Europawahl
Europawahl - # 2

Jaddy
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Re: Europawahl

Post 16 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Joan Autumn hat geschrieben: So 2. Jun 2024, 07:59 Fernab jeder ideologischer Diskussion, ist Helgas Aufruf ganz schlicht: wählt. Danke dafür. Meine Briefwahlunterlagen sind nun da und, wen wähle ich bloß?
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Es gab eine Zeit, da habe ich mich nie gefragt, wen ich wähle. War auch nicht gut.
Schaun"™ wir mal. Die Herausforderungen sind groß.

Also, wählt einfach, wen und was ihr für richtig haltet. Hier wird eh kein m/w/d überzeugt.
Kann sein, aber wer weiss. Zu deiner Auswahl möchte ich allerdings anmerken: Die dargestellten Personen ist spätestens beim EU-Parlament ziemlich undebeutend, weil die nicht in den Ausschüssen sitzen werden. Klar gibt es Abstimmungen und Rückkopplungen zu den Bundesparteien. Und die "Spitzenkandidatys" sind nette Gallionsfiguren. Falls aber auf den Wahllisten nicht einzelne Leute mit ganz persönlicher Agenda sind, wirkt da eher ein diffuser Einfluss der Parteistimmung, die mehr oder weniger mit dem Programm zu tun hat.

Meine Kriterien sind deshalb: Welche Partei hat
a) ein Vollprogramm (also nicht nur ein Thema), mit dem ich
b) am meisten anfangen kann und
c) ausreichend kompetente Leute in
d) einer EU-Parlamentsfraktion, der ich eine sinnvolle Entscheidungen zutraue - auch wenn ich die Komplexität der vielen Themen im Einzelnen nicht beurteilen kann.

Punkt e) wäre dann, ob diese Partei tatsächlich engagierte Leute nach Brüssel schickt, oder "verdiente Ältere" dorthin entsorgt, wo sie eher nichts bewegen, sondern nur Diäten und Lobby-Zuwendungen einstreichen. Looking at you, CDU, SPD.

Und unter f) würde ich auch noch abwägen, welchen Schwerpunkt ich gegen die Länder mit rechtsgerichteten, anti-europäischen Regierungen setzen könnte. Vieleicht also tendenziell eher nicht CxU, die schon angekündigt haben, zB mit Meloni und ihrer (selbsterklärten) "postfaschistischen" Partei zu kooperieren.
Christiane
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Re: Europawahl

Post 17 im Thema

Beitrag von Christiane »

Moin

Da ich ja vorhatte, am Wahltermin unterwegs zu sein, hatte ich ziemlich viel Zeit diesen langen Wahlstreifen in meinem Flur auszurollen und mal zu studieren, was denn da so antritt.
Bei vielen konnte ich nur noch den Kopf schütteln, bzw. lauthals loslachen.
Wahlomat war echt wenig hilfreich, hatte ich doch bei den relevanten Parteien fast überall knapp 30% Übereinstimmung. :roll:
Aus Trotz eine Splitterpartei wählen ist eigentlich Quatsch, dann kann ich das Ding gleich in den nächsten Gully schmeißen.
Am Schluss habe ich mit einer Mischung aus Kenntnis des Programms und Bauchgefühl mein Kreuzchen gemacht und das Ding in den Postkasten geworfen.

Ich kann nur widerholen, was viele hier schon geschrieben haben. Wichtig ist, seine Stimme abzugeben. Nicht zu wählen, ist sträflicher Leichtsinn im Umgang mit unser aller Zukunft!

Liebe Grüße
Christiane
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Patricia
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Re: Europawahl

Post 18 im Thema

Beitrag von Patricia »

Der Aufruf von Helga war eindeutig geht wählen und fallt bitte nicht auf Populismus ein. Dem stimme ich definitiv zu! Geht bitte wählen.

