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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Fr 8. Jan 2016, 02:16
von Inga
NAREA hat geschrieben:Hi Veronika,
so richtig hat sich Doris noch nicht beruhigt. Ob ich das mit dem Frauenclub lieber aufhöre?
Vielleicht ist sie ja eifersüchtig?
Wir müssen mal heute abend darüber reden.
Gruß Narea
Hallo, NAREA,
das ist ein aufregender Start ins neue Jahr!
Ich hoffe Doris' Daunenmantel ist wieder aufgetaucht. Bei den Temperaturen nicht zu verachten.
Liebe Grüße
Inga
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Fr 8. Jan 2016, 07:58
von NAREA
Hi Inga,
die Wogen haben sich geglättet. Ich bleibe als neustes Mitglied dem Frauenclub treu. Die Frauen haben großen Spaß mit mir. Ich darf jedenfalls nie in Männensachen zum Treffen kommen. Das ich den Annorack genommen habe, hat Chaos verursacht. Zum Glück hat mich jemand gesehen und so habe ich auch den Mantel wiederbekommen.
Gruß Narea
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Fr 8. Jan 2016, 08:32
von NAREA
Hallo,
da es hier im Dörfchen eher langweilig ist, sorge ich scheinbar für etwas Abwechslung. Den Damen gefällts.
Gestern war das Bäckerauto wieder da. Die Verkäuferin Gudrun freut sich auch immer wenn sie mich sieht. Kittelschürze ist Pflicht beim Einkauf. Ich hatte einen Kasack an. Der reichte bis Mitte Oberschenkel. Darüber trug ich eine Wolljacke. Der Kittel war sehr gut zu erkennen. Will mir ja nichts nachsagen lassen, daß ich die Regeln verletzte.
Drunter habe ich eine enge Jeans von Doris getragen, weil die langen Stiefel dann besser passen. Ich finde es toll, daß niemand mehr Bemerkungen macht. Ich sehe so aus wie ich aussehe. Unheimliche Tolleranz wird mir entgegen gebracht. (Was hinter meinem Rücken geredet wird ist mir auch egal)
Paul, der seiner Frau diesmal den Weg zum Bäckerauto abnahm begleitete mich ein Stück. Nach einem kurzen Gespräch lud ich ihn und seine Nachbarn kurzerhand am Nachmittag zu einem Bier in meiner Garage ein.
Mal auch mit Männern über Autos zu fachsimpeln habe ich schon lange nicht mehr gemacht. Einige fahren den gleichen Typ wie ich.
Wir haben hier eine Doppelgarage. Eine fürs Auto und die andere für Gerümpel.
Ein altes Sofa und zwei Sessel hat der Vorbesitzer dagelassen.
Als dann mein Besuch kam, schnackten wir wie die Waschweiber über Gott und die Welt. Ich habe mich der Kleiderordnung der Männer angepaßt. Wäre ja blöd hier im Rock zu sitzen. Meine Unterwäsche sahen sie ja nicht.
Mit Doris und mir ist wieder alles ok. Lange kann sie mir ja nicht böse sein. Ich bin doch so ein lieber Mann.
Gruß Narea
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Fr 8. Jan 2016, 14:51
von NAREA
............................"Mensch Uwe, du siehst ja toll aus. Könntest glatt als Model arbeiten." Sonja freute sich über den Besuch. Dann berichtete sie vom Unbekannten vor dem Lokal. "Eigentlich war er ganz nett aber ich wurde nicht schlau aus ihm."
" Da wirst du wohl warten müssen bis er mal wieder kommt."
"Ja Moni, das werde ich wohl. Neugierig bin ich schon, denn er war so traurig."
Vollgestopft mit Kuchen verließen Moni und Uwe das Lokal und spazierte noch durch die Stadt. Moni interessierten aber mehr die Schaufenster. Uwe hatte nicht den Blick dafür. Denn Moni versucht immer ihn von Sachen zu überzeugen, die er später anziehen soll. Dabei quillt sein Kleiderschrank schon über. Seine Frauensachen nehmen schon mehr Platz ein als die Herrengarderobe.
"Moni, du brauchst nichts mehr für mich zu suchen. Ich habe genug Sachen. Sogar schon für die Zeit als Rentner."
"Wie meinst du das?"
