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Re: Wie viele sind wir Wirchklich?

Verfasst: Fr 18. Okt 2013, 20:23
von geraldine
Hallo !
Das entwickelt sich ja richtig.
Ich bin für eine "bunte Republik Deutschland".
Wir sollten uns auf uns selbst besinnen.
Ich glaub auch nicht, wenn irgend welche Zahlen im Umlauf sind,
das es manchen von "uns" irgendwie helfen würde.
Sich in der "Masse" einfügen? ? ?
Gar darin untertauchen?
Wir sind doch etwas ganz besonderes! ! !
Und darauf können wir verdammt stolz sein!
Ich glaube fest daran, das es eine Gnade ist, so zu sein wie "wir" sind.
Stellt euch vor ,so ein "Biedermann" Leben?
Und dann auf dem Sterbebett:
Welche Spuren hast DU auf dieser Welt hinterlassen?
Hast Du DEIN Leben gelebt?
Freilich sollte unsere Gesellschaft mit "Minderheiten" toleranter umgehen.
Wo gehts los?
Harz 4,Ausländer,Rollstuhlfahrer?
Und schon sind wir in der Politik!
Wo sind "unsere" Lobbyisten"?
Nein.wir sollten selbstbewusst auf der Straße der Revolution ( Nicole) mit
unseren Luxsuslimosinen (J. Lennon) vorfahren! ! !
Ich finde das großartig!
Seid recht lieb gegrüßt
Geraldine

PS:
Ich hab schon mal mitgeholfen ein System zu stürzen-°!
Macht ungeheuren Spaß!!!

Re: Wie viele sind wir Wirchklich?

Verfasst: Fr 18. Okt 2013, 20:43
von Andrea aus Sachsen
.
Olivia hat geschrieben:Was mich wahnsinnig interessieren würde: Gibt es seriöse Zahlen (vielleicht soger mit Quellenangabe) wieviele es von uns Crossdressern wirklich gibt?
Ja, das würde mich auch interessieren, aber offensichtlich gibt es dazu nichts außer sehr vage Schätzungen. Zu dem Thema hatten wir übrigens schon mal eine ausführliche Diskussion: viewtopic.php?f=9&t=4117
Nachdem ich diese noch einmal überflogen habe, schließe ich mich der Auffassung derer an, die da in etwa meinen: Außer unserer befriedigten Neugier hätten wir keinen Vorteil, wenn wir genaue Zahlen wüssten.

Re: Wie viele sind wir Wirchklich?

Verfasst: Fr 18. Okt 2013, 21:33
von Yasmine
Stimmt, was soll's. Ich denke einfach, wir sind sehr wenige. Abgesehen von Euch hier kenne ich niemanden, auch keinen, der auch nur einen Hang in diese Richtung fühlt.
LG
Yasmine

Re: Wie viele sind wir Wirchklich?

Verfasst: Fr 18. Okt 2013, 22:14
von LenaPorcia
Heyho:-)),

jetzt meld' ich mich doch mal zu Wort. (Könnte ja bisher auch als "Einmalkommer" angesehen werden;-))...

Ich bin mittlerweile doch einige Tage hier angemeldet, außer meiner Vorstellung habe ich nichts geschrieben. Das liegt aber weniger daran, dass ich ein Eintagsmädel wäre. Ich schaue so oft als möglich hier rein. Bis ich ein Thema gelesen habe, hat eine andere mir die Worte meist schon aus dem Mund genommen. Und wenn ich nichts neues beitragen kann, bleibe ich lieber still (da bin ich wohl ganz Mädel:-D)...

Ich könnte mir denken, dass es einigen Userinnen so geht. Nur weil wir nichts posten, sind wir deswegen noch lange nicht inaktiv;-)

Liebe Grüße
Francesca ))):s

Re: Wie viele sind wir Wirchklich?

