"frau droht mit trennung" - # 2
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Sunny
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Re: "frau droht mit trennung"
Ich bin selbst die Partnerin, aber wenn ich davon lese, dass mit Trennung gedroht wird u. ä. kann ich das ehrlich gesagt auch nicht nachvollziehen.
Für mich bedeutet eine glückliche und gesunde Beziehung, dass man sich gegenseitig nichts verbieten kann und dass man sich vor dem anderen nicht verbiegen muss. Der Partner ist für mich im Idealfall (den ich zum Glück auch leben darf) der eine Mensch, vor dem ich nichts verbergen muss und der mich so annimmt, wie ich eben bin. Andersrum macht für mich dann natürlich eine Partnerschaft nur dann einen Sinn, wenn meine Gefühle für den anderen so stark sind, dass ich das andersrum auch gewähren kann, ohne Wenn und Aber.
Klar kann ich nachvollziehen, dass keine Jubelstürme beim Outing losbrechen, vor allem wenn man schon lange Jahre zusammen war bevor es dazu kommt. Genauso klar ist, dass es eine Herausforderung für die Frau ist, sich dann mit allem auseinander zu setzen.
ABER wenn ich meinen Partner wirklich liebe, dann ist es doch mein innigster Wunsch, dass er glücklich ist. Kommt jetzt die Offenbarung, dass er das eben nur ist, wenn er seine weibliche Seite in welcher Form auch immer ausleben kann, ist zumindest für mich die logische Schlussfolgerung, dass man gemeinsam nach einem Weg sucht, das möglich zu machen.
Damit meine ich ja nicht, dass jede Partnerin sich sofort anbieten soll, als beste Freundinnen shoppen zu gehen und am besten noch gleich nachfragt, wie es mit Schmuserei nur unter Frauen wäre. Nur die grundsätzliche Bereitschaft, sich das Thema mal näher anzuschauen und zu testen, wie weit Frau das Ganze begleiten kann ohne sich unwohl zu fühlen. Oder auch die Frage zu stellen, inwiefern sie denn überhaupt damit etwas zu tun haben soll, wenn es nach den Wünschen des CD/TV/usw. geht. Das alles funktioniert natürlich nicht 5 Minuten nach dem Outing, aber sollte sich mit der Zeit und einigen Gesprächen entwickeln können, denke ich.
Die Bereitschaft die eigenen Grenzen für den Partner auszutesten und diese dann so zu ziehen, dass beide damit gut leben können, ist meiner Meinung nach das Zeichen dafür, dass Frau den Menschen liebt. Wenn diese Bereitschaft nicht da ist, und Frau sich nur damit beschäftigt, wie Mann zu sein hat, um sie glücklich zu machen, mag das vieles sein, aber ich kann das dann nicht Liebe nennen. Dann liebt sie nicht den Partner, sondern höchstens das Leben, dass sie ihrer Meinung nach mit ihm führt und das wäre mir zu wenig.
Bei mir selbst war die Situation in dem Sinne sehr günstig, als ich noch vor dem Beginn unserer Beziehung wusste, dass es dahlia gibt. Was genau das alles mit sich zieht, habe ich erst im Laufe der Beziehung erfahren, aber grundsätzlich war mir bewusst, dass da etwas ist. Deshalb habe ich mir auch vorher bewusst die Frage stellen können, ob ich mit jemandem mit solch einer Neigung wirklich zusammen sein kann und will.
Es war von meiner Seite aus eine bewusste Entscheidung dafür. Ich wusste nicht, wie es sich anfühlen würde, ihr gegenüber zu stehen, aber ich wusste, dass ich meinen Partner liebe und ihn glücklich sehen will. Das Mindestgebot, das meiner Meinung nach bei ehrlichen und tiefen Gefühlen machbar ist, wäre das, was ich auch meinem Partner vor den ersten Begegnungen mit dahlia versprochen habe.
Ich konnte nicht versprechen, dass ich gut damit klar komme, Zeit mit ihr zu verbringen. Hätte ich mich also in ihrer Gegenwart unwohl gefühlt, wäre ausreichend sturmfreie Bude um sich auszuleben das Minimum gewesen, was ich garantiert hätte.
Gespräche um mit dem Ganzen und den daran hängenden Emotionen, Zweifeln und Ängsten klar zu kommen, waren natürlich auch bei mir nötig, aber wenn man wirklich liebt, nimmt man das in Kauf. Finde ich zumindest.
