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Re: Ganserer im Familienausschuss

Verfasst: So 3. Dez 2023, 12:56
von Lavendellöwin
really sorry...


das hat nichts mehr mit "so sein dürfen wie man ist" oder "wir sind wir" zu tun.
Es ist nicht angemessen und irgendwie kindlich, Punkt. Just saying, auf meiner Unterwäsche
ist ein Elch mit Lichterkette im Geweih-ich zeig die aber nicht dem Nachbarn.

Mit dem Kopf durch die Wand oder sich über repräsentieren, kann man machen muss man aber nicht.

Ich verlinke mal ein Video, was ich glaube was Ganserer da erlebt und tut und es ging mir ja auch so,
auch vielen anderen. Aber in der Position wo Ganserer ist, ist es trotzdem fragwürdig ob das so muss
und warum braucht Nyke Slawik das nicht?



Alles Liebe Marie (flow)

Re: Ganserer im Familienausschuss

Verfasst: So 3. Dez 2023, 13:20
von Aria
Momo58 hat geschrieben: Sa 2. Dez 2023, 21:51 Im Fall von Tessa Ganserer gab es vor ein paar Monaten tatsächlich ein Fakefoto, das sie in aufreizender Kleidung im Bundestag zeigen sollte.
Du meinst bestimmt genau das Foto, das ich auch meine

*hier könnten Sie das gepostete Bild sehen, doch leider ist es der Zensur zum Opfer gefallen*

Es ist aber kein Fake, es ist echt :roll:

Re: Ganserer im Familienausschuss

Verfasst: So 3. Dez 2023, 14:05
von Momo58
Ja, genau dieses Foto meinte ich. Es tauchte im Juli auf Facebook als angebliches fake auf. Ich hatte das Bundestagsbüro von Frau Ganserer darauf hingewiesen, habe aber nie eine Antwort darauf bekommen.
Wenn das kein fake ist, hat sich Frau Ganserer selbst ins Abseits geschossen. Sie könnte sich schon ein Vorbild an Nyke Slawik nehmen.

Liebe Grüße
Manuela

Re: Ganserer im Familienausschuss

Verfasst: So 3. Dez 2023, 18:50
von Aria
EmmiMarie hat geschrieben: So 3. Dez 2023, 12:56 und warum braucht Nyke Slawik das nicht?
Keine Ahnung aber ich habe das auch nicht gebraucht.
Mir bleibt es ein Rätsel, warum sich manche trans Frauen so in völlig ungeeigneter Umgebung zeigen müssen.

Re: Ganserer im Familienausschuss

Verfasst: So 3. Dez 2023, 18:58
von Anne-Mette
Aria hat geschrieben: So 3. Dez 2023, 13:20 *hier könnten Sie das gepostete Bild sehen, doch leider ist es der Zensur zum Opfer gefallen*
Ich möchte das Foto aus fragwürdigen Quellen nicht im Forum haben.
Insofern habe ich es gelöscht.
Wer es unbedingt braucht, findet es bestimmt im Internet.
Ich finde es ungut, diese Bilder immer weiter zu verbreiten - auch wenn ich das Handeln von Tessa in manchen Situationen als "unglücklich" beurteile.

Re: Ganserer im Familienausschuss

Verfasst: So 3. Dez 2023, 19:38
von ExUserIn-2026-04-08
conny hat geschrieben: So 3. Dez 2023, 10:43 wie es dem Anlass oder dem Umfeld gerecht wird, dies gerade dann, wenn man etwas erreichen will.
Und genau das macht Frau Ganserer gerade. Gutes Zureden und Kuschen (Dresscode) reichen nicht mehr. Das haben die Frauenbewegungen der letzten 150 Jahre immer wieder gezeigt. Wenn wir die jetzige Situation nicht nutzen, laufen wir in Gefahr, für die nächsten Jahrzehnte in Stillstand und Rückschritt zu erfahren. Das gilt nicht nur für unsere Anliegen, das gilt für alle Themen, die derzeit in der Politik laufen. Wir haben eine reale Gefahr, vieles zu verlieren. Die Akzeptanz von Transmenschen ist für mich auch ein Gradmesser für den Erhalt unserer Demokratie. Wie sollten aus der Vergangenheit lernen.

