Re: On Tour mit Ladylike
Verfasst: Mi 12. Sep 2012, 07:11
Hallo Ihr lieben Mädels,
vielen Dank für Euer nettes Feedback! Leider habe ich erst jetzt die Zeit gefunden meine Erlebnisse fortzuschreiben, ich hoffe Ihr seid gespannt.
Mein kritischer Blick geht abwärts zu meinen Schuhen. Ein farbliches Desaster offenbart sich mir. Die roten Pumps beissen sich mit dem neuen Rock. Im Koffer befinden sich meine schwarz-gelackten Slingpumps. Rot aus, schwarz an. Für mein Date mit meiner netten Finanzbeamtin sind die schwarzen Pumps wohl auch eher angebracht.
Über die Autobahn geht's in die 35 km entfernt liegende Landeshauptstadt, vorm Finanzamt finde ich noch einen Parkplatz, stelle den Wagen ab und schreite durch die Eingangstür. Dort treffe ich auf eine freundliche Empfangsdame, die mir mein gewünschtes Formblatt für die EKST aushändigt. Ich erfrage noch die Zimmernummer für meine zuständige Beamtin, sie sagt mir, die Dame müsse in den 1. Stock gehen und links den Flur bis zum Ende entlang. Gesagt, getan. Ich stehe vor der Tür, muss tief durchatmen, denn ich will mich jetzt als meine Frau ausgeben.
Klopf, klopf! Ich trete ein, stelle mich als Frau XY vor und ich möchte die EKST meines Mannes abgeben, und außerdem hätte ich noch eine Frage zu meiner Lohnsteuerkarte. Sie bittet mich zu setzen und nimmt mir die Unterlagen ab. Routiniert schaut sie alles durch ob auch nichts vergessen wurde. Es scheint ihr nicht aufzufallen, dass ich nicht diejenige bin die ich vorgebe zu sein. Ich betrachte sie mir, ein hübsches junges Frauchen mit schöner Brust, etwa Ende Zwanzig.
Sie lächelt mich an und will noch wissen, was mit meiner Lohnsteuerkarte sei. Ich schildere ihr mein Anliegen. Wir führen ein freundliches, kurzes Gespräch, dann verabschiede ich mich.
So das klappte ja besser als ich dachte, obwohl anfangs hatte ich ein bischen Herzklopfen, aber mein freundliches und selbstbewusstes Auftreten waren mal wieder überzeugend. Tut irgendwie gut eine solche Aktion.
Ich schaue auf die Uhr, mittlerweile ist es 11.00 und ich möchte noch in den Baumarkt und in die benachbarte Kurstadt zum Shopping. Ich verwerfe den Baumarkt. Das Silikon kann ich ein andermal holen, außerdem habe ich eine ganze Menge Silikon unter meiner Bluse und das würde ich gerne in der Fussgängerzone wippen lassen.
Die Entscheidung fürs Shoppen ist damit gefallen.
In der Kurstadt angekommen, geht es gleich in mein bevorzugtes Parkhaus. Bevor ich mich ins Getümmel stürze, ein letzter Check ob alles perfekt sitzt und passt. Ich bin zufrieden mit dem was ich sehe und jetzt geht's los.
Die Temperaturen liegen bei angenehmen 22-° Celsius und ich beschließe etwas durch den Kurpark zu schlendern. Ich geniesse das Grün, die Sonne und den einen oder anderen Blick eines Mannes. Wie schön kann doch das Leben so als Frau sein. Frauchen ist ganz unbeschwert und glücklich.
Vom Kurpark sind es nur noch etwa gute 300m bis zur Shopping-Meile. Meine Pumps klacken heute aber besonders laut denke ich mir, jeder Schritt wird damit zu einem akustischen Erlebnis, kombiniert mit dem dem leichten Schwingen der Brüste erzielt es eine gewisse sinnliche Ausstrahlung. Was man(n) natürlich bemerkt.
Das Klackgeräusch wird immer stärker, in einer Ecke der Passage ziehe ich den rechten Pumps aus und schaue nach dem Absatz. Durchgelaufen bis auf den Nagel, daher das wunderbare Klacken. Ich überlege mir, was für ein schöner Grund mir mal wieder neue Pumps zu kaufen. Da ich einen absoluten Schuhtick habe und nicht genug von diesen feinen Feedtools besitzen kann, mache ich mich auf die Suche nach Schuhgeschäften. Was hier in dieser Stadt wahrlich kein Problem ist.