Kurz gesagt: Man muss es nicht mitleben, aber zumindest Raum dafür lassen, wenn es wirklich Liebe ist. Mein Senf zu diesem Thema.
LG
Sunny
PS: Es soll sich bitte keine Partnerin auf die Füße getreten oder gar angegriffen fühlen, das ist nur meine ganz eigene Meinung.
Für mich bedeutet eine glückliche und gesunde Beziehung, dass man sich gegenseitig nichts verbieten kann und dass man sich vor dem anderen nicht verbiegen muss. Der Partner ist für mich im Idealfall (den ich zum Glück auch leben darf) der eine Mensch, vor dem ich nichts verbergen muss und der mich so annimmt, wie ich eben bin. Andersrum macht für mich dann natürlich eine Partnerschaft nur dann einen Sinn, wenn meine Gefühle für den anderen so stark sind, dass ich das andersrum auch gewähren kann, ohne Wenn und Aber.
Klar kann ich nachvollziehen, dass keine Jubelstürme beim Outing losbrechen, vor allem wenn man schon lange Jahre zusammen war bevor es dazu kommt. Genauso klar ist, dass es eine Herausforderung für die Frau ist, sich dann mit allem auseinander zu setzen.
ABER wenn ich meinen Partner wirklich liebe, dann ist es doch mein innigster Wunsch, dass er glücklich ist. Kommt jetzt die Offenbarung, dass er das eben nur ist, wenn er seine weibliche Seite in welcher Form auch immer ausleben kann, ist zumindest für mich die logische Schlussfolgerung, dass man gemeinsam nach einem Weg sucht, das möglich zu machen.
Damit meine ich ja nicht, dass jede Partnerin sich sofort anbieten soll, als beste Freundinnen shoppen zu gehen und am besten noch gleich nachfragt, wie es mit Schmuserei nur unter Frauen wäre. Nur die grundsätzliche Bereitschaft, sich das Thema mal näher anzuschauen und zu testen, wie weit Frau das Ganze begleiten kann ohne sich unwohl zu fühlen. Oder auch die Frage zu stellen, inwiefern sie denn überhaupt damit etwas zu tun haben soll, wenn es nach den Wünschen des CD/TV/usw. geht. Das alles funktioniert natürlich nicht 5 Minuten nach dem Outing, aber sollte sich mit der Zeit und einigen Gesprächen entwickeln können, denke ich.
Die Bereitschaft die eigenen Grenzen für den Partner auszutesten und diese dann so zu ziehen, dass beide damit gut leben können, ist meiner Meinung nach das Zeichen dafür, dass Frau den Menschen liebt. Wenn diese Bereitschaft nicht da ist, und Frau sich nur damit beschäftigt, wie Mann zu sein hat, um sie glücklich zu machen, mag das vieles sein, aber ich kann das dann nicht Liebe nennen. Dann liebt sie nicht den Partner, sondern höchstens das Leben, dass sie ihrer Meinung nach mit ihm führt und das wäre mir zu wenig.
Bei mir selbst war die Situation in dem Sinne sehr günstig, als ich noch vor dem Beginn unserer Beziehung wusste, dass es dahlia gibt. Was genau das alles mit sich zieht, habe ich erst im Laufe der Beziehung erfahren, aber grundsätzlich war mir bewusst, dass da etwas ist. Deshalb habe ich mir auch vorher bewusst die Frage stellen können, ob ich mit jemandem mit solch einer Neigung wirklich zusammen sein kann und will.
Es war von meiner Seite aus eine bewusste Entscheidung dafür. Ich wusste nicht, wie es sich anfühlen würde, ihr gegenüber zu stehen, aber ich wusste, dass ich meinen Partner liebe und ihn glücklich sehen will. Das Mindestgebot, das meiner Meinung nach bei ehrlichen und tiefen Gefühlen machbar ist, wäre das, was ich auch meinem Partner vor den ersten Begegnungen mit dahlia versprochen habe.
Ich konnte nicht versprechen, dass ich gut damit klar komme, Zeit mit ihr zu verbringen. Hätte ich mich also in ihrer Gegenwart unwohl gefühlt, wäre ausreichend sturmfreie Bude um sich auszuleben das Minimum gewesen, was ich garantiert hätte.
