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Re: Wo stehe ich?

Verfasst: So 8. Mär 2015, 19:46
von aisha_cd92
wow vielen Dank an alle !!!
es freut mich riesig dass ihr euch hier so öffnet und mir mit worten und rat zur seite steht :)

nachdem ich all das gelesen hab und das alles reflektiert hab, erkenne ich doch sehr vieles wieder. durch eure worte verstehe ich mich und meine gefühlslage jetzt etwas mehr :)
Ja der stress und persönliche Unzufriedenheit spielen zur zeit ne grosse rolle bei mir. ich hoffe das geht bald vorbei
Daniela67 hat geschrieben:Was erwartet ihr nach Jahrzehnten der Sozialisation als Mann? Wenn es stressig wird, dann verfallen wir automatisch in unsere alte Rolle zurück. Das ist einfach. Das können wir. Da sind wir sicher. Das kostet keine Energie.
Das hast du sehr schön ausgedrückt :)
colibri hat geschrieben: Falls das Foto oben wirklich DU bist: Ich sehe da eine wunderschöne Frau!
danke schön :D ja das bin ich wirklich :) aber das is nur der richtige winkel und das richtige licht :D .. sonst sieht man meinen bart schatten :( und große nase und schlechte augenbrauen :(

Danke

-Aisha

Re: Wo stehe ich?

Verfasst: Di 10. Mär 2015, 01:47
von crushcrush
Hi, ich erkenne mich auch in vielen Dingen hier wieder.... - ich bin 21, und habe das ganze auch länger verdrängt, anfangs weil ichs nicht richtig einordnen konnte und mir nichts dabei gedacht hab, nun, seit ca. 1 Jahr, kämpfe ich mit mir selbst täglich und wills nicht wahr haben, dass ich transsexuell oder ein crossdresser bin.
es gibt Momente, in denen ich mich unter anderen (freunden oder Mitstudenten) wohlfühle, aber gleichzeitig merke, dass mir etwas fehlt und ich eben meine Weiblichkeit (oder vielleicht auch nur meine sanfte Seite) nicht richtig ausdrücken kann. Ich kann aber genauso wenig einschätzen, worauf ich beziehungsmäßig stehe: ich bin noch jungfrau, hatte zwar ein paar dates mit ein paar Mädchen (nicht sooo super viele, aber ich hatte definitiv mehrere realistische chancen) konnte mich aber am ende nie so richtig draufeinlassen, weil ich mir gedacht hab, das kannst du ihr nicht antun sie würde es sowieso nicht verstehen, mir hat auch so das letzte bisschen an dominanz gefehlt, um sie dann zu küssen, etc.
und gleichzeitig denke ich mir dann, ich muss mir erstmal über mich selbst klarheit verschaffen, bevor ich mich auf sowas einlassen kann. nur: wie wird man sich darüber klar, ob man nun doch ganz sicher transsexuell ist? - und was dann?

ich studiere grade noch, habe genauso ein auslandssemester diesen winter in einem arabischen (aber sicheren) land vor (im nachhinein vielleicht eine etwas bescheuerte idee, andererseits kann man es auch so sehen, dass es so nochmal die möglichkeit ist, in eine region zu reisen, in die man später so vielleicht nicht mehr hinkommt?) - dort müsste ich dann halt alles unterdrücken.
genauso frage ich mich: kann das nicht auch sozialer abstieg bedeuten, wenn man (angenommen ich bin transsexuell) dann als transsexuelle vielleicht gar keine arbeit bekommt (subtile diskriminierung)? - genauso frag ich mich, ob ich wenns so wäre, jetzt hormone nehmen sollte oder erst nach dem studium, aber die resultate in 2 jahren (mit dann 24 statt mit fast 22 jahren jetzt) sind wahrscheinlich deutlich schlechter? - das erdrückt mich alles wahnsinnig :-(