Von mondän bis Deichmann findet man hier alles an Geschäften. Es gibt sogar eines für Damengrößen bis zu 46. Vielleicht werde ich ja da fündig. Im Schaufenster befinden sich schöne rote Wildlederpumps von Gabor, die könnten es werden. Ich betrete das Geschäft und steuer auf die Abteilung für Damen-Übergrössen zu. Regale mit Schuhen in den Größen von 43-46 erschließen sich mir. Vom Outfit bin ich eher enttäuscht. Entweder zu flache Absätze oder zu un-chik. Mindestens 7cm Absatzhöhe braucht Ladylike. Ich frage eine Verkäuferin nach den roten Wildlederpumps von Gabor in 42. Sie müsse nachschauen, kurz danach kommt sie wieder und teilt mir mit, dass nur noch in 41 der Schuh vorrätig sei. Enttäuscht verlasse ich den Laden. Ladylike nicht traurig sein, es gibt noch viele andere Schuhgeschäfte. Niemand ist da, der mich tröstet. Schade!
Während ich so flaniere und mein Kummer verfliegt, entdecke ich das Geschäft eines Herrn Deichmann. Ich weiß, der führt Damenschuhe bis Grösse 42. Warum nicht hineingehen?!
Ich betrete die Filiale und gleich im Basement befindet sich die Damenabteilung. Es ist ein ausgesprochene kleine Filiale, die entsprechende Enge fällt auf. Aber was für ein Gewusel von jungen hübschen Mädchen und Frauen, oh hier bin ich richtig denke ich mir, zwischen all diesen jungen Dingern. Sofort suche nach Pumps in 42, Absatz mindestens 7 cm. Werde schnell fündig und probiere braune und schwarze Pumps verschiedener Machart an. Ich geniess die unglaubliche Enge und Nähe in diesem Geschäft. Rücken an Rücken sitze ich mit den jungen Mädels einher. Sie schnattern, reden dabei von Absätzen, Jungs, sind einfach ganz girlie. Und ich mittendrin. Ziehe galant meine abgelaufenen Pumps aus, spiele etwas mit den lackierten Zehen, die Entspannung tut gut. Laufe Probe diverse Pumps. Das An- und Ausziehen ist ein Genuss. Und die jungen Dinger bemerken nichts, nur eine Mitvierzigerin guckt mich etwas erstaunt an, wohl eher nach dem Motto, was will die Lady in dem Laden hier. Endlich nach einer ausgiebigen Stunde des Anprobierens und Geniessens habe ich meinen Schuh gefunden. Es ist mal wieder ein schwarzer Lackpumps, chick anzusehen und sehr bequem, Absatzhöhe 6cm, man muss auch mal Kompromisse machen.. Ich kaufe ihn für sagenhafte 19,95. Der wird sofort angezogen und stolz wie eine alte Hähnin schreite ich durch die Passage.
Mittlerweile ist es kurz vor 15.00 Uhr, die Zeit an einem ladylike-Tag vergeht immer wie im Fluge. Warum nur? Ich könnte jetzt mal eine Pause gebrauchen. Das nächste kleine Strassencafe' liegt direkt um die Ecke, zielstrebig gehe ich drauf zu.
Setze mich an einen freien Tisch und werde von der herankommenden Bedienung gefragt, was die Dame gerne hätte. Cappucino und einen Windbeutel, bitte! Das dritte Mal werde ich als Dame tituliert, was für ein bezaubernder Tag für Ladylike.
Prompt kommen die bestellten Leckereien. Ich spüre erst jetzt meinen großen Appetit. Genüsslich schlürfe ich am Cappucino, beobachte die vorübergehenden Menschen und vertilge dabei den Windbeutel.
Denke dabei, önnte nicht ein jeder Tag ein solcher wunderbarer Frauentag sein. Wenn es alltäglich wird, wäre es wahrscheinlich nichts Besonderes und Außergewöhnliches mehr.
Fazit: Wir lassen alles so wie es ist. Nach einer guten Stunde mache ich mich auf den Weg, um wieder in meine Männerwelt zurüchzukehren, obwohl ich Ladylike sofort vermissen werde.
So liebe(r) Leser(innen) ich hoffe, Ihr konntet einen schönen Ladylike-Tag mit mir zusammen verbringen können. Demnächst plane ich eine Tour entlang des Rheins, entweder mit dem Auto oder sogar mit dem Schiff. Mal sehen wie mutig ich bin und wie das Wetter mitspielt.
