Re: Malvine - mein Leben
Verfasst: Fr 25. Nov 2022, 00:57
Hallo Ihr Lieben,
Gestern und Heute waren spannende Tage.
Gestern war ich bei einem weiteren Schulterspezialisten zur Vorstellung. Die Diagnose und der Rat zur OP bleiben auf jeden Fall bestehen. Die Dringlichkeit der OP konnte ich mit dem Arzt besprechen - alle Bewegungs- und Belastungstest der Schulter blieben Schmerz-negativ, so das ich durchaus noch etwas mit dem Termin warten kann. Nicht zuletzt durch meine körperliche Arbeit ist meine Schultermuskulatur gut ausgeprägt und stützt die lädierte Sehne etwas besser ab.
Als ich dann wieder zu Hause war, ging es erst einmal mit meiner Frau zum späten Mittagessen und wir besprachen die mögliche Terminplanung für eine OP. Als Selbständiger gibt es da einfach etwas mehr zu berücksichtigen, sei es wegen laufenden Aufträgen, Materialdispostion, Finanzplanung, etc. Auch arbeite ich noch auf Honorarbasis als Ausbilder bei der Handwerkskammer in der Lehrlingsausbildung mit und bin dort fest eingeplant. OK - die Gesundheit geht vor, aber wenn man sowas noch planen kann, dann machen wir das auch. So wird es nun voraussichtlich Ende Februar zu einer OP kommen.
Heute wäre es aber fast zum ungeplanten Outing mit meiner Frau gekommen....
...aber dazu einfach noch eine kleine Vorgeschichte und Erklärung.
Wir wohnen in einem kleinen 2 Familienhaus - wir in der oberen Dachgeschosswohnung. Unten wohnte bis vor ein paar Jahren noch die Oma, inzwischen ist ihre Wohnung eine Mischung aus Materiallager von mir, Sammelstelle für Kleiderspenden und Multifunktionsraum.
Meine Frau, ich und ein paar Freunde habe vor Jahren eine Verein gegründet der missionarische Arbeit von Einheimischen auf den Philippinen unterstützt - meistens mit Geldspenden, aber auch mit Kleider- und Sachspenden. Diese können wir günstig in Regionen verschicken, wo viele Menschen nur die Kleidung haben, die sie auf der Haut tragen. Unsere Ansprechpartner vor Ort helfen auch Opfern von den zahlreichen Taifunen, die regelmäßig über die Philippinen ziehen und dort unbeschreibliche Verwüstungen bewirken.
Derzeit stehen wieder zahlreiche Kleidersäcke im Schlafzimmer, die auf eine Sortierung und Verpackung warten. Aussortierte Kleidung kommt dann entweder als Spende ins örtliche Sozialkaufhaus oder dann in die Altkleidersammlung.
Malvine hat sich aus diesen abgelegten Bekleidungen schon das eine oder andere Teil herausgesucht. Diese Möglichkeit war für mich wohl auch der Startschuß das Abenteuer Crossdressing wieder aufleben zu lassen - meine erste Unterwäsche und Strümpfe kaufte ich mir jugendlichen Alter. Diese und auch meine ersten High-Heels sind "natürlich" der ersten "ich schmeiß jetzt alles Weg-Welle" zum Opfer gefallen.
Das ehemalige Esszimmer ist derzeit meine Werkstatt-Erweiterung, Dort wird Material zwischengelagert, das auf die Verarbeitung oder Montage wartet. In diesem Raum ist auch in Werkzeugkisten Malvines Kleiderfundus eingelagert - für mich gut getarnt, da meine Frau nicht auf die Idee käme meine Werkzeugkisten zu öffnen.
