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Re: Intoleranz und Uneinigkeit der "Gemeinschaft"

Verfasst: Mi 6. Mär 2019, 00:57
von dunkles_sternchen
Ich kenne keine Frau, die einen männlichen Vollbart hat oder eine männlich Schädelform. Wir vergleichen hier Äpfel mit Birnen. Medizinisch ist das völliger Unfug, aber ich habe auch keine Lust mehr darüber im Detail zu debattieren. Im Prinzip kann es mir auch egal sein. Ich habe für mich mein Auskommen gefunden und möchte auch keinen weiteren medizinischen Maßnahmen in Anspruch nehmen, selbst wenn es die Kasse finanzieren würde.

Es tut mir nur für die Leid, die damit nicht klar kommen. Dann brauchen wir aber auch keine Änderungen, die F64.0 nicht als Krankheit definiert. Das ist ja dann wohl das kleinste Problem oder das man zwei Mal zum Gutachter muss. Diese Diskussion erachte ich im Vergleich als völlig obsolet. Dann würde man dem Papier eine größere Beachtung schenken, als dem eigenen Körpergefühl und spätestens an der Stelle muss man sich grundsätzlich auch nach dem Sinn der ganzen Sache fragen.

Re: Intoleranz und Uneinigkeit der "Gemeinschaft"

Verfasst: Mi 6. Mär 2019, 07:53
von Svetlana L
dunkles_sternchen hat geschrieben: Mi 6. Mär 2019, 00:57 Ich kenne keine Frau, die einen männlichen Vollbart hat oder eine männlich Schädelform. Wir vergleichen hier Äpfel mit Birnen. Medizinisch ist das völliger Unfug...
Nur weil du keine kennst, heißt das nicht, dass es das nicht gibt. Hier mal zwei Beispiele für den "medizinischen Unfug":

Rose hat aufgehört sich zu rasieren...

Britin wird zur jüngsten Frau mit Vollbart gekürt

Re: Intoleranz und Uneinigkeit der "Gemeinschaft"

Verfasst: Do 7. Mär 2019, 01:33
von dunkles_sternchen
Svetlana L hat geschrieben: Mi 6. Mär 2019, 07:53
dunkles_sternchen hat geschrieben: Mi 6. Mär 2019, 00:57 Ich kenne keine Frau, die einen männlichen Vollbart hat oder eine männlich Schädelform. Wir vergleichen hier Äpfel mit Birnen. Medizinisch ist das völliger Unfug...
Nur weil du keine kennst, heißt das nicht, dass es das nicht gibt. Hier mal zwei Beispiele für den "medizinischen Unfug":

Rose hat aufgehört sich zu rasieren...

Britin wird zur jüngsten Frau mit Vollbart gekürt
Ich halte es für absolut nicht zielführend eine Ausnahme im Promille-Bereich als die Regel darzustellen. Solche Bärte sind aber bei TS in aller Regel völlig normal. Ebenso ein Brustwachstum deutlich unter einem A-Körbchen. Frauen mit einem AA oder gar drunter sind absolute Ausnahmefälle. Die ganze Argumentation ist völliger Humbug. Mir ist absolut schleierhaft, wie man die Unsinnigkeit körperlicher Angleichungen von transsexuellen Frauen damit begründet, dass Frauen eigentlich genauso männlich aussehen wie Männer. Hääää? Muss man einfach nicht verstehen.

Re: Intoleranz und Uneinigkeit der "Gemeinschaft"

Verfasst: Do 7. Mär 2019, 06:58
von Svetlana L
dunkles_sternchen hat geschrieben: Do 7. Mär 2019, 01:33 Ich halte es für absolut nicht zielführend eine Ausnahme im Promille-Bereich als die Regel darzustellen.
Bin ich jetzt im falschen Film? Du hast doch "bärtige Frauen" hier thematisiert. Bei allem Respekt vor deinen Problemen, aber ich habe so langsam den Eindruck, wenn ein Thema hier lang und breit durchgeknautscht wurde, dann ziehst du die nächste Karte aus dem Ärmel, an der sich alle anderen dann wieder abarbeiten können.

Re: Intoleranz und Uneinigkeit der "Gemeinschaft"

Verfasst: Do 7. Mär 2019, 08:11
von Cybill
Svetlana L hat geschrieben: Do 7. Mär 2019, 06:58.... Bei allem Respekt vor deinen Problemen, aber ich habe so langsam den Eindruck, wenn ein Thema hier lang und breit durchgeknautscht wurde, dann ziehst du die nächste Karte aus dem Ärmel, an der sich alle anderen dann wieder abarbeiten können.
Ich verweise an dieser Stelle gerne nochmal auf meinen Post 63 in dieser Diskussion.

Es geht im Aufmerksamkeit und jede Menge anderer Probleme, die in Trans sexualität projiziert werden.