@Nora_7 ganz ehrlich, lass den anderen doch mal Ihre Meinung und hör auf so rechthaberisch zu sein. Es mag sein, dass das was du so von Dir gibt tatsächlich auch deine Meinung ist, alles gut, es steht Dir zu.
Aber ganz ehrlich hör doch auf mit dem Grünen-Bashing. Du hast deine Meinung mehr als nur einmal gesagt und wir müssen es nicht immer wieder hören und lesen wie wenig du von den Grünen und von der SPD hälst. Langsam wird es langweilig. Und vor allem ist das in meinen Augen populistisches Geschwafel. Gib nu bitte einfach mal Ruh, denn das ist keine vernünftige Art und Weise zu diskutieren wie du es machst.
Ja, ja, die SPD und Grünen sind am Erstarken der AfD schuld. Echt selten so einen Bullshit gelesen.
Nur mal so zu deiner Erinnerung, es sind weder die SPD noch die Grünen gewesen welche überwiegend den Kanzler oder die Kanzlerin in den letzten 40 Jahren gestellt haben. Schuld am Erstarken der AfD sind unter anderen solche Sprüche wie du sie hier dauernd gegen links/grün klopfst und die Tatsache, dass die Regierungen der letzten 40 Jahre selten was für die unteren Schichten machte, sondern eben oft für die besser Betuchten.

Wir leben in einer Demokratie und ein nicht unbedeutender Teil der Gesellschaft wird nun mal Grün und ein anderer SPD wählen und das ist auch gut so. Das macht eine Demokratie aus.
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Re: Europawahl

Post 19 im Thema

Beitrag von Tatjana_59 »

Patricia hat geschrieben: So 2. Jun 2024, 12:27 Der Aufruf von Helga war eindeutig geht wählen und fallt bitte nicht auf Populismus ein. Dem stimme ich definitiv zu! Geht bitte wählen.

@Nora_7 ganz ehrlich, lass den anderen doch mal Ihre Meinung und hör auf so rechthaberisch zu sein. Es mag sein, dass das was du so von Dir gibt tatsächlich auch deine Meinung ist, alles gut, es steht Dir zu.
Aber ganz ehrlich hör doch auf mit dem Grünen-Bashing. Du hast deine Meinung mehr als nur einmal gesagt und wir müssen es nicht immer wieder hören und lesen wie wenig du von den Grünen und von der SPD hälst. Langsam wird es langweilig. Und vor allem ist das in meinen Augen populistisches Geschwafel. Gib nu bitte einfach mal Ruh, denn das ist keine vernünftige Art und Weise zu diskutieren wie du es machst.
Danke Patricia für Dein Posting.
Die Sachen die Nora ständig in dem Bezug Grünen bashing von sich gibt sind kaum noch auszuhalten.
Auch ich wähle schon sehr lange grün.
Natürlich bin ich auch nicht mit allen einverstanden.
Aber bei Nora sehe ich es tatsächlich so dass die Grünen an allem schuldig sind.

LG Tatjana
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Re: Europawahl

Post 20 im Thema

Beitrag von Nora_7 »

Bleibe doch einfach sachlich.
Und die Rückfrage: An allem soll die Vergangenheit schuld sein und Grün macht alles richtig? Auch andere Lände rleiden unter Corona und dem Ukrainekrieg. Auch Vergangenheit. Warum geht es der deutschen Wirtschaft ziemlich am schlechtesten?

Und C*U und FDP-Bashing gibt es hier jede Menge aus immer derselben "Fraktion" - die beiden sollen ja an allem Schuld sein, dass es jetzt so schlecht läuft. Dafür macht Grün alles richtig. Leider eine sehr unterkomplexe Sichtweise.

Und jemand muss ja der Grünjubelei die Fakten vor Augen führen. Denn sonst bliebe ja alles als alleinige Wahrheit stehen. Es ist bezeichnend, dass Fakten nicht widerlegt, sondern einfach bestritten werden, dafür die persönlichen Angriffe zunehmen. Die nicht zulässige Störung der heilen grünen ideologischen Welt - da werden Feindbilder gebraucht.