Menschen wie Frau Ganserer riskieren im Extremfall, zu dem es hoffentlich nie mehr kommen wird, ihre Gesundheit und ihr Leben. Wir sollten eher Argumente sammeln, wie wir ihre Position in Diskussionen mit Dritten stärken können, statt ihre Position zu schwächen, in dem wir ihr Verhalten kritisieren, auch wenn wir nicht immer ihrer Meinung sind.

Re: Ganserer im Familienausschuss

Verfasst: So 3. Dez 2023, 21:06
von Lana
Vicky_Rose hat geschrieben: So 3. Dez 2023, 19:38 Gutes Zureden und Kuschen (Dresscode) reichen nicht mehr. Das haben die Frauenbewegungen der letzten 150 Jahre immer wieder gezeigt. Wenn wir die jetzige Situation nicht nutzen, laufen wir in Gefahr, für die nächsten Jahrzehnte in Stillstand und Rückschritt zu erfahren. Das gilt nicht nur für unsere Anliegen, das gilt für alle Themen, die derzeit in der Politik laufen. Wir haben eine reale Gefahr, vieles zu verlieren.
Das Problem kenne ich aus einem anderen Zusammenhang vor 30 Jahren. Damals ging es um Einschränkungen bei Natursportarten, heute heißt das "Outdoor Sports".
Die Verbände hatten damals die Aktiven zu Wohlverhalten und zum Befolgen offensichtlich unsinniger Regeln aufgefordert, "um das Gesprächsklima mit den zuständigen Behörden" nicht zu belasten. Man habe einen "guten Draht" und wolle die Gunst der Verantwortlichen nutzen. Dabei sei ein zu stark oppositionelles Verhalten der Sportler kontraproduktiv, unabhängig davon, ob dieses Verhalten der Natur tatsächlich schaden würde oder nicht.
Diese opportunistische Kuscherei hat am Ende nicht einen einzigen Vorteil gebracht. Die Behördenmitarbeiter entschieden von oben herab, was fürderhin noch möglich sein sollte. Dabei nutzten viele ihren Ermessensspielraum bis zur Grenze der Willkür. Ein klares, offensives Auftreten, auch provokante Aktionen, hätten das Ergebnis nicht verschlechtert. Aber immerhin hätte man noch ein paar Jahre seine Freiheit ausleben und den Sport genießen können. Vielleicht hätte es sogar Verbesserungen gebracht, weil Verbote, die nicht durchgesetzt werden können, offensichtlich keinen Sinn ergeben. Stichwort "ziviler Ungehorsam".

Zurück zu Frau G.
Deren Auftreten ist eine klare Ansage, die unmissverständlich klar macht, worum es geht:

Alle dürfen sie selbst sein.
Auch dann, wenn es von der Ästhetik her fragwürdig erscheinen mag.
Auch dann, wenn manche schreien, daß sei "unangemessen".

Ich bin, gelinde gesagt, überrascht von vielen Reaktionen hier, auch von Leuten, die sich selbst als liberal zu betrachten scheinen.

Beim Thema SBG herrscht hier der Konsens, dass Gatekeeping unbedingt abgeschafft werden muss. Niemand außer der betroffenen Person soll über ihr Gender entscheiden.
Bei Frau G. wird genau das Gegenteil praktiziert:
Man bewertet von außen, als unbeteiligte Zuschauer, ob ihr Outfit "angemessen" ist.

Wollt ihr da wirklich hin? Dass Trans-Sein schon OK ist, aber nur, solange es "angemessen" ausgelebt wird? Und wer entscheidet dann, was "angemessen" ist? Überlegt euch das nochmal, auch wenn ihr einen völlig anderen Kleidungsstil bevorzugt. Bei Cis-Menschen muss ich schließlich auch mit modischen Verwirrungen und Style-Katastrophen ertragen und kein Hahn projiziert dies auf die Arbeit oder Lebensweise dieser Leute.

Zum Schluss noch das:
Fällt irgend jemandem auf, dass die Berichterstattung immer mieser wird? Wichtige Dinge werden in Randnotizen versteckt, und geistloser Klatsch kommt auf die Titelseiten...

Als wenn die Bundespolitik gerade keine anderen Sorgen hätte als Kleidungsfragen...