Jetzt war ich heute in der unteren Etage im "Esszimmer" unterwegs um auch wirklich etwas zu arbeiten. Mein Frau in der oberen Etage in der Küche, um sich ums Mittagessen zu kümmern. Bei ebay-Kleinanzeigen fand ich neulich ein schönes Kleid und habe die Verkäuferin auch wegen der Maße gefragt. Als dann unerwartet die Antwort auf meinem Handy ankam, öffnete ich gleich eine meiner Werkzeugkisten um ein vergleichbares Kleid heraus zu hohlen und die Maße zu vergleichen. Malvines Klamotten sind in eine Plastiktüte eingepackt - und diese Tüte schaut so aus, wie alle anderen Kleidersäcke im Schlafzimmer. Ich hatte mein Kleid gerade vermessen und war gerade dabei wieder alles in die Tüte einzuräumen. Ein Stapel von Malvine lag aber noch auf dem Tisch, als sich plötzlich die Wohnungstür öffnete und meine Frau in die Wohnung kam.
Da ich meistens sehr Schreckhaft bin, hat sie sich angewöhnt, vor dem ersten Blickkontakt einfach verbal kurz auf sich aufmerksam zu machen - und das tat sie heute auch wieder...
Ich erkannte sofort, das ich keine Chance hatte Malvines Klamotten noch irgendwie schnell weg zuräumen. Mir rutsche das Herz in die Hose, der Puls schnellte nach oben, wahrscheinlich war mein Kopf auch schon knall rot....ihr kennt bestimmt das Gefühl "erwischt zu werden"... Auf der anderen Seite war ich aber auch irgendwie froh, dass es gerade in diesem Augenblick passiert, der für mich relativ harmlos wäre und ich auch mit eurer Hilfe für mich eine deutlich bessere Gesprächsbasis gefunden habe und mich auch reif gefühlt hätte, "das Gespräch" zu führen.
Angemerkt sei, das ich auch schon mal knapp davor war, in Body, Strumpfhose und Heels von ihr zu stehen, weil sie deutlich früher nach Hause kam als von mir angenommen....damals mußte sie aber dringend auf die Toilette und ist nicht zu mir in den Raum gekommen - so hatte ich Zeit, alle Spuren wieder zu beseitigen....
Zurück zu dem Augenblick, als ich ihre Stimme im Flur hörte. Herz in die Hose, Puls nach oben, Panik - was mache ich jetzt nur, Erkenntnis - Ok, jetzt ist es eben so weit....aber wie ein kleines Kind, das bei etwas erwischt wird, begann automatisch eine Vermeidungsstrategie...Wie kann ich den Anblick der Kleidung verhindern??
Als meine Frau dann fast in der Tür stand, habe ich mich auch auf den Weg zur Tür gemacht, so das wir beide uns dicht gegenüber standen - fast Nase an Nase, Bauch an Bauch ....ich wollte ihr einfach durch meine Person den Blick in den Raum unterbinden. So eng gegenüber unterhielten wir uns dann, was sie mit dem Mittagessen machen wird. Es war ein seltsames Gefühl ihr so dicht gegenüber zu stehen, so intim standen wir uns schon lange nicht mehr gegenüber.
Ok - die Frage mit dem Mittagessen war geklärt.....und ihr kennt ja den weiblichen Spührsinn für Situationen, die wir Männer gerne verbergen würden...Sie legte ihren Kopf auf meine Schulter, bisher schauten wir uns ja nur in die Augen - und dann kam meine Reaktion, das ich mich etwas zur Seite drehte, damit sie mir nicht über die Schulter gucken kann...aber es scheint so eine weibliches Ding zu sein, meine Reaktion entsprechend zu deuten und sie sah dann den Wäschestapel neben der Tüte liegen.....
Sie fragte mich "was machst denn du da?" - in einer leicht schnippischen Art. Ohhhhhhkkkeeeyyyy - jetzt oder nie - mein Herz rutsche von der Hose in die Socken, der Kopf muß vom Gefühl her schon auf Feuermelder-Niveau angekommen sein, Magen dreht sich auf halb Acht. Wie fange ich jetzt das Gespräch an? Eigentlich war ich zu allem bereit - und fragte meine Frau "möchtest du ein tiefgreifendes Gespräch führen?"
....und sie antwortete einfach mit einem "Nö!", machte auf dem Absatz kehrt und ging wieder in unsere Wohnung nach oben.