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Re: Europawahl

Post 21 im Thema

Beitrag von Sabrina Verena »

Joan Autumn hat geschrieben: So 2. Jun 2024, 07:59 Fernab jeder ideologischer Diskussion, ist Helgas Aufruf ganz schlicht: wählt. Danke dafür. Meine Briefwahlunterlagen sind nun da und, wen wähle ich bloß?
Sarah? Trägt immer so schöne Kostüme
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Also, wählt einfach, wen und was ihr für richtig haltet. Hier wird eh kein m/w/d überzeugt.

LG Joan und einen schönen Sonntag
Ich muss zugeben, mir fällt es schwer dieses mal zu wählen, weil ich eben auch von meiner bisherigen Wahlpartei enttäuscht bin, aus welcher ich letztes Jahr ausgetreten bin.
Dennoch werde ich wählen.
Für die Kommunalwahlen liegen mir die Stimmzettel schon vor und ich habe einschließlich Panaschieren für den Kreistag eine andere Partei gewählt als für den Gemeinderat.
Soll heißen es werden verschiedene Parteien zzgl. Kandidaten anderer Parteien gewählt.
Für Europa wird dann am, 9.6. gewählt, und die anderen Stimmzettel abgegeben.

Interessant werden für mich auch die nächsten Landtags- und Bundestagswahlen.
Es gilt die Demokratie zu sichern, aber Kuschelkurs mit Verkehrs gefährdenden Landwirten ebenso wenig zu belohnen wie Waffenlieferungen im Namen des Friedens.
So leid es mit tut, aber Cem und Anna müssen schon noch für ihre Fehler die Konsequenzen tragen.
LG Verena
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Re: Europawahl

Post 22 im Thema

Beitrag von Joan Autumn »

Jaddy hat geschrieben: So 2. Jun 2024, 10:20 Die dargestellten Personen ist spätestens beim EU-Parlament ziemlich undebeutend, weil die nicht in den Ausschüssen sitzen werden.
Vielen Dank für Deine Nachricht. Nur um sicher zu gehen, Du hast doch meinen Beitrag zu den Parteispitzen nicht ernst genommen? (Obwohl Olaf schon auf den Wahlplakaten zum Europaparlament mit auftaucht, zumindest in M-V).

Ich wollte etwas Luft aus der ideologischen Debatte nehmen. Die Absicht von Helga ist: Geht wählen, trefft eine Entscheidung. Nicht wählen, weil /w/m/d nicht weiß, was w/m/d wählen soll, ist leider keine gute Lösung.

LG, Joan
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Re: Europawahl

Post 23 im Thema

Beitrag von Viggy »

Nora_7 hat geschrieben: So 2. Jun 2024, 13:28 Und C*U und FDP-Bashing gibt es hier jede Menge aus immer derselben "Fraktion" - die beiden sollen ja an allem Schuld sein, dass es jetzt so schlecht läuft. Dafür macht Grün alles richtig. Leider eine sehr unterkomplexe Sichtweise.
Du drehst dir dein Argumente schon wirklich immer so hin, wie sie in dein Bild passen. Es ist ja wohl schon ein kleiner Unterschied, ob ich und andere hier die Konservativen 'Bashen', ich sage kritisieren, oder ob Söder, Aiwanger und Merz dies über die ganz großen Medien tun. Mit Rufen wie 'die haben da wohl den Arsch offen' oder 'die Demokratie zurückholen'.
2.
Die Asylpolitik hat NICHTS mit der Vergangenheit zu tun, sondern ist ein grünes Heiligtum. Erkundige dich mal, warum so viele AfD wählen wollen/wollten. Zur Hilfe (Hessenwahl als Beispiel)
In diesem Punkt möchte ich, wenn auch ungern, Nora sogar ein wenig recht geben. Es gibt nun mal Menschen in Europa, die Angst vor uneingeschränkter Zuwanderung und einem zu hohen Ausländeranteil haben, davor kann man nicht die Augen verschließen, die lassen sich nicht überzeugen und die wählen dann auch meiner Meinung nach aus diesem Grund die rechte Fraktion. Viele haben ihre Grenzen was den Ausländeranteil angeht und irgendwann besteht die Gefahr, dass diese Grenzen überschritten werden, bei dem einen früher, bei dem anderen später. Da sind dann einige dabei, die ihren Lösung nur noch in der AfD sehen.