Gespräche um mit dem Ganzen und den daran hängenden Emotionen, Zweifeln und Ängsten klar zu kommen, waren natürlich auch bei mir nötig, aber wenn man wirklich liebt, nimmt man das in Kauf. Finde ich zumindest.
Kurz gesagt: Man muss es nicht mitleben, aber zumindest Raum dafür lassen, wenn es wirklich Liebe ist. Mein Senf zu diesem Thema.
LG
Sunny
PS: Es soll sich bitte keine Partnerin auf die Füße getreten oder gar angegriffen fühlen, das ist nur meine ganz eigene Meinung.
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nicole.f
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Re: "frau droht mit trennung"
Liebe Sunny!
Man kann Dahlia nur gratulieren, eine solche Partnerin "erwischt" zu haben - Chapeau!
Du zeigst hier eine sehr gesunde Einstellung, für beide Seiten, und das ist sehr bewundernswert. So sollte es in der Tat sein, in beiden Richtungen, d.h. der Trans* Partner muss der Partnerin die gleichen Rechte und damit Freiräume zugestehen.
Aber leider ist dies scheinbar ganz und gar nicht die Regel.
Liebe Grüße
nicole
Man kann Dahlia nur gratulieren, eine solche Partnerin "erwischt" zu haben - Chapeau!
Du zeigst hier eine sehr gesunde Einstellung, für beide Seiten, und das ist sehr bewundernswert. So sollte es in der Tat sein, in beiden Richtungen, d.h. der Trans* Partner muss der Partnerin die gleichen Rechte und damit Freiräume zugestehen.
Aber leider ist dies scheinbar ganz und gar nicht die Regel.
Liebe Grüße
nicole
Zuletzt geändert von nicole.f am Do 31. Okt 2013, 12:09, insgesamt 1-mal geändert.
Ich bin trans* - und das ist gut so!
Homepage: http://www.dpin.de/nf
Blog: http://www.dpin.de/nf/category/trans/
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Sunny
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Re: "frau droht mit trennung"
Also denkst du, dass es nachvollziehbar ist, wenn eine Frau mit CD und Co. nicht klar kommt, wenn das Outing erst im Laufe der Zeit kommt, weil sie sich ja in den verbogenen Menschen verliebt hat und nicht in den, der er wirklich ist?kathicd hat geschrieben:Sunny hat geschrieben:Für mich bedeutet eine glückliche und gesunde Beziehung, dass man sich gegenseitig nichts verbieten kann und dass man sich vor dem anderen nicht verbiegen muss. Der Partner ist für mich im Idealfall (den ich zum Glück auch leben darf) der eine Mensch, vor dem ich nichts verbergen muss und der mich so annimmt, wie ich eben bin. Andersrum macht für mich dann natürlich eine Partnerschaft nur dann einen Sinn, wenn meine Gefühle für den anderen so stark sind, dass ich das andersrum auch gewähren kann, ohne Wenn und Aber.
Ich glaube (ich weiss es nicht) das in Beziehungen in denen das Thema von anfang an schon bekannt ist, es auch gar kein Problem darstellt. Du sprichst hier von Verbiegen, was hat den eine Trans* getan wenn er/sie dies für mehre Ehejahre einfach so für sich behalten hat, genau das ist doch verbiegen.
Oder stimmst du mir zu, dass wahre Liebe diese Neigung aushalten kann und man deshalb mit offenen Karten spielen sollte?
Frankas glückliche und stolze Bio-Ehefrau
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Sunny
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Re: "frau droht mit trennung"
Hallo Kathi,
ich gebe dir absolut recht, dass es keine Bagatelle ist, wenn man sich nach X Jahren outet und Frau damit klar kommen muss. Aber wenn ich jemanden wirklich liebe, gehe ich mit ihm durch dick und dünn, statt in den guten Zeiten da zu sein und mit Trennung zu drohen, wenn mir die Zeiten gerade nicht so gefallen.
Jedes Paar, ob mit CD oder ohne, entwickelt sich doch weiter und lernt im Laufe der Jahre unglaublich viele Facetten am anderen kennen. Manche zeigen sich erst mit der Zeit, andere entstehen erst mit der Zeit, aber egal aus welchem Grunde man es erst so spät entdeckt, man entdeckt doch immer mal was Neues. Aber nicht bei jeder Facette wird gleich mit Trennung gedroht.