Verfasst: Fr 18. Okt 2013, 23:03
von Marielle
Guten Abend zusammen,

die Eingangsfrage drehte sich vermutlich eher um den Anteil der "echten Mitglieder" hier in diesem Forum, als um den Anteil von CD/Trans an der Gesamtbevölkerung. Die beiden Zahlen werden wohl nicht viel miteinander zu tun haben, aus einem Grund finde ich letztere aber doch ganz interessant. Diejenigen (wenigen) Menschen, denen gegenüber ich mich "geoutet" habe, kamen recht bald im Gespräch entweder mit Beispielen von CD/Transmenschen die sie sonst noch kennen/kannten oder eben mit der Frage, wieviele es "davon" gibt.

Diese Aufstellung ist dazu auf Wikipedia zu finden:

intensive CDs in Teilzeit 1:50 2,0%
Pers. mit starken TG-Gefühlen 1:200 0,5%
Pers. mit ausgeprägten TS-Gefühlen 1:500 0,2%
TG Transitionen7 (ohne GA-OP) 1:1000 0,1%
TS Transitionen (mit GA-OP) 1:2500 0,04%

(Geklaut bei: http://de.wikipedia.org/wiki/Transgender)

Ein ganz erhebliches Problem, dass in dem Wiki-Artikel auch angegeben ist, ist die Definition der jeweiligen Gruppe. Einzig die Letzte ist ziemlich genau definiert. Aber selbst für diese Gruppe bleibt die Unsicherheit, wer die Anzahl der Operationen mit welcher Genauigkeit erfasst.

Weil ich sowieso viel mit Zahlen und Wahrscheinlichkeiten hantierte, erlaube ich mir mal einen Rechen-Spass: In Berlin leben etwa 3,5 Mio. Menschen. Darunter sind laut der Wiki-Tabelle min. 0,5% mit "starken TG-Gefühlen; macht etwa 17500 Personen. Wenn man mal unterstellt, dass fast alle in diesem Forum jemals angemeldeten User einen mehr oder weniger intensiven, eigenen Bezug zu CD/Trans haben, von denen laut der Statistik aus diesem Thread (3.Beitrag) aber weniger als 10%, sagen wir mal 8%, "aktiv" sind und diesen Anteil auf die 17500 Berliner mit "starken TG-Gefühlen" überträgt, bleiben noch 1400 Personen, die "aktiv" mit ihren "starken TG-Gefühlen" umgehen. Das wäre einer unter 2500. Auf ganz Deutschland bezogen wären das 32000.

Das klingt für mich nicht gänzlich unplausibel, auch wenn es natürlich keinerlei belastbare Basis hat und eigentlich nur aus Annahmen besteht. Aber auch damit kommt man oft zu halbwegs brauchbaren Ergebnissen.

Grüsse schickt

Marielle

Re: Wie viele sind wir Wirchklich?

Verfasst: Sa 19. Okt 2013, 01:42
von nicole.f
Moin moin!
Anne-Mette hat geschrieben:Moin,

das Interesse an "unserem Thema" ist relativ gering. Natürlich finden wir in unseren eigenen Reihen (mehr oder weniger) Zustimmung, aber die "allgemeine Bevölkerung" mag eigentlich eher nicht über Crossdressing und Trans- und Intersexualität reden und sich mit diesen Themen auseinandersetzen.
Die Menschen leben ihr eigenes Leben - und das ist ja auch ihr gutes Recht.
Zwar wird manch einer "geheime Wünsche" haben, es vielleicht mal als Mann mit einem Mann treiben wollen... oder mit zwei Frauen... ... oder auch mal einen BH oder einen Rock anzeihen wollen... ...oder doch lieber mal die Bank um ein paar 100 000 erleichtern.
... aber es bleiben flüchtige Wünsche (smili)

"Uns" scheint es wohl eher ernster zu sein mit unseren Wünschen.
Hmm... vermischst Du hier nicht zwei Dinge miteinander, die eigentlich nicht zusammen gehören?