Aber genauso hab ich dann auch wieder so wie ihr schon beschrieben habt, einen gewissen Zwiespalt und ein auf und ab: bei der einen jungen, hübschen Frau wird man neidisch, weil sie attraktiv und gut gekleidet ist, dann kommt jemand anderes und man denkt sich nur : oh Gott, ich will doch keine Frau sein. Ich bin mittlerweile auch sehr oft einfach nur richtig depressiv, weil ichs nicht richtig ausleben kann und niemanden habe, mit dem ich mich austauschen kann.... - ich zieh bald in ne eigene Wohnung, und hab dann zumindest mehr Freiraum für mich und Abstand von den Eltern. Meiner Mutter hatte ich es erzählt, aber sie nimmt es nicht richtig ernst. Ich will mich auch nicht länger vor ihr rechtfertigen müssen. Habe bisher nur Damenunterwäsche (auch Reizwäsche, von Mutter oder Schwester) getragen, aber mich darin auch sehr wohl gefühlt, aber zusammen mit Damenbinden (unbenutzten) das bisher hauptsächlich vermutlich als fetisch ausgeübt (es hat mich sexuell erregt) aber wahrscheinlich, weil ichs nie anders bisher ausüben konnte, und mir das als etwas speziell weibliches mit den binden erschien, ich denke aber es ist nicht nur mit dem "fetisch" sondern eben, dass ich auch das gefühl hab, dass meine persönlichkeit weiblich ist.

ich hatte aber auch nie ein einfaches Verhältnis zu meinem "sozialen" Vater, weil ich durch einen unbekannten samenspender "erzeugt" wurde. So hat mir natürlich immer die Vaterrolle etwas gefehlt, und auch ein Vorbild. Mein nicht-biologischer Vater hat mich zwar bestimmt immer geliebt, aber ich konnte das nie für ihn genauso empfinden, er war immer gewissermaßen ein "Haudegen" (verbal gemeint), er hat mich schon immer sehr eingeschüchtert seine Statur und seine Verhaltensweise, ich behaupte mal dass ich mich auch wegen ihm nicht persönlich entfalten konnte und zB mich nie getraut hab, früher meine Gedanken zB mit meiner Mutter zu teilen (ich hab mich auch lange erst gar nicht getraut zu denken, dass ich transsexuell bin, ich hab einfach gedacht, sowas darf man nicht denken). Habe auch lange basketball im verein gespielt, und musste mich da gegen genug mobbing durchsetzen, meine eltern wollten immer, dass ich basketball spiel, aber ich denke dass es nicht komplett umsonst war, ich hab mich ja schließlich nie fertigmachen lassen und mich durchgesetzt :).

Andererseits ist die Vergangenheit eh vorbei, und jetzt lange anderen die Schuld zu geben, ändert ja nichts an meiner Situation, auch wenns mir oft schwer fällt positiv in die Zukunft zu sehen. Ich konnte mich auch nie richtig mit ihm tiefsinnig unterhalten, das hat mich auch immer sehr traurig gemacht. Gleichzeitig, glaube ich aber trotzdem, dass der oftmalige Wunsch, weiblich zu sein, (vor allem einen weiblichen Körper zu haben) nicht allein auf einen ungeklärten Vater Sohn Konflikt zurückzuführen ist...

boah, ist echt viel geworden, aber hat gut getan sich das alles mal von der Seele zu schreiben. Hab das alles auch schon nem Psychologen erzählt, aber bin noch in keiner Therapie. Bin offen für eure Meinungen und freue mich auch auf Rückmeldungen :-) - vlt ist auch noch jemand aus der Nähe Frankfurt hier dabei, idealerweise ungefähr in meinem alter, so um die 20? - ansonsten, LG an alle :-) - ok, habs mal formatiert^^

Re: Wo stehe ich?