"Da du nie wolltest, daß ich in einem Jogginganzug zu Hause rumlaufe, hast du mich immer in deine Kittel gesteckt. Der Schrank im Keller ist voll davon. Und all die weißen Kittel von meinen Tätigkeiten im Altenheim habe ich noch nicht mal mitgerechnet. Weißt du wie alt ich werden muß, um die alle mal anzuziehen?"
"Nein mein Schatz aber wenn du dein Lebensalter daran messen willst, dann kaufe ich noch einen Schrank voll dazu."
Lena kommt bei Ronny an. Sie waren gerade fertig mit dem Mittagessen.
"Lena, schau mal, ein Weihnachtsgeschenk von der Filmfirma. Sie haben eine DVD erstellt in der nur Szenen sind, die mich zeigen. Wir haben sie gestern Abend angesehen. Mein Vater hat sich sogar lobend geäußert. Mehr über meine Bewegungen und die paar Worte, die sagen sollte.
Meine Mutter hat sich mehr für das Äußere interessiert. Richtig gefreut hat sie sich. Wobei ein großer Teil, wenn nicht der Größte, dein Werk waren. Komm wir schauen es uns jetzt an, dann kannst du auch urteilen.
Ein Brief lag auch noch dabei. Den habe ich meinen Eltern nicht gezeigt. Den machen wir zusammen auf."
"Du bist lustig. Da wird eine Weihnachtskarte drin liegen."
"Das glaube ich nicht. So dicke Karten habe ich noch nicht gesehen."
Beide gingen in Ronnys Zimmer und schauten sich die DVD an.
Nach dem Moni und Uwe gegangen waren, kam der Unbekannte wieder. Er setzte sich ganz unauffällig an einen kleinen Tisch. "Einen Kaffe bitte."
Sonja brachte ihn.
Soll sie ihn ansprechen? Er sah immer noch so traurig aus. Sie rang mit ihren Gefühlen.
........................................................
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Fr 8. Jan 2016, 18:42
von Anni
Hallo NAREA
hab die letzten Wochen " nur " mitgelesen und geschmunzelt
Ist schön zu hören , das Ihr Euch in Eurem neuen Heim ganz gut eingewöhnt .
Was Deine ( political correctness ausgedrückte )
Integration in den " Frauenclub " betrifft - wenn Du DAS vergeigt hättest - DAS hätte aber
Mecker von mir gegeben

Sooo eine Chance hat Frau nur einmal im Leben

Und bevor Doris sich da ausgegrenzt fühlt - nimm sie , wann immer es
geht , einfach mit
NAREA hat geschrieben:
Als dann mein Besuch kam, schnackten wir wie die Waschweiber über Gott und die Welt. Ich habe mich der Kleiderordnung der Männer angepaßt. Wäre ja blöd hier im Rock zu sitzen. Meine Unterwäsche sahen sie ja nicht.
... weißt Du denn , was DIE so an Wäsche drunter hatten ???
Letztendlich ---- meinen Glückwunsch zu 300.000
LG auch an Doris von frecher Anni
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Sa 9. Jan 2016, 10:28
von johanna-moritz
Alles Gute im neuen Jahr dir und deiner Frau
Ich habe deine Kleidergrösse vergessen doch meine
Weihnachtsgeschenke kamen von hier .
Vielleicht gefählt dir und deiner Frau auch etwas davon
http://www.meyer-mode.de/damenmode-frei ... schuerzen/
und dann noch alles gute zum 300000er Klick .

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Mo 11. Jan 2016, 10:34
von NAREA
Hallo Anni, danke für den Besuch auf meiner Seite.
Das mit dem Frauenclub war mir erst etwas peinlich. Wegen deren Männern.
Die scheinen aber froh zu sein, daß ihre Alten mal für ein paar Stunden weg sind.
Mir macht es jetzt auch Spaß zum Trffen zu gehen. Doris hat natürlich auch Kontakt zu den Frauen hier, besonders am Wochenende.
Unsere Clubtreffen sind immer in der Woche nachmittags. Da kann Doris leider nicht.
Aber danke für den Hinweis.
