Moin zusammen,
mein Vater (Jahrgang 1903) erzählte mir mal, auf den großen Passagierschiffen deutscher Reedereien vor 1939 auf jedem Tisch ein kleines Kärtchen mit der Aufschrift stand: Es wird gebeten, nicht über Politik und Religion zu sprechen oder zu diskutieren; das weiss ich nicht mehr genau.
Wir sollten hier auch nicht kleinlich über Wahlkampfparolen oder Wahlempfehlungen streiten; das bringt nichts, denn Wahlentscheidungen sind die Sache jeder/es einzelnen Wählerin/Wählers und gehen niemanden anderen etwas an.
Wohl gibt es Unterschiede in der Wahrnehmung unserer Themen in den verschiedenen politischen Parteien und da gibt es doch ein Informationsrecht, wenn jemand aus den Progammen dazu etwas an Aussagen rausgesucht hat; da sehe ich keine Propaganda für irgend etwas. Da ist doch eher jede/r von selbst gefordert, sich dann auch mal zu informieren, was die anderen Parteien dazu zu melden haben. Wer sich nicht informiert, ist selber Schuld und wer etwas verändern will in unserer Gesellschsft ist gefortdert, sich zu engagieren für die eigenen und anderer Interessen.
Mir ist schon klar, dass wir zahlenmäßig eine kleine Randgruppe in der der Gesellschaft darstellen; das heisst doch aber noch lange nicht, dass wir keine Forderungen und Wünsche an die Politik haben und darum geht es doch, diese zu benennen und das hat Anne-Mette auch nur nachgefragt: hat jemand noch Ideen? Nur wenn wir Ideen, Forderungen und Fakten haben, können wir doch dann erst an Politiker und Institutionen herantreten, um diese auch zu vertreten und umzusetzen.
Packen wirs an....
Liebe Grüße, Ulrike-Marisa
... überall lächelt uns Arbeit an, zurücklächeln reicht meist nicht, da muss frau/man schon anpacken, um den Zustand zu ändern...