RechtsextremistIn *** wird auf dem Papier zur Frau – Hat das Folgen für seine Haftstrafe?
RechtsextremistIn *** wird auf dem Papier zur Frau – Hat das Folgen für seine Haftstrafe? - # 11

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Annette
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Re: RechtsextremistIn *** wird auf dem Papier zur Frau – Hat das Folgen für seine Haftstrafe?

Post 151 im Thema

Beitrag von Annette »

Anne-Mette hat geschrieben: Mi 15. Jul 2026, 15:19was soll das für ein Beitrag sein? Einfach mal rumstänkern?
Hallo Anne-Mette

Nein, ich möcht damit nur ausdrücken, dass ein SBG, das solch einem üblen Kerl in die Karten spielt, zum Teil nicht in Ordnung ist. Es ist ein Schlag ins Gesicht für alle die es ernst damit meinen, und für alle Frauen sowieso. Das kann man doch nicht gutheissen?!

LG, Annette
Anne-Mette
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Re: RechtsextremistIn *** wird auf dem Papier zur Frau – Hat das Folgen für seine Haftstrafe?

Post 152 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Die Schuld liegt an den "üblen Kerlen" und nicht am Gesetz.

Ich verstehe nicht, wie einzelne Geschehnisse, die mit einem trans* oder inter*-Bereich zu tun haben (könnten), gleich zu einer Infragestellung des Gesetzes führen sollen.

Wenn wir das auf andere Ereignisse außerhalb "hochrechnen" würden, dann müssten viele Gesetze verändert oder auf den Prüfstand gestellt werden.

"Üble Kerle" und Kerlinnen führen einen Schlag in das Gesicht von Frauen aus und in das von Menschen, die es "ernst meinen".

Natürlich sollten solche Ereignisse wie die Angelegenheit der Rechtsextremistin nicht vorkommen, aber warum werden einzelne Vorkommnisse so aufgebauscht umd führen dazu,
trans* und inter* Menschen unter Generalverdacht zu stellen und zu verunglimpfen?
Val44721
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Re: RechtsextremistIn *** wird auf dem Papier zur Frau – Hat das Folgen für seine Haftstrafe?

Post 153 im Thema

Beitrag von Val44721 »

Annette hat geschrieben: Mi 15. Jul 2026, 18:49
Anne-Mette hat geschrieben: Mi 15. Jul 2026, 15:19was soll das für ein Beitrag sein? Einfach mal rumstänkern?
ein SBG, das solch einem üblen Kerl in die Karten spielt, zum Teil nicht in Ordnung ist. Es ist ein Schlag ins Gesicht für alle die es ernst damit meinen, und für alle Frauen sowieso. Das kann man doch nicht gutheissen?!
Ich bin immer wieder traurig bis fassungslos wenn ich sehe wie Leute sich wünschen, dass trans Menschen wie wir weiterhin fremdbestimmt leben und möglichst entwürdigenden Prozeduren unterworfen werden sollen. Meint man es nur erst wenn man eine von dir festgelegte Menge gelitten hat? Müssen wir einander Leid zufügen um valide zu werden? Dürfen wir nicht selbstbestimmt leben, ist es für trans Personen notwendig uns von wem anderes sagen zu lassen wer wir sind, verdienen wir keine Kontrolle über uns?

Und um auf deine Aussage "Es ist ein Schlag in Gesicht für alle Frauen" einzugehen:
Dieses Argument baut inhärent darauf auf, dass nur cis Frauen Frauen sind. Trans Frauen explizit nicht. Sonst funktioniert diese Aussage nicht.

Ich bin eine Frau. Es hat mein Leben qualitativ deutlich gehoben. Nie wieder zwangsouting durch Namen die irgendwo stehen. Keine entmenschlichende "Überprüfung" meiner Gesinnung durch cis Menschen die meinen mir sagen zu dürfen wer ich zu sein habe. Es ist für mich alles andere als ein Schlag ins Gesicht. Es kann also nur ein Schlag in Gesicht für alle Frauen sein wenn man den ersten Satz dieses Ansatzes verweigert: "Ich bin eine Frau." Laut deiner Aussage kann also nur eins folgen, wenn es kein Schlag ins Gesicht für mich war: Ich bin nur ein "fake" und Frau sowieso nicht.