Was die Jungs (männliche alte Nachbarn) so unten drunter tragen wäre mal wirklich interessant zu erforschen. Ich glaube die tragen immer lange Unterhosen. Sowas habe ich garnicht mehr. Strumpfhosen tun das gleiche aber das weiß Du ja.
Alles Gute Dir im neuen Jahr und laß ruhig mal wieder was von Dir lesen.
Narea
Hi Johanna-Moritz,
gute Idee aber Schürzen und Kittel habe ich genug. Trage sie täglich. Jetzt noch mehr als Früher. Diese Sitte hat sich in den Dörfern noch immer gehalten. Aber ich glaube, daß die kitteltragende Generation ausstirbt.
Gruß Narea
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Di 12. Jan 2016, 10:12
von NAREA
Hi Saari, so angezogen kann ich nur bei 25-°C oder in der Stube rumlaufen. An meinen Beinen machen sich blickdichte Strumpfhosen sehr gut.
Jetzt zur Zeit trage ich weniger Röcke. Nur wenn ich zum Frauenclubtreffen gehe, dann überwinde ich mich und trage Rock. Ich habe Stiefel, die bis zum Knie gehen und einen knielangen Rock, da erkennt man die Strümpfe ganz leicht. Auch wenn ich friere zeige ich den Damen, daß auch ein Mann nicht zimperlich ist. Dafür ziehe ich mich obenrum wärmer an.
Mach's gut, Narea
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Di 12. Jan 2016, 11:40
von NAREA
..................................Sonja faßte sich ein Herz und setzte sich zu dem Unbekannten Mann. Sie sah, daß er Sorgen hat. Ganz langsam tastete sie sich mit labidaren Fragen in ihn heran. Sie hatte aber schnell gemerkt, daß der Mann was auf der Seele hat, das er loswerden wollte. Er hatte nur noch nicht den Menschen gefunden, der das hören möchte.
Aber hier bei Sonja hatte er das Gefühl sein klagen zu können.
"Sie können mir zwar nicht helfen aber muß einfach los werden, was mich seit Jahren bedrückt und mich auffrist."
"Ich bin Sonja und eine gute Zuhörerin. Ich hole uns noch einen Kaffe."
Als Sonja wiederkam hatte der Mann seinen Mantel ausgezogen. Sonja sah noch, daß er immer versuchte seine Hemdsärmel weit nach unten zu ziehen, so daß sie die Gelenke verdecken sollten.
"So jetzt erzählen sie mir, was sie so bedrückt."
"Ich heiße Ewald. Bin 15 Jahre verheiratet und lebe seit 4 Jahren als geduldeter Mann bei meiner Frau. Es fing an als sie sich in ihren Arbeitskollegen verliebte. Sie war oft weg. Die Arbeit in der Wohnung blieb an mir hängen. Ich war auch berufstätig. Wenn ich so zurückschaue, dann bin ich froh, daß wir keine Kinder haben. Seit 2 Jahren bringt sie den Kerl auch noch mit nach Hause. Dann bin ich nur noch Luft. Wissen sie wie demütigend das ist? Mein Vorschlag uns scheiden zu lassen, hat sie zu einem Lachanfall herausgefordert. Sie wäre doch nicht blöd. Ihr Geliebter könne ja denken, ich wolle ihn dann heiraten und sofort verschwinden. Nein, das solle ich mir mal abschminken. Ich könne lieber mal für mehr Ordnung in der Wohnung sorgen, sie müsse sich ja schämen, so wie das manchmal aussieht. Als ich sagte, daß sie ja auch mal den Wischlappen oder den Staubsauger nehmen kann, hat sie mir links und rechts eine Ohrfeige gegeben, daß ich fast umgefallen wäre. Daß ich auch arbeite und nicht immer Zeit finde, hat sie mit einem Lächeln abgetan. Sie sagte, daß es so nicht weiter gehen kann. Ich solle kündigen und Hausmann werden. Sie werde sich jedenfalls nicht von ihrem Freund trennen. Das war ein Schock für mich. Leider kam es auch so, nur daß ich nicht gekündigt habe, sondern rausgeschmissen wurde. Sie hat mich dahin getrieben, daß ich meine Arbeit nicht mehr ordentlich machen konnte. Körperliche Schwäche und Müdigkeit führten zu Fehlern und Fehler zur Enlassung.