Weil ich davor Angst habe, würde ich mir ehrlich gesagt auch eine etwas vernünftigere Asylpolitik wünschen, wenn ich auch nicht so recht weiß, wie die aussehen könnte.

Und trotzdem werde ich wieder Grün wählen, denn auch das Migrationsproblem hängt mit der Umweltpolitik eng zusammen. Deshalb sollte Deutschland nicht nur halbherzig sondern eindeutig vorangehen und anderen Ländern zeigen, dass man nicht in die Steinzeit zurück muss um die Umwelt vor der Klimakatastrophe zu retten. Wenn der Wandel so fortschreitet, wird Europa irgendwann von Afrikanern regelrecht überrannt werden. Dann kommen nicht mehr nur Menschen, die sich in Europa ein besseres Leben versprechen, sondern dann sind Millionen gezwungen sich auf den Weg zu machen, weil es für sie nur noch ums Überleben geht.
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Re: Europawahl

Post 24 im Thema

Beitrag von Sabrina Verena »

Asylpolitik als Heiligtum der Grünen. Sorry ich habe das Original des Zitates nicht gefunden.
Aber Asylpolitik gab es schon, als es noch keine grünen, bunten und alternativen Listen gab.
Also vor den Grünen.
Ansonsten sollte Deutschland mal zwischen Einwanderung, Asyl und Kriegsflucht unterscheiden lernen.
Das gilt für die, die alle willkommen heißen genauso, wie für die Jenigen, die an den EU- Grenzen Frauen und Kinder abschießen lassen wollen.
Oder Die, die nur die "Guten" Ausländer als Fachkräfte befürworten und die "Bösen" weil auf Sozialleistung angewiesenen Ausländer abschieben wollen, sollten mal besser hinter die Kulissen schauen.
LG Verena
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Re: Europawahl

Post 25 im Thema

Beitrag von Patricia »

Für die Asylpolitik ist nach meinem Stand des Wissens das Innenministerium federführend. Dieses ist seit 82 von folgenden Politikern besetzt gewesen:
Friedrich Zimmermann 04.10.1982 - 21.04.1989 (CSU)
Wolfgang Schäuble 21.04.1989 - 26.11.1991 (CDU)
Rudolf Seiters 26.11.1991 - 07.07.1993 (CDU)
Manfred Kanther 07.07.1993 - 27.10.1998 (CDU)
Otto Schilly 27.10.1998 - 22.11.2005 (SPD)
Wolfgang Schäuble 22.11.2005 - 28.10.2009 (CDU)
Thomas de Maizière 28.10.2009 - 03.03.2011 (CDU)
Hans-Peter Friedrich 03.03.2011 - 17.12.2013 (CSU)
Thomas de Maizière 17.12.2013 - 14.03.2018 (CDU)
Horst Seehofer 14.03.2018 - 08.12.2021 (CSU)
Nancy Faeser amtierend seit 08.12.2021 (SPD)