Verfasst: Di 10. Mär 2015, 09:12
von Sabrina.P
crushcrush hat geschrieben:Hi, ich erkenne mich auch in vielen Dingen hier wieder.... - ich bin 21, und habe das ganze auch länger verdrängt, anfangs weil ichs nicht richtig einordnen konnte und mir nichts dabei gedacht hab, nun, seit ca. 1 Jahr, kämpfe ich mit mir selbst täglich und wills nicht wahr haben, dass ich transsexuell oder ein crossdresser bin. - es gibt Momente, in denen ich mich unter anderen (freunden oder Mitstudenten) einfach wohlfühle, aber gleichzeitig merke, dass mir etwas fehlt und ich eben meine Weiblichkeit (oder vielleicht auch nur meine sanfte Seite) nicht richtig ausdrücken kann. Ich kann aber genauso wenig einschätzen, worauf ich beziehungsmäßig stehe: ich bin noch jungfrau, hatte zwar ein paar dates mit ein paar Mädchen (nicht sooo super viele, aber ich hatte definitiv mehrere realistische chancen) konnte mich aber am ende nie richtig draufeinlassen, weil ich mir gedacht hab, das kannst du ihr nicht antun und sie würde es sowieso nicht verstehen und gleichzeitig denke ich mir, ich muss mir erstmal über mich selbst klarheit verschaffen, bevor ich mich auf sowas einlassen kann. nur: wie wird man sich darüber klar, ob man nun doch ganz sicher transsexuell ist? - und was dann? - ich studiere grade noch, habe genauso ein auslandssemester diesen winter in einem arabischen (aber sicheren) land, dort müsste ich alles unterdrücken, genauso frage ich mich: kann das nicht auch sozialer abstieg bedeuten, wenn man dann als transsexuelle vielleicht gar keine arbeit bekommt? - genauso frag ich mich, ob ich wenns so wäre, jetzt hormone nehmen sollte oder erst nach dem studium, aber die resultate in 2 jahren (mit dann 24 statt mit fast 22 jahren jetzt) sind wahrscheinlich deutlich schlechter? - das erdrückt mich alles wahnsinnig, ich könnte heulen :-( Aber genauso hab ich dann auch wieder so wie ihr schon beschrieben habt, einen gewissen Zwiespalt und ein auf und ab: bei der einen jungen, hübschen Frau wird man neidisch, weil sie attraktiv und gut gekleidet ist, dann kommt jemand anderes und man denkt sich nur : oh Gott, ich will doch keine Frau sein. Ich bin mittlerweile auch sehr oft einfach nur richtig depressiv, weil ichs nicht richtig ausleben kann und niemanden habe, mit dem ich mich austauschen kann.... - ich zieh bald in ne eigene Wohnung, und hab dann zumindest mehr Freiraum für mich und Abstand von den Eltern. Meiner Mutter hatte ich es erzählt, aber sie nimmt es nicht richtig ernst. Ich will mich auch nicht länger vor ihr rechtfertigen müssen. Habe bisher nur Damenunterwäsche (auch Reizwäsche, von Mutter oder Schwester) getragen, aber mich darin auch sehr wohl gefühlt, aber zusammen mit Damenbinden (unbenutzten) das bisher hauptsächlich vermutlich als fetisch ausgeübt (es hat mich sexuell erregt) aber wahrscheinlich, weil ichs nie anders bisher ausüben konnte, und mir das als etwas speziell weibliches mit den binden erschien.... - ich hatte aber auch nie ein einfaches Verhältnis zu meinem "sozialen" Vater, weil ich durch einen unbekannten samenspender "erzeugt" wurde. So hat mir natürlich immer die Vaterrolle etwas gefehlt, und auch ein Vorbild. Mein biologischer Vater hat mich zwar bestimmt immer geliebt, aber ich konnte das nie für ihn genauso empfinden, er war immer gewissermaßen ein "Haudegen" (verbal gemeint), er hat mich schon immer sehr eingeschüchtert seine Statur und seine Verhaltensweise, ich behaupte mal dass ich mich auch wegen ihm nicht persönlich entfalten konnte und zB mich nie getraut hab, früher meine Gedanken zB mit meiner Mutter zu teilen. Andererseits ist die Vergangenheit eh vorbei, und jetzt lange anderen die Schuld zu geben, ändert ja nichts an meiner Situation, auch wenns mir oft schwer fällt positiv in die Zukunft zu sehen. und ich konnte mich nie richtig mit ihm tiefsinnig unterhalten, das hat mich auch immer sehr traurig gemacht. Gleichzeitig, glaube ich aber trotzdem, dass der oftmalige Wunsch, weiblich zu sein, (vor allem einen weiblichen Körper zu haben) nicht allein auf einen ungeklärten Vater Sohn Konflikt zurückzuführen ist... - boah, ist echt viel geworden, aber hat gut getan sich das alles mal von der Seele zu schreiben. Hab das alles auch schon nem Psychologen erzählt, aber bin noch in keiner Therapie. Bin offen für eure Meinungen und freue mich auch auf Rückmeldungen :-) - vlt ist auch noch jemand aus der Nähe Frankfurt hier dabei, idealerweise ungefähr in meinem alter, so um die 20? - ansonsten, LG an alle :-)
Bitte die Texte formatieren, ist so schwer bis garnicht zu lesen! Wäre schade um den Inhalt! Danke! (ki)