Sie schlief mit ihm in unseren Betten und mich haben die beiden dann in der Küche an den Wasserhahn gekettet und natürlich vergessen. Die erste Male schrie ich vor Schmerzen, dann fesselten sie mich auf dem Küchenstuhl und knebelten mich, so daß ich sie nicht mehr stören kann. Sie können sich ja vorstellen, daß ich nächsten Tag wie gerädert war und trotzdem arbeiten gehen mußte. Bis, na das sagte ich ja schon."
Sonja hörte ihm aufmerksam zu, denn sowas ließt man höchstens mal.
Sie rutschte mit ihrer Hand an die von Ewald und schob den Hemdsärmel etwas hoch. Erst wollte Ewald die Hand weg ziehen, ließ aber. Sonja sah rote Ringe um das Handgelenk. Blutunterlaufen und teilweise mit Schorf bedeckt. Sie war fassungslos.
"Jetzt weißt du, warum ich Nachts durch die Straßen laufe und weder Weihnachten oder Silvester feiere. Ich muß immer wieder nach Hause, sonst gibt es richtig Ärger. Ihr Freund beteiligt sich auch an den Quälereien an mir. Ich solle nicht auf die Idee kommen zur Polizei zu gehen. Schon garnicht zu verschwinden. Sie finden mich überall.
"Warum kannst du jetzt hier sein?"
"Weil die Zwei verreist sind. Aber sie kommen übermorgen schon wieder."
"Du hast Niemanden zu dem du gehen kannst?"
"Nein, die ich kenne, die kennt sie auch. Das ist zwecklos. Von Obdachlosenhaus oder Männerunterkunft habe ich noch nichts gehört. Da würden sie mich auch finden."
"Was willst du denn jetzt machen?"
"Das weiß ich nicht."
Sonja brachte Ewald etwas zu Essen. Marianne hat es schnell gebrutzelt. Hoffentlich ist sein Magen damit nicht überfordert, rief sie Sonja nach.
Jetzt war guter Rat teuer. Aber da gab es ja noch Eva und Karl.................
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Do 14. Jan 2016, 15:00
von NAREA
............................Sonja ging zu Marianne, um ihre Idee mit ihr zu beraten.
"Nein Sonja, Eva und Karl haben ein Zimmer für Tom eingerichtet. Ich glaube nicht, daß sie das ändern wollen."
"Hast du einen Vorschlag?"
"Klar, hier über uns ist doch so eine kleine Mansarde. Ist zwar klein aber ein Bett steht da auch noch drin. Einen Schrank haben wir doch schnell aufgestellt."
"Sag mal Marianne, woher weißt du von der Mansarde?"
"Ich habe meiner Neugierde nachgegeben und einfach nachgeschaut."
Sonja erzähle mehr von dem Fremden und daß sie gerne helfen würde. Marianne verstand sofort und war auch der Meinung, daß er nicht mehr in seine Wohnung zurück gehen sollte. "Aber er hat keine Sachen bei. Alles Andere kann man schnell besorgen."
"Ich hole mal den Teller zurück und schaue mir den Mann mal an."
Marianne ging zu dem Tisch und fragte, ob es ihm geschmeckt hat. Er bedankte sich höflich. Sie bat ihn noch einen Moment zu warten, sie bringe ihm noch einen Aperitif auf Kosten des Hauses.
"Du Sonja, Kleidungsstücke von meinem Werner passen ihm nicht. Er ist doch sehr klein. Aber Karl müßte seine Größe haben. Wollen wir Eva mal anrufen?"
"Jetzt nicht, das Alles zu erklären ist zu kompliziert. Ich weiß was Anderes."
Sonja ging zu Ewald zurück und bot ihm an über dem Lokal in einem kleinen Zimmer zu wohnen. Ein funkeln in seinen Augen zu erkennen, bestätigte Sonja mit ihrem Vorschlag. Sie zeigte ihm das Zimmerchen. Ewald war noch immer sprachlos. Seit Jahren hat niemand seine Meinung verlangt. Soll er so ein Glück haben?
Er wäre mit dem kleinsten Mauseloch zufrieden, nur weg und unauffindbar, das hatte er sich gewünscht. Gleich dachte er weiter. Wenn er doch gefunden wird, wie wird man seine Helfer bestrafen? Kann er das riskieren?