Bis dahin grüsst Euch ganz lieb Eure Ladylike Deborah!
vielen Dank für Euer nettes Feedback! Leider habe ich erst jetzt die Zeit gefunden meine Erlebnisse fortzuschreiben, ich hoffe Ihr seid gespannt.
Mein kritischer Blick geht abwärts zu meinen Schuhen. Ein farbliches Desaster offenbart sich mir. Die roten Pumps beissen sich mit dem neuen Rock. Im Koffer befinden sich meine schwarz-gelackten Slingpumps. Rot aus, schwarz an. Für mein Date mit meiner netten Finanzbeamtin sind die schwarzen Pumps wohl auch eher angebracht.
Über die Autobahn geht's in die 35 km entfernt liegende Landeshauptstadt, vorm Finanzamt finde ich noch einen Parkplatz, stelle den Wagen ab und schreite durch die Eingangstür. Dort treffe ich auf eine freundliche Empfangsdame, die mir mein gewünschtes Formblatt für die EKST aushändigt. Ich erfrage noch die Zimmernummer für meine zuständige Beamtin, sie sagt mir, die Dame müsse in den 1. Stock gehen und links den Flur bis zum Ende entlang. Gesagt, getan. Ich stehe vor der Tür, muss tief durchatmen, denn ich will mich jetzt als meine Frau ausgeben.
Klopf, klopf! Ich trete ein, stelle mich als Frau XY vor und ich möchte die EKST meines Mannes abgeben, und außerdem hätte ich noch eine Frage zu meiner Lohnsteuerkarte. Sie bittet mich zu setzen und nimmt mir die Unterlagen ab. Routiniert schaut sie alles durch ob auch nichts vergessen wurde. Es scheint ihr nicht aufzufallen, dass ich nicht diejenige bin die ich vorgebe zu sein. Ich betrachte sie mir, ein hübsches junges Frauchen mit schöner Brust, etwa Ende Zwanzig.
Sie lächelt mich an und will noch wissen, was mit meiner Lohnsteuerkarte sei. Ich schildere ihr mein Anliegen. Wir führen ein freundliches, kurzes Gespräch, dann verabschiede ich mich.
So das klappte ja besser als ich dachte, obwohl anfangs hatte ich ein bischen Herzklopfen, aber mein freundliches und selbstbewusstes Auftreten waren mal wieder überzeugend. Tut irgendwie gut eine solche Aktion.
Ich schaue auf die Uhr, mittlerweile ist es 11.00 und ich möchte noch in den Baumarkt und in die benachbarte Kurstadt zum Shopping. Ich verwerfe den Baumarkt. Das Silikon kann ich ein andermal holen, außerdem habe ich eine ganze Menge Silikon unter meiner Bluse und das würde ich gerne in der Fussgängerzone wippen lassen.
Die Entscheidung fürs Shoppen ist damit gefallen.
In der Kurstadt angekommen, geht es gleich in mein bevorzugtes Parkhaus. Bevor ich mich ins Getümmel stürze, ein letzter Check ob alles perfekt sitzt und passt. Ich bin zufrieden mit dem was ich sehe und jetzt geht's los.
Die Temperaturen liegen bei angenehmen 22-° Celsius und ich beschließe etwas durch den Kurpark zu schlendern. Ich geniesse das Grün, die Sonne und den einen oder anderen Blick eines Mannes. Wie schön kann doch das Leben so als Frau sein. Frauchen ist ganz unbeschwert und glücklich.
Vom Kurpark sind es nur noch etwa gute 300m bis zur Shopping-Meile. Meine Pumps klacken heute aber besonders laut denke ich mir, jeder Schritt wird damit zu einem akustischen Erlebnis, kombiniert mit dem dem leichten Schwingen der Brüste erzielt es eine gewisse sinnliche Ausstrahlung. Was man(n) natürlich bemerkt.
Das Klackgeräusch wird immer stärker, in einer Ecke der Passage ziehe ich den rechten Pumps aus und schaue nach dem Absatz. Durchgelaufen bis auf den Nagel, daher das wunderbare Klacken. Ich überlege mir, was für ein schöner Grund mir mal wieder neue Pumps zu kaufen. Da ich einen absoluten Schuhtick habe und nicht genug von diesen feinen Feedtools besitzen kann, mache ich mich auf die Suche nach Schuhgeschäften. Was hier in dieser Stadt wahrlich kein Problem ist.