Selbstbestimmung über das eigene Leben als Frau zu wollen ist definitionsgemäß bereits ein feministischer Akt. Dagegen zu sein, dass Frauen das dürfen, inhärent auch das Gegenteil von feministisch. Wenn du dein Leben fremdbestimmt leben möchtest dann tu das. Hol dir von mir aus die Erlaubnis von egal wem für was auch immer du tun möchtest und tus nicht wenn dir die jemand nicht gibt. Ich möchte nicht so leben. Ich bin meines eigenen Glückes Schmied. Und wenn du damit ein Problem hast dann unterscheidest du dich nur im Namen von den anderen, die gegen meine Rechte sind, nicht durch deine Taten.
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Jaddy
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Re: RechtsextremistIn *** wird auf dem Papier zur Frau – Hat das Folgen für seine Haftstrafe?

Post 154 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Annette hat geschrieben: Mi 15. Jul 2026, 18:49 Nein, ich möcht damit nur ausdrücken, dass ein SBG, das solch einem üblen Kerl in die Karten spielt, zum Teil nicht in Ordnung ist. Es ist ein Schlag ins Gesicht für alle die es ernst damit meinen, und für alle Frauen sowieso. Das kann man doch nicht gutheissen?!
Ich habe den Eindruck, dass du weder diesen Thread noch fundierte Dinge zum SBGG gelesen hast. Es wurde wirklich schon ausführlich diskutiert, dass eine Änderung von Vornamen und Geschlechtsmarker niemandem irgendwelche Rechte oder Privilegien verschafft - oder in deiner Formulierung: irgendwelche Karten. Glücklicherweise ist es inzwischen weitestgehend egal, als was du amtlich eingetragen bist. Es geht einzig darum, wie du genannt und angesprochen wirst. Die Akzeptanz "als Frau" oder was auch immer wird nicht mit dem Eintrag geschaffen. Weder rechtlich noch zwischenmenschlich.

Meiner Erfahrung nach ist es eine ganz individuelle Sache, ob eine trans Person akzeptiert wird. Es ist ziemlich unabhängig von anderen und hängt vor allem vom eigenen Auftreten und der grundsätzlichen Einstellung der cis Personen gegenüber ab. Ähnlich wie bei vielen Schwulen und Lesben im Zusammenhang mit Prominenten wie Dirk Bach, Hella von Sinnen, usw. Häufiger Spruch: "Also die find ich ja übertrieben, aber du bist ja ganz anders".

Wir mögen uns fremdschämen und über diese Polit-Clown-Figur erbost sein; ich sehe nicht, dass deren Spiel uns etwas nimmt. Wir können uns im Gegenteil mit cis Personen einig sein, dass dieser Mensch aus ganz vielen Gründen schlimm ist.

Im übrigen sollten sich vor allem alle trans Personen mal schlau darüber machen, dass es keinen seriösen Weg gibt, die geschlechtliche Identität zu beweisen oder zu widerlegen. Weder als trans Person selbst, noch von aussen. Alle "Tests" und "Gutachten" laufen auf subjektive und willkürliche Stereotypen-Kompatibilität hinaus, also "Tanz mir Frau für meine Klischees glaubhaft vor", bzw auf "Leidenshürden", an denen eben gerade diejenigen scheitern, die nicht das Geld und_oder die Nerven und_oder den Durchblick durch das System haben. Schon deshalb gibt es keine Alternative zur Selbst-Identifikation.
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Re: RechtsextremistIn *** wird auf dem Papier zur Frau – Hat das Folgen für seine Haftstrafe?

Post 155 im Thema

Beitrag von Malvine »

Anne-Mette hat geschrieben: Mi 15. Jul 2026, 11:30 ...haben ihn am Vormittag...
Absicht oder versehen? Nicht dass es hier noch zu Komplikationen kommt...

LG
Malvine
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Re: RechtsextremistIn *** wird auf dem Papier zur Frau – Hat das Folgen für seine Haftstrafe?

Post 156 im Thema

Beitrag von Michi »

Annette hat geschrieben: Mi 15. Jul 2026, 12:48 Frauengefängnis???

Dank eurem ach so liberalen SBG...
Die Rohrkrepierer in Berlin machen's möglich.

Wer hat die denn gewählt?
Das ist genau so uniformierter Quatsch, wie die folgende Behauptung vom Spiegel:
Der geänderte Geschlechtseintrag führte dazu, dass Liebich die Haft in einem Frauengefängnis hätte verbüßen müssen.
Dieser behauptete Automatismus exitiert einfach nicht.