Sonja rief Moni an und bat, daß sie doch mal kommen möge. Gefahr in verzug.
Moni verstand nichts, machte sich aber auf den Weg.
"Moni, ich brauche deine Hilfe. Der Mann, von dem ich dir erzählte ist bei mir. Ich kann ihn nicht mehr wegschicken. Seine Geschichte ist zu erschütternd und traurig. Ich möchte, daß er hier oben wohnt, bis ich was besseres gefunden Habe. Euch gehört das Haus, deswegen muß ich fragen, ob du und Uwe einverstanden seid."
Monis Fragen beantwortete Sonja sehr ausführlich. Moni hatte sofort großes Mitleid. Dann kam Sonja auf die Kleidungproblematik. Werner's Sachen sind zu groß, Uwe's Sachen zu klein. Da wäre noch Karl. Das müßte passen. Ein Anruf bei Eva würde die Lösung bringen.
"Hallo Eva, hier ist Moni. Du, Sonja und ich haben ein Problem. Hast du Zeit?"
"Liebe Moni, leider nicht, mir ist schon wieder eine Kollegin ausgefallen, ich muß gleich zur Verpackung des Essens und helfen."
"Eine Sekunde Eva, bitte, bitte."
" Was ist los?"
"Wir, Sonja und ich, haben einen schweren Sozialfall hier. Ein ER. Hat keine Sachen, weil er nicht mehr nach Hause kann. Hast du noch was von Karl, das er nicht mehr braucht?"
"Was willst du, Sachen von Karl?"
"Ja, er ist vor seiner Frau weggelaufen, weil sie zu brutal ist. Mensch Eva, wir sind am Verzweifeln."
"Moni, ich auch. Rufe bitte in einer Stunde nochmal an. Ich muß zur Auslieferung des Essens. Tut mir leid."
"Eva hat Streß, weil ihr eine Mitarbeiterin fehlt. Sie muß einspringen. Aber ich soll sie nachher noch mal anrufen."
Sonja nutzte die Zeit, um mit Ewald den Boden nach alten Möbeln zu durchforsten. Sie fanden fast alles, was man gebrauchen konnte, um ein halbwegs normales Leben führen zu können.
Nach einer Stunde rief Moni wieder bei Eva an.
"Hallo Moni, nun erzähle mir doch mal genau, was bei euch los ist."
Moni erzählte Eva was sie in der Zwischenzeit so alles erfahren hat. Eva war erschüttert. Sie wollte sofort helfen. "Hast du Sachen von Karl, die er nicht mehr braucht?"
"Moni, das ist leider so. Wie bei dir, hat mein Mann den Vorzug der weiblichen Wäsche erkannt und nur noch ein Päckchen für den Ernstfall in seinem Schrank. Ich kann dir in der Beziehung leider nicht helfen aber wenn er arbeiten will, dann kann er schon morgen Früh anfangen. Arbeitskleidung habe ich genug."
"Das ist doch super, Eva ich danke dir."
" Sonja, Sachen hat sie keine aber Arbeit für Ewald. Ich bringe ihn morgen Früh zu Eva in die Firma. Da wird ihn keiner finden. Dann komme ich zu dir und wir überlegen weiter."
Ewald kam die Treppe herunter. Moni fragte ihn, ob er morgen anfangen will zu arbeiten. Ihre Freundin hat einen Catering Service und braucht unbedingt eine Arbeitskraft. "Natürlich mache ich das. Nur wie machen wir das mit meiner Kleidung?"
"Garkein Problem, morgen bekommst du Arbeitskleidung und am Abend hole ich dich wieder ab und habe dann schon eine Lösung gefunden, hoffe ich."
"Ich danke ihnen alle, vielen, vielen Dank."
Am nächsten Morgen fährt Moni mit Ewald zu Eva. Sie gehen in die Wäschekammer, um für Ewald Sachen zu suchen. Da Ewald so ein kleines Kerlchen ist, finden sie nichts im Herrenregal.
"Herr Ewald sie sehen, daß ihnen leider nichts paßt, ich brauche sie aber heute unbedingt. Wären sie damit einverstanden, wenn sie Damenschutzbekleidung tragen würden?"
"Ich weiß nicht, ich habe sowas noch nie angehabt."