Klar ist CD eine speziellere Facette als so manch andere, aber mir stellt sich dann doch die Frage: Wenn Frau 99 von 100 Facetten an ihrem Partner wirklich liebt, sollte dann die Bindung nicht stark genug sein, dass sie sich die eine Facette genauer anschaut bevor sie urteilt? Oder stark genug um zu sagen: Mit dieser einen Facette komme ich nicht so gut klar, aber ich gebe dir den Freiraum sie ohne mich auszuleben, ohne Drohung, Strafe oder Gewissensbisse.
Die restlichen 99 Facetten sind doch immer noch da, der Mensch, den man angeblich liebt, hat halt nur noch eine mehr, die man nicht lieben, aber akzeptieren muss. Oder nicht?
Es ist hier ja auch mehrfach zu lesen gewesen, dass Frauen gerade einige Facetten an ihrem Partner lieben, die mit dem weiblichen Teil ihrer Persönlichkeit zusammenhängen, die aber mit weiblicher Kleidung nichts zu tun haben. Ich denke nicht, dass Frau da das Recht hat, sich die Rosinen rauszupicken und alles andere zu verdammen.
Deshalb bleibe ich dabei: Wenn es wirklich Liebe ist, kann Frau vielleicht nicht so gut mit der weiblichen Seite des Partners auskommen, den Menschen an sich liebt sie trotzdem und gibt ihm den Freiraum glücklich zu sein.
LG
Sunny
ich gebe dir absolut recht, dass es keine Bagatelle ist, wenn man sich nach X Jahren outet und Frau damit klar kommen muss. Aber wenn ich jemanden wirklich liebe, gehe ich mit ihm durch dick und dünn, statt in den guten Zeiten da zu sein und mit Trennung zu drohen, wenn mir die Zeiten gerade nicht so gefallen.
Jedes Paar, ob mit CD oder ohne, entwickelt sich doch weiter und lernt im Laufe der Jahre unglaublich viele Facetten am anderen kennen. Manche zeigen sich erst mit der Zeit, andere entstehen erst mit der Zeit, aber egal aus welchem Grunde man es erst so spät entdeckt, man entdeckt doch immer mal was Neues. Aber nicht bei jeder Facette wird gleich mit Trennung gedroht.
Klar ist CD eine speziellere Facette als so manch andere, aber mir stellt sich dann doch die Frage: Wenn Frau 99 von 100 Facetten an ihrem Partner wirklich liebt, sollte dann die Bindung nicht stark genug sein, dass sie sich die eine Facette genauer anschaut bevor sie urteilt? Oder stark genug um zu sagen: Mit dieser einen Facette komme ich nicht so gut klar, aber ich gebe dir den Freiraum sie ohne mich auszuleben, ohne Drohung, Strafe oder Gewissensbisse.
Die restlichen 99 Facetten sind doch immer noch da, der Mensch, den man angeblich liebt, hat halt nur noch eine mehr, die man nicht lieben, aber akzeptieren muss. Oder nicht?
Es ist hier ja auch mehrfach zu lesen gewesen, dass Frauen gerade einige Facetten an ihrem Partner lieben, die mit dem weiblichen Teil ihrer Persönlichkeit zusammenhängen, die aber mit weiblicher Kleidung nichts zu tun haben. Ich denke nicht, dass Frau da das Recht hat, sich die Rosinen rauszupicken und alles andere zu verdammen.
Deshalb bleibe ich dabei: Wenn es wirklich Liebe ist, kann Frau vielleicht nicht so gut mit der weiblichen Seite des Partners auskommen, den Menschen an sich liebt sie trotzdem und gibt ihm den Freiraum glücklich zu sein.