LGL

Re: Ganserer im Familienausschuss

Verfasst: Mo 4. Dez 2023, 09:40
von Anne-Mette
Moin,
Lana hat geschrieben: So 3. Dez 2023, 21:06 Ich bin, gelinde gesagt, überrascht von vielen Reaktionen hier, auch von Leuten, die sich selbst als liberal zu betrachten scheinen.
In Verhandlungen mit "gemischten Beteiligten" kann es vorteilhaft sein, sich den Gepflogenheiten des tagenden Gremiums ein Stück weit anzupassen.
Das gilt auch für Bewerbungsgespräche und Verhandlungen mit Ämtern, Banken und anderen Gruppen "außerhalb des Community".
Eine Provokation wird da selten zum Ziel führen. Natürlich kann danach über die Gegenseite geschimpft werden; aber wer hat etwas davon?

Wir sollten nicht vergessen, dass es nicht nur die hetzende (kleinere) Gegenseite gibt, sondern auch diejenigen, die sich zwischen skeptisch und vorsichtig-wohlwollend noch nicht entschieden haben.
Ich glaube, dass wir diese Menschen brauchen - und sie stellen eine größere Gruppe.

Ich denke, dass diejenigen, die im Bundestag auftreten, eine Verantwortung haben für die Menschen, die sie vertreten. Das sollte bei jedem "Auftritt" berücksichtigt werden.

Gruß
Anne-Mette

Re: Ganserer im Familienausschuss

Verfasst: Mo 4. Dez 2023, 09:53
von Patricia
Ich hab jetzt etwas länger überlegt ob ich hier was schreiben möchte und irgendwie habe ich das Gefühl ich sollte was schreiben.

Selbstverständlich kann sich Frau Ganserer kleiden wie sie möchte, das ist das Recht einer jeden Frau oder besser gesagt eines jeden Menschen. Haben andere Menschen irgendein Recht ihr was anderes vorzuschreiben? Definitiv nicht.

Dennoch muss frau es nicht gut heißen was andere Menschen tun. Und in diesem Fall bin ich der Meinung, dass es gewisse ungeschriebene gesellschaftliche Standards gibt, wie sich Personen in gewissen Positionen zu kleiden und zu verhalten haben. Frau Ganserer hat das Talent diese Standards gerne zu überdehnen oder gar zu verletzen. Ich vermute meinerseits da sogar eine gewisse Absicht und das mag gut gemeint sein, erweist uns aber eher einen Bärendienst.
Ja, es hat sich niemand darüber zu echauffieren wie sich eine Frau kleidet, es geht niemanden etwas an. Und dennoch sehe ich es wie Anne-Mette.

Anne-Mette hat geschrieben: Mo 4. Dez 2023, 09:40 Wir sollten nicht vergessen, dass es nicht nur die hetzende (kleinere) Gegenseite gibt, sondern auch diejenigen, die sich zwischen skeptisch und vorsichtig-wohlwollend noch nicht entschieden haben.
Ich glaube, dass wir diese Menschen brauchen - und sie stellen eine größere Gruppe.

Ich denke, dass diejenigen, die im Bundestag auftreten, eine Verantwortung haben für die Menschen, die sie vertreten. Das sollte bei jedem "Auftritt" berücksichtigt werden.
LG
Patricia

Re: Ganserer im Familienausschuss

Verfasst: Mo 4. Dez 2023, 10:09
von ExUserIn-2026-04-08
Anne-Mette hat geschrieben: Mo 4. Dez 2023, 09:40 Wir sollten nicht vergessen, dass es nicht nur die hetzende (kleinere) Gegenseite gibt, sondern auch diejenigen, die sich zwischen skeptisch und vorsichtig-wohlwollend noch nicht entschieden haben.
Ich glaube, dass wir diese Menschen brauchen - und sie stellen eine größere Gruppe.
Das sehe ich auch so. Aber genau deshalb müssen mMn für das Gespräch mit diesen Menschen bereit sein. Fr. Ganserer öffnet mit ihrem Auftritt die Bühne für die Diskussion. Das RND stellt die Aktion in einen Zusammenhang mit früheren Ereignissen, ohne sie zu werten. https://www.rnd.de/panorama/tessa-ganse ... FCDGA.html Ganz klar sind sie jedoch, was den widerlichen Hass betrifft, den Fr. Ganserer jetzt aushalten muss. Diese Menschen sind destruktiv und das mag die breite Öffentlichkeit nicht. Hier zeigen die Gegner, auch in der Politik, ihre hässliche Fratze. Unsere Frage an Dritte muss lauten: "Wollt Ihr das ?"