Wie man an dieser Aufstellung sehr klar erkennen kannst, wurde das für die Asylpolitik zuständige Ministerium in den letzten vier Jahrzehnten hauptsächlich von der Union besetzt. Grüne Politiker hatten das Amt noch niemals inne. Vom Zuständigkeitsbereich her unterliegt das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge dem Innenministerium und das Innenministerium ist primär auch für die Asylpolitik zuständig.
Das angebliche Problem mit der Flüchtlingspolitik unseres Landes existiert auch nicht erst seit die Ampelregierung sich im Amt befindet, sondern schon viel länger. Kann also dementsprechend nicht (nur) von den Grünen verursacht worden sein, denn die haben auf dem Gebiet kaum was zu melden gehabt :)
Ja, es ist mir nicht entgangen, dass dies mitunter ein Grund ist warum Menschen AfD wählen, nur liegt die Ursache eben auch in solchem unreflektierten Grünen-Bashing welches gerne von der rechten und rechts-konservativen Seite geführt wird.
Es gibt allerdings eben auch in unserer Politik massive Gründe warum es so viele Wirtschaftsflüchtlinge gibt. Wir, die westliche Welt, beuten gerne andere Länder aus. Es ist ein Jahrhunderte altes Problem.
Vielleicht sollten wir uns dessen ein wenig mehr bewußt werden und daran was ändern.

Das Bashing der Linken und der Grünen ist sehr typisch für die rechte und auch für die rechts-konservative Politik. Dies lässt sich auch in anderen Ländern sehr gut beobachten. Auch deine Aussagen gegenüber den Grünen lesen sich hier wie eine 1:1 Kopie der Aussagen von Markus Söder.

Auch solche Aktionen wie das wiederholte Posten des T-Shirt-Bildes macht das ganze nicht ernsthafter. Es ist irgendwie vergleichbar mit einem wütendem Kind was noch lauter schreit weil es nicht bekommt was es will.

Ich habe nie behauptet, dass die Ampelregierung alles richtig macht, denn das tut sie definitiv nicht und von den Grünen bin ich ehrlich gesagt stellenweise enttäuscht. Ebenso wie von der SPD. Nur sind die beiden für mich immer noch die Parteien welche eher wählbar sind als CxU, BSW, AfD oder die Werteunion. Die Lage in Deutschland und in anderen westlichen Ländern ist das Ergebnis der Politik der letzen Jahrzehnte, und das ist das, was gerne von Dir uns anderen Menschen vergessen oder übersehen wird. Manchmal habe ich schon fast den Eindruck, dass das absichtlich geschieht. So nach dem Motto: Wird schon nichts passieren".

Es ist wie ich bereits in meinen anderen Posts geschrieben habe sehr gut nachvollziehbar warum es viele unserer heutigen Probleme gibt. Eines davon liegt auch in unserem Wirtschaftssystem. Es kann keinen endlosen Wachstum in einem endlichem System geben. Wir benötigen eine andere Wirtschaftspolitik. Und ich rede hier definitiv nicht von der Planwirtschaft, denn die funktioniert nicht und kann auch nicht funktionieren. Ich rede davon, dass unsere Wirtschaft umweltbewußt agieren muss und dass nicht Geld, sondern das Leben und die Umwelt das allerhöchste Gut sind.

Es bringt uns nichts, wenn wir die Erde komplett ausbeuten. Im Gegenteil, es bringt uns um. Der Klimawandel und seine Folgen sind definitiv da und diese sollten unsere oberste Priorität erhalten und nicht die Frage wie man noch mehr Geld macht.
Ja, auch ich habe den Wunsch in Luxus zu leben, wie vermutlich die meisten Menschen auf dieser Welt. Nur bin ich reflektiert genug um zu hinterfragen ob es so in dieser Weise für alle acht Milliarden Menschen auf dieser Welt auch möglich ist. Ich würde es mir sehr wünschen, aber es wird vermutlich nie möglich sein. Wir müssen schonender mit unseren Ressourcen und der Umwelt umgehen.
Und nein ich befürworte in keinster Weise den Kommunismus. Doch obwohl die utopische Theorie des Kommunismus welche aus Frankreich stammt sagt mir sehr zu. Dies ist jedoch mit uns als Spezies nicht umsetzbar. Ich würde nie eine kommunistische Partei wählen.

