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Re: Therapeut hat aufgegeben „ Was nun?

Verfasst: Fr 21. Dez 2012, 18:58
von Exuser-2014-02-18
Hallo Flodur
Flodur hat geschrieben:
So geht es mir auch schlecht, aber daran hab ich mich allmählich gewöhnt.

Also, für mich ist das Thema erledigt. Punkt.
Eigentlich wollt ich schon früher mal was schreiben, aber da war ich noch ziemlich neu hier im Forum, und hab mich nicht getraut.
Was Du schreibst, kommt mir äußerst bekannt vor. Genauso würde ich es bei mir auch formulieren.

Also Dir geht es nicht allein nur so.....
Falls Du Interesse hast, ich stehe Dir gerne zwecks Austausch zur Verfügung ( PN )
Mußt aber nicht, wie Du magst, nicht jeder möchte ja sein Seelenleben vor jemand anderem ausbreiten.
Vielleicht nützt es auch ein wenig, wenn man erfährt, "Ah, da gehts einem so ähnlich wie mir".

Liebe Grüße Tina ))):s

Re: Therapeut hat aufgegeben „ Was nun?

Verfasst: Mi 2. Jan 2013, 13:25
von Two-Spirit2013
Flodur hat geschrieben:In Ergänzung zu: viewtopic.php?f=23&t=5283

Heute beim dritten Termin hat mein Therapeut aufgegeben.
Ich sei zu intelligent, dass Psycho-Tricks bei mir nicht wirken.
Er sehe sich nicht in der Lage mir zu helfen.

Einweisung in eine Klinik - die könnten mir besser helfen als er - lehnte ich erneut ab.

Nu steh ich recht dumm da.
Kann es sein, das dein Therapeut in einen Gegenübertragung stecken geblieben ist?
Welche Methodik hat er angewendet?

Was ist dein Ziel mit dem du ihn aufgesucht hast?

Re: Therapeut hat aufgegeben „ Was nun?

Verfasst: Di 8. Jan 2013, 15:55
von fsh-lover
Flodur hat geschrieben: Da ich mich aber nicht verändere, muss ich davon ausgehen, dass noch mehr an mir scheitern würden und es mir jedesmal wieder schlecht ginge.

So geht es mir auch schlecht, aber daran hab ich mich allmählich gewöhnt.

Also, für mich ist das Thema erledigt. Punkt.
Bei dieser Einstellung ist mir klar, dass vermutlich jeder Therapeut scheitert. Sinn macht das nur, wenn man bereit ist, an sich zu arbeiten bzw sich verändern zu wollen. Dazu gehört auf jeden Fall, sich den Panzer knacken zu lassen und sich nicht zu streuben.
Zumindest hast du ja schon den Schritt gemacht und einen Therapeuten aufgesucht und das find ich gut.
Therapie soll ja nicht so aussehen: ich komme jetzt zur Therapie - macht mal was! - schießt mal ein paar Hirnbits um und dann werde ich total umgepolt. Vergleichbar wie beim Auto - Chiptuning. Vielleicht noch ein paar Elektroden ansetzen und das Hirn umprogrammieren.

Ich denke eher, dass durch ein Vertrauensverhältnis und Gespräche untereinander auf die Ursachen der Depressionen oder was auch immer gestossen wird, das im Unterbewusstsein das Hirn unter Kontrolle genommen hat. Erst wenn bekannt ist, was das Hirn kontrolliert, kann man etwas dagegen tun.


Ich muss jetzt aber noch anmerken, dass ich selbst nie eine Terapie in Anspruch nehmen musste. Hab gut reden, ich weiß.

Gruss FSH-Lover