Annette hat geschrieben: Mi 15. Jul 2026, 18:49 dass ein SBG, das solch einem üblen Kerl in die Karten spielt, zum Teil nicht in Ordnung ist.
Und welches Gesetz ist dann deiner Meinung nach falsch, wenn sich jemand ein Auto kauft, um einen anderen Menschen tot zu fahren, oder als Fluchtwagen für einen Raubüberfall nutzt? Die Vertragsfreiheit einschränken, sodass man erst beweisen muss, dass man das Auto auch wirklich nicht mißbräuchlich nutzen wird?! Oder .. oder .. oder ..

Malvine hat geschrieben: Mi 15. Jul 2026, 22:17
Anne-Mette hat geschrieben: Mi 15. Jul 2026, 11:30 ...haben ihn am Vormittag...
Absicht oder versehen? Nicht dass es hier noch zu Komplikationen kommt...
Das hat Anne-Mette vom Spiegel zitiert.
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Re: RechtsextremistIn *** wird auf dem Papier zur Frau – Hat das Folgen für seine Haftstrafe?

Post 157 im Thema

Beitrag von Knäckebrötchen »

Malvine hat geschrieben: Mi 15. Jul 2026, 22:17
Anne-Mette hat geschrieben: Mi 15. Jul 2026, 11:30 ...haben ihn am Vormittag...
Absicht oder versehen? Nicht dass es hier noch zu Komplikationen kommt...

LG
Malvine
Was genau meinst Du? Was für Komplikationen sollen am Vormittag bei einer Gefangenenübergabe von tschechischen Vollzugsbeamten an deutsche Vollzugsbeamte an einem Grenzübergang auftreten?
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Re: RechtsextremistIn *** wird auf dem Papier zur Frau – Hat das Folgen für seine Haftstrafe?

Post 158 im Thema

Beitrag von Michi »

Knäckebrötchen hat geschrieben: Mi 15. Jul 2026, 22:28 Was genau meinst Du?
Ich bin mir ziemlich sicher, dass es um das Pronomen geht. (has-o)
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Re: RechtsextremistIn *** wird auf dem Papier zur Frau – Hat das Folgen für seine Haftstrafe?

Post 159 im Thema

Beitrag von Malvine »

Knäckebrötchen hat geschrieben: Mi 15. Jul 2026, 22:28 Was genau meinst Du?
M.S. Liebich hat in der Vergangenheit schon mehrfach gegen Misgendering ihrer Person geklagt.
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Re: RechtsextremistIn *** wird auf dem Papier zur Frau – Hat das Folgen für seine Haftstrafe?

Post 160 im Thema

Beitrag von Knäckebrötchen »

Malvine hat geschrieben: Mi 15. Jul 2026, 22:33
Knäckebrötchen hat geschrieben: Mi 15. Jul 2026, 22:28 Was genau meinst Du?
M.S. Liebich hat in der Vergangenheit schon mehrfach gegen Misgendering ihrer Person geklagt.
Steht doch im Artikel? Aufgrund der Entscheidung des Presserats, die Personenstandsänderung als Provokation und misbräuchlichen Akt zu interpretieren, hat sich der Spiegel - und andere Medien - dazu entschieden, die Person weiterhin als "er/ihn" zu nennen.

Liebich hat zu Beginn dagegen geklagt, diese Klagen aber nie bis zum Ende durchgezogen. Zahnloser Tiger halt. Er hätte ja sonst beweisen müssen, dass es ihm entgegen der Vermutungen doch wirklich ernst ist. Und das hätte ihm vermutlich in seiner Peer-Group viel Ansehen gekostet.
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Re: RechtsextremistIn *** wird auf dem Papier zur Frau – Hat das Folgen für seine Haftstrafe?

Post 161 im Thema

Beitrag von Malvine »

Knäckebrötchen hat geschrieben: Mi 15. Jul 2026, 22:39 hat sich der Spiegel - und andere Medien - dazu entschieden, die Person weiterhin als "er/ihn" zu nennen.
Danke für die Klarstellung, jetzt bin ich auch wieder up-to-date. Den Beitrag selbst hatte ich nicht gelesen.... :roll:

LG Malvine
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Re: RechtsextremistIn *** wird auf dem Papier zur Frau – Hat das Folgen für seine Haftstrafe?

Post 162 im Thema

Beitrag von Violetta-TransFlower »

Knäckebrötchen hat geschrieben: Mi 15. Jul 2026, 22:39 Zahnloser Tiger
Cool ausgedrückt hast Du das 👌.
Da ER ja auch sehr gerne die Leo 🐆 Oberteile zur Schau trägt.

💜🌺
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Re: RechtsextremistIn *** wird auf dem Papier zur Frau – Hat das Folgen für seine Haftstrafe?