Es wird in der Öffentlichkeit über das Ereignis gesprochen, aber das sollte für uns nur der Anlass sein, für unsere ureigensten Anliegen zu werben. Einleitung für ein Gespräch könnte sein, "Man mag zu Fr. Ganserer stehen, wie man will, aber sie macht nur darauf aufmerksam, wie es vielen Menschen geht". Und dann kann der Hinweis auf Hetze gegen Trans kommen, dafür, dass Transmenschen nur für sich selber entscheiden wollen, dass Gegner aber darauf aus sind, über diese Menschen zu bestimmen, etc ... Transgender-Menschen sind nicht besser oder schlechter als andere, aber die Hetze der Gegner wollen etwas anderes suggerieren. Dabei machen sie sich angreifbar. Das ist eine Chance für uns.

Wir können und sollten den Auftritt von Fr.Ganserer nutzen, nicht abwiegeln. Ich denke wollen nicht mehr als ein Leben in Würde, Anerkennung und ohne Fremdbestimmung. Per se ist damit niemandem geschadet. Der umgekehrte Fall ist sehrwohl ein Eingriff in unsere Würde. Die Zustände, in denen wir leben, sind auf Grund der Belastungen vielfach gesundheitsgefährdend und im Extremfall sogar tödlich. Ich glaube, dass viele Menschen in der Öffentlichkeit sich davon (vielleicht auch erst nach einiger Zeit) überzeugen lassen.

Re: Ganserer im Familienausschuss

Verfasst: Mo 4. Dez 2023, 10:14
von Lana
Anne-Mette hat geschrieben: Mo 4. Dez 2023, 09:40 In Verhandlungen mit "gemischten Beteiligten" kann es vorteilhaft sein, sich den Gepflogenheiten des tagenden Gremiums ein Stück weit anzupassen.
Das gilt auch für Bewerbungsgespräche und Verhandlungen mit Ämtern, Banken und anderen Gruppen "außerhalb des Community".
Eine Provokation wird da selten zum Ziel führen. Natürlich kann danach über die Gegenseite geschimpft werden; aber wer hat etwas davon?

Anpassung ist sicherlich notwendig sonst funktioniert irgendwann das gesellschaftliche Miteinander nicht mehr. Allerdings sollten meiner Meinung nach immer mal wieder Akzente gesetzt werden, um unausgesprochene Grenzen aufzuzeigen und sie durch bewusste Überschreitung zu verschieben. Erfolgreiche Beispiele aus der Vergangenheit wurden hier bereits erwähnt.
Anpassung bedeutet aber nicht Unterwerfung. Auch in den von dir angesprochenen Situationen kann man sich abseits der engen Normen bewegen und wird dennoch seine Ziele erreichen können. Sicherlich nicht immer, aber dafür gibt es auch keine Garantie, wenn man im Hosenanzug auftritt.
Anne-Mette hat geschrieben: Mo 4. Dez 2023, 09:40Wir sollten nicht vergessen, dass es nicht nur die hetzende (kleinere) Gegenseite gibt, sondern auch diejenigen, die sich zwischen skeptisch und vorsichtig-wohlwollend noch nicht entschieden haben.
Ich glaube, dass wir diese Menschen brauchen - und sie stellen eine größere Gruppe.

Richtig, wir brauchen die mehrheitliche Toleranz der Bevölkerung. Aber ich glaube eben gerade nicht, dass die noch "unentschiedene" Mehrheit wegen solcher Lapalien wie einem Ausrutscher bei der Kleidungswahl auf einmal eine ablehnende Haltung zu dem Thema entwickeln wird. Den meisten ist es egal, und es wird ihnen weiterhin egal bleiben, so lange sie selbst nicht eingeschränkt werden.
Die Menschen sind ja nicht blöd und können sich ihre eigene Meinung bilden. Viele tun das unabhängig von den Wellen der künstlich erzeugten medialen Empörung. Die stellen dann fest, Frau G. ist ein schräger Vogel mit einem furchtbaren Modegeschmack. Fertig. Das selbe stellt man ja auch bei Cis-Menschen gelegentlich fest, die ähnlich furchtbar gekleidet sind.