Tja, da stand ich nun und verstand die Welt nicht mehr, meine Seele stand Kopf, der Körper sowieso. Ich packte dann die Kleidung wieder in die Tüte und räumte sie in die Kiste....total aufgewühlt ging ich ins Büro, setzte mich kurz an meine Schreibtisch und versuchte die Situation irgendwie zu verstehen - vor allem die Frage, was erwartet mich jetzt, wenn ich in unser Küche zum Mittagessen gehe. Kommen da doch noch Fragen?
Ich machte mich also auf den Weg zu ihr in die Küche, öffnete die Küchentür und da stand sie ganz normal am Herd und kümmerte sich um das Essen - es kam nix weiter von ihr zur Kleidung, die ersten Worte gingen dann ums Tischdecken und was ich noch zum Essen dazu möchte....eigentlich ganz normal wie sonst auch immer...keine dumme Bemerkung, kein Nachfragen, nix. Ein ganz normales Mittagessen mit den üblichen Unterhaltungen, allerdings auf einem für mich liebevolleren Niveau. Das Essen war gut, aber mein Körper war immer noch im Schockmodus und es dauerte auch noch einige Zeit, bis sich das gelegt hatte. Diesen liebevolleren Umgang würde ich aber auf diesen ungewöhnlichen Moment mit Auge in Auge in der Tür zurück führen...was mich aber sehr gefreut hat, denn dort spührte ich einfach unsere Verbundenheit wie schon lange nicht mehr.
Jetzt muß ich für mich erst einmal das Erlebte verarbeiten, bin mir aber sicher, das dieser Tag im positiven Sinn nicht spurlos an uns beiden vorbei gehen wird.
Irgendwie bin ich aber auch gerade etwas unsicher, denn durch ihr NÖ! habe ich etwas das Gefühl, das es ihr egal ist, was ich mache....wobei das definitiv nur situativ war. Das Essen steht auf dem Herd, sie hat mit ihrer beruflichen Arbeit gerade viel um die Ohren und ist bei so etwas mit ihrer Reaktion deutlich schneller und intuitiver als ich.
Für mich biete sich hier aber ein weitere Ansatzpunkt für ein Gespräch - und ich weiß jetzt genau, wie es sich anfühlen wird.
Es grüßt euch
Malvine
Gestern und Heute waren spannende Tage.
Gestern war ich bei einem weiteren Schulterspezialisten zur Vorstellung. Die Diagnose und der Rat zur OP bleiben auf jeden Fall bestehen. Die Dringlichkeit der OP konnte ich mit dem Arzt besprechen - alle Bewegungs- und Belastungstest der Schulter blieben Schmerz-negativ, so das ich durchaus noch etwas mit dem Termin warten kann. Nicht zuletzt durch meine körperliche Arbeit ist meine Schultermuskulatur gut ausgeprägt und stützt die lädierte Sehne etwas besser ab.
Als ich dann wieder zu Hause war, ging es erst einmal mit meiner Frau zum späten Mittagessen und wir besprachen die mögliche Terminplanung für eine OP. Als Selbständiger gibt es da einfach etwas mehr zu berücksichtigen, sei es wegen laufenden Aufträgen, Materialdispostion, Finanzplanung, etc. Auch arbeite ich noch auf Honorarbasis als Ausbilder bei der Handwerkskammer in der Lehrlingsausbildung mit und bin dort fest eingeplant. OK - die Gesundheit geht vor, aber wenn man sowas noch planen kann, dann machen wir das auch. So wird es nun voraussichtlich Ende Februar zu einer OP kommen.
Heute wäre es aber fast zum ungeplanten Outing mit meiner Frau gekommen....
...aber dazu einfach noch eine kleine Vorgeschichte und Erklärung.
Wir wohnen in einem kleinen 2 Familienhaus - wir in der oberen Dachgeschosswohnung. Unten wohnte bis vor ein paar Jahren noch die Oma, inzwischen ist ihre Wohnung eine Mischung aus Materiallager von mir, Sammelstelle für Kleiderspenden und Multifunktionsraum.