LG
Sunny
Frankas glückliche und stolze Bio-Ehefrau
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exuserIn-2014-09-26
Re: "frau droht mit trennung"
Hey, behaupten würde ich das nicht. wünschen aber und hoffen. Solche Fragestellungen sollte man Ergebnis offen besprechen, meiner Meinung nach. Und wenn am Ende (nach vielen vielen Gesprächen) nur ein fauler Kompromiss rauskommt bei dem beide unglücklich sind ist auch niemanden geholfen. Das soll jetzt aber nicht so negativ schwingen. Natürlich hoffe und wünsche auch das eben kein fauler Kompromiss das Ergebnis ist.Aspie hat geschrieben:Hallo,
ich würde behaupten, dass wahre Liebe die Neigung aushält. Denn ich erfahre es gerade selber. Meine Frau ist tiefreligiös und hasst das CD abgrundtief. Seit meinem Outing hatten wir schon etliche Streits und Diskussionen deswegen, und es fällt mir manchmal schwer, ihre Abscheu zu ertragen,
ABER:
Sie ist immer noch bei mir!
Wenn es mal gerade nicht "darum" geht, ist sie immer noch die liebste Frau der Welt, die sich freut, mich zu sehen, mich umarmt und bis tief in die Nacht über alles mögliche redet.
Darum denke+hoffe ich, dass es mit Liebe geht.
LG
Vranzy
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Ulrike-Marisa
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Re: "frau droht mit trennung"
Hallo zusammen,
da möchte ich doch ganz vehement noch mal eine Lanze für den Kompromiss brechen. Wir können nicht alles im Leben immer in unserem Sinne durchsetzen schon gar nicht in einer Partnerschaft. Da sind immer Kompromisse gefordert, die möglichst keinen als Verlierer hinterlassen. Alles im Leben ist ein geben und nehmen; so auch bei uns auch wenn wir wie dargestellt in einzelnen Aspekten des Lebens verschieden Ansichten haben bzw. sich entwickelt haben. Man kann mit vielen Dingen leben, wenn der Rest dafür erträglich ist. Eine Trennung ist das letzte Mittel, wenn man keinen Kompromiss mehr finden kann und das hoffe ich, dass das bei uns erst mal nicht der Fall sein sollte. Der Mensch besteht aus mehr als dem was er anzieht oder zu sein meint. Man kann alles im Leben unter radikalen Gesichtspunkte und unversöhnlich sehen; aber das ist nicht mein und unser Weg. Dass eine Trennung im Bereich des möglichen liegt, kann immer sein und wird die Zukunft zeigen.
LG, Ulrike-Marisa
...ich bin ich und nicht das, was andere in mir zu sehen glauben...
da möchte ich doch ganz vehement noch mal eine Lanze für den Kompromiss brechen. Wir können nicht alles im Leben immer in unserem Sinne durchsetzen schon gar nicht in einer Partnerschaft. Da sind immer Kompromisse gefordert, die möglichst keinen als Verlierer hinterlassen. Alles im Leben ist ein geben und nehmen; so auch bei uns auch wenn wir wie dargestellt in einzelnen Aspekten des Lebens verschieden Ansichten haben bzw. sich entwickelt haben. Man kann mit vielen Dingen leben, wenn der Rest dafür erträglich ist. Eine Trennung ist das letzte Mittel, wenn man keinen Kompromiss mehr finden kann und das hoffe ich, dass das bei uns erst mal nicht der Fall sein sollte. Der Mensch besteht aus mehr als dem was er anzieht oder zu sein meint. Man kann alles im Leben unter radikalen Gesichtspunkte und unversöhnlich sehen; aber das ist nicht mein und unser Weg. Dass eine Trennung im Bereich des möglichen liegt, kann immer sein und wird die Zukunft zeigen.
LG, Ulrike-Marisa
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Salmacis
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Re: "frau droht mit trennung"
Crossdressing kann ein Auslöser für eine Trennung sein, aber meiner Meinung nach nicht der Grund.
Oft sind in der Beziehung schon Spannungen vorhanden. Es gab Streits und/oder ungeklärte Konflikte, die durch eben so einen Schock aufbrechen und eskaliere können.
Man muss wissen was einem wichtiger ist: Persönliches Glück oder die Angst den Partner zu verlieren und "allein" zu sein.
Eine Partnerin ohne Verständnis für ihren Mann in so einer Hinsicht, wäre für mich keine Partnerin in jeglicher Hinsicht
Oft sind in der Beziehung schon Spannungen vorhanden. Es gab Streits und/oder ungeklärte Konflikte, die durch eben so einen Schock aufbrechen und eskaliere können.
Man muss wissen was einem wichtiger ist: Persönliches Glück oder die Angst den Partner zu verlieren und "allein" zu sein.