Re: Wo stehe ich?

Verfasst: Di 10. Mär 2015, 19:14
von Lukretia
Mein Problem ist, dass ich in meiner Jugend ein Mädchen und später eine Frau gerne gewesen wäre, aber dies war mir nicht bewusst. Und das ist entscheidend. Ich fühlte mich in der Gruppe der gleichaltrigen (männlichen) Jugendlichen unwohl, wie das fünfte Rad am Wagen, wusste aber nicht woher. Später nahm ich an, ich litte an "Kontaktproblemen". Aber woher diese "Kontaktprobleme" kamen, das wurde mir nicht klar. Zeitweise meinte ich schwul zu sein, fühlte mich aber bei den Schwulen auch nicht wohl und bekam zu ihnen auch keinen Kontakt. Dann wieder hielt ich mich für einen spätentwickelten Heterosexuellen, der - ähnlich wie der ehemalige Bundespräsident Johannes Rau - erst mit 50 zu einer Frau und Kindern kommt.
Ab Mitte 20 hatte sich bei mir ein sexuelles Ritual gebildet, dessen Sinn ich aber nicht verstand und das ich als zwangsneurotische Störung begriff, die nach einer Therapie wieder weggehen würde. Ging sie aber nicht. Heute verstehe ich, was dieses Ritual mir sagen wollte: Ich empfinde sexuell aus Sicht der Frau, kann dies aber nach draußen nicht zeigen und ausleben. Eine vertrackte Situation als "Mann". Ich habe das Gefühl, dass ich nicht schwul (mit einem Mann als Liebhaber) hätte leben können. Heterosexuell mit einer Frau auf keinen Fall. Aber als Crossdresser öffentlich aufzutreten oder gar sich einer Geschlechtsangleichung zu unterziehen, das wäre auch nicht gegangen. So bin ich äußerlich ein Mann, der heimlich in seinen vier Wänden gewisse Rituale auslebt.
Da stehe ich und kann nicht anders.

Re: Wo stehe ich?

Verfasst: Di 10. Mär 2015, 19:58
von crushcrush
klingt traurig. so ists wohl bei mir aber auch momentan...

Re: Wo stehe ich?

Verfasst: Mi 11. Mär 2015, 06:38
von ExUserIn-2026-04-08
Seit einfach nur ihr selbst, es ist einfacher als ihr denkt. Nehmt euch nur an. Akzeptiert eure Weiblichkeit und geht wie selbstverständlich damit um.
Ich kann den letzten Satz von Daniela auch so unterschreiben. Die meisten Beschränkungen finden im eigenen Kopf statt.

Ich habe auch die Schwankungen in meinen Gefühlen. Das ist für mich normal und so lebe ich die auch. Einen Unterschied gibt es aber: bei Stress ist meine weibliche Seite eine Hilfe. Das ist aber mit 53 Jahren auch deutlich einfacher, weil ich mir schon viele Gedanken gemacht habe. Als ich in den 20er Jahren war, gab es noch nicht einmal Internet. Aber darum geht es ja nicht ...