Meine Frau, ich und ein paar Freunde habe vor Jahren eine Verein gegründet der missionarische Arbeit von Einheimischen auf den Philippinen unterstützt - meistens mit Geldspenden, aber auch mit Kleider- und Sachspenden. Diese können wir günstig in Regionen verschicken, wo viele Menschen nur die Kleidung haben, die sie auf der Haut tragen. Unsere Ansprechpartner vor Ort helfen auch Opfern von den zahlreichen Taifunen, die regelmäßig über die Philippinen ziehen und dort unbeschreibliche Verwüstungen bewirken.
Derzeit stehen wieder zahlreiche Kleidersäcke im Schlafzimmer, die auf eine Sortierung und Verpackung warten. Aussortierte Kleidung kommt dann entweder als Spende ins örtliche Sozialkaufhaus oder dann in die Altkleidersammlung.
Malvine hat sich aus diesen abgelegten Bekleidungen schon das eine oder andere Teil herausgesucht. Diese Möglichkeit war für mich wohl auch der Startschuß das Abenteuer Crossdressing wieder aufleben zu lassen - meine erste Unterwäsche und Strümpfe kaufte ich mir jugendlichen Alter. Diese und auch meine ersten High-Heels sind "natürlich" der ersten "ich schmeiß jetzt alles Weg-Welle" zum Opfer gefallen.
Das ehemalige Esszimmer ist derzeit meine Werkstatt-Erweiterung, Dort wird Material zwischengelagert, das auf die Verarbeitung oder Montage wartet. In diesem Raum ist auch in Werkzeugkisten Malvines Kleiderfundus eingelagert - für mich gut getarnt, da meine Frau nicht auf die Idee käme meine Werkzeugkisten zu öffnen.
Jetzt war ich heute in der unteren Etage im "Esszimmer" unterwegs um auch wirklich etwas zu arbeiten. Mein Frau in der oberen Etage in der Küche, um sich ums Mittagessen zu kümmern. Bei ebay-Kleinanzeigen fand ich neulich ein schönes Kleid und habe die Verkäuferin auch wegen der Maße gefragt. Als dann unerwartet die Antwort auf meinem Handy ankam, öffnete ich gleich eine meiner Werkzeugkisten um ein vergleichbares Kleid heraus zu hohlen und die Maße zu vergleichen. Malvines Klamotten sind in eine Plastiktüte eingepackt - und diese Tüte schaut so aus, wie alle anderen Kleidersäcke im Schlafzimmer. Ich hatte mein Kleid gerade vermessen und war gerade dabei wieder alles in die Tüte einzuräumen. Ein Stapel von Malvine lag aber noch auf dem Tisch, als sich plötzlich die Wohnungstür öffnete und meine Frau in die Wohnung kam.
Da ich meistens sehr Schreckhaft bin, hat sie sich angewöhnt, vor dem ersten Blickkontakt einfach verbal kurz auf sich aufmerksam zu machen - und das tat sie heute auch wieder...
Ich erkannte sofort, das ich keine Chance hatte Malvines Klamotten noch irgendwie schnell weg zuräumen. Mir rutsche das Herz in die Hose, der Puls schnellte nach oben, wahrscheinlich war mein Kopf auch schon knall rot....ihr kennt bestimmt das Gefühl "erwischt zu werden"... Auf der anderen Seite war ich aber auch irgendwie froh, dass es gerade in diesem Augenblick passiert, der für mich relativ harmlos wäre und ich auch mit eurer Hilfe für mich eine deutlich bessere Gesprächsbasis gefunden habe und mich auch reif gefühlt hätte, "das Gespräch" zu führen.
Angemerkt sei, das ich auch schon mal knapp davor war, in Body, Strumpfhose und Heels von ihr zu stehen, weil sie deutlich früher nach Hause kam als von mir angenommen....damals mußte sie aber dringend auf die Toilette und ist nicht zu mir in den Raum gekommen - so hatte ich Zeit, alle Spuren wieder zu beseitigen....
Zurück zu dem Augenblick, als ich ihre Stimme im Flur hörte. Herz in die Hose, Puls nach oben, Panik - was mache ich jetzt nur, Erkenntnis - Ok, jetzt ist es eben so weit....aber wie ein kleines Kind, das bei etwas erwischt wird, begann automatisch eine Vermeidungsstrategie...Wie kann ich den Anblick der Kleidung verhindern??