Eine Partnerin ohne Verständnis für ihren Mann in so einer Hinsicht, wäre für mich keine Partnerin in jeglicher Hinsicht
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Joeline
Re: "frau droht mit trennung"
Hi Mädels, ich bin leider auch in der gleichen Situation.... Stehe leider auch vor einer Entscheidung zutreffen müssen Frau sein oder Beziehung. Es scheint so das beides nicht möglich ist... Nur ich tue mich so schwer eine Entscheidung zutreffen... Am 14. habe ich meinen 1. Psychologen Termin.... Hoffe neue Erkenntnisse oder evtl. Hilfe zur besseren Entscheidungsfindung... Vielleicht habt ihr noch einpaar tipps?
LG Joeline
LG Joeline
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Viktoria-TV
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Re: "frau droht mit trennung"
da ist doch die drohung! auch wenn sie anders formuliert istAdriana hat geschrieben:Sollte ich ES nicht lassen können muss ICH mich von ihr trennen - eine ihrer Aussagen, die natürlich vieles Impliziert.
I`m not ashamed to dress "like a woman" because I don`t think it's shameful to be a woman. - Iggy Pop -
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conny
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Re: "frau droht mit trennung"
also reichen für deine frau die "guten" aspekte eurer beziehung nicht aus, um deine cd-neigung zu kompensieren, bzw. gemeinsam eine kompromisslösung zu finden.Adriana hat geschrieben:Nein, sie hat mir kein einziges mal damit gedroht sich von mir trennen zu wollen.
Sollte ich ES nicht lassen können muss ICH mich von ihr trennen - eine ihrer Aussagen, die natürlich vieles Impliziert.
Ich könnte es jetzt natürlich an die Spitze treiben um die Vorzeichen für das was danach kommt halbwegs zu ändern und den "Spies umzudrehen"
So bin ich aber nicht gestrickt was mir im Leben schon gelegentlich Nachteile brachte, ich kann mir aber immer noch im Spiegel ruhigen Gewissens in die Augen schauen.
immerhin würde sie ja auch einen geliebten(?) partner verlieren und nicht vermissen?
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conny
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Re: "frau droht mit trennung"
hallo adriana,
ich habe deine ausführungen gelesen und kann deine reaktion sehr gut nachvollziehen.
bei all deiner erfahrung vertraue deinem bauchgefühl, ich denke, dass es dich nicht täuschen wird!
lg
conny
ich habe deine ausführungen gelesen und kann deine reaktion sehr gut nachvollziehen.
bei all deiner erfahrung vertraue deinem bauchgefühl, ich denke, dass es dich nicht täuschen wird!
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conny
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Mira.
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Re: "frau droht mit trennung"
Hallo,
ich habe einmal alle Einträge gelesen und es ist ein schwieriges Thema. Wir entsprechend nicht der Norm, dem normalem Weltbild und das begegnet uns an der Stelle, wo wir am wehrlosesten sind.
Auch kann ich verstehen, wie es hier oft beschrieben wurde, dass es für die Partnerin schwer zu verstehen ist. Würde ja auch erst einmal irritiert schauen, wenn sich meine Frau einen Bart malt oder anklebt und
mir eröffnen würde, dass sie nun als Mann leben wolle. Ich weiß nicht wie ich damit umgehen würde.
Gut, man soll reden, ja, einen Konsens finden und oft hilft es auch aber es ist schwer. Verstehen kann ich die Reaktion einer betroffenen Frau schon. Sollte ich einmal den Wunsch äußern, dass ich als
reale Frau leben will, dann hätte auch ich "nur" noch eine gute Freundin aber keine Ehefrau mehr.
Ich denke schon, dass unsere Frauen (also die um uns wissen und es akzeptieren) weit über ihren eigenen Schatten gesprungen sind aber auch klare Grenzen setzen.
Wie gesagt ein schwieriges Thema und ich persönlich bin froh, nicht in einer solchen Situation zu sein.
Liebe Grüße an alle
Jörg
ich habe einmal alle Einträge gelesen und es ist ein schwieriges Thema. Wir entsprechend nicht der Norm, dem normalem Weltbild und das begegnet uns an der Stelle, wo wir am wehrlosesten sind.