Die Antworten auf Eure Fragen und Nöte liegen in Euch selber. Vieles was Ihr schreibt, ist ähnlich zu dem, was viele von uns erleben bzw. erlebt haben. Wie sähe der Traum aus, wie Ihr leben wollt ? Was hindert Euch daran ? SInd es die Anderen oder liegt es daran, dass Ihr es Euch nicht erlaubt ?

Klar muss man Kompromisse machen, aber Selbstbeschränkung macht nicht glücklich. Es lässt einen verkümmern. Wollt Ihr das ? Übrigens gibt es Partnerinnen, die leben gerne mit einem weiblichen Mann zusammen. Er spricht sie ganz anders an, als ein "Macho". Machos sind nicht die besseren Männer, sie sind nur anders. Weibliche Männer haben den Riesenvorteil, dass sie ein breiteres Spektrum haben, was das Gefühlsleben betrifft. Und das wird durchaus geschätzt.

Und es wird auch geschätzt, wenn man den Mut hat, sein eigenes Leben zu leben.

Re: Wo stehe ich?

Verfasst: Do 26. Mär 2015, 02:22
von Lupica
Totales Chaos bei mir grade, denke aber dass das auch etwas an dem vielen Stress derzeit liegt wo eben genaudas passiert was Daniela da so treffend beschrieben hat.

Ich fühl mich eigentlich ganz wohl in meiner Haut, sobald ich etwas weibliche Kleidung anziehe und mich schminke ist bereits viel getan... wenn ich dann noch meine lang gewachsenen Haare leicht ins Gesicht hängen lasse würde man wohl kaum noch sagen können wo ich dazugehöre (zumindest wurde mir das schon mehrfach gesagt)... das einzige was mich noch bedrückt ist meine Stimme, ich würde da gerne irgentwas temporär machen können... hat hier vielleicht jemand Erfahrung mit Stimmtraining oder ähnlichem gemacht?

Unterm Strich würde ich mich momentan unter den Begriff Genderfluid packen da die Phasen manchmal mehrmals täglich wechseln, wobei ich mich schon gut freuen würde könnteich (so ich denn mal will) durchgängig als Frau/Mädchen erkannt werden... überlege auch schon seit längerem über einen Namen, habe leider keinen gefunden und ob Lupica so als Alltagsname taugt (ist meinStandartpseudonym im Internet geworden).

Will ne Schnecke sein, die können switchen...

Re: Wo stehe ich?

Verfasst: Fr 8. Apr 2016, 23:18
von Simone 65
Hallo Lukratia . Ich kenne Das. Ich bin jetzt 50 Jahre alt und noch. Jungfrau. Hatte NIE eine Beziehung Mach Es nicht auch. LG Simone

Re: Wo stehe ich?

Verfasst: Fr 8. Apr 2016, 23:47
von Simone 65
Hallo Lukretia. Bleibe nicht alleine , es tut weh. Ich kann nicht mehr anders.. Mache nicht den selben Fehler. LG Simone

Re: Wo stehe ich?

Verfasst: Mo 11. Apr 2016, 09:13
von Ines
Lebe so, wie du es empfindest. Es ist dein Leben. Natürlich wird man von vielen Menschen als Transe angesehen, aber ist das wirklich wichtig? Ist die Meinung, derer, die so denken, für einen entscheidend, oder lebensbestimmend, oder wirklich relevant Es zählt doch einzig das Gefühl, daß man hat und ob man sich so wohl fühlt. Wenn man in jungen Jahren vielleicht noch nicht genau weiß, wer man ist und wo man steht, dann warte ab, die Erkenntnis wird kommen. Ich habe auch lange gebraucht, um zu begreifen, daß ich als CD geboren wurde und es nicht nur eine sonderbare Phase ist/war.

Liebe Grüße
Ines