Re: Valeries Welt
Verfasst: Mo 6. Nov 2017, 15:03
Kapitel 50: Der Kuss (und was daraus wird)
"Der Kuss" heißt eine der schönsten Gruppen-Skulpturen von Auguste Rodin, dem bekannten französischen Bildhauer, der in der Wende zum 20. Jahrhundert einige Skulpturen von Weltrang schuf, darunter dieser "Kuss", ein Mann beugt sich über eine Frau, legt einen Arm um ihren Hals und küsst sie, so einfach, aber auch so schön. Wer Rodin nicht kennt, der hat die Welt verpennt und dem ist wirklich zu empfehlen, sich eine halbe Stunde Zeit zu nehmen und dieses Genie einmal zu googeln bzw. sich diesen in Stein gehauenen Kuss mal gründlich anzuschauen. Rodins Figuren küssen sich im Sitzen. Der Kuss, in dem Valerie und Gunnar versunken waren, dort neben ihrem Couchtisch in ihrer kleinen und engen Dachwohnung, war allerdings zunächst nur ein Kuss im Stehen, was seiner Intensität und emotionalen Tiefe aber keinen Abbruch tat, denn es war ihr erster richtiger Kuss, und solche Küsse werden ja bekanntlich immer sehr tief empfunden und bleiben auch lange im Gedächtnis der Beteiligten.
Valerie hatte, kaum dass sich ihr Gast aus dem Sofa erhoben hatte und beide in günstiger Kuss-Entfernung voreinander standen, diesen Kuss quasi als einen finalen Abschieds-Schmatz an ihren Besucher geplant und dann auch ausgeführt, nämlich kurz, heftig, und voll auf Gunnars Mund. Der jedoch hatte anderes im Sinn (wie ja Tina bereits völlig richtig vermutete). Als Valerie nämlich anschließend, halb zum Zeichen des Abschieds, halb unentschlossen, die Arme von seinem Hals löste und seitlich herabfallen ließ, fasste er erneut zu, zog sie eng zu sich heran und küsste sie erneut, genauer gesagt, er setzte den Kuss fort, was ihr eigentlich gar nicht so unrecht war. Es gibt in der erotischen Literatur, besser gesagt, im deutschen Volksmund den im Grunde saublöden Spruch "halb zog er sie, halb sank sie hin", aber ich schwöre, genauso war es an diesem späten Nachmittag dort oben in Valeries kleiner Dachwohnung, genauso spielte es sich ab, und genauso schwerelos fühlte sich unsere kleine Valerie in diesem Moment, als Gunnar sie dort im Arm hielt.
Dieser Kuss im Stehen dauerte dann noch eine ganze Weile, er umfasste sie fest, und auch sie hielt ihn eng umschlungen mit ihren Armen, sie hatte die Augen zu und den Kopf im Nacken, denn er war doch deutlich größer, selbst wenn man in Betracht zieht, dass sie ihre Stiefel noch anhatte. Er hielt sie auf diese Art fest, drückte sie an sich, dass sie sich dem Gefühl hingeben konnte, sich fallen zu lassen, ihre Lippen tasteten sich dabei weiter ab, später ließ sie es zu dass seine Zunge die Innere Seite ihres Munds erforschte, später züngelte sie dann selbst ein wenig, zuerst vorsichtig, dann aber doch recht wild und intensiv in seinem Mund herum, was ihm wiederum sehr gut zu gefallen schien. Später bedeckte er ihr ganzes Gesicht mit vielen kleinen Küssen, auch die Augen, was ihr wieder ein gutes Gefühl verschaffte, und so wechselten sie sich ab in ihren Versuchen, sich mit den Lippen und der Zunge zu reizen und einander wohlzutun, das ging minutenlang so.
Später saßen sie dann wieder beide auf dem Sofa, das ein Zweiersofa war, also nicht allzu viel Platz bot, schauten sich in die Augen um darin zu lesen, aber sprachen nicht viel. Sie fuhr ihm dann mit der Hand ins Haar, das braun war und kurz geschoren, begann dann seinen Kopf zu streicheln, was er mochte. Ohne ihn zu fragen begann sie bald darauf an seinem Hemdknöpfen herum zu nesteln, was ihr völlig misslang, so aufgeregt war sie in dem Moment, aber ihm wurde schon klar, was sie bezweckte, sie wollte mehr von ihm als nur Küsse. Also zog er mit einer einzigen Bewegung sein Hemd über den Kopf und saß dann im T shirt vor ihr. Sie sah seine nackten Arme und die Muskeln seiner Arme. Sie tat es ihm dann nach, überkreuzte ihre Arme unter ihrer Brust und hob mit einer sehr weiblichen Bewegung ihren Pulli über den Busen und gleich weiter über den Kopf, achtete dabei darauf, die Perücke nicht mit abzustreifen, aber sie war darin geübt, nichts passierte. Jetzt war sie nur noch in Jeans und BH, und natürlich, die Stiefeletten hatte sie auch noch an. Sie begann, diese abzustreifen und bemerkte dann, wiel er ihren Oberkörper anstarrte und sich seine Pupillen geweitet hatten, er war richtig geil geworden.