Du kannst gerne die CxU wählen, ehrlich ich habe damit nicht das geringste Problem. Es ist völlig in Ordnung. Denn wir brauchen auch durchaus konservative Meinungen. Wir brauchen die Vielfalt. Wir brauchen Diversity, auch in politischen Fragen.
Was wir nicht brauchen können ist diese Art Diffamierung, welche gerne von rechten und rechtskonservativen Meinungen ausgeht und sich gegen links und grün richtet. Und welche du hier gerne so wiederholst. Es sind oft leere Schuldzuweisungen.

Ich will Dir auch nicht deine Meinung auch nicht verbieten, keineswegs, ich bin es aber echt leid ständig zu lesen wie schlecht die Grünen und die Linken in deinen Augen sind. Das ist einfach keine sachliche Argumentation. Vor allem weil du gerechtfertigte Fragen einfach gerne ignorierst und gerne den Diskussionsstil an den Tag legst der mich an meinen ehemaligen Schwiegervater massiv erinnert. Er musste immer und überall recht haben...

Mir ist sehr bewußt, dass wir mit unserer Politik in Deutschland nicht die ganze Welt retten können, aber wir können den Anfang machen und wenn andere unsere Politik für gut befinden und uns folgen ist es durchaus ein realistisches Ziel. viele Veränderungen fangen ganz klein an.
LG
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Re: Europawahl

Post 26 im Thema

Beitrag von Patricia »

Nora, ganz ehrlich wenn du zitterst, dann zittere bitte auch richtig und bringe nicht die Zitate durcheinander.
Das von Dir eingefügte Zitat ist so definitiv nicht richtig. Da kannst du dich mit der Zitatfunktion nicht ausreden. Korrigiere das!

Die Flüchtlingsproblematik gibt es schon länger als die aktuelle Regierung an der Macht ist, Das Problem wurde bereits während der Regierung Merkel sehr präsent und da war definitiv kein Grüner Minister dran :) Dies gilt übrigens für viele andere Probleme für die du den Grünen gerne die Verantwortung in die Schuhe schiebst.
Patricia hat geschrieben: So 2. Jun 2024, 15:16 Ich habe nie behauptet, dass die Ampelregierung alles richtig macht, denn das tut sie definitiv nicht und von den Grünen bin ich ehrlich gesagt stellenweise enttäuscht. Ebenso wie von der SPD. Nur sind die beiden für mich immer noch die Parteien welche eher wählbar sind als CxU, BSW, AfD oder die Werteunion
Nur noch mal zur Wiederholung, denn ich bin definitiv nicht mit der Politik der Grünen so einverstanden wie du dir das so herbeiredest.

Ich spreche auch nicht davon, dass ein Land alleine seine Wirtschaft ruinieren soll um der Umwelt willen. Ich sehe das Problem global, nur irgendwer muss anfangen und wir haben keine Jahrhunderte Zeit um die Probleme zu lösen die wir in den letzten 100 Jahren geschaffen haben. Es ist bereits eine Minute vor Zwölf. Unser Planet und seine Umwelt sterben.

Wachstum durch Innovationen sorgt durchaus für wirtschaftliches Wachstum, das ist mir sehr bewusst. Nur in der jetzigen Form sorgt dieses Wachstum in vielen Bereichen für unrecyclebaren Müll, der einfach irgendwo sorglos entsorgt wird. Genauso wie der Atommüll den du befürwortest. Wir müssen mit den Rohstoffen und Ressourcen unseres Planeten schonender umgehen, wenn wir als Spezies überleben wollen. Wir haben dafür keine Jahrhunderte Zeit.