Das wir unsere Wünsche, zumindest jetzt mal bezogen auf das Trans* Thema, ernster nehmen als "durchschnittliche" Mitmenschen ihre Wünsche, liegt doch eher an der Natur der Sache. Für die meisten von uns ist es nicht nur einfach ein Wunsch, sondern Teil der Persönlichkeit. Der Wunsch ist, diesen Teil ausleben zu können, weil wir diesen Teil nicht, im Gegensatz zu "normalen" Wünschen, irgendwann einmal vergessen oder beiseite schieben können.

Und das hat meiner Meinung nach zunächst einmal nichts damit zu tun, dass grossen Teilen der Gesellschaft dieses Anliegen egal ist. Ja, das ist sicherlich zur Zeit in der Sache richtig, aber ich bezweifle, dass es das Richtige ist. Der Grund warum soviele von uns einen Teil Ihrer Persönlichkeit unterdrücken ist doch, dass sie wenig bis gar keine Akzeptanz durch die Gesellschaft erwarten können - was nicht zuletzt durch ein mangelndes gesellschaftliche Bewusstsein über uns auch vermutlich genau so eintreffen würde, wenn wir uns grossflächiger offenbarten.

Aber es ist, denke ich, wie mit so vielen gesellschaftlichen Problemen. Natürlich will da kaum einer von sich aus etwas ändern oder anpacken. Warum auch? Ist doch nicht deren Problem? Doch es wird dadurch zu einem Problem von uns, die wir in unserer Freiheit des Aus- und Erlebens unserer ganzen Persönlichkeit eingeschränkt werden. Also meine ich, hat die Gesellschaft schon uns gegenüber eine gewissen Verantwortung. Wir möchten eine offene Gesellschaft sein, in der sich jeder frei entfalten kann.

Es ginge ja gar nicht mal darum, breite gesellschaftliche Unterstützung zu finden. Das ist sicherlich vergebene Hoffnung. Was aber zu wünschen wäre, wäre eine breitere Information über uns, so wie es die z.B. die Schwulen und Lesben, durch viel harte Arbeit, in den letzten Jahren geschafft haben. Heute ist es für jeden selbstverständlich zu wissen, dass Homosexualität bspw. nicht ansteckend ist. Frage irgendjemand auf der Strasse, was schwul und lesbisch ist und Du wirst sehr sicher halbwegs korrekte Antworten bekommen. Versuche das gleiche mal zu CD/TV/TS? Das würde sehr sicher sehr abenteuerlich.

Natürlich können wir jetzt den Kopf in den Sand stecken und sagen, nuja, wird schon vorbeigehen und wir kommen auch so zurecht. Ja, kommen wir. Zum Glück beschützt uns der Rechtsstaat und einige Gesetze vor Repressalien und Übergriffen, wie sie noch heute in anderen Ländern üblich und möglich sind. Aber ist das schon alles? Können wir nicht noch etwas mehr von dieser Gesellschaft erwarten, ja gar verlangen? Alleine die allgemeine Kenntnisnahme, dass es uns gibt und, um auf den Beginn des Threads zurück zu kommen, dass wir keine Minderheit sind, sondern ein signifikanter Teil dieser Gesellschaft. Das gibt uns, denke ich, durchaus das Recht gehört zu werden.
Anne-Mette hat geschrieben:
Wie könnte man diesen Teufelskreis mal durchbrechen?
Ist es ein "Teufelskreis" - oder ist es vielleicht sogar ganz gut so, wie es ist?
Man könnte so auftreten wie andere Gruppen, die sich für eine Organisation, eine Lebensform oder eine Gemeinnützigkeit engagieren, die eine Mission haben: z.B. einen Stand samstags in der Fußgängerzone betreiben oder an Wohnungstüren klingeln und ein Faltblatt oder ein Buch zum Thema überreichen (smili)
Ob das Erfolg haben könnte? Ich weiß es nicht.
Na na, jetzt zeichnest Du aber absichtlich ein Zerrbild, oder? :)

Bei mir hat noch nie eine Emanzipations-, Schwulen-, Lesben- oder sonstige "Randgruppe" an der Tür geklingelt und mit mir darüber reden wollen. Auch die wochenendlichen Straßenstände habe ich von solchen höchstens mal zum CSD gesehen.