"Komm lass und ins Schlafzimmer gehen... magst du? ...dort ist mehr Platz..."
ergiff sie dann die Initiative, weil sie dachte, jetzt irgendetwas sagen oder tun zu müssen und lächelte danach ein wenig, um überhaupt etwas zu tun. Lächeln hilft immer, gerade in dieses spannenden Situationen, wenn man eigentlich nicht weiß, was man tun soll, was jetzt richtig ist und was falsch. Er grinste zurück, so wie sie es an ihm mochte, seit sie sich kannten, dieses Lächeln hatte sie immer umgehauen, es war sein Markenzeichen, sie war hin und weg von ihm und sie wollte ihn jetzt haben. Sie wollte dass er sie heute Abend vögeln sollte, das wurde ihr in diesem Moment klar.
Beide standen eilig auf und stolperten, hüpften eilig in ihr winzig kleines Schlafzimmer, Valerie voran, Gunnar hinterher, und beide versuchten noch im Gehen aus den Stiefeln und ihren Jeans zu kommen. Die Klamotten flogen in eine Ecke und Valerie dachte noch, Gottseidank habe ich heute früh mein Bett gemacht, dann waren beide drin in ihrem Bett, das ein kleines französisches Doppelbett war, aber immerhin nicht ganz so schmal wie ein Einzelbett, sie schob die Decke zur Seite, dann war sie auf dem Rücken, spürte Gunnars Körper über sich und überall seine Wärme auf ihrer Haut. Sie hörte noch, wie draußen die Turmuhr der Cannstatter Stadtkirche ihr bekanntes Sieben-Uhr-Läuten anschlug, das so bekannt ist, dass es sogar im Stadtführer eine besondere Erwähnung findet.
Cirka übermorgen, am Mittwoch oder am Donnerstag, so mein Vorschlag, wird es dann weitergehen.
Für heute wünscht einen schönen Abend
Eure Valerie
"Der Kuss" heißt eine der schönsten Gruppen-Skulpturen von Auguste Rodin, dem bekannten französischen Bildhauer, der in der Wende zum 20. Jahrhundert einige Skulpturen von Weltrang schuf, darunter dieser "Kuss", ein Mann beugt sich über eine Frau, legt einen Arm um ihren Hals und küsst sie, so einfach, aber auch so schön. Wer Rodin nicht kennt, der hat die Welt verpennt und dem ist wirklich zu empfehlen, sich eine halbe Stunde Zeit zu nehmen und dieses Genie einmal zu googeln bzw. sich diesen in Stein gehauenen Kuss mal gründlich anzuschauen. Rodins Figuren küssen sich im Sitzen. Der Kuss, in dem Valerie und Gunnar versunken waren, dort neben ihrem Couchtisch in ihrer kleinen und engen Dachwohnung, war allerdings zunächst nur ein Kuss im Stehen, was seiner Intensität und emotionalen Tiefe aber keinen Abbruch tat, denn es war ihr erster richtiger Kuss, und solche Küsse werden ja bekanntlich immer sehr tief empfunden und bleiben auch lange im Gedächtnis der Beteiligten.
Valerie hatte, kaum dass sich ihr Gast aus dem Sofa erhoben hatte und beide in günstiger Kuss-Entfernung voreinander standen, diesen Kuss quasi als einen finalen Abschieds-Schmatz an ihren Besucher geplant und dann auch ausgeführt, nämlich kurz, heftig, und voll auf Gunnars Mund. Der jedoch hatte anderes im Sinn (wie ja Tina bereits völlig richtig vermutete). Als Valerie nämlich anschließend, halb zum Zeichen des Abschieds, halb unentschlossen, die Arme von seinem Hals löste und seitlich herabfallen ließ, fasste er erneut zu, zog sie eng zu sich heran und küsste sie erneut, genauer gesagt, er setzte den Kuss fort, was ihr eigentlich gar nicht so unrecht war. Es gibt in der erotischen Literatur, besser gesagt, im deutschen Volksmund den im Grunde saublöden Spruch "halb zog er sie, halb sank sie hin", aber ich schwöre, genauso war es an diesem späten Nachmittag dort oben in Valeries kleiner Dachwohnung, genauso spielte es sich ab, und genauso schwerelos fühlte sich unsere kleine Valerie in diesem Moment, als Gunnar sie dort im Arm hielt.