Von mondän bis Deichmann findet man hier alles an Geschäften. Es gibt sogar eines für Damengrößen bis zu 46. Vielleicht werde ich ja da fündig. Im Schaufenster befinden sich schöne rote Wildlederpumps von Gabor, die könnten es werden. Ich betrete das Geschäft und steuer auf die Abteilung für Damen-Übergrössen zu. Regale mit Schuhen in den Größen von 43-46 erschließen sich mir. Vom Outfit bin ich eher enttäuscht. Entweder zu flache Absätze oder zu un-chik. Mindestens 7cm Absatzhöhe braucht Ladylike. Ich frage eine Verkäuferin nach den roten Wildlederpumps von Gabor in 42. Sie müsse nachschauen, kurz danach kommt sie wieder und teilt mir mit, dass nur noch in 41 der Schuh vorrätig sei. Enttäuscht verlasse ich den Laden. Ladylike nicht traurig sein, es gibt noch viele andere Schuhgeschäfte. Niemand ist da, der mich tröstet. Schade!
Während ich so flaniere und mein Kummer verfliegt, entdecke ich das Geschäft eines Herrn Deichmann. Ich weiß, der führt Damenschuhe bis Grösse 42. Warum nicht hineingehen?!
Ich betrete die Filiale und gleich im Basement befindet sich die Damenabteilung. Es ist ein ausgesprochene kleine Filiale, die entsprechende Enge fällt auf. Aber was für ein Gewusel von jungen hübschen Mädchen und Frauen, oh hier bin ich richtig denke ich mir, zwischen all diesen jungen Dingern. Sofort suche nach Pumps in 42, Absatz mindestens 7 cm. Werde schnell fündig und probiere braune und schwarze Pumps verschiedener Machart an. Ich geniess die unglaubliche Enge und Nähe in diesem Geschäft. Rücken an Rücken sitze ich mit den jungen Mädels einher. Sie schnattern, reden dabei von Absätzen, Jungs, sind einfach ganz girlie. Und ich mittendrin. Ziehe galant meine abgelaufenen Pumps aus, spiele etwas mit den lackierten Zehen, die Entspannung tut gut. Laufe Probe diverse Pumps. Das An- und Ausziehen ist ein Genuss. Und die jungen Dinger bemerken nichts, nur eine Mitvierzigerin guckt mich etwas erstaunt an, wohl eher nach dem Motto, was will die Lady in dem Laden hier. Endlich nach einer ausgiebigen Stunde des Anprobierens und Geniessens habe ich meinen Schuh gefunden. Es ist mal wieder ein schwarzer Lackpumps, chick anzusehen und sehr bequem, Absatzhöhe 6cm, man muss auch mal Kompromisse machen.. Ich kaufe ihn für sagenhafte 19,95. Der wird sofort angezogen und stolz wie eine alte Hähnin schreite ich durch die Passage.
Mittlerweile ist es kurz vor 15.00 Uhr, die Zeit an einem ladylike-Tag vergeht immer wie im Fluge. Warum nur? Ich könnte jetzt mal eine Pause gebrauchen. Das nächste kleine Strassencafe' liegt direkt um die Ecke, zielstrebig gehe ich drauf zu.
Setze mich an einen freien Tisch und werde von der herankommenden Bedienung gefragt, was die Dame gerne hätte. Cappucino und einen Windbeutel, bitte! Das dritte Mal werde ich als Dame tituliert, was für ein bezaubernder Tag für Ladylike.
Prompt kommen die bestellten Leckereien. Ich spüre erst jetzt meinen großen Appetit. Genüsslich schlürfe ich am Cappucino, beobachte die vorübergehenden Menschen und vertilge dabei den Windbeutel.
Denke dabei, önnte nicht ein jeder Tag ein solcher wunderbarer Frauentag sein. Wenn es alltäglich wird, wäre es wahrscheinlich nichts Besonderes und Außergewöhnliches mehr.
Fazit: Wir lassen alles so wie es ist. Nach einer guten Stunde mache ich mich auf den Weg, um wieder in meine Männerwelt zurüchzukehren, obwohl ich Ladylike sofort vermissen werde.
So liebe(r) Leser(innen) ich hoffe, Ihr konntet einen schönen Ladylike-Tag mit mir zusammen verbringen können. Demnächst plane ich eine Tour entlang des Rheins, entweder mit dem Auto oder sogar mit dem Schiff. Mal sehen wie mutig ich bin und wie das Wetter mitspielt.
Bis dahin grüsst Euch ganz lieb Eure Ladylike Deborah!