Was ich damit sagen will:
Die Bedeutung von Frau G., und noch mehr die ihrer Kleidung, wird m.E. weit überschätzt in ihren negativen Auswirkungen auf das Thema SBG. Soll sie sich doch lächerlich machen. Das neue Gesetz kommt in der nun vorliegenden Form oder gar nicht, unabhängig davon, wie jemand aus dem Politikbetrieb sich im der Öffentlichkeit zeigt.

Zur Toleranz im Alltag:
In ein paar Jahren wird sich, mit oder ohne SBG, kaum mehr jemand an Frau G. erinnern. Ob die gesellschaftliche Toleranz bis dahin noch tragfähig ist oder nicht, entscheidet sich an ganz anderen Stellen. Zum Beispiel, wo bei der jetzt anstehenden Kürzungsorgie im Sozialen Bereich am meisten zugeschlagen wird. Oder wie die Migrationspolitik in der nächsten Zeit gestaltet wird. Oder welche Folgen das Vorantreiben der Militarisierung haben wird. Klima gibt's auch noch...
Alles Themen, die Potential für eine starke Spaltung der Gesellschaft haben. Dabei kommen regelmäßig Minderheiten und und benachteiligte Gruppen unter die Räder. Von dieser Gefahr sind auch wir betroffen, und das nicht wegen irgend einem unpassenden Outfit von irgend jemandem in einer Ausschusssitzung.

LGL

Re: Ganserer im Familienausschuss

Verfasst: Mo 4. Dez 2023, 19:04
von Sophia69
Vicky_Rose hat geschrieben: So 3. Dez 2023, 09:28 Ich finde die Provokation gar nicht so schlecht. Sie wurde des öfteren angegriffen, dass sie ja keine Frau sei. Was sie nun zeigt, ist mehr als deutlich.

Natürlich ist sie ein Aufreger, aber es wird Zeit, das wir aufhören zu kuschen und uns dem unterwerfen, was man uns vorschreibt. Scheiß drauf, wir sind wir und wir haben ein Recht darauf so zu sein.

Die Aktion ist mutig und ich stehe hinter ihr.
Ja Vicky,
ich sehe es ähnlich wie du, glaube aber, dass sie die Ebene derer, die sie nicht als Frau akzeptieren wollen ,verlassen sollte um ihnen auf intellektueller, als wieder auf physischer Ebene, entgegenzutreten. Mit den Mitteln einer Abgeordneten, welche über die Bundestagspräsidentin oder den Bundestagspräsident dazu auffordern lässt, sie korrekt nach ihren Personenstand zu bezeichnen und über sie und mit ihr zu sprechen , könnten durchaus, meiner Meinung nach, zielführender sein, als die reine Provokation. so wird dann wahrscheinlich der Fokus eher auf den Dummköpfen liegen, welche zurück rudern müssten und dieses mit ziemlicher Sicherheit nicht schaffen werden ohne in das nächste Fettnäpfchen zu treten. Damit stünden diese in der breiten Öffentlichkeit als die Dummen da und nicht Tessa, als die "Unmögliche, Respektlose"

Liebe Grüße
Sophia

Re: Ganserer im Familienausschuss

Verfasst: Mo 4. Dez 2023, 20:15
von conny
Anne-Mette hat geschrieben: Mo 4. Dez 2023, 09:40 Wir sollten nicht vergessen, dass es nicht nur die hetzende (kleinere) Gegenseite gibt, sondern auch diejenigen, die sich zwischen skeptisch und vorsichtig-wohlwollend noch nicht entschieden haben.
Ich glaube, dass wir diese Menschen brauchen - und sie stellen eine größere Gruppe.
So sehe ich das auch, und es schadet nicht, mal zu versuchen, sich in ihre Lage zu versetzen. Auch in der Diskussion hier ist mir zuviel schwarz oder weiss, wobei die vielen Grautöne untergehen.

Re: Ganserer im Familienausschuss

Verfasst: Mo 4. Dez 2023, 20:26
von conny
Sophia69 hat geschrieben: Mo 4. Dez 2023, 19:04 Mit den Mitteln einer Abgeordneten, welche über die Bundestagspräsidentin oder den Bundestagspräsident dazu auffordern lässt, sie korrekt nach ihren Personenstand zu bezeichnen...
Auch dieser Schuß könnte, wenn das Bundestagspräsidium korrekt und nicht wohlwollend reagieren würde, nach hinten losgehen.
Denn wie ist ihr korrekter, d.h. offizieller Personenstand? Soviel ich weiss, hat sie den nicht ändern lassen.