Als meine Frau dann fast in der Tür stand, habe ich mich auch auf den Weg zur Tür gemacht, so das wir beide uns dicht gegenüber standen - fast Nase an Nase, Bauch an Bauch ....ich wollte ihr einfach durch meine Person den Blick in den Raum unterbinden. So eng gegenüber unterhielten wir uns dann, was sie mit dem Mittagessen machen wird. Es war ein seltsames Gefühl ihr so dicht gegenüber zu stehen, so intim standen wir uns schon lange nicht mehr gegenüber.
Ok - die Frage mit dem Mittagessen war geklärt.....und ihr kennt ja den weiblichen Spührsinn für Situationen, die wir Männer gerne verbergen würden...Sie legte ihren Kopf auf meine Schulter, bisher schauten wir uns ja nur in die Augen - und dann kam meine Reaktion, das ich mich etwas zur Seite drehte, damit sie mir nicht über die Schulter gucken kann...aber es scheint so eine weibliches Ding zu sein, meine Reaktion entsprechend zu deuten und sie sah dann den Wäschestapel neben der Tüte liegen.....
Sie fragte mich "was machst denn du da?" - in einer leicht schnippischen Art. Ohhhhhhkkkeeeyyyy - jetzt oder nie - mein Herz rutsche von der Hose in die Socken, der Kopf muß vom Gefühl her schon auf Feuermelder-Niveau angekommen sein, Magen dreht sich auf halb Acht. Wie fange ich jetzt das Gespräch an? Eigentlich war ich zu allem bereit - und fragte meine Frau "möchtest du ein tiefgreifendes Gespräch führen?"
....und sie antwortete einfach mit einem "Nö!", machte auf dem Absatz kehrt und ging wieder in unsere Wohnung nach oben.
Tja, da stand ich nun und verstand die Welt nicht mehr, meine Seele stand Kopf, der Körper sowieso. Ich packte dann die Kleidung wieder in die Tüte und räumte sie in die Kiste....total aufgewühlt ging ich ins Büro, setzte mich kurz an meine Schreibtisch und versuchte die Situation irgendwie zu verstehen - vor allem die Frage, was erwartet mich jetzt, wenn ich in unser Küche zum Mittagessen gehe. Kommen da doch noch Fragen?
Ich machte mich also auf den Weg zu ihr in die Küche, öffnete die Küchentür und da stand sie ganz normal am Herd und kümmerte sich um das Essen - es kam nix weiter von ihr zur Kleidung, die ersten Worte gingen dann ums Tischdecken und was ich noch zum Essen dazu möchte....eigentlich ganz normal wie sonst auch immer...keine dumme Bemerkung, kein Nachfragen, nix. Ein ganz normales Mittagessen mit den üblichen Unterhaltungen, allerdings auf einem für mich liebevolleren Niveau. Das Essen war gut, aber mein Körper war immer noch im Schockmodus und es dauerte auch noch einige Zeit, bis sich das gelegt hatte. Diesen liebevolleren Umgang würde ich aber auf diesen ungewöhnlichen Moment mit Auge in Auge in der Tür zurück führen...was mich aber sehr gefreut hat, denn dort spührte ich einfach unsere Verbundenheit wie schon lange nicht mehr.
Jetzt muß ich für mich erst einmal das Erlebte verarbeiten, bin mir aber sicher, das dieser Tag im positiven Sinn nicht spurlos an uns beiden vorbei gehen wird.
Irgendwie bin ich aber auch gerade etwas unsicher, denn durch ihr NÖ! habe ich etwas das Gefühl, das es ihr egal ist, was ich mache....wobei das definitiv nur situativ war. Das Essen steht auf dem Herd, sie hat mit ihrer beruflichen Arbeit gerade viel um die Ohren und ist bei so etwas mit ihrer Reaktion deutlich schneller und intuitiver als ich.
Für mich biete sich hier aber ein weitere Ansatzpunkt für ein Gespräch - und ich weiß jetzt genau, wie es sich anfühlen wird.
Es grüßt euch
Malvine