Das mit den gemeinnützigen Organisationen ist da schon etwas anderes und ja, das sähe ich durchaus als einen der Wege. Solche Vereine und Verbände haben durchaus genügend Einflussmöglichkeiten zur Meinungsbildung. Komischerweise sind wir aber bei fast allen diesen Gruppen, die sich mit mit Trans* Themen beschäftigen, eher unterrepräsentiert. Meist geht es primär um Homosexualität und am dann am Rande auch um Transsexualität - wobei mir der zwingende Zusammenhang zwischen Homosexualität und Transsexualität nach wie vor völlig schleierhaft ist? Aber die viel größere Gruppe der Transidenten wird geflissentlich ausgeblendet. Und da liegt dann glaube ich auch das Problem, wir haben einfach noch keine Lobby.

Ich bin fest davon überzeugt, dass es nicht gut ist, so wie es jetzt ist. Wir sehen es doch ständig an den Einstandsberichten von Neuzugängen im Forum. Geprägt von Scham- und Schuldgefühlen wird es vor den eigentlich wichtigsten Vertrauenspersonen, wie Partner/in oder Eltern, jahrelang verheimlicht, zu Lasten der eigenen Psyche und Selbstverwirklichung. Das kann doch nicht gut sein? Je früher dies im Leben aufhören kann, desto besser ist es doch? Ich denke es ist kein Zufall, dass es fast ausschliesslich zwei Altersgruppen beim "Outing" gibt - die die sich trotz Widrigkeiten sehr früh sehr sicher sind - beneidenswert. Und dann die anderen, die erst ab ca. Mitte 30 oder noch später so fest im Leben stehen, dass sie endlich den Mut finden, zu sich zu stehen - wohl nicht zuletzt auch, weil man langsam merkt, wie das Leben an einem vorbei rauscht, ohne das existentielle Bedürfnisse erfüllt wurden.
Anne-Mette hat geschrieben: Man könnte auch als "lebendes Beispiel" dienen, könnte zeigen, wie schön, wie befriedigend, wie gut es doch ist, sich mit "unserer" Thematik zu beschäftigen und "so" zu sein und das offen zu leben.
Aber auch da stoße ich recht häufig an Grenzen. Den einen bin ich nicht genug '"XYZ" und den anderen zu viel "ZYX", sodass schon diejenigen, die ich in ähnlichen Gruppen vermuten würde, Gemeinsamkeiten gerne ausschließen, weil es eben doch auch gewisse Unterschiede gibt - wieder ganz zu schweigen von der "allgemeinen Bevölkerung".
Ich würde Dir völlig in dem Punkt zustimmen, dass es nicht einfach ist.
Es wird bedeuten, eine Menge Dinge, Strömungen, Meinungen und Selbstbilder unter einen Hut zu bringen. Es gibt da sicherlich fast soviele unterschiedliche Arten sich selbst zu verstehen, wie es Personen in dieser Gruppe gibt. Doch es gibt eine ganze Reihe Gemeinsamkeiten, die uns alle verbinden und die Leistung muesste sein, diese herauszuarbeiten.

Aus eigener Erfahrung mit größeren Gruppen (zwar nicht aus dieser Thematik, aber nicht minder problematische) habe ich gelernt, dass gegenteilige Meinungsäußerungen oder Widersprüche keinesfalls bedeuten, dass es nicht doch Gemeinsamkeiten oder Zustimmung gibt. Oft schon habe ich mit Gruppen gearbeitet, von denen ich ständig den Eindruck hatte, dass alles was man sagte falsch war und es nur auf Ablehnung stiess. Doch wenig später folgt die Gruppe einem doch und ganz überraschend kann sogar Unterstützung kommen. Ich würde also alleine von den Widersprüchen nicht darauf schliessen, dass da nicht doch eine breite Übereinstimmung existiert - sie aber vielleicht nicht so gerne offen zugegeben wird.
Es ist anstregend, oh ja!
Been there, done that!
Doch das ist es immer, wenn man etwas bewegen möchte.
Anne-Mette hat geschrieben: Für die sind wir ein "Nischenbereich", der auch noch mehr oder weniger mit Vorurteilen besetzt ist.
Wenn man die erste Hürde schafft, also nicht als Spinner(in) abgetan zu werden, dann wird man sich eher bemühen, Gespräche über andere/neutrale Themen zu führen.
Natürlich gibt es auch Ausnahmen, von denen im Forum auch schon berichtet wurde.

