Seite 2 von 2
Re: Nach Verlegung von Transfrau ins Frauengefängnis: Thüringens Justizministerin plant strengeres Gesetz | MDR
Verfasst: Sa 25. Jul 2026, 13:54
von Susi T
Wenn alle gefragt werden ist das etwas völlig anderes.
Aber hier ging es um Auffäligkeiten die zum explizitem Nachfragen führen und das als Lösung für einige.
Ich habe das damals auch nett beantwortet und mich für die offene und neugierige Art bedankt. Aber sowas gehört immer von verschiedenen Seiten betrachtet worauf ich auch hingewiesen hab.
Re: Nach Verlegung von Transfrau ins Frauengefängnis: Thüringens Justizministerin plant strengeres Gesetz | MDR
Verfasst: Sa 25. Jul 2026, 15:54
von Jaddy
Susi T hat geschrieben: Sa 25. Jul 2026, 13:54
Aber hier ging es um Auffäligkeiten die zum explizitem Nachfragen führen und das als Lösung für einige.
Es ist völlig nachvollziehbar, dass häufige Nachfragen bei gender-binären Personen negative Gefühle erzeugen. Zum Beispiel "warum werde ich nicht eindeutig wahrgenommen", "bin ich immer noch so 'erkennbar'" und weiter vor allem (mindestens unbewusst) "welche negativen Folgen hat das", zum Beispiel Diskriminierung als trans Person.
Gleichzeitig denke ich aber dabei: Wer nachfragt möchte es in der Regel richtig machen, höflich und respektvoll handeln. Die Wahrscheinlichkeit negativer Folgen an dieser Stelle ist also mutmasslich eher geringer als bei Leuten, die nicht fragen. Okay, vielleicht nicht bei "sind sie sicher, dass sie in hier [in diesen Raum, diese Toilette] gehören", aber darum ging es hier wohl nicht.
Von daher halte ich genau die Reaktion - nett beantworten und sich für die Aufmerksamkeit bedanken - für perfekt. Empörte Reaktion dürfte die andere Person eher dazu bringen, beim nächsten Mal nicht zu fragen und vielleicht sogar auf "diese Leute" zu schimpfen, die sie so angeblafft haben.