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Re: Keine Kerle in Kleidern mehr

Verfasst: Sa 17. Mai 2025, 19:22
von HeikeCD
Timbuktu liegt in Mali und Baku in Aserbaidschan. :mrgreen: Brauche ich auch nicht zu googeln. Selbst die Flaggen anderer Länder könnte ich zu 90% zuordnen, einige Inselstaaten im Pazifik oder die Ost-Timors gerade vielleicht nicht, ok.
Spaß mit Flaggen sag ich nur. :D
Denn ich weiß noch in der Schule, 70er, der Klassenlehrer echauffierte sich über irgendwas und plötzlich kam die Frage "Oder wer weiß von euch schon wo Albanien liegt?" Freute sich schon auf keinen. Ich mich gemeldet und er dachte wohl schon mit süffisantem Grinsen ich zeig auf Portugal o.s.ä. Aber nix da, auf der Europakarte die richtige Stelle gezeigt. "Äh ja, richtig, stimmt." :mrgreen:
Ob ich etwa Albaner sei fragte mich noch einer. :)
Atlanten fand ich schon immer cool.
Und, ist so, hier war das also teilweise tatsächlich auch manchmal nicht besser. Und wer sich damit nicht beschäftigen will/braucht/soll/kann für diejenigen bleiben das eben böhmische Dörfer.
Und es wird ja gemutmaßt das die Amis nur deshalb so viele Kriege weltweit führen damit wenigstens etwas Geografie höngenbleibt.

Re: Keine Kerle in Kleidern mehr

Verfasst: Sa 17. Mai 2025, 19:47
von Slatjana
Zum Glück gibt es bei uns die ÖR "Lügenpresse, Rundfunk und Fernsehen" und ich zahle gerne die "Zwangsabgabe" dafür. DLF und Bayern 2 informieren ordentlich recherchiert. Wer sich nur durch asoziale Medien informiert muß einfach veblöden. Darum will die AgD diese ja abschaffen.
Fun Fact. Ich habe vor 45 Jahren mit meinem englischen Brieffreund Schloß Neuschwanstein besucht. Er hat die englische, ich die deutsche Führung mitgemacht. Hinterher hat er sich über die culture vultures from the colonies (Kulturgeier aus den Kolonien) lustig gemacht. Eine Amerikanerin hat den Fremdenführer gefragt, ob der König alle Bilder im Schloß selber gemalen hat.

Re: Keine Kerle in Kleidern mehr

Verfasst: Sa 17. Mai 2025, 22:15
von Juliane
Mein Neffe hat ein Schuljahr in den Staaten verbracht.

Er wurde dort gefragt wie alt Hitler inzwischen sei und ob wir auch schon Autos benutzen würden.
Seine Antwort, das erste Auto hätte doch Carl Benz gebaut, wurde mit Hohngelächter beantwortet. Schließlich weiß doch in USA jedes Kind, dass das Henry Ford gewesen ist.
Aber wenn ich heute miterlebe, wie sich Kinder und Jugendliche ihr (sogenanntes) Wissen aus dem Handy ziehen, sind wir ebenfalls auf dem besten Wege dorthin.

Wenn man mitbekommt, dass die die neunte Klasse der Hauptschule verlassen und vom Berufsleben häufig keinen Schimmer haben, aber wissen das sie Influencer werden und damit steinreich, dann bin ich froh schon 70 zu sein und dieses Elend nicht mehr allzulange mit ansehen zu müssen.

Trotzdem liebe Grüße an alle, die hier ihre Meinung vertreten, )))(: Juliane
(der obwohl Kerl, immer wieder sehr gerne als Frau gekleidet und gestylt unterwegs ist)

Re: Keine Kerle in Kleidern mehr

Verfasst: So 18. Mai 2025, 22:09
von Lina
@Jaddy

Dass man das Wissen über andere Länder in USA nicht braucht ist aber nicht wahr. Wie soll man Geschichte verstehen, wenn man solches Wissen nicht hät? Das ist so gut wie unmöglich. Deshalb ist es auch katastrophal, wenn solche Fächer im Schulsystem vernachlässigt werden.

Es stimmt, dass nur wenige US Amerikaner einen Pass haben. Das bedeutet aber nicht, dass sie so wenig außerhalb von USA reisen, wie du denkst. Zumindest bislang konnt n sie nach Mexico und nach Kanada reisen ohne. Sie haben auch die Möglichkeit die sog. Passport-Card ausstellen zu lassen, was eine Art freiwilliger Personalausweis ist. Dieser is ausreichend für eine ganze Reihe Länder in der Karibik. Für viele Amerikaner sind Kreuzfahrten das was Mallorca ist für viele Deutsche.