Ich finde nicht besonders "schlimm", dass wir nur ein recht kleiner Kreis sind.

... und durch viele informative und gut geschriebene Beiträge hier im Forum erfahren auch Außenstehende, dass es uns gibt - und was uns bewegt, was wir erleben - und was wir bewegen. Das wird uns immer wieder neue Interessenten ins Haus führen. Von denen werden einige lesen, schweigen und genießen, wieder andere aber auch ihre Geschichten beisteuern...

Gruß
Anne-Mette
Schlimm ist vielleicht nicht der richtige Begriff, für den kleinen Kreis?
Ich finde es eher traurig und schade, denn wir können recht sicher vermuten, dass es eigentlich viel mehr sein müssten. Und wir können auch mit einiger Sicherheit vermuten, dass es der Mehrzahl, die sich aus welchen Gründen auch immer, nicht so offen bekennen können, deswegen keinesfalls besser geht - eher im Gegenteil. Daher finde ich es eigentlich erstrebenswert, so viele wie möglich von uns zu "befreien". Und eine Möglichkeit dies zu erreichen sähe ich darin, Informationen zu und über uns viel breiter zu streuen? Damit ein Stück mehr Normalität entsteht.

Ich bin auch davon überzeugt, und dies Tag für Tag mehr, dass wir keinesfalls nur einen Nischenbereich darstellen. Ausgehend von den öffentlichen Zahlen zu Transsexuellen, die mit Sicherheit um ein Vielfaches kleiner als unsere Gruppengröße sind, können wir eigentlich schon fast mit Sicherheit von den schon oft zitierten 10% Anteil gerade in der männlichen Bevölkerung ausgehen. Mal angenommen das würde stimmen, dann wären das bei 35.000 Millionen männlichen Bürgern sage und schreibe 3,5 Millionen! Sagen wir nur 3 Millionen - damit wären wir immernoch eine über drei mal so große Gruppe, wie die der Schwulen und Lesben! Ist es dann nicht völlig sonderbar, dass wir so wenig gesellschaftliche Wahrnehmung erfahren?

Dieses Forum ist dahingehend in der Tat eine Goldgrube! Und da kann ich Dir, Anne-Mette, nur meinen tiefsten und herzlichsten Dank dafür aussprechen, es initiiert zu haben und am leben zu erhalten! Wie auch schon andere geschrieben haben, ist das Cross-Dresser Forum sicherlich eines der informativsten und vor allem tolerantesten und offensten. Was man da in anderen Trans* Foren so liest, lässt einen zuweilen wirklich erschaudern.

Doch bei aller von mir geäußerter Kritik - ich bin durchaus auch sehr froh, dass es heute schon so ist wie es ist und wir nichts wirklich Schlimmes befürchten müssen - im Gegensatz bspw. zur Zeit des Dritten Reiches, in der auch wir zum "abartigen" Freiwild gezählt hätten, also um Leib und Leben hätten bangen müssen.
Es könnte halt nur noch ein bisschen besser sein ;)

Liebe Grüße
nicole

Re: Wie viele sind wir Wirchklich?

Verfasst: So 27. Okt 2013, 15:11
von Victoria
Auch mir geht es so wie hier schon teilweise beschrieben.

