Re: Selbstbestimmung ohne Kontrolle? | queernations
Verfasst: Do 9. Jul 2026, 21:13
Ich habe fast den Eindruck, das du damit (vielleicht ungewollt) einen der Nägel auf den Kopf getroffen hast.Lana hat geschrieben: Do 9. Jul 2026, 20:04 Daher gab es zu dieser Zeit auch keine Probleme mit trans Personen in geschlechtergetrennten Räumen. Die fielen dort entweder überhaupt nicht auf, oder sie kamen erst gar nicht rein.
Wer sich den an- und bekanntermaßen sehr unwürdigen und fordernden Prozess angetan hat, der meinte es ernst. Und wenn dann jemand als trans* in die entsprechende Umkleidekabine ging, wussten das alle. Oder konnten es wissen.
Selbst bei schlechtem passing. Weil es eben ein langwieriger, kostenintensiver und psychisch wie physisch sehr harter Weg war.
Die Unterstellung am SBGG ist ja, das das jetzt quasi jede*r aus Spaß und Laune machen kann (könnte). Das sich Menschen wie Marla Svenja Neonazi eben aus Jux und oder Provokation in Bereiche drängen, die nicht für Männer gedacht sind. Sowas hätte unter dem alten TSG niemand gemacht. Selbst unter der schon stark entschärfen Version zuletzt.
Das SBGG entwertet damit den früheren Prozess. Weil es die (vermeintliche) externe Beglaubigung nicht mehr gibt. Das "beweisen, es ernst zu meinen" müssen.