Re: Das Forum - der Umgang und wie ich es sehe
Verfasst: Di 2. Aug 2022, 08:11
Liebe Lisa,
Du sprichst mir aus der Seele. Ich war auch immer jemand, die gerne und ausdauernd diskutiert hat. Auch richtig scharf. Und es gab immer Leute, an denen man sich richtig reiben konnte.
Allerdings hat sich einiges geändert. Einerseits an der Diskussionskultur. Die hat sich tatsächlich geändert. besonders durch Corona hat sich ein Besserwissertum etabliert, das einen Austausch von Argumenten unmöglich gemacht hat. Die ad hominem Argumentation hat einen wahren Aufschwung erlebt. Das betrifft auch andere Themen, wenn auch nicht so stark. ein anderes leuchtendes Beispiel ist mal wieder die alte TS-CD Diskussion. Die kenne ich eigentlich nicht viel anders, aber auch hier: viel mehr von persönlichen Anfeindungen.
Gerade das ist schade. Denn wir sollten doch Freundinnen sein mit einem gemeinsamen Anliegen und Eigenschaften und Erfahrungen, die uns eigentlich einen sollten. Wir brauchen mehr Herz als Zeigefinger.
Allerdings hat sich noch mehr geändert. Und zwar bei mir selber. Man wird ja langsam älter und ich habe für mich beschlossen, die Dinge, die mir nicht guttun, nicht mehr so stark an mich heran zu lassen. Das hat für mich in der letzten Zeit stiller werden lassen. An Diskussionen beteilige ich mich nicht mehr, weil es mir einfach leid ist mich einer Dikussionskultur auszusetzen, die nicht die meine ist.
Das ist für mich nicht ganz einfach. Es bedeutet ja auch einen gewissen Rückzug von den Möglichkeiten, die unser Forum bietet. Das bedauere ich, manchmal möchte ich helfen, indem ich meine Erfahrungen berichte und habe dann wieder Angst, dass einem das Wort im Munde herum gedreht wird und man persönlich wird.
Aber ich bin auch sehr geduldig und vor allem immer voller Hoffnung mit einem Glauben an das Gute im Menschen. Vielleicht werde ich auch wieder etwas mutiger...
Jenina
Du sprichst mir aus der Seele. Ich war auch immer jemand, die gerne und ausdauernd diskutiert hat. Auch richtig scharf. Und es gab immer Leute, an denen man sich richtig reiben konnte.
Allerdings hat sich einiges geändert. Einerseits an der Diskussionskultur. Die hat sich tatsächlich geändert. besonders durch Corona hat sich ein Besserwissertum etabliert, das einen Austausch von Argumenten unmöglich gemacht hat. Die ad hominem Argumentation hat einen wahren Aufschwung erlebt. Das betrifft auch andere Themen, wenn auch nicht so stark. ein anderes leuchtendes Beispiel ist mal wieder die alte TS-CD Diskussion. Die kenne ich eigentlich nicht viel anders, aber auch hier: viel mehr von persönlichen Anfeindungen.
Gerade das ist schade. Denn wir sollten doch Freundinnen sein mit einem gemeinsamen Anliegen und Eigenschaften und Erfahrungen, die uns eigentlich einen sollten. Wir brauchen mehr Herz als Zeigefinger.
Allerdings hat sich noch mehr geändert. Und zwar bei mir selber. Man wird ja langsam älter und ich habe für mich beschlossen, die Dinge, die mir nicht guttun, nicht mehr so stark an mich heran zu lassen. Das hat für mich in der letzten Zeit stiller werden lassen. An Diskussionen beteilige ich mich nicht mehr, weil es mir einfach leid ist mich einer Dikussionskultur auszusetzen, die nicht die meine ist.
Das ist für mich nicht ganz einfach. Es bedeutet ja auch einen gewissen Rückzug von den Möglichkeiten, die unser Forum bietet. Das bedauere ich, manchmal möchte ich helfen, indem ich meine Erfahrungen berichte und habe dann wieder Angst, dass einem das Wort im Munde herum gedreht wird und man persönlich wird.
Aber ich bin auch sehr geduldig und vor allem immer voller Hoffnung mit einem Glauben an das Gute im Menschen. Vielleicht werde ich auch wieder etwas mutiger...
Jenina