Dieser Kuss im Stehen dauerte dann noch eine ganze Weile, er umfasste sie fest, und auch sie hielt ihn eng umschlungen mit ihren Armen, sie hatte die Augen zu und den Kopf im Nacken, denn er war doch deutlich größer, selbst wenn man in Betracht zieht, dass sie ihre Stiefel noch anhatte. Er hielt sie auf diese Art fest, drückte sie an sich, dass sie sich dem Gefühl hingeben konnte, sich fallen zu lassen, ihre Lippen tasteten sich dabei weiter ab, später ließ sie es zu dass seine Zunge die Innere Seite ihres Munds erforschte, später züngelte sie dann selbst ein wenig, zuerst vorsichtig, dann aber doch recht wild und intensiv in seinem Mund herum, was ihm wiederum sehr gut zu gefallen schien. Später bedeckte er ihr ganzes Gesicht mit vielen kleinen Küssen, auch die Augen, was ihr wieder ein gutes Gefühl verschaffte, und so wechselten sie sich ab in ihren Versuchen, sich mit den Lippen und der Zunge zu reizen und einander wohlzutun, das ging minutenlang so.
Später saßen sie dann wieder beide auf dem Sofa, das ein Zweiersofa war, also nicht allzu viel Platz bot, schauten sich in die Augen um darin zu lesen, aber sprachen nicht viel. Sie fuhr ihm dann mit der Hand ins Haar, das braun war und kurz geschoren, begann dann seinen Kopf zu streicheln, was er mochte. Ohne ihn zu fragen begann sie bald darauf an seinem Hemdknöpfen herum zu nesteln, was ihr völlig misslang, so aufgeregt war sie in dem Moment, aber ihm wurde schon klar, was sie bezweckte, sie wollte mehr von ihm als nur Küsse. Also zog er mit einer einzigen Bewegung sein Hemd über den Kopf und saß dann im T shirt vor ihr. Sie sah seine nackten Arme und die Muskeln seiner Arme. Sie tat es ihm dann nach, überkreuzte ihre Arme unter ihrer Brust und hob mit einer sehr weiblichen Bewegung ihren Pulli über den Busen und gleich weiter über den Kopf, achtete dabei darauf, die Perücke nicht mit abzustreifen, aber sie war darin geübt, nichts passierte. Jetzt war sie nur noch in Jeans und BH, und natürlich, die Stiefeletten hatte sie auch noch an. Sie begann, diese abzustreifen und bemerkte dann, wiel er ihren Oberkörper anstarrte und sich seine Pupillen geweitet hatten, er war richtig geil geworden.
"Komm lass und ins Schlafzimmer gehen... magst du? ...dort ist mehr Platz..."
ergiff sie dann die Initiative, weil sie dachte, jetzt irgendetwas sagen oder tun zu müssen und lächelte danach ein wenig, um überhaupt etwas zu tun. Lächeln hilft immer, gerade in dieses spannenden Situationen, wenn man eigentlich nicht weiß, was man tun soll, was jetzt richtig ist und was falsch. Er grinste zurück, so wie sie es an ihm mochte, seit sie sich kannten, dieses Lächeln hatte sie immer umgehauen, es war sein Markenzeichen, sie war hin und weg von ihm und sie wollte ihn jetzt haben. Sie wollte dass er sie heute Abend vögeln sollte, das wurde ihr in diesem Moment klar.
Beide standen eilig auf und stolperten, hüpften eilig in ihr winzig kleines Schlafzimmer, Valerie voran, Gunnar hinterher, und beide versuchten noch im Gehen aus den Stiefeln und ihren Jeans zu kommen. Die Klamotten flogen in eine Ecke und Valerie dachte noch, Gottseidank habe ich heute früh mein Bett gemacht, dann waren beide drin in ihrem Bett, das ein kleines französisches Doppelbett war, aber immerhin nicht ganz so schmal wie ein Einzelbett, sie schob die Decke zur Seite, dann war sie auf dem Rücken, spürte Gunnars Körper über sich und überall seine Wärme auf ihrer Haut. Sie hörte noch, wie draußen die Turmuhr der Cannstatter Stadtkirche ihr bekanntes Sieben-Uhr-Läuten anschlug, das so bekannt ist, dass es sogar im Stadtführer eine besondere Erwähnung findet.
Cirka übermorgen, am Mittwoch oder am Donnerstag, so mein Vorschlag, wird es dann weitergehen.
Für heute wünscht einen schönen Abend
Eure Valerie