"Wenn es weiter nichts ist, dann probieren sie es einfach mal."
Eva reicht ihm, nachdem er sich bis auf die Unterwäsche ausgezogen hat, eine weiße Hose, weiße Socken und die weißen Clocks. Überseinem Unterhemd zog er sich dann einen weißen Kittel. "Das war es schon?" "Ja" "Na ist doch nicht dabei, Hauptsache ich kann arbeiten und verdiene mein eigenes Geld."
"Das werden sie sicher. Ich zeige ihnen ihren neuen Arbeitsplatz. Vorher stelle ich ihnen noch ihre Kolleginnen vor. Wir sind hier ein 98% iger Frauenbetrieb. Die Formalitäten machen wir heute nach Feierabend. Monika wird sie siche wieder abholen."
"Klar, das ist doch kein Problem."
Ewald ist happy aber wird es so bleiben??????????????????
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Fr 15. Jan 2016, 11:18
von NAREA
Hallo, erst mal möchte ich mich bei allen bedanken, die mit einem Klick meine Beiträge für gut oder lesenswert bestätigen. Ich freue mich und danke Euch für das Interesse, das mich hier antreibt.
Ich bin gerade beim Putzen. Doris soll ihre freien Wochenenden genießen. Natürlich mit mir. Ich habe aber meine Putzarbeiten unterbrochen, weil mich mein alter Freund und ehmaliger Nachbar Günter angerufen hat. So sitze ich jetzt gerade Ladylike mit Kittelschürze und Kopftuch am PC, so wie sich das gehört als Hausfrau.
Von den neuen Nachbarn damals habe ich ja schon geschrieben. Die Frau konnte nicht so richtig akzeptieren, daß auch Männer mal einen Rock tragen oder im Kittel ihrer Frau im Garten arbeiten und den Müll wegbringen.
Jetzt hat diese Frau wieder einen Mann gesehen, der mit einer Schürze bekleidet zur Mülltonne ging. Wie widerwärtig das für sie gewesen sein muß. Sie suchte das Gespräch mit Günters Frau, um ihren Unmut Luft zu machen. Die reagierte total cool und sagte ihr, wenn sie wüßte wie mein Mann in der Wohnung rum läuft, dann ist eine Schürze noch harmlos. Gühter freute sich richtig mir das erzählen zu können. Richtige Nachbarn werden das wohl nie.
Da haben wir es wieder gut getroffen. Es kommt ja immer auf einen selbst an. Ich habe meine Umwelt hier nicht geschockt, so daß ich gleich im Kleid auf der Straße war. Aber kleine Schritte hatten Erfolg. Siehe Frauenclub.
Der Männertreff in meiner Garage hatte auch noch den Nebeneffekt, daß sie es lustig finden, daß ich mich mit ihren Frauen treffe. Ich habe auch erfahren, daß sie zu Hause darüber reden. Einige Frauen fanden das blöd was ich mache (haben es mich aber nicht merken lassen) aber durch die Treffen mit ihnen hat sich Sympathie und Tolleranz entwickelt. Ich könnte heute nicht sagen welche Frau mich nicht so mochte. Rafiniertes Volk hier.
So, jetzt muß ich weitermachen, mein Wischwasser ist sicher kalt geworden.
Ich werde mal Doris heute Abend in einem Kleid überraschen. Sie darf dann an einem gedeckten Tisch platz nehmen und ich bediene sie.
Mache das öfter so, nicht daß Ihr schlecht von mir denkt. Muß mir nur noch überlegen, ob ich einen Kittel überziehe oder eine Latzschürze umbinde. Beim Kittel ist der Überraschungseffekt größer. Mal sehen, hab e ja noch Zeit bis 18 Uhr.
Mit den besten Grüßen bis bald
Narea
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Fr 22. Jan 2016, 09:29
von NAREA
Hallo, habe mich lange nicht gemeldet bzw. habe Vorgestern 1,5 Stunden an meinem Wochenendbericht geschrieben. War so in Schreiblaune, daßdie Zeit des Einloggens vorbei war. Jedenfalls beim Drücken auf "Abschicken" kam "Einloggen". Zurück ging nichts mehr, mein Text hat sich in den Weiten des Internets aufgelöst.
Heute 2. Versuch.