Auch kann ich verstehen, wie es hier oft beschrieben wurde, dass es für die Partnerin schwer zu verstehen ist. Würde ja auch erst einmal irritiert schauen, wenn sich meine Frau einen Bart malt oder anklebt und
mir eröffnen würde, dass sie nun als Mann leben wolle. Ich weiß nicht wie ich damit umgehen würde.
Gut, man soll reden, ja, einen Konsens finden und oft hilft es auch aber es ist schwer. Verstehen kann ich die Reaktion einer betroffenen Frau schon. Sollte ich einmal den Wunsch äußern, dass ich als
reale Frau leben will, dann hätte auch ich "nur" noch eine gute Freundin aber keine Ehefrau mehr.
Ich denke schon, dass unsere Frauen (also die um uns wissen und es akzeptieren) weit über ihren eigenen Schatten gesprungen sind aber auch klare Grenzen setzen.
Wie gesagt ein schwieriges Thema und ich persönlich bin froh, nicht in einer solchen Situation zu sein.
Liebe Grüße an alle
Jörg
Ohne meine Frau wäre ich irgendwas aber nicht das was ich bin oder auch sein kann.
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Lina
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Re: "frau droht mit trennung"
Meine bestimmt nicht. Die hat später mal erzählt, dass sie Angst hatte, mich zu verlieren weil nicht wusste, wie weit ich gehen würde - HRT, OPs etc. Und sie weiß ja seit ewig, dass ich bi bin.Lampenschirm hat geschrieben:Völlig aus dem Thema, aber da vranzy es gerade schrieb, muss ich unbedingt mal fragen, ob eure Frauen tatsächlich als erstes fragen, ob ihr schwul seid. Die Idee ist mir damals überhaupt nicht gekommen und heute kann ich das natürlich gar nicht mehr nachvollziehen.
LG Lampe
Auf der anderen Seite: Sie hat eine Abneigung gegen andere T. Wahrscheinlich weil sie nie richtig geschnallt hat wie man zwischen "normalen" T-Frauen, Drag-Queens und Unterwäschefetischisten. Vielleicht muss man auch selber T sein, um das alles ein bisschen zu trennen. Ähnlich mit dem Gaydar - sie versteht auch nicht wie ich es oft innerhalb von Sekunden intuitiv weiß, wenn ein Mann schwul ist.
Was Frauen betrifft könnte mein Gaydar jedoch ein bisschen Feintuning gebrauchen.
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JaquelineL
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Re: "frau droht mit trennung"
Hallo Viktoria,
Nun ist es ja nicht so, dass ich diese Position nicht auch zum Teil verstehen kann - aber ich meine, dass in einer Beziehung beide etwas mehr tun sollten, als Schuld zuzuweisen. (Ob das wirklich hinter so einer Aussage steckt, muss jede für sich selbst entscheiden, wenn sie mit so einer Aussage konfrontiert wird. Von außen, oder gar per Forum, kann frau so etwas nicht konkret bewerten.)
Liebe Grüße
Jackie
PS: Ich beziehe mich hier auf das Zitat und *nicht* auf die gesamte Geschichte im Hintergrund - die habe ich nicht gelesen.
das sehe ich ein wenig anders: Es ist eine vorweg genommene Schuldzuweisung. "Sie" tut ja gar nichts Böses, "sie" will ja nur spielen... aber der Partner, der ist an allem Schuld. Schlussendlich war's sogar er, der die Trennung herbei geführt hat. Da weist jemand Verantwortung weit, weit von sich.Viktoria-TV hat geschrieben:da ist doch die drohung! auch wenn sie anders formuliert istAdriana hat geschrieben:Sollte ich ES nicht lassen können muss ICH mich von ihr trennen - eine ihrer Aussagen, die natürlich vieles Impliziert.
Nun ist es ja nicht so, dass ich diese Position nicht auch zum Teil verstehen kann - aber ich meine, dass in einer Beziehung beide etwas mehr tun sollten, als Schuld zuzuweisen. (Ob das wirklich hinter so einer Aussage steckt, muss jede für sich selbst entscheiden, wenn sie mit so einer Aussage konfrontiert wird. Von außen, oder gar per Forum, kann frau so etwas nicht konkret bewerten.)
Liebe Grüße
Jackie
PS: Ich beziehe mich hier auf das Zitat und *nicht* auf die gesamte Geschichte im Hintergrund - die habe ich nicht gelesen.
Today is the first day of the rest of my... forget it.