Man kann gerne auch die Augen vor der Ausbeutung anderer Länder verschließen und sich alles schön reden, aber so einfach ist das nicht. Wir lassen gerne Produkte unter Bedingungen herstellen welche für uns als unzumutbar gelten würden. Darunter fallen die meisten Elektronikprodukte und etliche Lebensmittel welche wir in Europa dann gerne konsumieren. DAS ist für mich Ausbeutung.
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Re: Europawahl

Post 27 im Thema

Beitrag von Nora_7 »

Patricia hat geschrieben: So 2. Jun 2024, 21:10 Die Flüchtlingsproblematik gibt es schon länger als die aktuelle Regierung an der Macht ist, Das Problem wurde bereits während der Regierung Merkel sehr präsent und da war definitiv kein Grüner Minister dran :) Dies gilt übrigens für viele andere Probleme für die du den Grünen gerne die Verantwortung in die Schuhe schiebst.
Das ist doch völlig irrelevant, was war. Problem wurde erkannt, Deutsche Grüne verhindern Lösung (in der EU sind andere Grüne schon weiter). Es geht um alle Bemühungen zur Verbesserung der Abschiebung und Migration - Beispiel:
https://www.nzz.ch/international/asylpa ... ld.1770423

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Re: Europawahl

Post 28 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

Nora_7 hat geschrieben: So 2. Jun 2024, 13:28 Bleibe doch einfach sachlich.
Und die Rückfrage: An allem soll die Vergangenheit schuld sein und Grün macht alles richtig? Auch andere Lände rleiden unter Corona und dem Ukrainekrieg. Auch Vergangenheit. Warum geht es der deutschen Wirtschaft ziemlich am schlechtesten?

Und C*U und FDP-Bashing gibt es hier jede Menge aus immer derselben "Fraktion" - die beiden sollen ja an allem Schuld sein, dass es jetzt so schlecht läuft. Dafür macht Grün alles richtig. Leider eine sehr unterkomplexe Sichtweise.

Und jemand muss ja der Grünjubelei die Fakten vor Augen führen. Denn sonst bliebe ja alles als alleinige Wahrheit stehen. Es ist bezeichnend, dass Fakten nicht widerlegt, sondern einfach bestritten werden, dafür die persönlichen Angriffe zunehmen. Die nicht zulässige Störung der heilen grünen ideologischen Welt - da werden Feindbilder gebraucht.

Nora_7
Gut, dass Du, wie hier ja wieder bewiesen, vollkommen unideologisch bist.

Ja, ich bin bei den Grünen.

Nein, ich sehe in den anderen Parteien die schuldigen. Unsere Gesellschaft und unserer Staat hat viele altlasten.

Aber ich werde weiterhin Deine "Leider eine sehr unterkomplexe Sichtweise" alles Negative den Grünen anzulasten zurückweisen.

Ganz liebe und unter Demokraten solidarische Grüße bei allen unterschiedlichen Meinungen.
Marlene

Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon

Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
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Re: Europawahl

Post 29 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Frauenrat

Europawahl 2024 — Wer wählt, zählt.

Europas Demokratie steht unter Druck. Wenn Anfang Juni Millionen Europäer*innen an die Wahlurnen treten, gilt es einen Rechtsruck im Europäischen Parlament abzuwehren. Denn in der gesamten Union sind rechte Kräfte auf dem Vormarsch. Bei der Europawahl wird es auch darum gehen, hart erkämpfte Frauenrechte und selbstbestimmte Lebensentwürfe mit der Stimmabgabe zu verteidigen.

https://www.frauenrat.de/europawahl-2024/
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Re: Europawahl

Post 30 im Thema

Beitrag von Nora_7 »

Da ich nur wenig Zeit habe, statt langer Ausarbeitungen von mir Meinungen Dritter, die ich teile. und das nicht nur allein:

https://www.focus.de/finanzen/news/scho ... 11910.html
https://www.focus.de/politik/eine-analy ... 09849.html
https://www.focus.de/politik/deutschlan ... 00861.html
https://www.focus.de/finanzen/news/unte ... 94639.html

Und als Ergänzung - der größte Selbstbedienungsladen aller Zeiten - Wasser predigen-Wein trinken:
https://www.focus.de/politik/deutschlan ... 12503.html

Sicher wird es einige geben, die sich Focus verweigern. Macht natürlich Sinn, wenn man seine Meinung nicht ändern will.

Liebe Grüße Nora
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