Am vergangenen Samstag haben sich die Frauen des Dorfes zu einem Nostalgiesamstag getroffen. Endlich konnte ich Doris auch mitnehmen. Viele kannte sie vom kleinen Plausch am Gartenzaun aber mal länger in solcher Gemeinschaft bringt auch mehr Zusammenhalt. Was da nun eigentlich passieren sollte, wußten wir nicht.
Eigentlich ist Kitteltragen bei unseren Zusammenkünften Pflicht. Aber es war kein Clubnachmittag. Also zog ich mich metrosexuell an. Alles Damensachen, die auch männlich aussahen. Hatte Strumpfhosen, Damenhosen, Mieder mit Brustschalen, Bluse und Kopftuch angelegt.
Als wir ankamen, rollte Ewald mit seiner Frau im Auto vor. Super, noch ein Mann, dachte ich. Willi, komm helf mir mal, rief er mir zu. Vier große Koffer trugen wir in den Clubraum. Seine Frau hat alle Sachen ihrer Mutter und Schwiegermutter aufgehoben. Von Unterwäsche über Kleider, Röcke und Mäntel.
Das war die Nostalgie an der sich alle erfreuen sollten. Mit Doris waren da 7 Frauen. Ewald und ich übernahmen das Kaffekochen und Kuchenauftragen. Essen und trinken mußten die Frauen alleine. Elli, unsere Älteste im Bunde, holte uns wieder aus der Küche heraus, weil wir angeblich nicht ordnungsgemäß gekleidet waren. In der Küche waren für solche Fälle ein paar Schürzen deponiert. An der Tür steht nämlich, daß das Betreten nur mit Schürze gestattet ist. Ewald kam dann mit zwei Kitteln Größe 52. Bin fast ersoffen darin und für einen Lacher gut gewesen.
Wir räumten den Tisch ab, nach dem alle satt waren, und ergaben uns dem Abwasch hin.
Als dann die Koffer geöffnet wurden, brach ein herzliches Gelächter aus. Das hielt lange an obwohl wir noch nicht mal den Weil serviert hatten. Das holten wir dann sofort nach. Da konnte wir schon sehen, worauf die Hauptaufmerksamkeit fokussiert war. Es war die Unterwäsche.
Wir gingen wieder in die Küche. Ich hörte die Stimme von Doris. Zwischendurch immer Riesenlacher. Immer noch die Stimme von Doris. Was erzählt sie da?
Mir wurde schon ganz mulmig.
Später mehr, muß anfangen zu putzen. Die Tage sind immer zu kurz. Narea
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Sa 23. Jan 2016, 01:20
von Inga
Hi, NAREA,
uh, das Landleben hat ja viele nette Facetten!
Hat denn Doris aus den Koffern noch viel nach Hause mitgebracht? Dann dürfte dich schon noch einiges erwarten. Und vielleicht noch in Größe 52...
Liebe Grüße
Inga
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Mo 25. Jan 2016, 08:57
von NAREA
Hallo, jetzt schnell weiter mit meinem Bericht.
Also Doris erzählte den Frauen eine Begebenheit, die wir vor 30 Jahren erlebten. Ich habe sie nie erwähnt, weil es nur peinlich war.
Doris und noch zwei andere Freundinnen wurden damals zu einer Mitschülerin der Lehrausbildungsklasse eingeladen. Mit ihren Freunden (verheiratet war noch keiner von uns). Sie wollte mit uns den Einzug in ihre neue Altbauwohnung feiern. Nach 400 km Atofahrt kamen wir im tiefsten Thüringen an. Ihr Freund und sie erwarteten uns schon. Nach dem Kaffetrinken gingen wir 8 Leutchen etwas spazieren. Ich hätte mich lieber hinlegen sollen. Vor und nach dem Abendessen wurde schon Alkohol getrunken. Um 22 Uhr waren alle schon sehr lustig. Zu lustig für meine Begriffe. Für uns Gäste wurden Liegen im Wohnzimmer aufgebaut. Auf jeder 2. Liege lag schon ein weißes Bündel. Nach einer Katzenwäsche so gegen Mitternacht, sahen wir Männer die Bescherung. Unsere Freundinnen hielten uns lange weiße Nachthemden und Nachthauben entgegen. Keiner murrte und ließ sich das Hemd überziehen. Als dann noch die Kirchturmuhr 12 mal schlug, beschlossen die Frauen, daß wir alle raus auf die Straße gehen. Es war Frühjahr und noch recht frisch draußen, so 7-8 -°C. Das war bei dem Alkoholspiegel egal. So nebenbei, die Frauen hatten alle Pyjamas an. Wir stürmten also alle auf die Straße. Die war menschenleer. Nur vier Gespenster in weißen Nachthemden und vier Gestalten, die sich über ihren Pyjama warme Jacken gezogen haben. Es wurde lauter und lauter bis Leute unser Treiben von ihren Fenstern aus sehr misbilligten. Einer mußte seinen Ärger der Polizei mitgeteilt haben.
