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Re: HNA | Zu enge Schubladen „
Verfasst: Sa 7. Jan 2023, 13:25
von Marlene K.
Herr Nils Pickert, der Vater im Text hat sich zu dem Emma-Artikel auf Twitter geäußert:
Da das @EMMA-Magazin gerade versucht, im Windschatten des Films "Oskars Kleid" auf meinem Nacken transfeindliche Promo zu machen:
1. Euer Verhalten widert mich an.
2. Ihr schuldet mir noch Geld von Foto und Artikel.
#TransRightsAreHumanRights
#protecttranskids
1:59 nachmittags 6. Jan. 2023
Re: HNA | Zu enge Schubladen „
Verfasst: Sa 7. Jan 2023, 14:26
von MizZMoLlY
Hallöchen
Ich habe den Film am Mittwoch mit meinen Teenie Töchtern an geschaut und wir haben wirklich herzlich lachen dürfen.
Im letzteren drittel des Filmes, fand ich dennoch sehr ergreifend und auch Emotional, wie Kind zwischen den Eltern und allem drum herum zerrissen ist.
Der Film hat mir persönlich sehr gefallen und auch meine Töchter haben einen kurzen Moment Inne gehalten, bevor wir das Kino verlassen haben.
Ich würde es begrüßen, wenn die Sichtbarkeit dadurch noch mehr in die Welt hinaus geht.
Herzlichst bunte Grüße Molly

Re: HNA | Zu enge Schubladen „
Verfasst: Sa 7. Jan 2023, 14:34
von Momo58
*Sarkasmus ein* Das Emma-Magazin hat die Welt der TERF's gerade gerückt: Männer sind Schweine, Frauen sind Frauen und dazwischen dulden wir nichts. *Sarkasmus aus*
Re: HNA | Zu enge Schubladen „
Verfasst: Sa 7. Jan 2023, 17:04
von Dolores59
Wenn in einer Überschrift so etwas wie "Die wahre Geschichte" steht, bin ich misstrauisch. Wenn eine Geschichte wahr ist, muss das nicht extra in der Überschrift betont werden.
Re: HNA | Zu enge Schubladen „
Verfasst: Sa 7. Jan 2023, 17:33
von Annette
Den Film habe ich letztes Wochenende zusammen mit einer anderen Transfrau und zwei Transmännern sehen können, und er hat uns sehr gut gefallen. Als Familienkomödie sozusagen war er ganz gut gemacht, spiegelt die Ängste der erwachsenen Familienmitglieder wider, beschreibt vor allem aber das Verhalten des Vaters, der dieser, für ihn neuen, Situation maßlos überfordert gegenübersteht. Allein die beiden Kinder Oskar/Lili und Erna sind anscheinend die einzigen, die damit klarkommen und den Geschehnissen völlig sorglos ins Auge sehen. Es darf viel geschmunzelt werden.
Als publikums-informativer Film, so denke ich, hätte man sehr viel mehr raushauen können, zumal Oskars Vater in seiner Verzweiflung eine ältere Transfrau aufsucht, die ihm ihren Rat mit auf den Weg gibt. Allein diese Szene ist wie dafür geschaffen, dem Zuschauer das Thema näherzubringen, z.B. hätte die Transfrau viel mehr Infos zum Ausdruck bringen können. Aber der Streifen ist nun mal keine Doku, sondern dient in erster Linie zur Unterhaltung des Publikums.
Alles in allem ein sehr gut gemachter Familienfilm über ein nettes und sympathisches Transmädchen, ohne allzu tiefsinnig daherzukommen. Empfehlenswert!
Annette CS