Als neues Mitglied liest man sehr viele Beiträge. Ist mann 2-3 Tage offline sind viele neue ungelesene Beiträge dazu gekommen.
Verliere mich dann auch im durch lesen der einzelnen Beiträge und Kommentare. Es ist "Frau sei Dank" hier einiges los im Forum.
So bin ich dann teilweise zu spät im Thema, die dann schon viele Kommentare bekommen haben und schon teilweise abgehandelt worden sind.
Da möchte ich als Lesenachzügler nicht unbedingt noch einen Kommentar abgeben.
Auch habe ich schon einige Themen gefunden, die mich brennend interessieren, die ich aber dann auch in Ruhe durchlesen werde.
Bevor ich dann einen 4 oder 5 Thread zum Thema eröffne, und einen Rüffel von der Adminin bekomme "Schau da nach Thema ist schon vorhanden",
widme ich mich dann lieber den vorhanden Thread's und gebe gegebenenfalls einen Kommentar ab.
Fragen werde bei mir bestimmt noch offen sein, wenn ich keine Antworten finde, die ich zur gegeben Zeit dann auch stellen werde.
Joliy hat geschrieben:Mir ist jedoch auch bewusst, dass andere Mitglieder möglicherweise hier eher etwas anderes suchen. Dass sie vielleicht sehr betroffen sind oder Unterstützung oder vielleicht sogar etwas Seelsorge suchen.

Deswegen halte ich mich bewusst zurück, wenn ein Thread in diese Richtung geht . Eine lockere Bemerkung in einem Thread, in dem vielleicht gerade persönliche Probleme diskutiert werden (oft ist das auch nicht sofort zu erkennen) ist vielleicht nicht sehr hilfreich (Ich will ja hier niemandem etwas böses).
Dem kann ich mich nur voll und ganz anschließen!

Liebe Grüße
Claudi

P.S.: Da dies mein erstes Forum ist, wo ich mich in meinem Leben angemeldet habe, bewege ich mich noch sehr vorsichtig!

Re: Wie viele sind wir Wirchklich?

Verfasst: Di 29. Okt 2013, 00:23
von Thea456
Bin selbst auch nur selten aktiv hier im Forum. Lese meist nur.
Einerseits weil sich die Themen immer ähneln und ich mit mir im reinen bin.
Andererseits nervt das sich vielen Beiträgen immer jemand findet de sich auf den Schlips getreten fühlt.
Das liegt aber weniger an unserem Thema als das es grunfsätzlich in vielen Foren so ist.
Die vermeintliche political corektness bei der man sich dreimal überlegen muß was man schreibt nervt einfach nur.

LG
Thea

Re: Wie viele sind wir Wirchklich?

Verfasst: Di 29. Okt 2013, 08:52
von Ulrike-Marisa
Moin zusammen,

um auf die ursprüngliche Frage zurückzukommen...; wir sind auf jeden Fall, so glaube ich, mehr, als alle Statistiken und Foren-user-Spekulationen aussagen; viele Tausend Betroffene in Deutschland allein. Andererseits sind die Dinge, die uns als Betroffene bewegen und interssieren, kaum etwas, was die große Mehrheit der Bevölkerung interessieret oder davon hören will. Das sind doch immer noch irgendwie Tabuthemen, auch wenn sich ein lockerer Umgang damit und ein langsamer Wandel abzeichnet. Trotzdem finde ich das Forum als Informationaplatform gut und es sei doch jeder/m selbst überlassen, wie weit sie/er sich darin bewegen und auch öffnen und mitteilen/darstellen will. Dass dazu Mut gehört ist noch einmal eine andere Sache; zu dem zu stehen, was frau/man für sich erkannt hat bzw. zulassen will, das auch andere daran teilhaben können, aber nicht müssen. So trifft sich hier ein Kreis von Interessierten und das ist doch schon mal ertwas und auf jeden Fall doch ein Fortschritt gegenüber früher, wo ich z.B. kaum oder gar keine Kenntnis von der Thematik hatte, eil es eben gesellschaftlich kein offen diskutiertes Thema war; und das hat sich geändert. Ob es wichtig ist, wie viele User/innen es hier im Forum gibt, bleibt dahingestellt. Wichtig ist doch, dass wir Betroffenen zumindest durch das Forum eine Stimme nach draußen haben und gegebenenfalls auch Kontakte finden und, und....bestimmt ja jede/r selbst, wie weit sie/er geht.