Cybill

Re: Intoleranz und Uneinigkeit der "Gemeinschaft"

Verfasst: Do 7. Mär 2019, 12:58
von Laila-Sarah
Cybill hat geschrieben: Do 7. Mär 2019, 08:11
Svetlana L hat geschrieben: Do 7. Mär 2019, 06:58.... Bei allem Respekt vor deinen Problemen, aber ich habe so langsam den Eindruck, wenn ein Thema hier lang und breit durchgeknautscht wurde, dann ziehst du die nächste Karte aus dem Ärmel, an der sich alle anderen dann wieder abarbeiten können.
Ich verweise an dieser Stelle gerne nochmal auf meinen Post 63 in dieser Diskussion.

Es geht im Aufmerksamkeit und jede Menge anderer Probleme, die in Trans sexualität projiziert werden.

Cybill
So sehe ich das auch und in Post 80 habe ich es auch versucht in meine laienhafte Worte zu fassen.

Re: Intoleranz und Uneinigkeit der "Gemeinschaft"

Verfasst: Do 7. Mär 2019, 17:55
von Michi
Laila-Sarah hat geschrieben: Do 7. Mär 2019, 12:58 So sehe ich das auch und in Post 80 habe ich es auch versucht in meine laienhafte Worte zu fassen.
Hallo Laila,

ich habe damals schon bei deinem Beitrag zustimmend genickt. Sie dreht sich immer wieder nur im Kreis, und das habe ich nicht erst hier erlebt, sondern schon vorher auf einer anderen Plattform, deren Name nicht genannt werden darf*), wo ich mich auch schon (leider erfolglos) um sie bemüht hatte. Sie saugt die Energie all derer auf, die gern helfen wollen, ohne dadurch auch nur einen Millimeter voran zu kommen. Das ist sehr bedauerlich, denn liebend gern würde ich mal einen Fortschritt bei ihr sehen. Ich wünsche ihr das von Herzen. Der Gedanke, die Entscheidung, meine Kraft dann lieber anderen Betroffenen hier zu schenken, ist nichts, was ich schön finde und was mir leicht fällt.


Liebe Grüße
Michi

*) Man möge mir die kleine Anspielung mit dem Harry Potter Zitat verzeihen. :wink:

Re: Intoleranz und Uneinigkeit der "Gemeinschaft"

Verfasst: Do 7. Mär 2019, 23:47
von dunkles_sternchen
Gut. Schließen wir das Thema. Die Themen.

Ich habe heute auch nochmal viel drüber nachgedacht. Man beseitigt Probleme nicht damit, dass man sie kleinredet und für nichtig erklärt. Geht gern mal die Posts durch. Ich kann mich nicht entsinnen ein konkrete Lösung für irgendwas gelesen zu haben. Wenn doch -> Bitte posten!

Man hilft niemandem, indem man das Problem abwertet und suggerieren will, dass es keines gibt. Und dass es auf körperliche Fragen keine einfachen Antworten gibt, ist doch klar. Das kann man doch dann so kommunizieren, anstatt demjenigen seinen Leidensdruck abzusprechen. Und ja, dagegen wehre ich mich dann, weil ich es nicht in Ordnung finde mir abzusprechen, dass ich mich nach einem weiblichen Körper sehne. Einerseits ist es schon Last genug so leben zu müssen und wenn dann einem noch andere, angeblich aufgeklärte Menschen, suggerieren wollen, dass man einen an der Klatsche hat und irgendwie unwillig ist nur mal eine Stellschraube im Kopf zu schalten, mache ich ganz klar zu.

Bei mir funktioniert Konditionierung nicht!
Nur weil man etwas oft genug wiederholt, wird es dadurch nicht besser oder wahrer.

Re: Intoleranz und Uneinigkeit der "Gemeinschaft"

Verfasst: Fr 8. Mär 2019, 00:21
von Marielle
dunkles_sternchen hat geschrieben: Do 7. Mär 2019, 23:47Ich kann mich nicht entsinnen ein konkrete Lösung für irgendwas gelesen zu haben. Wenn doch -> Bitte posten!
Kauf dir ein BVG-Ticket.

Hör auf Cybill, mach einen Termin bei ihr oder 'ner Kolleg_in. Das Ticket brauchst du um den Termin wahrzunehmen; IN der U-Bahn.

Marielle

Re: Intoleranz und Uneinigkeit der "Gemeinschaft"

Verfasst: Fr 8. Mär 2019, 00:26
von Laila-Sarah
dunkles_sternchen hat geschrieben: Do 7. Mär 2019, 23:47 ...
Bei mir funktioniert Konditionierung nicht!
...
Noch viel schlimmer: Leider funktioniert bei dir "positives Denken" nicht. Und du blockst alles positive sehr bewusst ab als ob du etwas verlieren würdest, wenn man dir deinen Leid und Kummer wegnimmt. Wenn du hier nicht nur herumtrollst und mit uns herumexperimentierst und wirklich in dieser negativen Schleife gefangen bist, dann ist es wirklich sehr traurig mit anzuschauen. Ich wünschte du könntest nur eine Sekunde sehen, wie dein Leben sich ändern würde, wenn du aus dieser Schleife ausbrichst. Dann würdest du bemerken, was du dir selber wegnimmst. Das größte Unrecht was dir je widerfahren ist tust du dir selber an. Und zwar 24/7.