Post 163 im Thema

Beitrag von Olivia »

Annette hat geschrieben: Mi 15. Jul 2026, 12:48 Frauengefängnis???
...es ist ja noch gar nicht sicher, ob Liebich dort bleibt. Die Anstaltsleitung wird darüber erst noch entscheiden!
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Post 164 im Thema

Beitrag von Annette »

Moin

Ich muss jetzt nicht auf jede einzelne Antwort eingehen. Aber keinesfalls bin ich gegen das SBG, im Gegenteil. Ich habe ja selbst davon profitiert, heiße Annette und bin eine Frau. Und operiert bin ich auch! Warum also sollte ich einer anderen trans Person Schwierigkeiten wünschen? Tu ich auch gar nicht!

Ich lebe in Luxemburg, und dort ist das schon länger bestehende SBG auch sehr offen und einfach. Allerdings muss die antragstellende Person einen plausiblen Grund anführen, der im Zweifelsfall überprüft werden kann, und ich selbst musste einmal kurz beim Justizministerium vorstellig werden, zur Überprüfung, ob alles seine Richtigkeit hatte (kein gerichtliches Gutachten!). Mitläufern und Profiteuren, oder gar Kriminellen, die das SBG nur ausnutzen möchten, haben es mit dem Luxemburger SBG deutlich schwerer. Das ist der Unterschied!

Es geht also nicht darum, einer trans Person das Leben zu erschweren, sondern einzig und allein darum, solche Fälle wie Liebich zu verhindern. Punkt!

Ich bin, wie gesagt, selbst eine glückliche trans Frau, und niemals würde ich einer anderen trans Person etwas Schlechtes wünschen. Niemals!

So möchte ich bitten, mir die von einer Userin unterstellten Vorwürfe zu unterlassen.

Annette
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Re: RechtsextremistIn *** wird auf dem Papier zur Frau – Hat das Folgen für seine Haftstrafe?

Post 165 im Thema

Beitrag von Knäckebrötchen »

Annette hat geschrieben: Do 16. Jul 2026, 06:42 Ich lebe in Luxemburg, und dort ist das schon länger bestehende SBG auch sehr offen und einfach. Allerdings muss die antragstellende Person einen plausiblen Grund anführen, der im Zweifelsfall überprüft werden kann, und ich selbst musste einmal kurz beim Justizministerium vorstellig werden, zur Überprüfung, ob alles seine Richtigkeit hatte (kein gerichtliches Gutachten!). Mitläufern und Profiteuren, oder gar Kriminellen, die das SBG nur ausnutzen möchten, haben es mit dem Luxemburger SBG deutlich schwerer. Das ist der Unterschied!
Und hättest Du gleich so und nicht so:
Annette hat geschrieben: Mi 15. Jul 2026, 12:48 Frauengefängnis???

Dank eurem ach so liberalen SBG...
Die Rohrkrepierer in Berlin machen's möglich.

Wer hat die denn gewählt?
geschrieben, wäre der Vorwurf auch nie entstanden.

Sorry, aber Du schreibst oft sehr aggressiv und übertrieben. Wer das regelmäßig liest, mag das irgendwann als "Ach, die Annette wieder" abtun. Aber es ist weder der Sache noch der Diskussion zuträglich und auch eigentlich schade. Denn ich habe auch schon viele gute Beiträge von dir gelesen.

Michi hat geschrieben: Mi 15. Jul 2026, 22:22 Das ist genau so uniformierter Quatsch, wie die folgende Behauptung vom Spiegel:
Der geänderte Geschlechtseintrag führte dazu, dass Liebich die Haft in einem Frauengefängnis hätte verbüßen müssen.
Dieser behauptete Automatismus exitiert einfach nicht.
Das ist imho nicht ganz richtig: der Automatismus ist erstmal schon da. Frau = JVA für Frauen. Es gibt aber dahinter eine Reihe von Dienstanweisungen, Vorschriften und so weiter, die eine Prüfung und Anders-Bewertung der Haft- und Unterbringungsbedingungen erlaubt. Daher wird Liebich schon, wie im Artikel geschrieben, erstmal im Frauenknast einfahren, dort werden die Möglichkeiten zur Unterbringung geprüft (es soll ja weder ihm noch seinen Mitinsassinnen etwas passieren) und dann gegebenenfalls die Unterbringung in einem anderen Gefängnis beschlossen.

Aber ansonsten gilt: Er hat seinen Personenstandseintrag auf Frau/weiblich geändert, also ist ein Frauengefängnis zuständig.
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