Herzliche Grüße an alle Forenteilnehmer/innen, Ulrike-Marisa )))(: (smili)

Wir sind die, vor denen uns unsere Eltern immer gewarnt haben... :wink:

Re: Wie viele sind wir Wirchklich?

Verfasst: Di 29. Okt 2013, 21:44
von Julia93
Francesca hat geschrieben:Heyho:-)),

jetzt meld' ich mich doch mal zu Wort. (Könnte ja bisher auch als "Einmalkommer" angesehen werden;-))...

Ich bin mittlerweile doch einige Tage hier angemeldet, außer meiner Vorstellung habe ich nichts geschrieben. Das liegt aber weniger daran, dass ich ein Eintagsmädel wäre. Ich schaue so oft als möglich hier rein. Bis ich ein Thema gelesen habe, hat eine andere mir die Worte meist schon aus dem Mund genommen. Und wenn ich nichts neues beitragen kann, bleibe ich lieber still (da bin ich wohl ganz Mädel:-D)...

Ich könnte mir denken, dass es einigen Userinnen so geht. Nur weil wir nichts posten, sind wir deswegen noch lange nicht inaktiv;-)

Liebe Grüße
Francesca ))):s
Muss mich da anschließen, geht mir genauso.

Re: Wie viele sind wir Wirchklich?

Verfasst: Di 29. Okt 2013, 23:28
von exuserIn-2014-09-26
Ihr 'Einmalkommer', einfach frei von der Leber weg darauf los geplappert, ist auch eine ganz weibliche Art. ;-) Etwas mehrfach schreiben ist nicht so schlimm u. zeigt vielleicht den einen oder anderen Aspekt auf.

LG
Vranzy

Re: Wie viele sind wir Wirchklich?

Verfasst: Di 29. Okt 2013, 23:47
von Nadja Sarah
Hallo Mädels,

das Thema befremdet eher. Sind hier tatsächlich welche unterwegs die ganz anders ticken als wir und quasi nur als Spanner unterwegs sind. Und unsere doch intimen Statements zur Gefühlslage, Sexualität und zu unserem Anderssein mitlesen. Aber je länger ich darüber nachdenke, da gibt es ja noch die, die über eine krude Google Stichwortsuche in diesem Forum lesen ohne eigentlich angemeldet zu sein. Da ist es schön, dass der Mensch in der Lage ist unangenehme Wahrheiten aus seinem Bewusstsein auszublenden und nur das Positive und Schöne wahrzunehmen.In diesem Sinne ich fühl mich wohl mit denen, die so sind wie ich und mit denen ich mich über dieses Forum austauschen kann.

Liebe Grüße Nadja

Re: Wie viele sind wir Wirchklich?

Verfasst: Do 31. Okt 2013, 11:10
von Nadja Sarah
noch so ein Gedanke zum Thema. Was wäre wenn sich alle aktiven Userinnen des Forums die es mit dem Thema ernst meinen zu diesem Thread melden würden und einen Beitrag schrieben. Das bedingt natürlich, dass alle die das Forum nur für Ihren Voyeurismus nutzen sich hier nicht verewigen.

Liebe Grüße Nadja

Re: Wie viele sind wir Wirchklich?

Verfasst: Do 31. Okt 2013, 11:28
von Exuser-2014-02-18
.
Hallo
Nadja Sarah hat geschrieben: Was wäre, wenn sich alle aktiven Userinnen des Forums, die es mit dem Thema ernst meinen, zu diesem Thread melden würden und einen Beitrag schrieben.
Ich glaub, dann würden die Festplatten des Forum-Servers bald "überlaufen".

( Tina !... halt die Klappe...ironisches Weib ! )

elgetina ))):s