf dem Rücken und hört das 7-Uhr Leuten (sicher Sommerzeit bei der Kirche nicht eingestellt ??)
in hoffnung neue toller Kapitel
wünsche ich euch allen ein leider graues Wochenende nach Außen
und ein liebes Wochenende nach Innen
die Lilo!!!

Re: Valeries Welt

Verfasst: Fr 10. Nov 2017, 13:53
von Valerie Bellegarde
Liebe Lilo,
Danke für deine Korrekturen, ich hatte offenbar ein wenig die Übersicht verloren. Also, das ist jetzt alles korrigiert wie folgt: Kap. 48 Der Panther / Kap. 49 Männerbesuch / Kap. 50 Der Kuss / Kap 51 Rubbel die Katz.

Auch das mit der Tagesschau und dem Sieben-Uhr-Läuten stimmt, mein Fehler. Ich freue mich dass es so aufmerksame Leser gibt wie dich. Solche Logikfehler findet normalerweise ein Lektor oder Korrektor, wenn er ein Buch lektoriert, und das sind Vollprofis, die dafür Geld kriegen, und nicht wenig. Ich weiß aber auch, was die Ursache solcher Fehler ist: Wenn man wie hier im Forum zwei oder drei Monate lang permanent Stück um Stück publiziert, vergisst man als Autor leicht mal spezielle Details aus früheren Kapiteln, so etwa kann es dann schon mal vorkommen, dass eine Romanheldin in Kap. 18 blaue Augen hat, und einen Monat später heißt es dann "... sie schaute ihn lange mit ihren braunen Augen an..." und so weiter.

Nun gut. Wie ich sehe, magst du aber auch deinen Paul Verlaine. Auch Valerie spricht französisch und ist ein Fan von Verlaine: les sanglots longs des violons de l'automne / blessent mon coeur d'une longeur monotone...

Bisous, Valerie

Re: Valeries Welt

Verfasst: Fr 10. Nov 2017, 14:07
von Christiane04
Liebe Valerie,


Ich find solche Fehler süß, Künstler dürfen das! Und wenn der Fehler die Atmosphäre und den Fluss der Geschichte nicht stört, merke ich es kaum😉. Du machst das toll und ich freue mich auf jedes neue Kapitel. Und lass deine Muse ja nicht stören, denn das was entsteht ist sehr schön. Und ich ziehe da den Hut, weiter so!

Lg Christiane

Re: Valeries Welt

Verfasst: So 12. Nov 2017, 15:12
von Valerie Bellegarde
Kapitel 52: Erwachsenen-Spielzeug

Spiele für Erwachsene sind solche, an die Jugendliche nicht ran sollten, Kinder sowieso nicht, weil zum richtigen Verständnis und Umgang damit gewisse Kenntnisse und Erfahrungen nötig sind, und die fehlen halt oft, wenn man noch jünger ist. Um solche Spiele geht es in diesem Kapitel. Nun, Valerie war zweifellos erwachsen, aber auch ihr fehlten völlig diese Erfahrungen mit Crystal Meth oder Extasy, wie es der Polizeijargon nennt, und konkret hatte sie zum Beispiel auch null Ahnung von der Bedeutung des Wortungetüms "Methylamphetamin-Chlorid", welches auf der kleinen weißen Pillenschachtel aufgedruckt war, die Gunnar aus seiner Tasche gezogen hatte. "Enthält 50 mg MDMA" stand da außerdem noch zu lesen auf der Packung, aber sie verstand weder das eine noch das andere.

Sie hockten beide mit angezogenen Beinen auf dem Bettrand, hatten ein wenig Pause gemacht mit ihren Sex-Spielen. Es war ihr einfach alles zu schnell gegangen mit seinen heftigen Umarmungen, seinem hastigen Gefummel und dem anschließenden wilden Gewälze und Geknutsche in ihrem Bett. Und ja, sicher, irgendwo war ihr auch an ein wenig mehr Zärtlichkeit gelegen, sie wollte es nicht so schnell zu Ende gehen lassen, sie wollte heute Abend auch noch etwas haben von ihrem Lover, und es sollte doch möglichst noch etwas mehr werden als nur ein Quickie. Also war sie nach der "ersten Runde" aufgestanden aus dem Bett, hatte das Radio angemacht und einen guten Musiksender gefunden, dann ein T Shirt übergestreift, und beide hatten ein wenig gequatscht über dieses und jenes, Tiefsinniges und Flachsinniges bunt gemischt, wie das Verliebte eben tun, und dort auf dem Bettrand saßen sie nun, er hatte eine Zigarette angezündet und jetzt zeigte er ihr diese Pillenschachtel.

"Das ist Extasy" sagte er und öffnete die Schachtel. Sie sah kleine bunte Tabletten bunt wie Bonbons, rote, grüne, gelbe, blaue, rosafarbene und weiße, und manche hatten kleine Zeichen oder Symbole eingeprägt wie Herzen, Schmetterlinge, Pfeile, solche Sachen.

Valerie kannte sich nicht so gut aus in diesen Partydrogen, aber glaubte ihm aufs Wort, als er sagte, die seinen ganz harmlos, aber das Feeling sei halt stärker und besser, wenn man ein, zwei davon einwerfen würde heute Abend, was er auch gleich tat. Und Valerie war so vertrauensselig, daß sie es ihm gleich nachmachte. Die Pillen schmeckten leicht süß, ganz angenehm, fast so, wie Bonbons schmecken.