Die kam dann mit einem Kleinbus angefahren. Ein Schmunzeln konnten sich die Beamten nicht verkneifen. Wir Männer mußten zur Ausnüchterung mit auf das Revier. Unsere ebenfalls betrunkenen Frauen wurden verschont. Die sahen auch nicht so lustig aus. Wenn wir nüchtern gewesen wären, dann wäre man sich der Peinlichkeit bewußt. Aber so kam es einem vor als stehe man im Nebel. Die Frauen waren aber noch so nett und gaben uns ihre warmen Jacken und Mäntel. So sahen wir dann nur untenherum wie Engel aus.
Es war fast Mittag und reges Treiben im Polizeirevier. Unsere Frauen wurden benachrichtigt, daß sie uns abholen konnten. Man wollte uns wohl nicht so alleine durch die Stadt schicken. So richtig nüchtern waren wir noch nicht.
Diese Aktion wollte ich für uns behalten.
Etwas angekratzt war ich dann den ganzen Abend.
Gruß Narea
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Mo 25. Jan 2016, 12:47
von NAREA
Hallo Inga, das hätte noch gefehlt, Sachen aus dem vergangenen Jahrhundert nach Hause zu holen.
Aber Doris wäre das zuzutrauen. Sie hat sich zurückgehalten. Die Nachthemdgeschichte vor 30 Jahren ist mir trotzdem noch peinlich. Sicher wird es ein paar Anmerkungen geben aber dann wird es sicher wieder schnell vergessen. In diesem Sinne habe ich mit Doris wieder Freundschaft geschlossen.
Aus Langeweile bin ich heute mal durch einen Supermarkt in einer kleinen Stadt in unserer Nähe spaziert. Da hingen Karnevalssachen, die man verkaufen wollte. Ich stöbere da so rum, weil mich das interessierte und hatte plötzlich einen kleinen bunten Kittel in der Hand. Schöner fester Stoff aber ekelig bunt. Auch nicht so richtig meine Größe. Habe ihn trotzdem gekauft.
An der Kasse bemerkte die Kassiererin, daß da zwei Preisschilder dran hingen.
19,99 € und 9,99 €. Eine lange Schlange hinter mir. Sie rief ihre Kollegin über Lautsprecher an ihren Platz. "Was kostet der Kittel nun?"
Ich wurde schon rot, weil sich am Band nichts bewegte. Nur wegen dem Kittel.
Dann ging es weiter, weil die Kollegin erst zum Stand mit den Karnevalssachen laufen mußte, sicher um zu erfahren, daß an jedem Kittel zwei Schilder hingen. Ich tat aber schon vorher kund, daß ich keine 20 € dafür bezahle. Dann kam sie zurück, legte den Kittel neben die Kasse, so daß ich der Nächste war, der seinen Einkauf bezahlen darf.
Es tut mir leid aber manche Situationen überfordern mich. Nur Frauen in der Schlange, ich wartend am Einpacktisch und eine Kassiererin, die mir mit freundlichen Worten "meinen" Kittel übereichte, nach dem ich ihr 10 € überreicht habe.
"Stimmt so, Kassenzettel brauche ich nicht."
Draußen im Auto kam ich langsam zur Ruhe.
Ich überlege gerade, ob ich doch mal wieder Bilder einstellen sollte. Der Kittel wäre ein guter Anlaß. Er ist wirklich sehr eng und kann nur ohne BH aber mit Slips getragen werden. Für Karneval zu gewagt und viel zu kalt.
Gruß Narea