Claudia hat geschrieben: Do 7. Aug 2025, 02:20Claudia
Hmm..
ich wollte Val irgendwie vermitteln, das es Strategien gibt, sich das Leben nicht ganz so schwer zu machen.
Nicht nur von einer Warte aus die Dinge zu beleuchten, frei nach dem Motto "If shit happens, it isn't really shit".
Mir ist hat das viele Schmerzen genommen und das Leben wieder lebenswert gemacht, aber fein, es ist cooler
überall strukturelle trans* Feindlichkeit zu sehen. Dann go for it. Kümmert mich im Grunde dann auch nicht mehr weiter..
Claudia hat geschrieben: Do 7. Aug 2025, 02:20
Da sollte aber passender stehen: "Als sie bei ihrer Oma vorbeischaut.", sagt sie: „Ich zieh den Fummel nicht mehr aus.“
Aber sie ist ja längst zur Besinnung gekommen und sie weiß jetzt: Sie wird künftig als Frau leben, als welche sie sich schon seit Langem fühlt."
Alle vor Val haben durchaus was positives aus dem Artikel mitgenommen, oder? Ich hab über das Eingangsstatement einfach drüber gelesen.
Wäre ich an Simonas Stelle gewesen und hätte dem Reporter etwas aus meiner Sicht erzählt und er hätte das dann in Dritter Person aufgeschrieben
wäre ich damit fein gewesen..der Artikel wäre so nicht da gewesen, wäre eine Frau einfach Winzerin geworden, vermutlich zumindest.
Und mal so als Anregung man transitioniert ja von etwas weg zu etwas hin, das heisst vorher wars mal anders. Und das ist doch nicht schlimm,
man hat sich auf den Weg gemacht das zu ändern. Und genau aus dem Grund ist der Artikel wie er ist verdammt wichtig! Let's talk about..
Claudia hat geschrieben: Do 7. Aug 2025, 02:20
Man kann ja von sich aus der Vergangenheit erzählen und trotzdem das für sich selbst passende Geschlecht nutzen, selbst wenn man es damals noch nicht offen gelebt hat.
Ich nutze da gar kein Geschlecht sondern ich sage ich, für jemand in der Dritten Person kann das "er" sein, weil ich mal so gelesen wurde und auch einen dazu
passenden Namen hatte. Aber ich hatte keinen Geschlechtseintrag in der Geburtsurkunde und auch nicht im Stammbuch..das hatte seine Gründe.
Seit das ich am Technischen Gymnasium war werde ich von vielen Emmi gerufen, den Namen hat mir eine Person gegeben die super wichtig ist für mein Leben.
Den Namen habe ich nun auch eingetragen und damit auch einen Teil der Präsentation von vorher mit übernommen, für mich ist das einfach ein Bindeglied.
Aber lassen wir es dabei, ich habe ein anderes Leben gehabt als du und Val, ich sehe vieles anders. Aber nichts, auch was ich sage ist die absolute Wahrheit
und der einzig richtige Weg der gegangen werden kann. Viele Wege, viele Kreuzungen. Grade in letzter Zeit habe ich vieles nochmal neu überdacht, mich von
vielen Community Dingen völlig gelöst.
Eines davon ist trans* (ich bins aber halt irgendwie) als Label und Dingen die mir absolut mehr geschadet haben als klare Ansagen.
Ich kann nur Heilung für mich finden indem ich meine angeborene Weiblichkeit UND Männlichkeit anerkenne, aber mein Äusseres an meine Körper"landkarte"
(# hier nur Erklärbegriff) anpasse..so kann ich offen mit wirklich allen Möglichkeiten arbeiten.
Ich persönlich wünsch mir grade, Val hätte ihren kurzen Satz einfach für sich behalten, wenn Val absolut nichts anderes annehmen möchte.
Was mich aber ärgert ist, das ich mich überhaupt nochmal zu Wort gemeldet habe, weil ich das aus verschiedenen Gründen und/oder Personen nicht mehr machen wollte..
bin raus..Marie