Sie legte sich wieder auf den Rücken und begann zu kichern, wahrscheinlich zuerst eher aus Verlegenheit, war aber dann gleich ganz gelöst. Er drückte die Zigarette aus und blickte sich um, wusste nicht, wohin mit dem Stummel. Claro, sie war Nichtraucherin und da gibt es eben keine Aschenbecher im Schlafzimmer. Also trug er den Stummel raus in die Küche und ließ ihn im Mülleimer verschwinden. "Brav" dachte sie. "was für ein gut erzogener Mensch", hatte sich wider hingesetzt auf den Bettrand, und folgte ihm dann mit den Augen, betrachtete seinen schmalen Po beim Gehen, blieb aber sitzen. Als er zurückkam, immer noch nackt, konnte sie den Blick nicht von seinem Schwanz lassen, der lang und schön war und von braunlockigem Haar umrahmt. Er bemerkte ihren Blick und blieb vor dem Bett stehen, sein Schwanz baumelte jetzt etwa einen Meter vor ihrem Gesicht und sie glaubte zu bemerken, wie er sich etwas regte, wie er sozusagen reagierte auf sie, ja wirklich er wurde größer. Sie streckte den Arm nach ihm aus und Gunnar kam noch näher zu ihr, sie berührte daraufhin sein Gemächt und spielte mit beiden Händen daran herum, hielt dann seinen Hodensack leicht in der linken Hand, als wolle sie sein Gewicht schätzen, und dann schob sie mit Daumen und drei Fingern der rechten Hand seine Vorhaut einmal, zweimal, dreimal, viermal vor und zurück und bemerkte dabei, wie sich sein ganzes Glied weiter versteifte. Sie setzte ihre pumpenden Bewegungen mit der rechten Hand fort und schaute ihm dabei von unten her in die Augen, er hielt ihrem Blick stand und sie las nur eine Botschaft darin, nämlich dass es ihm außerordentlich gefiel, was sie mit ihm anstellte, und dass sie nicht aufhören sollte damit.

Also begann sie, ganz das brave Mädchen, an seiner Eichel zu lecken, die wie erwartet, ein wenig salzig schmeckte. Dann nahm sie seinen Penis schließlich ganz in dem Mund ("ganz" ist übertrieben, sagen wir also sie nahm ihn halb in den Mund) und saugte daran, die rechte Hand pumpte weiter, genauso wie sie es in diesen hübschen Youporn-Filmen gesehen hatte, die wir alle kennen. Genauso wollte sie ihrem Gunnar Gutes tun heute Abend, zuerst vorsichtig und langsam, dann schneller und heftiger. Schließlich konnte er es nicht mehr aushalten, entzog sich ihr, drückte ihre Schulter auf die Matratze runter und legte sich vorsichtig auf sie, sein harter Penis war jetzt zwischen ihren Beinen eingeklemmt, und sie nahm ihn auf zwischen ihren Schenkeln, was er wiederum mochte. So tollten sie eine ganze Zeitlang herum, spürten ihre Körper und befummelten sich ausgiebigst, pausierten danach aber wieder, hörten dem Glockenschlag der Stadtkirche zu, aber wirklich, Valerie hatte keine Ahnung, ob es zehn war oder neun oder elf, und bestimmt wäre auch Gunnar überfragt gewesen, hätte man sich bei ihm jetzt nach der Uhrzeit erkundigt.

Dann fiel ihr ein, sie könnte Gunnar vielleicht noch ihre Dildos zeigen. Die waren im Nachttisch. Nicht vorführen, nur zeigen. Also versuchte sie mühevoll, auf dem Rücken liegend, er auf ihr, mit einer Hand ihre Nachttischschublade zu öffnen, dann entzog sie sich ihm, richtete den Oberkörper auf öffnete die Schublade und zeigte ihm ihre Schätze, es waren insgesamt ein Dildo in Form eines hübschen naturechten Penis, allerdings völlig in schwarz, Gunnar machte große Augen, als er das große schwarze Ding erblickte. Dann besaß sie noch ein komplettes Set von drei Analplugs aus Kunststoff, der Größe nach sortiert von ganz klein bis ganz groß, auch die waren total schwarz, alle drei. Als er nicht gleich verstand, wozu diese jetzt gut waren, erklärte sie ihm, sie würde diese gelegentlich mal ein paar Stunden lang oder vielleicht auch mal für einen ganzen Abend im After tragen, besonders dann, wenn abzusehen oder geplant war, daß sie später an diesem Abend Sex mit einem Mann haben würde.

"Dieses Ding ist dazu da, um meinen Po etwas auszuweiten für dich, verstehst du? "

sagte sie dann noch zu ihm und lächelte. Er verstand gleich und die Idee schien ihm zuzusagen. Sie reichte ihm eine Tube mit Vaseline.

"Nimm am besten gleich den Großen, ich habe heute beim Spaziergang im Zoo schon etwas vorgedehnt"

sagte sie dann noch leise, drehte sich dann um, lag jetzt auf dem Bauch, und hatte sich ein Kissen unter den Bauch gelegt, so dass ihr Po etwas in die Luft ragte. Sie bemerkte die Kühle des Plugs, als Gunnar diesen einführte, aber überhaupt keinen Dehnungsschmerz.


So Mädels, das Schönste kommt dann in ein paar Tagen. sagen wir am nächsten Donnerstag?

Lieben Gruß,

Eure Valerie :()b

Re: Valeries Welt

Verfasst: So 12. Nov 2017, 15:53
von Michelle_Engelhardt
Vielen Dank für das neueste Kapitel, liebe Valerie. Drei Fragen hätte ich allerdings....

1. Was ist Youporn?.....nie gehört *räusper* :mrgreen:
2. Wo hat Gunnar seine Zigarette ausgedrückt?
3. Kommt später noch die Feuerwehr? (gerade ausgedrückte Zigaretten schmeißt man besser nicht sofort in den Müll)

Liebe Grüße
Michelle