Klingt respektlos und arschig? ... ich weiß, aber es ist auch leider wahr. Vielleicht kommt die Info ganz rau und ohne Weichspüler durch die Wand durch?

Was du tun müsstest ist loslassen, akzeptieren und neu anfangen.

Re: Intoleranz und Uneinigkeit der "Gemeinschaft"

Verfasst: Fr 8. Mär 2019, 01:16
von dunkles_sternchen
dunkles_sternchen hat geschrieben: Do 7. Mär 2019, 23:47 Gut. Schließen wir das Thema. Die Themen.
Welcher Teil davon war jetzt unklar?

Re: Intoleranz und Uneinigkeit der "Gemeinschaft"

Verfasst: Fr 8. Mär 2019, 07:33
von Joe95
Irgendwie habe ich den Eindruck du redest mit dir selbst.
dunkles_sternchen hat geschrieben: Fr 8. Mär 2019, 01:16
dunkles_sternchen hat geschrieben: Do 7. Mär 2019, 23:47 Gut. Schließen wir das Thema. Die Themen.
Welcher Teil davon war jetzt unklar?
Damit kannst ja nur du gemeint sein, denn bereits eine Zeile weiter hast du das Thema fortgeführt.
dunkles_sternchen hat geschrieben: Do 7. Mär 2019, 23:47...Ich habe heute auch nochmal viel drüber nachgedacht. Man beseitigt Probleme nicht damit, dass man sie kleinredet und für nichtig erklärt. Geht gern mal die Posts durch. Ich kann mich nicht entsinnen ein konkrete Lösung für irgendwas gelesen zu haben. Wenn doch -> Bitte posten!
Vielleicht solltest du erst mal die vorhandenen Postings lesen.
Man hilft niemandem, indem man das Problem abwertet und suggerieren will, dass es keines gibt. Und dass es auf körperliche Fragen keine einfachen Antworten gibt, ist doch klar. Das kann man doch dann so kommunizieren, anstatt demjenigen seinen Leidensdruck abzusprechen. Und ja, dagegen wehre ich mich dann, weil ich es nicht in Ordnung finde mir abzusprechen, dass ich mich nach einem weiblichen Körper sehne.
Ausser dir selber versucht niemand dir den Leidensdruck abzusprechen.
Einerseits ist es schon Last genug so leben zu müssen und wenn dann einem noch andere, angeblich aufgeklärte Menschen, suggerieren wollen, dass man einen an der Klatsche hat und irgendwie unwillig ist nur mal eine Stellschraube im Kopf zu schalten, mache ich ganz klar zu.
Ok, dein gutes Recht. Zu beachten wäre vielleicht das ausser dir niemand versucht irgendwas zu suggerieren und das du nicht "zu machst", sondern allenfalls agressiver wirst. Das sogar wenn du dich selber aufforderst das Thema zu schließen.
Bei mir funktioniert Konditionierung nicht!
Zumindest die Selbstkonditionierung scheint ja hervorragend zu funktionieren.
Nur weil man etwas oft genug wiederholt, wird es dadurch nicht besser oder wahrer.
Stimmt. Solltest du bei Gelegenheit mal lesen.

Ich habe dich ernst genommen und auch verstanden worum es ging, zumindest was die Transition betrifft. Du ignorierst das nicht nur, du wirfst mir sogar vor nicht darauf eingegangen zu sein.
Anscheinend ist das also nicht was du erreichen möchtest.
Es hätte mich gefreut wenn ich dir irgendwie hätte helfen können, aber das kann ich wohl nicht.
Ok, muss ich einsehen.

Re: Intoleranz und Uneinigkeit der "Gemeinschaft"

Verfasst: Sa 9. Mär 2019, 00:33
von dunkles_sternchen
Tut mir Leid, wenn ich an der ein und anderen Stelle irgendwie ungerecht war.
Es ist nicht mein Anliegen Menschen zu verletzen oder irgend wen zu beleidigen.

Ich kann mit dem ganzen Thema schlecht umgehen, weil es für mich persönlich mitunter lebenszerstörend war.
Insofern möchte ich auch hier keine weiteren Diskussionen diesbezüglich entfachen.

Re: Intoleranz und Uneinigkeit der "Gemeinschaft"

Verfasst: Sa 9. Mär 2019, 07:48
von Joe95
Ok, das kann ich gerne akzeptieren.